Jan 232015
 

David Würtemberger, Redakteur auf BR Puls, schreibt und spricht normalerweise über Musik. Vor ein paar Tagen rückte er davon ab und veröffentlichte anstelle dessen einen Artikel über Musik-Fanfiction: Das 1×1 der Musik-Fan-Fiction.

Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Allerdings schien es dem Autor weniger um Information als vielmehr um ein paar Lacher für seine Klientel zu gehen. Und für Lacher scheinen unverstandene Randgruppen ja geradezu prädestiniert zu sein.

Hierzu hat sich Herr Würtemberger zum Einstieg Geschichten über den Rapper Casper ausgesucht. Dabei handelt es sich um eine kleine, überschaubare Kategorie mit im Moment gerade einmal 73 Geschichten. Beim ersten Beispiel-Zitat, das nebenbei nicht von einer „LadyVanHellsing“ stammt, sondern von der Autorin „MadameVanHellsing“, die ihren Namen in der Zwischenzeit auch nicht änderte, soll der Ulk über die Schilderung „bis ins kleinste Detail“ generiert werden, namentlich geht es um die Kommode, an der sich der Protagonist gestoßen hatte. Ich persönlich würde Kommoden jetzt nicht unbedingt als sonderlich klein beschreiben und ich kenne auch einige professionelle Autoren, die in der Detailverliebtheit um ein Vielfaches ausufernder werden, aber Herr Würtemberger mag hier eine andere Perspektive haben.

Nach einem kurzen Abschnitt, in dem erklärt wird, was sogenannte Freundschaftsabenteuer sind, ist Herr Würtemberger bei Kategorie 3-Romanze und 4-Slash Romanze angelangt. Dort gibt es dann die „Erektion bis zum Himmel“ und den Twittertag #wirhattenmit14dochallewasmitdaniel. Die vom Redakteur behauptete „Netzberühmtheit“ besteht aus (geschätzt) knapp 200 Tweets, die sich im Wesentlichen darauf reduzieren lassen, dass sich ein paar „coole Hippster“ über die erste Geschichte einer mittlerweile 15-Jährigen abgeiern.

Die Geschichte von Zoey kill youxD (Auch hier hat Redakteur Würtemberger beim Namen gepatzt.) ist zweifellos kein Meisterwerk. Das wäre von einer bei Schreibbeginn der Geschichte 13 oder 14-Jährigen vielleicht auch ein wenig viel verlangt. Was sich aber festhalten läßt, ist, daß selbst über die wenigen Monate in denen  Zoey kill youxD an ihrer Geschichte gearbeitet hat, eine Verbesserung feststellbar ist. Hierzu genügt es, das erste mit dem letzten Kapitel zu vergleichen.

Bei der Slash-Romanze wird dann eine Geschichte von 48 Kapiteln und über 100.000 Worten auf einen Ausschnitt von 37 Worten reduziert, der u.a. die Begriffe „Erektion“ und „ergoss“ enthält. Da das Wort „Erektion“ nur in 6 der 48 Kapitel überhaupt vorkommt und sich auch dann auf relativ kurze Szenen beschränkt, war dies vielleicht doch ein klein wenig irreführend. Insbesondere wenn man sich danach noch das Fazit von Herrn Würtemberger auf der Zunge zergehen läßt:

Aber egal ob sexuell oder nicht, ob Romanze oder Abenteuer: Es ist so ähnlich wie mit Pornos. Wenn du es dir vorstellen kannst, gibt es Fan Fiction darüber. Und wenn nicht, dann schreibst du sie einfach selbst.

Die Redakteure von BR Puls wurden nach der Veröffentlichung von einem Leser über Twitter darauf hingewiesen, dass „Fankids, die soetwas schreiben“ oft labil seien, verbunden mit der Bitte, diese nicht zu mobben. Völlig unabhängig davon, ob die Autoren nun tatsächlich psychisch labil sein mögen oder ob man diese Berichterstattung samt dem scheinbar dazugehörigen Getweete bereits als Cybermobbing klassifizieren möchte, so wäre meiner Meinung nach der Redaktion eines bessere Antwort zuzutrauen als „Mobbing? Ganz im Gegenteil! Wir sind fasziniert, was es alles gibt!


Nachtrag: Da einige User dies offenbar falsch verstanden haben, hier eine kurze Klarstellung. Das BR-Puls-Team hat nie behauptet, dass Fanfiction-Autoren psychisch labil seien. Sie wurden nur von einem ihrer Leser per Twitter darauf hingewiesen, dass es eben auch labile Fankids gäbe, die unter derartiger Berichterstattung leiden können. Da das BR-Puls-Team nicht wissen kann, ob dies auf die namentlich genannten Autoren zutrifft, schließlich hat man zu diesen ganz offensichtlich keinen Kontakt aufgenommen, ist der Hinweis gar nicht einmal so abwegig.

