Mrz 142016
 

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Die drei Gewinner sind wie folgt:

Nyoko Ryusa mit der Geschichte Das Mädchen, das ihren Mut nie fand bis heute (17 Stimmen)

Sewn Chaos mit der Geschichte Wir sind ein Rettungsteam (16 Stimmen)

Kreuzspinne mit der Geschichte Per aspera ad adstra (14 Stimmen)

Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und bedanken uns bei allen Teilnehmern.

Ich möchte die Gewinner bitten, mir per interner Mail ihre Adressdaten zu schicken, damit wir diese zur Versendung der Preise an Nintendo weiterleiten können. Ich werde die Gewinner aber zur Sicherheit auch noch einmal gesondert anschreiben.

Wir hoffen, daß alle Teilnehmer und Leser am Wettbewerb Spaß hatten.

Mrz 072016
 

Herr Brandstädter von dpa bat uns, ihm bei der Suche nach einem Interviewpartner zu unterstützen. Ich habe bereits mit ihm gesprochen und möchte erwähnen, daß er der Community gegenüber sehr offen und positiv gegenüber steht, was ja leider bei Journalisten in der Vergangenheit keineswegs immer der Fall war.

Hallo Community,

für die Kindernachrichten der Deutschen Presse-Agentur arbeite ich gerade an einem Themenpaket über Fanfiktion, ihre Autoren und ihre Leser. Hierzu bin ich auf der Suche nach einer jungen Autorin oder einem jungen Autoren, der selbst schon Geschichten von bekannten Büchern weitererzählt hat.

Hättest du Lust, mir von dir und deinen Geschichten zu erzählen? Dann schreibe mir einfach kurz eine Mail an: brandstaedter.philipp.extern@dpa.com

Superpraktisch wäre es, wenn du in Berlin oder Leipzig (und Umgebung) wohnen würdest.

Die Kindernachrichten richten sich an junge Leser bis 13 Jahre und werden bundesweit in rund 80 Tageszeitungen und deren Internetseiten veröffentlicht.

Viele liebe Grüße,
Philipp Brandstädter
Deutsche Presse-Agentur

Wettbewerb

 Posted by at 13:20  Archiv, Fanfiction, Wettbewerbe
Feb 192016
 

In Zusammenarbeit mit Nintendo führt FanFiktion.de einen Wettbewerb passend zum Start des neuen

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durch.

Hierfür wurde unter Fanfiktion / Anime & Manga / Pokémon eine Kategorie Pokémon Super Mystery Dungeon – Wettbewerb angelegt.

Dort können bis zum 06.03.2016 Geschichten zum neuen Spiel hochgeladen werden.

  1. Pro Teilnehmer ist maximal 1 Beitrag erlaubt.
  2. Das Rating darf maximal P16 betragen.
  3. Beim Beitrag muss es sich um eine Fanfiction zum neuen Pokémon Super Mystery Dungeon handeln.
  4. Beim Beitrag muss es sich um eine neue Geschichte handeln, die zuvor nirgendwo anders veröffentlicht wurde.

Ab dem 06.03.2016 24:00 sind keine weiteren Geschichten zugelassen. Logischerweise sollten dann auch Änderungen an den veröffentlichten Geschichten unterbleiben, da dies zur Disqualifizierung führen würde.

Vom 07.03 10:00 bis zum 14.03 um 10:00 kann dann über das Empfehlungssystem abgestimmt werden. Im Prinzip kann und darf jeder User soviele Empfehlungen vergeben, wie er möchte und die Systemlimits zulassen, es dürfte aber sinnvoll sein, sich auf die besten Geschichten zu beschränken. 😉

Die 3 Geschichten, die am 14.03 10:00 die meisten Empfehlungen aufweisen, gewinnen je 1x

Pokémon Super Mystery Dungeon

und je einen der unten abgebildeten Pokémon-amiibo, der zugelost wird.

2_amiibo_Produktfoto_batch 3_AA_char211_amiibo_Produktfoto_NVL_AA_char07_1_R_ad5_amiibo_ProduktfotoNVL_AA_char37_1_R_ad4_amiibo_ProduktfotoNVL_AA_char36_1_R_ad3_amiibo_Batch5_figurines_Produktfoto_NVL_AA_char33_1_R_ad-1

 

 

 

 

 

 

Insofern sich aufgrund von Stimmengleichheit mehr als 3 Geschichten für den Gewinn qualifizieren, werden die 3 Gewinner aus diesem Pool ausgelost.

Beispiel: Wenn 2 Geschichten 10 Empfehlungen bekommen und 3 Geschichten 9 Empfehlungen, so sind die beiden Geschichten mit 10 Empfehlungen sicher unter den Preisträgern und der verbliebene Preis wird unter den 3 Geschichten mit 9 Empfehlungen verlost.

