Feb 122017
 

Eigentlich wollte ich warten, bis die Testphase für das responsive Design angelaufen ist, bevor ich das Thema Kommentare wieder anschneide, aber ein klein wenig vorher mit der Ideensammelei weiterzumachen, wird sicher nicht schaden.

Ich möchte zu Beginn das Konzept vorstellen, das ich momentan favorisiere. Und natürlich erklären, warum ich es gut finde.

Zuerst einmal zu den Zielsetzungen.

  • Ziel 1 – Mehr Feedback für die Autoren. Generell bessere Interaktionsmöglichkeiten für Autor und Leser.
  • Ziel 2 – Möglichst hilfreiches Feedback für den jeweiligen Autor. Feedback, daß sich nicht nur auf „Lol“, Smileys oder „Schreib schnell weiter“ beschränkt, ist mittlerweile ja schon ein Alleinstellungsmerkmal.

Offensichtlich kollidiert Ziel 1 unter Umständen mit Ziel 2, denn je höher man die Anforderungen an Feedback legt, desto weniger gibt es davon.

Bezugnehmend auf die Grundvorstellung und das Feedback von hier und hier möchte ich nun eine etwas konkretere Idee vorstellen. Noch ist allerdings nichts festgeschrieben. Wir sind nach wie vor in der Ideensammelphase.


Ich bevorzuge die Unterteilung zwischen Reviews und Kommentaren, wobei Kommentare hier erst mal nur eine Zwischenbezeichung ist. Man kann und sollte das sicher noch umbenennen, falls wir uns mehrheitlich (Hier wird es definitiv eine Abstimmung geben.) für diese Variante entscheiden.

Reviews wären dann wie gehabt, das was sie auch jetzt schon sind. Sie haben eine Mindestlänge. Müssen Geschichtenbezug aufweisen. Sachlich sein. Etc. pp.

Kommentare hätten keine Mindestlänge. Sie müssen keinen Geschichtenbezug aufweisen. Im Prinzip könnte man (genauer: Leser mit Leser bzw. Leser mit Autor) sich dort übers Wetter unterhalten. Im Endeffekt liegt das im Ermessen des Autors. (Unzulässig wäre nur Werbung und Spam.)

Es gäbe in dieser Variante 3 Funktionen, die dem Autors zur Verfügung stünden:

1. Er kann Kommentare löschen.

Er fungiert damit als Moderator für seinen geschichtsbezogenen Kommentarthread. Er kann diesen auch generell schließen, wenn er beispielsweise zu alten Geschichten nur noch Reviews aber keine Kommentare mehr erhalten will. Oder wenn er vielleicht gar keine Kommentare, sondern nur Reviews haben will.

2. Er kann Kommentare, die die Anforderungen an ein Review erfüllen, zu seinen Reviews verschieben.

Der Hintergedanke ist hier, daß es ja sein kann, daß ein Review aus Versehen bei den Kommentaren gepostet wird. Dann sollte der Autor das korrigieren können. Uns ist natürlich völlig klar, daß es auch User geben wird, die dann „Toll. Schreib schnell weiter“-Kommentare von den Kommentaren zu den Reviews verschieben. Solange die Anforderungen, die an ein Review gestellt werden, erfüllt sind, ist das auch zulässig. ABER: Es wird angezeigt werden, daß das Review von den Kommentaren her verschoben wurde. Andere User können das also sehen und Rückschlüsse treffen.

Und wenn ein Autor Kommentare zu den Reviews verschiebt, die den Reviewanforderungen nicht entsprechen, so kann dies gemeldet und geahndet werden. Beispielsweise auch mit dem Entzug dieses Verschieberechts.