Nov 042014
 

Fanfiction im Allgemeinen und  FanFiktion.de im Speziellen war vor ein paar Tagen das Thema im KulturSpiegel, einem erstklassigen Produkt unserer Medienlandschaft, dessen Niveau bestens an das des Spiegel-Onlineauftrittes angepaßt werden konnte. Was aber im Endeffekt auch nur heißt, dass man auf Recherche und Journalismus pfeift und zusammen mit den werten Kollegen von der Springerpresse versucht, sich gegenseitig in so ziemlich allen Belangen zu unterbieten.

Link zur Online-Version des Artikels „Schreib weiter, Baby“. (Alternativ: PDF-Version der Printausgabe).

Der Artikel stammt von Vivian Alterauge. Ich hatte bei diesem Klang  zuerst auf ein Pseudonym getippt, aber dies scheint tatsächlich der echte Name unserer potentiellen Pulitzerpreisträgerin zu sein. Ihr Handwerk (v)erlernte sie offenbar auf der Henri-Nannen-Schule, wo auch schon vielen anderen späteren Spiegel-Koryphäen die rudimentär vorhandenen journalistischen Ideale operativ entfernt wurden.

Den Einstieg in den Artikel schafft Frau Alterauge über eine kurze, aus einer Fanfiction geklaute Szene. Die wird dann mit einigen Kurzkommentaren von Usern garniert. Bei der Geschichte von Black-Vampire hätte es auch viele andere, deutlich längere Kommentare gegeben, aber Platz im KulturSpiegel ist offenbar rar und den muss Vivian sich einteilen.

Danach geht es mit ein paar Fakten zur Geschichte weiter. Wortanzahl. Einstelldatum. Sowas wirkt solide. Als hätte sie recherchiert. Stimmen tut es allerdings nicht einmal hier. Das Hochladedatum des ersten Kapitels ist nämlich in der Regel nicht der Zeitpunkt, wo der Autor anfing, an der Geschichte zu schreiben. Und die von FF.de angezeigte Wortanzahl basiert auf einer Schätzung, die das System generiert, indem es die Dateilänge durch die durchschnittliche Wortlänge im Deutschen dividiert. Das hätte man natürlich recherchieren können, aber Vivian hat soetwas nicht nötig.

Als nächstes wird erklärt, was Fanfiction eigentlich ist.

Fanfiction heißt diese Art von Literatur, bei der die Leser jene Werke weiterschreiben, die von den Erfindern nicht mehr fortgesetzt werden. Motiviert werden sie vom Abschiedsschmerz: loslassen, ein letztes Umblättern, dieses ambivalente Gefühl bekämpfen, wenn plötzlich der Lieblingsroman oder die Lieblingsserie auserzählt sein soll.

Naja. Spiegel halt. Warum sollte man auch das Gesamtbild betrachten, wenn man es genausogut unzulässig schrumpfen kann?

Nun kommt ein Teil, wo Frau Alterauge den Eindruck zu erwecken versucht, sie habe tatsächlich mit Black-Vampire Kontakt aufgenommen.

Black-Vampire, die Erfinderin des alternden Edward, ist 27, heißt eigentlich Sarah, kommt aus Westfalen und ist mit Stimmungsschwankungen gestraft, wie sie sagt. „Aber eigentlich ganz lieb.“

Wer meint, diese Informationen wären in einem persönlichen Gespräch mit der Autorin recherchiert worden, der irrt. Sie stammen inklusive des zitierten Teilsatzes sämtlichst vom Profil von Black-Vampire. Was irgendwie schon wieder niedlich ist. Offenbar glauben Spiegel-Journaillen alles, was irgendwo steht und in ihr Weltbild paßt. Das wiederum bringt mich auf eine lustige Idee. Ich werde daher nun eine Extraminute aufwenden, um mein Profil zu aktualisieren.

Vivian timpft dann natürlich „widdewidde“ fröhlich weiter. Sie hat es offenbar nicht nötig, irgendwo zu klauen, sondern ihr genügt die eigene, überbordende Phantasie. Die sie nebenbei konform zur neuen Rechtschreibung mit F schreibt. Fantastisch.

In der Faktenlage ist sie allerdings weniger sicher.