Empfehlungen, die vor dem 07.03.2016 um 10:00 abgegeben werden, werden wir zum Start der Abstimmungsphase löschen. Weiterhin werden die abgegebenen Empfehlungen nach Feststellung der Gewinner und bevor die Geschichten dann in die Pokémon-Spiele Kategorie verschoben werden, ebenfalls gelöscht. Die Geschichten können danach logischerweise erneut regulär empfohlen werden.

Da das echte Wettbewerbssystem noch nicht fertig ist, müssen wir uns vorerst auf diese Weise behelfen. Uns ist natürlich bewußt, daß dadurch populäre Autoren einen signifikanten Vorteil haben. Da können wir im Moment aber noch nichts machen. Wir hoffen dennoch, daß die besten Geschichten sich durchsetzen und bitten um euer Verständnis.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg beim Verfassen ihres Beitrags und viel Spaß am Wettbewerb per se.

Noch etwas sehr wichtiges: Wenn die Gewinner feststehen, werden wir sie über das interne Mailsystem anschreiben, um ihre Anschrift abzufragen. Diese wird dann an Nintendo (hier vertreten durch die Süddeutscher Verlag onpact GmbH) übergeben, damit diese die Preise zuschicken kann. Insofern jemand mit dieser Vorgehensweise ein Problem hat, so bitten wir darum, von einer Teilnahme abzusehen.


Nachtrag: Da einige User Punkt 3 falsch verstanden haben, vermutlich weil sie die Spiele nicht kennen, sei dies kurz erläutert:

Bei Pokémon Mystery Dungen wacht man irgendwo als Pokémon auf und erlebt dann Abenteuer. Es sollte bei den Geschichten also irgendwo um Pokémon gehen, die Abenteuer erleben. Es muss sich dabei nicht mal um die Pokémon handeln, die bei Pokémon Super Mystery Dungeon vorkommen.

Das ist die ganze Einschränkung. Relativ harmlos, oder? 😉

Dez 212015
 

Die überwältigende Mehrheit der kommentierenden User hat sich für einen Umbau der Kategorie ausgesprochen. Dazu gleich noch mehr.

Es wurde auch vorgeschlagen, den Spielebereich noch weiter zu unterteilen. Das könnte man machen, aber das hat auch Nachteile. So wie auch die relativ einfache Unterteilung, die wir jetzt vornehmen werden, nicht nur Vorteile hat. Für jene User, denen es eigentlich egal ist, in welchen  Setting die Pokemongeschichte spielt, die sie lesen wollen, erhöhen sich die Suchkosten nach guten Geschichten etwas, weil sie nun nicht mehr nur den Index einer, sondern von vier Kategorien scannen müssen. Unterteilt man die Spiele noch weiter, erhöht sich das entsprechend.

Da muss man also abwägen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wenn wir ein Tag-System einführen, es auch fandomspezifische Tags geben wird und darüber ließe sich dann so eine Unterteilung über die Suche erzielen ohne das es hier Nachteile für andere User gäbe.

Es wurde auch angemerkt, dass FFs zu den Spielen eigentlich eher in den Bereich Spiele gehören. Das ist grundsätzlich richtig, aber es handelt sich trotzdem um ein Fandom. Und dieses sollte zusammenbleiben, auch in Hinblick auf das kommende Crossoversystem. Wenn jemand beispielsweise nach einem Naruto-Pokemon-Crossover sucht, dann sollte dies über eine Suchanfrage nach Fandom gehen und nicht, indem er erst nach Naruto-Pokemon (Manga&Anime) und dann nach Naruto-Pokemon (Spiele) suchen muß. Dennoch ist das Argument valide. Was wir hier zu tun gedenken, ist die Einführung von Weiterleitungen. Dh. es gibt dann eine Kategorie Pokemon unter Spiele, aber die leitet auf Anime&Mange / Pokemon / Pokemon-Spiele weiter. Das ergibt nebenbei auch noch an vielen anderen Stellen im Archiv Sinn, beispielsweise bei Verfilmungen, wo man, vorausgesetzt die einzelnen Medien passen zusammen, dann alles in einem Fandom bündelt. Beispiel wäre Harry Potter Filme –> Harry Potter oder, was auch ein großes Projekt ist, was ich bald angehen will, von den DC&Marvel Serien zu einer Sammelkategorie für das DC&Marvel Movieverse.