3. Er kann Reviews zu den Kommentaren verschieben. (Diese dort aber nicht löschen.)

Einige Autoren sind sehr kritisch, was ihre Reviews angeht. Sie haben somit eine Möglichkeit, aus ihrer Sicht belanglose Reviews, die eher Kommentare sind, entsprechend zu verschieben. Dies kann natürlich auch mißbraucht werden, um kritische, konstruktive Reviews zu verschieben. Auch das wäre grundsätzlich zulässig, ABER: Auch hier wird Verschiebung und Herkunft angezeigt. Andere User können dann beispielsweise sehen, wenn ein Autor kritische Reviews verschoben hat, sie werden daraus ihre Schlüsse ziehen und als Ergebnis wird dieser Autor dann vermutlich keine kritischen Reviews mehr erhalten. Umgekehrt wird ein Autor, der viel Wert auf kritische, konstruktive Reviews legt und eher „Toll gemacht! Schreib schnell weiter“ zu den Kommentaren verschiebt, dann wohl weniger Standardreviews erhalten und tendenziell mehr kritische Reviews. D.h. insofern die Reviewer nicht zu den Schluß kommen, daß der Autor selbst zu kritisch ist und dann lieber auf Reviews ganz verzichten und vielleicht nur noch Kommentare schreiben.


Ich mag dieses Konzept, weil es uns erlaubt, das Reviewkonzept beizubehalten, gleichzeitig aber auch generisches Feedback zuläßt. Darüberhinaus erhalten die Autoren die Option, sich ihre Spielwiese nach eigenen Gutdünken einzurichten. Aber eben offen, so daß alle Review- und Kommentarschreiber sehen können, was Sache ist.

Die Bedeutung des Reviewzählers tritt etwas in den Hintergrund, oder zumindest wird recht klar, daß die Reviewzahlen nicht direkt miteinander verglichen werden können, wenn Autoren in der Lage sind, unterschiedliche Vorstellungen, was bei ihnen als Review gelten darf, durchsetzen können.

Und weiterhin gilt, wenn jemand ein sachliches Review schreibt, so kann dies nicht einfach so gelöscht werden. Es kann natürlich sein, daß der Autor es zu den Kommentaren verschiebt. Aber dann wird immer noch angezeigt, daß da etwas verschoben wurde. Es kann sich also jeder ein Bild machen, ob das seiner Meinung nach ok war oder nicht.

Beleidigende und unsachliche Reviews kann man natürlich nach wie vor löschen lassen. Und bei Kommentaren, die dem Autor nicht passen, kann er dies selbst tun.

Vermutlich kämen hier noch Kleinigkeiten wie multiple Antworten auf Reviews hinzu. Dann vermutlich als ausklappbarer Thread zum beantworteten Review.


Wie gefällt euch dieses Konzept? Ich werde in der Folge noch ein paar andere vorstellen, aber ich persönlich bevorzuge dieses, weil es in meinen Augen einen echte Chance darstellt, die Quasi-Quadratur des Kreises, die unsere Zielparameter ja nun mal leider irgendwie schon sind, zu erreichen.

Habt ihr Ideen, was sich hier noch verbessern ließe? Komplett andere Konzepte, die ihr vorstellen möchtet? Argumente, warum das so nicht funktionieren wird? Einwände? Bedenken?

An der Reviewkultur zu arbeiten, heißt im Endeffekt am schlagenden Herzen des Archives zu arbeiten. Sie ist das, was FF.de ganz grundsätzlich definiert. Und deswegen müssen hier soviele User wie nur möglich gehört und beachtet und letzten Endes soviele wie möglich, mit ins Boot genommen werden.

Jan 302017
 

Die rechtliche Vertretung des Indielabels Trailerpark hat uns informiert, daß sich ihre Mandaten in Ihren Persönlichkeitsrechten verletzt fühlen. In solchen Fällen besteht die Politik von FF.de darin, den Wünschen der Betroffenen nachzukommen. Das entsprechende Fandom Prominente/Musik/Trailerpark wurde daher auf die Liste der gesperrten Fandoms gesetzt. Die zum Fandom gehörenden Geschichten werden gesperrt.

Jan 272017
 

Folgende neue Kategorien wurden erstellt:

  • Kinofilme
    • Die Disney-Filme / Küss den Frosch
  • Bücher
    • Harry Potter / Harry Potter und das verwunschene Kind
    • Harry Potter / Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
    • Jack Reacher
    • Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children
  • TV-Serien
    • Auf Streife / Auf Streife – Die Spezialisten
    • DC-Serienuniversum / Arrowverse / Supergirl
  • Anime & Manga
    • AJIN – Demi-Human
    • Aldnoah.Zero
    • Bungou Stray Dogs
  • Computerspiele
    • Fran Bow
    • Star Wars: The Old Republic
    • Tomodachi Life
  • Cartoons & Comics
    • Hey Arnold!
    • Weihnachtsmann & Co. KG
  • Prominente
    • Sport / Nordische Kombination
    • Sport / Eiskunstlauf

Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben!