Am häufigsten schreiben Fans aktuelle Mainstream-Fantasy fort. „Harry Potter“ ist mit Abstand das beliebteste Thema für Fanfiction, gut 35800 Geschichten wurden bereits veröffentlicht. Es folgen die „Bis(s)“-Bände mit knapp 14000 Werken und die „Tribute von Panem“ mit mehr als 3800 Fangeschichten.

Im Artikel kommt nicht ganz raus, dass sie sich damit nur auf FanFiktion.de bezieht. Allerdings kommt hier nach Harry Potter erst einmal das Naruto-Fandom mit knapp 26.000 Geschichten. Und vor den Tributen kommen größentechnisch noch einige andere.

Richtig spannend wird es von meinem Standpunkt aus allerdings, wenn sie erzählt, wie es im Archiv aussieht.

Die Website Fanfiktion.de, dieser Ort, an dem Fanprosa ihren Lesern angeboten wird, ist ein Kuriosum. Dilettantisch, ja mit dem optischen Charme eines Telefonverzeichnisses. Eine Reminiszenz an das Web der Neunzigerjahre.

Dilettantisch also. Na machen wir doch mal einen Test und jagen unser dilettantisches Archiv und das Flagschiff des biederen Journalismus durch den W3C-Validator. FanFiktion.de kommt hier auf 0 Fehler und 0 Warnungen. Der nicht-dilettantische Spiegel hängt uns mit 115 Fehlern und 238 Warnungen locker ab. (Zum Vergleich: Bild.de kommt auf 12 Fehler und 16 Warnungen.)

Möglicherweise bezieht Vivian sich hier aber gar nicht auf die technische Umsetzung, sondern spielt auf das Design an. Vivian ist zwar kaum alt genug, um das Web der 90er noch persönlich bewußt erlebt zu haben, aber vom Spiegel-Standpunkt ist das eh sowas wie graue Vorzeit, eine vergangene, legendäre Ära, in der der Spiegel noch als journalistische Autorität gelten durfte. Ob unser neues Design nun wirklich wie aus besagter Vorzeit wirkt, darf jeder selbst beurteilen, dafür ist man glücklicherweise nicht auf Spiegel-Redakteure angewiesen.

Ohnehin würde ich mich als solcher damit zurückhalten, optischen Charme beurteilen zu wollen. Der Online-Auftritt des Spiegels ist derartig widerwärtig werbeverseucht, dass mittlerweile über 40% der weitgehend schmerzresistenten Besucher einen Werbeblocker aktiviert haben. Was natürlich dazu führt, dass der Onlineauftritt weniger Einnahmen generiert, die man dazu verwenden könnte, neue Nannen-Absolventen zu bezahlen. Offenbar haben Werbeblocker irgendwo schon ihre Berechtigung. Zumindest solange man nicht vergißt, die Ausnahmeregel für FF.de einzubauen. 😉

In dem Artikel geht es dann auf gewohnt hohem Niveau weiter. Für einen Spiegel-Redakteur gehören Fehldarstellungen mittlerweile zum guten Ton. Da stört es dann auch nicht weiter, dass das Archiv als Forum betrachtet oder die Existenz der Operatoren quasi völlig negiert wird. So behauptet Frau Alterauge, dass die Prüfung der Texte nur durch Autoren und Leser erfolge, was eine klare und offensichtliche Fehldarstellung ist.

Wenigstens wird uns aber die aktuelle Bedrohungslage erklärt. Die geht nämlich ausnahmsweise mal nicht von den Russen, sondern von Kindle Worlds aus. Weil man dort seine Geschichten für 35% des Umsatzes verkaufen darf. Da ignoriert Alterauge mal wieder schlicht die Realität, die darin besteht, dass Kindle Worlds keineswegs der gewaltige Durchstarter, sondern eher eine Art Rohrkrepierer ist.

Ein wenig urheberrechtliches Unbehagen, ein diffuses schlechtes Gewissen bleibt, wenn man sich durch die Fanfiction klickt. Ohne Ideenklau von einem literarischen Vorbild gäbe es viele der angebotenen Prosa schließlich gar nicht.

Ich hatte noch nie ein urheberrechtliches Unbehagen. Was soll das überhaupt sein? Magengrimmen, weil jemand ein paar Figuren oder eine Idee von jemanden geliehen hat, der sie zuvor von jemand anderen geliehen hat, der sie zuvor von jemand anderen geliehen hat usw.usf.?