Aber zurück zum Umbau der Pokemon-Kategorie. Mir wurde (Vielen Dank an Painted Lady) eine aktuelle Liste zugeschickt, wie die aktuell vorhandenen Charaktere aufzuteilen sind:

Achromas (Spiele, Anime und Manga)
Alain (Anime)
Amalia (Spiele)
Ash Ketchum (Anime)
Ashs Mutter (Anime)
Barry (Anime)
Bell (Spiele, Anime und Manga)
Benny (Spiele, Anime und Manga)
Black (Manga)
Blau (Spiele)
Blue (Manga)
Brix (Spiele)
Butch (Anime)
Cassidy (Anime)
Cheren (Spiele, Anime und Manga)
Connie (Spiele und Anime)
Crystal (Manga)
Cynthia (Spiele, Anime und Manga)
Diamond (Manga)
Diaz (Anime)
Drew (Anime)
Emerald (Manga)
G-Cis (Spiele, Anime und Manga)
Gary Eich (Anime)
Géraldine (Spiele, Anime und Manga)
Giovanni (Spiele, Anime und Manga)
Gold (Manga)
Green Eich (Manga)
Grün (Spiele)
Heiko (Spiele und Manga)
James (Anime)
Jessie (Anime)
Jupiter (Spiele, Anime und Manga)
Kalem (Spiele)
Kamilla (Spiele, Anime und Manga)
Klarin (Spiele)
Kris (Spiele)
Lance  (Spiele, Anime und Manga)
Lilia (Spiele, Anime und Manga)
Lotta (Spiele)
Lucia (Spiele und Anime)
Lucius (Spiele)
Lyra (Spiele und Anime)
Maike (Spiele und Anime)
Mars (Spiele, Anime und Manga)
Matisse (Spiele und Manga)
Max (Anime)
Mica (Spiele, Anime und Manga)
Michael (Spiele)
Michelle (Anime)
Misty (Spiele, Anime und Manga)
Mr. Trumm / Mr. Stone (Spiele und Manga)
N (Spiele, Anime und Manga)
OC (Own Character)
Officer Rocky (Anime)
Paul (Anime)
Perl (Spiele)
Pearl (Manga)
Platinum (Manga)
Professor Birk (Spiele, Anime und Manga)
Professor Eibe (Spiele, Anime und Manga)
Professor Eich (Spiele, Anime und Manga)
Professor Esche (Spiele, Anime und Manga)
Professor Lind (Spiele, Anime und Manga)
Professor Platan (Spiele, Anime und Manga)
Red (Manga)
Richie (Anime)
Rocko (Spiele, Anime und Manga)
Rosy (Spiele)
Whi-Two (Manga)
Rot (Spiele)
Ruby (Manga)
Sannah (Spiele, Anime und Manga)
Sapphire (Manga)
Saturn (Spiele, Anime und Manga)
Schwester Joy (Anime)
Serena (Spiele und Anime)
Siegfried (Spiele, Anime und Manga)
Silber (Spiele)
Silver (Manga)
Tierno (Spiele, Anime und Manga)
Tony (Spiele)
Lack-Two (Manga)
Tracy (Anime)
Trovato (Spiele, Anime und Manga)
Troy Trumm / Steven Stone (Spiele und Manga)
Warren (Spiele)
Wassili / Wallace (Spiele, Anime und Manga)
Wes (Spiele)
White (Manga)
Yellow (Manga)
Zyrus (Spiele, Anime und Manga)

Da werde ich mich jetzt dran machen. Änderungen und Verbesserungen, auch Umbenennungen und Erweiterungen sind natürlich möglich. Feedback ist immer gern gesehen. 😉

Ich würde euch bitten, wenn ich fertig bin, die entsprechenden Verschiebungen zu veranlassen.

Kleiner Nachtrag: Ich sollte vielleicht noch erläutern, wie ein Fandom charaktertechnisch aufgebaut ist. Es ist so, dass in einem Fandom alle Charaktere zu den einzelnen Subkategorien des Fandoms zusammengefaßt sind. Dort sind Namensgleichheiten deswegen auch nicht möglich. Ihr findet z.B. alle derzeitig in der Datenbank vorhandenen Pokemon-Charaktere, wenn ihr unter der Subkategorie Allgemein in die Charaktersuche schaut. Bei den spezifischen Subkategorien sind dann nur die für diese relevanten Charaktere ausgewählt und auswählbar.

Wenn später jemand ein Pokemon-Crossover schreibt, so kann er dafür aber alle zum Fandom gehörenden Charaktere auswählen und danach kann dann auch gesucht werden. Es wird also möglich sein, nach einem Pokemon-Naruto-Crossover zu suchen, dass als Hauptpersonen Misty, Whi-Two und Gaara enthält.