Jan 202017
 

Das Problem entsteht nicht durch FF.de, sondern basiert auf einem eventuell installierten und aktivierten Werbeblocker, der sämtliche GIFs auf der Seite blockiert. Das Blocken von Content ist zwar so nicht zulässig, aber zumindest in diesem Fall wurde darauf offenbar keine Rücksicht genommen.

(Zum Verständnis: Das Geschäftsmodell von Adblock Plus läuft darauf hinaus, Werbetreibende dafür bezahlen zu lassen, daß ihre Werbung auf eine sogenannte Whitelist kommt und dann trotz aktivierten Werbeblocker angezeigt wird. Zumindest, wenn der jeweilige User die Anzeige dieser Werbung nicht explizit deaktiviert.)

Die einfachste Lösung für das Problem besteht darin, den Werbeblocker zu deaktivieren. Was nebenbei auch wieder dem Archiv selbst zugute kommt, da es samt seiner Administrierung und Weiterentwicklung ausschließlich über Werbung finanziert wird. Damit die Einblendung grundsätzlich akzeptabel ist, achten wir sehr darauf, daß die Seite nicht mit Werbung überfrachtet wird, inakzeptable Anzeigen nach Möglichkeit gar nicht erst geschaltet werden und eventuelle Fehleinblendungen schnell und zügig korrigiert werden.

Jan 012017
 

Das alte Jahr ist vorbei und wir möchten die Gelegenheit nutzen, allen Usern des Archivs ein Frohes Neues Jahr 2017 mit viel Glück und Gesundheit zu wünschen.

Zudem möchte ich skizzieren, wie die derzeitige Planung aussieht.

Im ersten Quartal wird das neue responsive Design zusammen mit dem neuen Editor kommen. Hier beginnt in Bälde die Testphase. Beispielsweise wird diesmal von Anfang an Wert darauf gelegt, daß auch Screenreader gut mit allen Menuführungen zurechtkommen, denn es hat sich gezeigt, daß nachträgliche Änderungen in diesem Bereich sehr schwierig sind. Menschen mit Sehbehinderung stellen sicher keine sonderlich große Usergruppe, aber wenn man hier mit vertretbaren Aufwand etwas für die Inklusion tun kann, dann sollte man dies auch machen.

Neben dem responsiven Design fürs Archiv wird auch an einem responsiven Design fürs Forum gearbeitet. Wir hoffen, daß es zeitgleich fertig wird. Damit soll die Partizipationsmöglichkeit von Mobilgeräten im Forum verbessert werden. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob die Forenregeln modifiziert werden sollten, um eventuell mehr Interaktionen anzuregen.

Nach dem responsiven Design geht es dann an die Verbesserung der Review- und Kommentarfunktionen. Hier ist, außer den wenigen Maßnahmen, über die bereits abgestimmt wurde, noch nichts in Stein gemeißelt. Bevor die Arbeiten beginnen werden daher Konzepte erstellt und diese dann den Usern zur Abstimmung vorgelegt. Wir denken darüber nach, hierzu ein kleines Abstimmungssystem im Archiv zu implementieren, so daß wirklich jeder User daran teilnehmen kann. Abstimmungen im Blog sind nämlich sehr mühsam auszuzählen und sie erreichen auch nicht alle Betroffenen.

Nach den Arbeiten an den Review- und Kommentarfunktionen wird dann endlich das Crossoversystem samt Pairingssuche abgeschlossen. Zeitgleich dürfte dann auch die komplett neue Version unserer FF.de-App mit deutlich aufgebohrter Funktionalität anstehen.

Und danach – nun dann muß man sehen, was am dringendsten gewünscht wird. Mein persönlicher Favorit wäre das Wettbewerbssystem, damit endlich wieder ein richtiger Fanfiktion-Wettbewerb abgehalten werden kann. Und auch lokale Wettbewerbe wären dann möglich. Wer weiß, wenn man das System Schulen zur Verfügung stellt, so wäre es vielleicht eine Option, um der in den letzten Jahren zurückgehenden Lesekompetenz entgegenzuwirken.