Aber halt, Frau Alterauge muss ja auf Linie bleiben. Und die heißt beim Spiegel Leistungsschutzrecht. Das wiederum ist der Versuch unserer Qualitätspresse, die Suchmaschinen dafür abzukassieren, dass sie in den Suchergebnissen ein paar Zeilen der gefundenen Artikel angezeigt haben. (Quasi eine Art digitales Raubrittertum.) Was wiederum dazu führte, dass diese Snippets aus den Suchergebnissen verschwanden und nur noch der Link selbst angezeigt wird. Mittlerweile gibt es Bestrebungen, die Suchmaschinen gesetzlich zu zwingen, die Snippets wieder mit anzuzeigen, damit die Verlage dann die Hand aufhalten dürfen. Das logische Ergebnis wird sein, dass die Artikel komplett aus den Suchergebnissen verschwinden, was allerdings in Anbetracht dessen, was in diesen zu finden ist, keinerlei Verlust darstellt.

Also Vivian, es gibt in der Literatur wie auch im Journalismus so ziemlich nichts, was es nicht schon vorher gegeben hat. Ständig werden Ideen, Charaktertypen, Plotbestandteile entliehen, neu kombiniert, manchmal weiterentwickelt. Wichtig ist eigentlich nur, dass jeder, der dies tut, eigene Schöpfungshöhe einbringt. Ist diese hoch genug, so konstituiert sich ein neues Werk. (Nur aus Neugier, hast du eigentlich bemerkt, dass es im Archiv auch mehr als 140.000 Freie Arbeiten gibt?)

So, genug für heute. Ich lasse im Gegensatz zum Spiegel die Kommentarfunktion aktiviert. Bei der Qualitätsjournaille wurde sie bei den Beiträgen zur Ukrainekrise gerne mal abgestellt, als das Moderatorenteam nicht mehr hinterherkam die Kommentare der erbosten Leser schön zu zensieren.


Nachtrag vom 05.11.2014 – Frau Alterauge hat ihren Twitteraccount gelöscht. Ob dies in Anbetracht der wenigen kritischen Tweets, die sie darüber erhalten hat, nachvollziehbar ist, mag jeder selbst beurteilen.

Dez 182013
 

Michael vom Süddeutschen Verlag Onpact hat uns im Auftrag von Nintendo gebeten, folgendes bekanntzugeben:

Liebe Spiele-Fans,

Mit Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant ist im November der letzte Teil von Nintendos Professor Layton-Reihe erschienen. In der Geschichte gehen Layton und seine Begleiter dem Geheimnis um eine lebende Mumie nach. Die Mumie gehört der uralten Zivilisation der Aslant an – ein Mythos, der Professor Layton schon seit seinen Jugendtagen auf den Grund gehen will. Die Entdeckung führt den Professor und seine Begleiter Luke und Emmy auf eine abenteuerliche Reise rund um die Welt.  Doch wer das Ende der Geschichte wissen will, muss erst einmal mehr als 150 knifflige Rätsel lösen, Kopfnüsse knacken, rechnen und geheime Fliesen verrücken.

Doch wie es bei dem großen Finale von beliebten Serien so ist: richtig recht kann man es nun mal nicht jedem machen. Ihr habt alle Rätsel gelöst, seid bis zum Ende vorgedrungen, würdet das große Finale aber gerne umschreiben? Dann habt ihr jetzt die Chance dazu.

Wir freuen uns auf eure Meinungen zum Finale der Professor Layton-Erzählung. Besonders kreative Köpfe können auch gerne ihr FanFiktion-Ende von Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant hier veröffentlichen.

Das beste alternative Ende belohnen wir mit einem Spiel, das eine nicht minder epische Geschichte erzählt: The Legend of Zelda: A Link Between Worlds für die Nintendo 3DS-Familie!

Ihr habt das Spiel noch gar nicht zu Ende gespielt? Dann schreibt einfach in die Kommentare, warum ihr gerne Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant spielen würdet. Mit etwas Glück könnt ihr das Serien-Finale gewinnen und euch ein eigenes Bild vom Ende der Trilogie um den pfiffigen Professor machen.

In der Wettbewerbskategorie können bis zum 12. Januar Geschichten hochgeladen werden. Sobald die Gewinner bekanntgegeben wurden, werden wir die Geschichten aus dieser Kategorie in die normale Professor Layton Kategorie verschieben. Bitte achtet darauf, in die Wettbewerbskategorie nur Geschichten hochzuladen, die ein echtes alternatives Ende zu Professor Layton erzählen.

Nov 032013
 

All jene unter unseren Usern, die auch auf Russisch Geschichten lesen und schreiben, mag es interessieren, dass wir heute ein russischsprachiges Archiv offiziell eröffnet haben. Ihr könnt es unter dem folgenden Link finden: ru.fanfiktion.net.