Dez 192015
 

Die Situation mit den Charakteren im Pokemon-Fandom ist ein wenig unübersichtlich. Das hängt damit zusammen, dass es Charaktere aus dem Manga, aus dem Anime und aus den Spielen gibt. Die teilweise auch noch gleiche Namen tragen, aber eben doch unterschiedliche Charaktere sind.

Das Problem ließe sich lösen, indem man das Fandom ein wenig unterteilt. Beispielsweise indem man Pokemon als Oberkategorie hätte und dann die Subkategorien: Allgemein, Pokemon-Manga, Pokemon-Anime, Pokemon-Spiele. Wenn dann eine Fanfic eben nur in den Spiele-Universen spielt, und deren Charaktere nutzt, dann gehört sie zu Pokemon-Spiele, wenn sie nur die Anime-Welt nutzt, dann zu Pokemon-Anime, ist sie nicht einordbar oder nutzt Charaktere aus mehreren Sub-Fandoms, dann Allgemein.

Das ist jetzt erst einmal nur eine Idee, aber mich interessiert hier das Feedback. Oder vielleicht kann man das Problem ja auch anders lösen? Habt ihr Ideen? Und wenn man aufteilt, welcher Charakter gehört dann wohin? Und welche fehlen vielleicht noch?

(Bis wir das geklärt haben, setze ich die Charakterliste zurück auf die ursprüngliche Version, wo englische und deutschprachige Namen parallel existierten.)

Nov 232015
 

Der iFuB-Verlag hat uns gebeten, auf die folgende Veröffentlichung hinzuweisen:

Fanfiction-Sachbuch im iFuB-Verlag erschienen – mit fanfiktion.de-Userbeteiligung

Vor ein paar Monaten hat der iFuB-Verlag einen Aufruf zur Einsendung von Meinungen über Fanfiction auf fanfiktion.de gestartet. Das dazu gehörige Sachbuch ist nunmehr im Handel erhältlich.

Nicht nur kommen im Buch hunderte Fanfiktion.de-User, ein Fanfiktion.de-Admin und ein Operator zu Wort, auch gibt es zahlreiche exklusive Meinungen aus der Prominenz zum Thema, z.B. von der Band The BossHoss, einem Game of Thrones-Schauspieler, Tommy Krappweis (Bernd das Brot) und anderen Bestseller-Autoren. Dazu gibt es umfassende Informationen zur Geschichte der Fanfiction, ihrer Bedeutung in der Kultur und in den Medien, zu den einzelnen Genres und Begriffen, ein seitenlanges Glossar etc..

Die beiden Autorinnen, die selbst seit ihrer Kindheit Fanfiction schreiben, haben keine Mühen gescheut, um dieses Buch sowohl für Fanfiction-Leser und -Autoren als auch für Außenstehende zu einem unterhaltsamen und informativen Nachschlagewerk zu machen. Sie würden sich freuen, wenn es unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum landet und in Zukunft dazu beiträgt, dem Phänomen Fanfiction im deutschen Raum einen besseren Ruf zu verleihen.

Inhaltsangabe des Sachbuchs:

Es gibt eine Welt, da lebt Professor Snape glücklich verheiratet mit Lily Potter, Thorin Eichenschild ist nie gestorben, und Anakin Skywalker hat sich nie auf die böse Seite der Macht geschlagen. Eine Welt, wo Sherlock Holmes zusammen mit einem geheimnisvollen Timelord merkwürdige Fälle untersucht, Dean Winchester mit der Crew der Serenity fliegt und Loki und Thor mehr als nur Brüder sind.

Fanfiction, argumentieren manche, gab es schon immer. Schließlich bedienten sich nicht wenige große Autoren an populären Stoffen und verpassten ihnen ein neues Gewand. Andere hingegen sehen Fanfiction kritisch und werfen den Autoren vor, die Ideen anderer zu verfremden.

Und es soll vorkommen, dass das Schreiben von Fanfiction zum Durchbruch verhilft, wie u.a. Shades of Grey zuletzt bewies.

Aber was ist Fanfiction wirklich? Aus welchem Bedürfnis entsteht sie, und wie weit zurück geht das Phänomen? Welche Genres gibt es, und was sollte man als Fanfiction-Neuling auf jeden Fall wissen, bevor man sich in die zahllosen Archive stürzt?

Bettina Petrik und Stefanie Zurek nehmen Sie mit auf eine turbulente, augenöffnende, manchmal aufwühlende, aber immer emotionale Reise durch die großartige Welt der Fanfiction.

Sie werden Ihren Augen nicht trauen.

withlovemarysuecoverISBN E-Book : 978-3-941864-24-5
ISBN Taschenbuch: 978-3-941864-23-8

Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage des iFuB-Verlags.