Unsere Ursprungsplanung für 2016 konnte aus verschiedenen Gründen, die ich bereits früher im Blog dargelegt habe, nicht eingehalten werden. Für 2017 sieht es besser aus. Bitte drückt uns die Daumen für den Endspurt beim responsiven Design.

Dez 032016
 

Basierend auf dem Feedback zu unseren Ideen zur Verbesserung der Reviewkultur möchte ich an dieser Stelle auf einige Dinge eingehen:

Punkt 1 – Ein kleiner Text der Leser daran erinnert, warum Reviews wichtig für die Autoren sind.

Einige Autoren haben ein Problem damit, daß dieser kleine Teaser unter ihren Geschichten auftaucht. Die Begründung dafür war für uns zwar nicht immer nachvollziehbar, aber an dieser Stelle ist es ja noch recht einfach, das ganze optional zu den eigenen Geschichten abschaltbar zu gestalten. Was wir dann wohl auch tun werden. 😉

Punkt 2 – Eine Möglichkeit für Autoren pro Woche ein paar Reviews anonym (!) als besonders zu markieren und so diesen Reviewern zu danken.

Punkt 3 – Auf Basis dieser besonderen Danksagungen könnte dann FF.de für die Spitzenreviewer auch ein besonderes Dankeschön aussprechen.

Punkt 4 – Zusätzlich wäre ein weiteres Fanshop-Design für Reviewer denkbar, was all jene zum Selbstkostenpreis erwerben können, die über eine bestimmte Anzahl an Reviews oder an anonymen Autorendanksagungen kommen.

Die vergleichsweise wenigen Einwände hiergegen liefen darauf hinaus, daß Reviews irgendwie nicht mehr pur und rein wären, wenn sie nicht ausschließlich mit dem Gedanken an Geschichte und Autor verfaßt werden. An der Stelle wird es allerdings etwas absurd. Eine absolut pure Liebe existiert nur als Ideal. Auch Autoren schreiben nicht nur aus Liebe am Schreiben, da kommen noch einige andere Faktoren hinzu. Und wenn man nur aus Liebe am Schreiben etwas erschaffen würde, warum sollte man es dann veröffentlichen? Warum wäre Kritik wichtig? Für viele Autoren geht es also auch darum, Reviews zu erhalten, was ja auch völlig legitim ist.

Aber dann sollte man auch den Reviewern zugestehen, daß ihre Motivation, ein Review zu schreiben eben nicht nur und ausschließlich darin bestehen darf, dem Autor Feedback zu geben. Auch sie dürfen sich freuen, wenn der Autor ihnen zeigt, daß ihre Reviews geschätzt werden oder wenn das Archiv dies verdeutlicht, indem die Spitzenreviewer ein Dankeschön erhalten. Deswegen verschwindet doch die Ursprungsmotivation nicht, sie wird nur aus anderen Motivationsquellen ein wenig verstärkt, was dann hoffentlich zu mehr Reviews führt.

Die Annahme, daß jemand Dutzende gute Reviews schreiben würde, nur um irgendwann mal die limitierte Kaffeetasse für die Spitzenreviewer sein eigenen nennen zu dürfen, halten wir doch für reichlich unwahrscheinlich. Aber wenn jemand schon viele gute Reviews schreibt, weil es ihm wichtig ist, sich so bei den Autoren zu bedanken, nun dann mag er vielleicht so noch etwas mehr angespornt werden.

Und wenn jemand nur ab und zu ein Review schreibt, aber merkt, daß die Autoren sich darüber sehr gefreut haben, dann schreibt er vielleicht öfter mal eins.

Punkt 5 – Eine Heuristik, die User, die schon sehr lange kein Review mehr hinterlassen haben, daran erinnert, daß Reviews Autoren motivieren.

Das war etwas unklar formuliert worden, weshalb einige dies so interpretierten, als ob hier nur der Zeitraum betrachtet wird. Das stimmt so natürlicht nicht. Hier steht das Verhalten im Vordergrund. Nur jemand der viele Geschichten liest und nie kommentiert, würde diesen Hinweis erhalten. Ob es dann etwas bringt, sei mal dahingestellt. Aber schaden kann ein kleiner Hinweis dann sicher auch nicht.