Die Arbeit an diesem Archiv begann kurz nachdem Putin anfing, seine Gesetze gegen homosexuelle Propaganda (!) zu formulieren. Damals wurde die Idee an uns herangetragen, einen sicheren Hafen für jene Autoren und Leser zu schaffen, die nicht bereit sind, in ihren Geschichten auf homosexuelle Protagonisten zu verzichten. Im Endeffekt ist das neue Archiv für uns auch eine Form des Protests, um mit ihnen zusammen sagen zu können, dass es eben nicht in Ordnung ist, wenn gewaltbereite, ungebildete Horden, die denken, dass Homosexualität eine gefährliche Krankheit ist, losstürmen, sobald zwei Männer oder zwei Frauen in der Öffentlichkeit Händchen halten, um diese zu schlagen und zu treten, bis sie schwer verletzt oder tot am Boden liegen. Wer glaubt, dass dies übertrieben ist, der mag sich hier ein wenig informieren. Es gibt leider Gottes mehr als genug Belegmaterial. Vor Putins Gesetzen hatten Homosexuelle auf Grund gesellschaftlicher Ressentiments ein hartes Leben, heute leben sie in Todesangst, da sie nicht einmal mehr auf öffentlichen Straßen und Plätzen von der Polizei beschützt werden.

ru.FanFiktion.net wird keine Userdaten an russische Behörden herausrücken. Und wir hoffen, dass wir ein wenig zur Aufklärung und zum Umdenken beitragen können.

Wer also Lust hat, auch auf Russisch Geschichten und Gedichte zu lesen und zu schreiben, der ist herzlich in unser neues Archiv eingeladen.

Jul 282013
 

Wir wurden von der angehenden Doktorantin Frau Frauke Diegner gebeten, den folgenden Aufruf zu veröffentlichen:

Mithilfe gesucht!
Für meine Doktorarbeit zum Thema Fanfiction suche ich dringend interessierte Teilnehmer, die bereit wären, online einen kurzen Fragebogen (max. 20 Minuten Bearbeitungszeit) auszufüllen. Diese Umfrage anonymisiert sämtliche Daten und erlaubt keine Rückschlüsse auf die Teilnehmer. Mit eurer Hilfe wird meine Arbeit erst möglich, deshalb folgt bitte dem Link!
DANKE!

Das ist hiermit geschehen. Wer sich zur Hilfe berufen fühlt, hat hiermit nun die Gelegenheit, ein wenig positives Karma zu erringen. 😉

Jul 142013
 

Wir wurden von den Machern des Elektrischen Reporters (leider extrem kurzfristig) darum gebeten, einen potentiellen Interviewpartner zum Thema Fanfiction zu finden.

Potentielle Kandidaten sollten

  •  mindestens 18 Jahre alt sein
  • bereits eine Anzahl von Fanfics veröffentlicht haben
  • entweder am morgigen Montag in Frankfurt oder am Dienstag oder Mittwoch in Berlin und Umgebung erreichbar sein

Das Interview selbst kann beim Kandidaten selbst oder aber an einem neutralen Ort durchgeführt werden.

Wir wurden gebeten, zu betonen, daß

es zum Elektrischen Reporter gehört seine Gesprächspartner und Themen ernst zu nehmen und respektvoll zu behandeln. Unser Magazin zeichnet aus offen auch über etwas abseitige Themen zu berichten. Wir machen aus unseren Gesprächspartnern im Schnitt keine Sonderlinge, Freaks etc.

Als Referenz zum Stil des Magazins mag der verlinkte Beitrag über die Community der Bronies dienen.

Wenn die obigen Punkte auf euch zutreffen, ihr keine Scheu davor habt, in eine Kamera zu blicken, und ihr zudem Zeit und Lust habt, dabei noch ein wenig über euer Lieblingshobby zu erzählen, so meldet euch bitte per eMail bei Gwenny unter gwenny@op.fanfiktion.de.

Nachtrag: Wir haben in der Zwischenzeit einen Interviewpartner gefunden. 😉 Wir bedanken uns bei allen Usern, die hier in die Bresche springen wollten.

Mai 272012
 

Wir wurden darum gebeten, auf den folgenden FF-Wettbewerb der Webseite TomFelton-Fans hinzuweisen:

Thema: Ein Jahr im Leben von Draco Malfoy
Rubriken: OneShot und Drabble (bis FSK 16 )
Beginn: 30.05.12
Anmeldeschluss: 22.07.2012
Einsendeschluss: 25.08.2012 (Um am 22.09.2012 (Tom’s 25. Geburtstag) den Sieger erklären zu können.)

Nähere Informationen findet ihr hier.