Sep 272015
 

Mir sind vor einigen Tagen im Netz (aber auch auf FF.de) Meinungen begegnet, die mit völlig absurde Dinge unterstellt haben. Beispielsweise würde ich behaupten, dass Männer den Frauen biologisch überlegen seien und das sie von schrecklichen Feministen unterdrückt würden. Zudem sei ich frauenfeindlich. Da fühle ich mich irgendwie wie in der Twilight-Zone.

Ich habe niemals einen derartigen Unsinn behauptet. Als ich nachfragte, konnte auch kein einziges Zitat von mir gebracht werden, das diese Aussagen stützt. Es wurde nur festgestellt, dass man halt irgendwie emfpand, ich würde dies glauben. Und dann hat man es halt behauptet.

Woran glaube ich wirklich?

Dazu muss ich ein wenig von mir erzählen. Ich bin in Ostdeutschland als Sohn zweier Akademiker aufgewachsen. Soweit ich das beurteilen konnte, hatte meine Mutter zuhause immer das Heft in der Hand. Nicht weil sie meinen Vater unterdrücken würde, sondern eher weil er den meisten Entscheidungen gegenüber etwas indifferenter ist. Ich bin es also von meiner Sozialisation her gewohnt, dass Frauen in der Familie eher das Sagen haben und ich hatte auch den Eindruck, dass diese Situation in Mecklenburg beileibe nicht die Ausnahme darstellte.

Aus Gesprächen mit meinen Vater weiß ich, dass dies eine Generation zuvor noch deutlich anders aussah. Auch da konnte man sicher nicht mehr von „patriarchaler Herrschaft“ sprechen, aber bei meinen Großeltern mütterlicherseits hatte Opa eher das Sagen. Für mich war das allerdings irrelevant, da ich davon als Kind kaum etwas mitbekam.

Ich glaube daher, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind. Schlicht und einfach, weil ich es mein ganzes Leben lang so erlebt habe. Es erscheint mir absurd, wenn jemand behauptet, dass Frauen oder Männer besser seien.

In der DDR gab es eine Menge von staatlich geleiteten Massnahmen zur Begabtenförderung. Noch eine Generation zuvor hing der Zugang dazu stark von der Herkunft der Eltern ab. Als Arbeiterkind war es einfacher, war man das Kind von Dissidenten oder kam aus einer religiösen Familie, dann hatte man Nachteile. Auch davon habe ich aber in meiner Kindheit und Jugend nichts bemerkt, wobei ich allerdings vermute, dass diese Beschränkungen nicht komplett verschwunden waren.

Ich selbst war in der Matheförderung im Pionierhaus. Das war für unsere Klassenstufe eine kleine Gruppe, die aus 2 Jungen und einem Mädchen bestand. Mit denen fuhr man dann auch immer zu den einzelnen Kreis- und Bezirksolympiaden.

Ich machte die Auswahlverfahren für die Matheschule in Rostock mit. Der andere Junge und das Mädchen auch. Dann kam die Wende, die Matheschule wurde vom Christophoruswerk übernommen, wir sind trotzdem hin. D.h. das Mädchen nicht, weil es sich dazu entschloß, lieber in Wismar zu bleiben als im Internat zu leben.

An der Matheschule gab es in meiner Klasse 24 Schüler. 20 davon waren Jungs und 4 waren Mädchen. Es gab also einen klaren Jungenüberschuss. Was es nicht gab, war irgendein Gefühl von maskuliner Überlegenheit. Zum einen waren diese Mädchen keineswegs unbegabter, beispielsweise lag meine Banknachbarin noch einmal fast 20 IQ-Punkte über meinem, und zum anderen waren wir Jungs auch teilweise sehr damit beschäftigt, die Mädchen irgendwie zu beeindrucken. Das wiederum mag jetzt nicht unbedingt so abgelaufen sein, wie man es von anderen Klassen her gewohnt ist, weil ein Durchschnitts-IQ von 130 tatsächlich einige der riskanteren Balzideen, auf die junge Kerle sonst kommen mögen, aussortiert.

Abgesehen davon war es ein völlig kameradschaftliches Miteinander, wobei man natürlich postulieren darf, dass ich unschönere Begebenheiten, so es diese denn gab, vergessen haben mag. Worauf ich hinauswill ist, dass ich nie den Eindruck hatte, daß Mädchen den Jungen nicht das Wasser reichen können. Ich glaube daher, daß alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht gleichviel wert sind.

Nun weiß ich natürlich, dass jeder Mensch andere Erfahrungen gemacht hat. Man wird eher bereit sein, ein Patriarchat zu akzeptieren, wenn man selbst erlebt hat, dass der eigene Vater oder die Familienväter im Umfeld patriarchal agierten. Und wenn Verwandte oder Bekannte Unfug von sich geben, wie dass Jungen per se begabter seien oder Mädchen generell besser lernen oder Frauen nie und nimmer Ingenieur werden können, dann wird man eher bereit sein, das Konzept gesellschaftlicher Benachteiligung unkritischer zu sehen.