Neue Idee – Kommentare

Es gab allerdings auch noch einen anderen interessanten Vorschlag, denn wir intern diskutiert haben und nun noch einmal hier zur Diskussion stellen wollen.

Momentan gibt es auf FF.de, was echtes Feedback angeht, nur die Möglichkeit Reviews zu hinterlassen. Hier wurde vorgeschlagen, neben Reviews auch einfache Kommentare zuzulassen. Dies sähe dann beispielsweise so aus, daß jemand der eine Geschichte kommentieren möchte, entweder ein Review hinterläßt, mit allen Regeln, die hier im Archiv für Reviews nun mal gelten, oder aber einen Kommentar. Kommentare wiederum müßten nicht zwingend geschichtsbezogen sein. Wenn Autor und Kommentatoren da einfach ein wenig quasseln wollen, sich Smileys um die Ohren werfen oder sich zum Kochen verabreden möchten, sei’s drum. Solange niemand beleidigt wird, würden die Operatoren nicht einschreiten.

Kommentare wären also quasi sowas wie eine Pinwand zur Geschichte oder ein Thread dazu. Tatsächlich könnten beispielsweise MMFF-Akteure die Kommentare nutzen, um ihre Steckbriefe zu verteilen, was in den Reviews nicht gestattet wäre.

Ob die Anzahl der Kommentare nachrangig zur Reviewanzahl angezeigt wird, müßte man sich noch überlegen. Also daß beispielsweise in den Kategorien bei einer Geschichte dann steht: 37 Reviews 88 Kommentare. Ich war ursprünglich dagegen, aber bei genauerer Betrachtung dürfte es eher nicht schaden.

Und natürlich bekämen alle Autoren die Möglichkeit, die Kommentarfunktion für ihre Geschichten abzuschalten. Nebenbei ebenfalls im Gegensatz zu Reviews, die nicht deaktiviert werden können.

Denkbar ist, daß Kommentare im Gegensatz zu Reviews eine Längenbegrenzung nach oben bekämen. Das wäre mehr so eine kleine Sicherung, damit Reviews dann nicht plötzlich bei den Kommentaren auftauchen. Alternativ könnte man das vielleicht auch über eine Verschiebeoption lösen, d.h.  wenn ein Review sich unter die Kommentare verirrt, es in die richtige Sektion zu den Reviews verschoben werden könnte.

Und Kommentare wären immer öffentlich. Wer also den Autor privat kontaktieren möchte, der wird auch weiterhin die interne Mailfunktion nutzen müssen.

Mehr Reviews wird das Ganze sicherlich nicht bringen, aber es gibt Autoren und Lesern eine weitere Möglichkeit, zwanglos und informal miteinander zu agieren. Beispielsweise um „eine Geschichte einfach mal gemeinsam zu feiern“, wie ein Kommentator im Blog es ausdrückte. Im Endeffekt wäre das Niveau in den Kommentaren vermutlich nicht höher als das, was bei Wattpad so als Feedback durchgeht, aber da es ja immer noch die echten Reviews gäbe, ergäben sich hier unserer Meinung nach für niemanden Nachteile.

Was haltet ihr von diesem Konzept?

Anmerkung von -Roman-: Bitte schaut euch zum Thema Kommentare/Pinnwand auch diesen Forenbeitrag von mir an und diskutiert dort mit, wenn ihr mögt.

Nov 192016
 

 

Ich trage mich schon etwas länger damit, diesen Blogeintrag zu schreiben, in dem ich darlegen möchte, wie der aktuelle Stand ist und wie es weitergehen wird.

Momentan wird an den folgenden Baustellen gearbeitet:

1. Die Website für Mobilgeräte (responsives Design). Hierzu gehört das für Mobilgeräte optimierte Design selbst, der neue WYSIWYG-Editor und ein responsives Design für das Forum, damit auch die Nutzer von Mobilgeräten vernünftig partizipieren können.

Wir hoffen, daß eine Betaversion in Kürze fertig wird. Dann muß diese allerdings erst noch getestet und die gefundenen Bugs ausgemerzt werden. Mit einer offiziellen Veröffentlichung ist daher frühestens im 1. Quartal 2017 zu rechnen.

