Neues vom Bookshelf – Tag der Biene

Sleipnira, W4rriorC4t und Arenja haben sich vom Tag der Biene inspieren lassen. Die hierbei enstandenen Buchrücken plus den Hummor gibt es bis Ende nächster Woche wie üblich bei Aktionen zum halben Preis.

🐝 Kleiner Körper, riesiger Job: Heute ist Weltbienentag!

Heute feiern wir die unangefochtenen Workaholics des Tierreichs. Bienen sind verdammt toll – diese super lieben, kleinen Mädels arbeiten sich buchstäblich den Arsch ab, um unseren Planeten am Laufen zu halten. Doch die Natur hat bei ihnen einen ziemlich skurrilen Humor bewiesen: Die ungeschönte Wahrheit ist nämlich, dass Honig und das als königliches „Wundermittel“ vermarktete Gelee Royale am Ende des Tages aus nichts anderem als klebriger Bienenspucke bestehen. Guten Appetit!

Weil echter Honig ein extrem harter Leistungssport ist – eine Biene fliegt für ein einziges 500g-Glas rein rechnerisch dreimal um die Erde –, wird bei billigem Import-Honig im Supermarkt geschummelt, was das Zeug hält. Er wird gerne mit billigem Zuckersirup gestreckt, was selbst Labore kaum nachweisen können. Wer echten Fleiß unterstützen will, kauft daher lieber direkt beim Imker um die Ecke.

Im Bienenstock selbst geht es hocheffizient zu. Über den sogenannten Schwänzeltanz geben die Mädels präzise GPS-Koordinaten für die besten Blüten weiter – ein bisschen Shaken für das Abendessen. Weniger lustig haben es dagegen die Bienen-Männer (Drohnen). Sie sind ausschließlich zur Befruchtung da. Danach macht es kurz Tschüss und sie sterben. Diejenigen, die nicht zum Zug kamen, werden im Spätsommer von den Frauen rigoros aus dem Stock geschmissen und verhungern. Ein eiskaltes Matriarchat.

Trotzdem wären wir ohne sie aufgeschmissen, denn rund 80 % unserer Pflanzen brauchen sie als Liebesboten. Ohne ihren Einsatz gäbe es kein Obst, kein Gemüse und keinen Kaffee mehr. Beim Artenschutz sieht es rechtlich allerdings absurd aus: Wildbienen stehen unter strengem Naturschutz, während die Honigbiene leer ausgeht, weil sie offiziell als „Nutztier“ gilt. Schützen müssen wir sie trotzdem alle. Und falls du beim nächsten Kaffeeklatsch klugscheißen willst: Selbst die nervigen Wespen stehen unter allgemeinem Naturschutz und dürfen nicht einfach erschlagen werden!

Dabei ist die Angst vor Stichen unbegründet. Bienen sind tiefenentspannt und stechen nur in Todesangst – also wenn man sie versehentlich quetscht oder panisch nach ihnen schlägt. Sie wollen einfach nur ihren Job machen. Was wir heute für sie tun können? Lass die Chemie im Schrank und pflanz ein paar wilde Blumen auf dem Balkon oder im Garten. Damit ist den fleißigen Mädels schon verdammt viel geholfen.

In diesem Sinne: Happy Weltbienentag! 🌻

Das Zeichnerteam wünscht allen Usern viele leckere Bienenstiche.

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