Zuerst einmal ist ein Idiot mit Vorurteilen nur ein Idiot mit Vorurteilen und noch lange kein Syndikat. Daraus folgt nun nicht, dass es nicht strukturelle Benachteiligungen geben kann, aber nicht jede Ungleichheit ist automatisch das Ergebnis von Diskriminierung.

Ausgehend von meinen Überzeugungen bin ich ein Egalitärer Liberaler, die damit verbundenen Ansichten, kann man in A Theory of Justice nachlesen. Zur Erläuterung darf der kurze Text aus der Wikipedia dienen:

Es scheint unmöglich, einen Konsens aller Gesellschaftsmitglieder in der Definition des Begriffs Gerechtigkeit zu finden, da alle Menschen sich in unterschiedlichen Lebenssituationen, Familien und Einkommensgruppen befinden.

Der egalitäre Liberalismus empfiehlt daher, allgemeine Grundwerte für jeden zu garantieren und die Gleichheit zumindest in Hinblick auf Chancen herzustellen und Ungleichheiten, die auf natürlichen oder gesellschaftlichen Bedingungen beruhen können, durch Umverteilung zu kompensieren. Ungleichheiten sind nach Rawls nur dann gerechtfertigt, wenn sie auch zum Nutzen der am schlechtesten Gestellten in der Gesellschaft dienen.

Für mich sind also Chancengleichheit  wie auch Freiheit Mittel zur Erzielung von Gerechtigkeit. Ich würde mir auch nie anmaßen, anderen zu sagen, was für sie erstrebenswert zu sein hat. Das ist nämlich immer eine persönliche Entscheidung, die der Rest der Gesellschaft zu akzeptieren hat.

Auch Hautfarben, Ethnien, unterschiedliche Religionen oder sexuelle Orientierung machen für mich, was Menschsein, Gleichberechtigung oder das Ziel der Chancengleichheit angeht, keinerlei Unterschied. Tatsächlich erscheint mir Rassismus als Konzept schon absurd, es ist eine der großen Irrationalitäten, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann.

Warum sollte man etwas gegen Homosexuelle haben? Das ist eh nur eine der vielen Lotterien des Lebens. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:24 wird die entsprechende Veranlagung bei den ersten Zellteilungen während der Embryogenese ausgebildet. Es ist reiner Zufall.

Mit Transsexualität sieht es ähnlich aus. 1:10.000 ist die Chance, dass ein Embryo mit XY-Chromosomensatz zur Transfrau wird. 1:30.000 die Chance, dass ein Embryo mit XX-Chromosomensatz zum Transmann wird. Auch hier – reiner Zufall. Weder Transfrauen noch Transmänner verdienen Diskriminierung. Viele bornierte Zeitgenossen tun dies trotzdem. Absurd ist das allemal. Wie jede Diskriminierung.

Für mich ist ein Transmann ein Mann und eine Transfrau eine Frau. Wenn der Zufall dafür sorgte, dass ein weibliches Gehirn in einem männlichen Körper oder umgekehrt entstand, dann ist das schlicht und einfach so. Da gibt es nichts zu bewerten, nichts zu deuteln. Der einzige der es sicher wissen kann, ist die betroffene Person.

Weiterhin denke ich, dass man in der Gesellschaft schon sehr genau hinschauen sollte. Wenn tatsächlich diskriminiert wird, dann sollte man auch einschreiten, aber vorher ist es nötig, diese vermeintliche Diskriminierung auch kritisch zu hinterfragen. Beispiel gefällig?

Fakt ist, dass trotz der theoretischen Möglichkeit, Frauen in höherqualifizierten Jobs zu beschäftigen, praktisch immer noch eine überwältigende Mehrzahl von Männern die entsprechenden Positionen innehat. Je höher die Position, desto niedriger der Frauenanteil. Die Quote soll nun Unternehmen dazu zwingen, nicht immer im selben Wasser (der Kumpels von Kumpels von Kumpels) zu fischen, wenn eine Stelle besetzt wird, sondern auch mal Frauen in Betracht ziehen. Frauen mit den notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten, versteht sich.

Hier wird ausgehend von der richtigen Beobachtung, dass Frauen in Führungspositionen (ich vermute mal, dass dies mit „höherqualifizierten Jobs“ gemeint ist.) bezogen auf ihren Bevölkerungsanteil unterrepräsentiert sind, impliziert, dass eine Diskriminierung vorläge, weil Männer freigewordene Stellen mit den „Kumpels von Kumpels von Kumpels“ besetzen würden. Das wird als Interpretation einfach so vorgelegt, nach alternativen Erklärungsmöglichkeiten wird gar nicht erst gesucht.