Hier ein paar Screenshots der mobilen Website, basierend auf dem aktuellen Arbeitsstand (frühes Beta-Stadium):

Kategorien Ausgeklapptes Hauptmenü Kategorieinhalt mit ausgeklapptem Kontextmenü Details zu einer Geschichte Lesemodus
Kategorien
(Phone)
Ausgeklapptes Hauptmenü
(Phone)
Kategorieinhalt mit ausgeklapptem Kontextmenü
(Phone)
Details zu einer Geschichte
(Tablet 10″)
Lesemodus
(Tablet 7″)


Anmerkung: Die Bilder entsprechen dem aktuellem Arbeitsstand (nicht endgültig) und wurden unter Verwendung des Farbtemplates „Standard“ erstellt – die anderen Farbtemplates der bisherigen Website werden auch bei der mobilen Website wie gewohnt zur Verfügung stehen.

Die mobile Website wird alle Features der bisherigen Website enthalten. Neu dazu kommen werden u.a. folgende Dinge:

  • vollständige Unterstützung für Leser mit Sehbehinderung, insbesondere in Verwendung mit Screen-Readern
    siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Accessible_Rich_Internet_Applications
  • WYSIWYG-Editor zur komfortablen Bearbeitung vom Mengentexten mit Textauszeichnung auf Mobilgeräten
  • Aufteilung der Geschichtenanzeige in eine Seite mit Detailinformationen sowie einen Lesemodus zur Kapitelanzeige
  • Überarbeitung der Hauptnavigation, z.B. besserer Einstieg in die Kategorien

An dieser Stelle möchte ich kurz erklären, warum das responsive Design für uns so wichtig ist. Primär geht es da um 2 Dinge. Zum einen hat Google Seiten ohne responsives Design in den Suchergebnissen abgestraft. D.h. wenn jemand auf einem Mobilgerät nach einem Suchbegriff sucht, unter dem man uns auf dem Desktop gut findet, wird ihm FF.de erst sehr viel später angezeigt. Das wiederum führt natürlich auch zu weniger Neuanmeldungen für das Archiv und weniger neuen Autoren und Lesern.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, daß die  Darstellung der klassischen Werbeformate auf Mobilgeräten sehr schlecht bezahlt wird. Das hängt damit zusammen, daß diese Standard-Werbemittel (Banner und Skyscraper) auf Mobilgeräten verkleinert dargestellt werden müssen, also mit weniger Pixeln als sie eigentlich besitzen. Viele der besser bezahlten Kampagnen werden daher auf nicht responsiven Webseiten gar nicht mehr ausgeliefert und jene, die ausgeliefert werden, werden mit Abschlägen bestraft. In einem responsiven Design würde man dies vermeiden, indem man andere Werbeformen einbindet, die dann für dieses Design optimiert sind und ohne Reduktion dargestellt werden können, wie beispielsweise Rectangles.

Und bevor jetzt jemand ganz verblüfft ist, daß dies eine relevante Erwägung ist: Die Weiterentwicklung wie auch der Betrieb von FF.de verursachen signifikante Kosten, die gedeckt werden müssen. Da sind Personalkosten, die im IT-Bereich fast immer den Löwenanteil ausmachen, und dann noch Serverkosten und Lizenzkosten für die verwendeten Entwicklungsumgebungen. Achja, und Büromiete und was da eben noch dran hängt.

Um das Ganze für den Einzelnen etwas verständlicher zu machen: Momentan arbeiten 4 Personen Vollzeit an der Weiterentwicklung und den Betrieb von FF.de. Da ist Marc, der die Server betreut und momentan am neuen Editor arbeitet. Roman sitzt an der Fertigstellung des responsiven Designs. Felix programmiert primär an der App. Ich erledige überwiegend den administrativen Kram und kümmere mich um den eMail-Support. (Ich habe neben meiner Arbeit für FF.de ein Informatikstudium begonnen, um nach Abschluß dessen dann auch bei der Weiterentwicklung besser mithelfen zu können.) Und dann sind da als Teilzeitkräfte noch Maria, die daran arbeitet, daß auch das Forum responsiv wird und so auch über Mobilgeräte und später per App genutzt werden kann und Daniel, der zusammen mit Felix an der App arbeitet. Er werkelt gerade am neuen Editor für die App.