Aber stimmt es auch? Zuerst einmal wird hier übersehen, das die Personalabteilungen, die darüber entscheiden, wer überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, fest in weiblicher Hand sind. 85% beträgt der Frauenanteil im Durchschnitt bei firmeneigenen Abteilungen, satte 96% bei externen Personalagenturen. (Die Daten wurden hier für Israel genannt, falls jemand aktuelle Zahlen für Deutschland hat, immer her damit.) Interessant ist auch, wie sich dies auf die Chancen schöner Frauen, ein Vorstellungsgespräch zu erhalten, auswirkt.

Damit hier also der Kumpel des Kumpels anstelle einer gleich oder besser qualifizierten Frau eingestellt wird, muß irgendein hohes Tier im Unternehmen die eigene (oder externe) Personalabteilung übergehen. Damit wir von struktureller Benachteiligung sprechen können, dürfen dies allerdings keine Einzelfälle sein, sondern es muss sehr häufig passieren. Daß dem möglicherweise so sein könnte, läßt sich natürlich erst einmal nicht widerlegen.

Ein zweiter Punkt, der hier übersehen wurde, besteht darin, dass das Geschlechterverhältnis nicht im Bezug auf die Bevölkerung, sondern in Bezug zum Geschlechterverhältnis im Auswahlpool betrachtet werden muss. In MINT-Studienfächern liegt die Frauenquote nach wie vor bei knapp über 20%. Bei sonst gleicher Verteilung von Qualifikation, Eignung und Bereitschaft sollten in diesen Berufen dann auch nur 20% der Führungspositionen weiblich besetzt sein.

Ein dritter Punkt, der übersehen wurde, besteht in unterschiedlichen Präferenzen. Führungspositionen und ganz besonders die auf den höheren Hierarchieebenen lassen sich nicht mehr mit einer 40-Stunden-Woche in Einklag bringen. Wir sprechen hier über 50 bis 60, bei hohen Posten im Management teilweise von mehr als 70 Wochenstunden. Wer dazu bereit ist, der erlangt zwar mehr Verantwortung in der Firma und auch ein entsprechend höheres Gehalt, er verzichtet aber gleichzeitig auf große Teile seiner Freizeit und seines Privatlebens und erhält im Gegenzug eine ganz gehörige Portion Extrastress. Dieser Trade-off mag für Frauen weniger erstrebenswert als für Männer sein, insbesondere dann wenn sie planen, eine Familie zu haben. Hier darf man ja nicht vergessen, dass ein Mann, der einen Job mit 60 bis 70 Wochenstunden leistet, durchaus noch eine Chance auf eine Familie und Kinder hat, auch wenn er von beiden entsprechend weniger erlebt, eine Frau mit 60+ Wochenstunden kann eine Schwangerschaft jedoch kaum an ihren Partner delegieren und tendenziell werden vermutlich nur sehr wenige Frauen bereit sein, auf die Betreuung der eigenen Kinder nahezu komplett zu verzichten. Man schaue sich zur Verdeutlichung den Fall von Petra Hesser, der Chefin von IKEA Deutschland, an.

Diese unterschiedlichen Präferenzen finden sich nebenbei in vielen Bereichen und bevor man sicher von einer Diskriminierung zugunsten eines Geschlechts sprechen kann, muss sicher sein, dass nicht vielmehr sie der Grund für ein ungleiches Geschlechterverhältnis sind. Die sogenannten Humanberufe beispielsweise weisen i.d.R. einen deutlichen Frauenüberschuss auf, bei vielen technischen Berufen ist es umgekehrt. Gibt es nun primär deshalb so wenig Frauen bei der Müllabfuhr, im Bergbau, unter Bauarbeitern oder auf Bohrinseln, weil diese aktiv diskriminiert werden, oder doch eher, weil sich weniger Frauen für solche Berufe entscheiden?

Aus diesen Erwägungen folgt nebenbei nicht, dass nicht vielleicht doch zuungunsten von Frauen diskriminiert wird, es ist jedoch weder die einzig mögliche Erkärung und auch nicht die naheliegendste.

Ich persönlich glaube, dass es definitiv Fälle von Diskriminierung bei der Besetzung von Managerposten gibt, ich denke jedoch nicht, dass dies ein strukturelles Problem ist, das dadurch entsteht, dass die Personalentscheider Frauen durchweg für weniger wert halten würden.