Momentan sind wir von den Einnahmen her nicht komplett kostendeckend, wir haben jedoch Rückstellungen gebildet, die dies zumindest mittelfristig auffangen. Aber ich denke es wird klar, warum wir immer auch ein Auge auf die finanzielle Lage haben müssen. Wir sind nun mal nicht Wattpad, die dank 100 Mio $ an Venture Capital komplett werbefrei und ohne Rücksicht auf Finanzen agieren können. (Aber auch deren Investoren werden irgendwann mal etwas für ihr Geld sehen wollen.)

Apropos Wattpad. Für die App bekommen wir alle paar Wochen mal solche Bewertungen von Usern, die ihren Google-Account dann Sekunden später löschen. Seltsam, oder? 😉wattpad

2. Eine neue und verbesserte App.

Wie schon angedeutet, wird auch an der App intensiv gearbeitet. Wir werden aber definitiv erst das neue responsive Design vorstellen. Das hängt damit zusammen, daß die Werbeerlöse über die App und die ihr zuzurechnenden Entwicklungskosten bisher in keinem Verhältnis stehen. Tatsächlich wird bei Apps fast ausschließlich Geld durch In-App-Käufe verdient und nur marginale Anteile über In-App-Werbung.

Wir hoffen hier also, daß Nutzer der App sich das neue responsive Design anschauen und einige vielleicht dieses nutzen werden. Wir werden die App aber nicht aufgeben. Sie wird weiter verbessert. Mittelfristig mag es dann auch die Option geben, über die App einen FF.de-Unterstützer- (reiner Arbeitstitel) -Account zu erhalten, der dann auf allen Plattformen komplett werbefrei wäre. Das diskutieren wir aber noch mit den Usern. Und ihr dürft euch sicher sein, daß wir uns über die Fallstricke im klaren sind. Beispielsweise muß sichergestellt sein, daß Besitzer eines solchen Accounts nicht anders behandelt werden als andere User. Im Endeffekt wäre das so, wie bei den besseren der aktuellen RPGs, wo es gegen Zahlung ein paar Bequemlichkeitsfeatures gibt, deren Nutzung oder Nichtnutzung niemanden bevorteilt oder benachteiligt. Also kein Pay-to-win sondern ein bischen Pay-for-convenience. 😉

Hier mal ein paar Screenshots von der neuen App, basierend auf dem aktuellen Arbeitsstand im Alpha-Stadium (noch keine Farben, nur Basislayout):

app02 app01 app05 app03 app04
Kategorien
(Android Phone)
Lesemodus
(Android Phone)
WYSIWYG-Editor
(iOS Phone)
Ausgeklapptes Hauptmenü
(Android Phone)
Favoritenlisten
(Android Phone)

 

3. Die Reviewkultur

Und dann gibt es noch eine dritte Baustelle, der wir uns dringend widmen müssen. Unsere Reviewkultur bestimmt maßgeblich das Wesen von FanFiktion.de und ist das Hauptmerkmal, daß FF.de von anderen Archiven wie beispielsweise Wattpad unterscheidet.

Tatsächlich ist es so, daß es mit der steigenden Nutzung mobiler Endgeräte und insbesondere seit Einführung der App einen spürbaren Rückgang bei den Reviews gab. Es ist nun einmal schwieriger, auf einer kleinen Handytastatur überhaupt zu tippen, geschweige denn die Zeit zu investieren, um ein längeres, konstruktives Review zu schreiben.

Um da Ansätze zu entwickeln gab es in diesem Jahr bereits ein Brainstorming, eine Umfrage und die Auswertung derselben. Die entsprechenden Blogposts habe ich hier noch einmal verlinkt:

Brainstorming – Neue Funktionalität für Reviews

Umfrage zu neuen Funktionalitäten für Reviews

 Auswertung der Umfrage zu den neuen Reviewfunktionalitäten

Direkt beschlossen wurden dabei die folgenden Maßnahmen.

  1. Einbau eines (ausklappbaren) Reviewfensters direkt unter den Kapiteln.
  2. Eine Anzeige, ob ein Autor ein Review über die interne Mailfunktion beantwortet hat.
  3. Anzeige der Empfehlungsoption auch am Kapitelende.
  4. Auf dem Handy sollte es die Möglichkeit geben, ein (modifizierbares) Standardreview per Klick einzutragen.

Das ausklappbare Reviewfenster kommt definitiv schon mit dem responsiven Design. Die anderen Maßnahmen werden dann umgehend folgen. Sie haben nach der Fertigstellung des responsiven Design die allerhöchste Priorität, noch vor dem (derzeit halbfertigen) Crossoversystems samt Pairingsuche.

Wir haben uns aber in der Zwischenzeit noch weitere Dinge überlegt, die ich euch gerne vorstellen möchte, und wo uns interessiert, was ihr davon haltet.

  1. Einen kleinen Text der Leser daran erinnert, warum Reviews wichtig für die Autoren sind. Damit das ganze nicht stereotyp und langweilig wird, haben wir uns vorgestellt, daß die User uns hier einfach schreiben, warum sie ganz speziell Reviews mögen, was ihnen gefällt, was sie für sie bedeuten. Solche Dinge. Beispielsweise könnte dann unter dem Reviewfenster ein kleiner ausklappbarer Text sein „Maria: Ich freue mich über jedes einzelne Review, weil …“. Und wenn der Leser draufklickt wird ihm der komplette Text von Maria angezeigt. Plus ein Link zum Profil von Maria. Solche Texte sollten dann also nur die User einschicken, die kein Problem damit haben, daß sich vielleicht dann auch so Leser auf ihr Profil verirren.
  2. Eine Möglichkeit für Autoren pro Woche ein paar Reviews anonym (!) als besonders zu markieren und so diesen Reviewern zu danken. Dieser Dank würde auch nur den Verfassern dieser Reviews angezeigt werden. Einmal bei ihren Reviews und dann natürlich auch in ihren Stats. Andere Reviewer könnten sich so nicht benachteiligt oder hintenangesetzt fühlen. Es wäre also quasi sowas wie ein ganz dickes „Dankeschön. Hat mich megamäßig gefreut und mir den Tag versüßt“ vom Autor.
  3. Auf Basis dieser besonderen Danksagungen könnte dann FF.de für die Spitzenreviewer auch ein besonderes Dankeschön aussprechen. Ich dachte beispielsweise daran, ein Design für eine FF.de-Kaffeetasse entwerfen zu lassen, die dann nur auf diesem Wege erhältlich wäre. Die bekämen dann die 10 Spitzenreviewer des Monats und auch nur maximal 1x pro Jahr. Und diese Gewinner könnte man dann auch vorstellen, damit auch sie für ihre gute Reviewarbeit gewürdigt werden. Hier hätten nebenbei die Leser in den kleineren Fandoms etwas bessere Chancen, weil sie eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, daß ihre Reviews entsprechend vom Autor gewürdigt werden. Und auch das wäre sicher kein schlechter Effekt.
  4. Zusätzlich wäre ein weiteres Design für Reviewer denkbar, was all jene zum Selbstkostenpreis erwerben können, die über eine bestimmte Anzahl an Reviews oder an anonymen Autorendanksagungen kommen. Das müßte man noch genauer ausarbeiten, aber auch dies könnte ein Ansporn sein, mal etwas häufiger ein Review oder gar ein längeres, konstruktives Review zu hinterlassen.
  5. Eine Heuristik, die User, die schon sehr lange kein Review mehr hinterlassen haben, daran erinnert, daß Reviews Autoren motivieren. Das wäre nun garantiert nicht wie bei Wattpad, wo jedesmal, wenn man ein Kapitel ohne Kommentar verlassen will, erst mal die Kommentaraufforderung hochkommt. Soetwas wäre nach unserem Erachten übertrieben bis kontraproduktiv. Aber wenn jemand wirklich gar nicht bis nur extrem selten ein Review schreibt, dann mag es nicht falsch sein, ihn alle 1 bis 2 Wochen mal dezent daran zu erinnern, daß ob der Reviewflaute frustrierte Autoren kaum kreativ tätig sein werden.

Ich hoffe, ich konnte so einigermaßen darlegen, wie die Lage sich darstellt, und was wir planen, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Was meint ihr dazu?

PS.: Hier noch als kleiner Vorgeschmack eine Skizze für ein neues Fanshop-Design.

Nov 112016
 

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Wir bedanken uns bei allen Usern, die bei der Erweiterung der Kategorien mitgeholfen haben.