Wenn es jedoch keine strukturelle Diskriminierung gibt, bei der gleich- oder besser qualifizierte Frauen, die bereit sind, ihr Privatleben dem Job zu opfern, von Führungspositionen ferngehalten werden, dann wird eine Quote diese schaffen. Nur dass nun eben nicht Frauen, sondern Männer diskriminiert werden.

Man muss hier sehr aufpassen. Ungleichheit ist keineswegs gleichzusetzen mit Ungerechtigkeit. Ich bin ja schon einmal kurz auf den Egalitären Liberalismus eingegangen. Ungleichheit kann ein Zeichen für Ungerechtigkeit sein, aber sie entsteht auch durch unterschiedliche Wahlentscheidungen der Bürger. Nicht jeder Büger möchte das gleiche. Nicht jede Frau will Kinder. Nicht jeder Mann wünscht sich eine Familie. Viele Frauen arbeiten lieber mit Menschen, aber gar nicht so wenige fühlen sich zu technischen Berufen hingezogen.

Ungleichheit wäre nur dann ein sicheres Zeichen für Ungerechtigkeit, wenn alle Menschen gleich wären.

Hier haben wir nebenbei einen der Gründe, warum man in den Gender Studies so angestrengt versucht, nachzuweisen, dass Geschlecht ausschließlich sozial konstruiert ist. Wäre dem nämlich tatsächlich so, dann wären statistische Abweichungen zwischen den Geschlechtern nur noch durch soziale („Die Gesellschaft suggeriert den Mädchen, sie mögen keine Technik.„) und aktive Diskriminierung („Die Männer netzwerken und lassen die Frauen nicht hochkommen.„) zu erklären. Dabei werden biologische Tatsachen wie beispielsweise der Einfluß der Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen auf den Aufbau und die Funktionsweise des Gehirns schlicht ignoriert. Es wird gesagt, dass Männer und Frauen im Prinzip völlig identisch sind und alle beobachtbaren Unterschiede auf Sozialisation beruhen. Der Fehler hier liegt in der Ausschließlichkeit. Ja, die Sozialisation ist extrem wichtig, aber sie ist beileibe nicht der einzige Einflußfaktor.

Nebenbei führt maximale Gleichheit nicht zu Gerechtigkeit. Stellt euch vor, man würde alle Frauen zwingen, exakt 2 Kinder zu bekommen. Oder alle müßten Germanistik studieren. Oder in Reihenhäusern in Großstädten leben. Man wird immer einen Anteil haben, der mit dieser Sollsituation durchaus zufrieden ist, aber andere werden damit totunglücklich sein. Wenn Feministen beispielsweise den Frauen sagen, dass sie auf Familie und Beziehungen verzichten und anstelle dessen Karriere machen sollen, weil sie sonst den Feminismus verraten würden, dann sagt das etwas über diese Feministen aus.

Der egalitäre Liberalismus sagt dagegen, dass wir sicherstellen sollten, dass alle Menschen ungeachtet ihrer Herkunft die gleichen Möglichkeiten und Chancen verdienen, ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Hierzu ist es durchaus zulässig und auch erwünscht, wenn die Chancen von Benachteiligten verbessert werden, da das Gesamtsystem so gerechter wird.


So. Und nun Butter bei die Fische. Bin ich ein Frauenfeind, weil mein Verständnis von Gerechtigkeit mich dazu bringt,  feministische Positionen wie die oben genannte, kritisch zu hinterfragen?

Grundsätzlich: Wer wirklich wissen will, wie ich über eine bestimmte Sache denke, der kann mich einfach fragen und sich dann anhand meiner Antwort eine Meinung über mich bilden.


Ich habe in Anbetracht dieser Geschichte auch darüber nachgedacht, ob ich meine persönlichen Beiträge komplett aus dem Blog hier entferne. Im Endeffekt macht man sich mit liberalen Ansichten nie wirklich beliebt. Die Linken hassen einen, weil man die Bürgerrechte der Rechten verteidigt. Die Rechten hassen einen, weil man die Bürgerrechte der Linken verteidigt. Radikale Feministen hassen einen, weil man patriarchale Unterdrückung als Grundkonzept der Gesellschaft nicht kritiklos zu akzeptieren bereit ist. Radikale Männerrechtler hassen einen, weil man darauf besteht, auch in den radikalen Feministen Menschen zu sehen. Transatlantiker hassen einen, weil man in Russland nicht die kommunistische Saat des Teufels sieht. Kommunisten hassen einen, weil man auch bei den Vereinigten Staaten zu differenzieren versucht. Und so weiter und so fort. Die rationale Mitte ist scheinbar immer der Ort, wo man von den Flügeln aus gut auf die Mütze bekommen kann. 😉