Jan 082014
 

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass das Urheberrecht in Deutschland aus dem Ruder gelaufen ist. In Kombination mit einem ausufernden Abmahnunwesen und als Spielball von Lobbyinteressen ist aus einem sinnvollen Instrument, dass dazu dienen sollte, dass Künstler und Autoren ihren verdienten Lohn erhalten, ein Mechanismus geworden, der dazu mißbraucht wird, die Bürger auszupressen.

Die EU hat nun eine Initiative zur Reform des Urheberrechts gestartet. Damit sichergestellt wird, dass auch die Stimmen der Bürger und nicht nur das Gekreische der von Content-Industrie und Rechteverwertern bezahlten Lobbyisten gehört wird, möchten wir daher alle User darum bitten, sich an der hier verlinkten Umfrage zu beteiligen.

Vielen Dank.

Nachtrag: Einigen Paranoikern ist es wichtig, dass darauf hingewiesen wird, dass der verlinkte Fragebogen von Frau Amelia Andersdotter erstellt wurde, welche für die Schwedische Piratenpartei im Europaparlament sitzt. Ihren eigenen Aufruf zum Ausfüllen des Fragebogens findet ihr hier. Und wer gerne die komplette 80-Fragen-Version der Komission ausfüllen möchte, der kann dies gerne hier tun.

Gefahr!

 Posted by at 22:00  Gesellschaft, Politik
Dez 032012
 

Gefahr für das Internet

In Anbetracht der WCIT sei es gestatte, kurz auf die davon ausgehenden Gefahren für die Freiheit des Internets hinzuweisen. Im Endeffekt geht es darum, keine Strukturen zu schaffen, die Zensur ausweiten oder den Internet-Zugang ganzer Länder beschränken oder unterbinden können. Wer sich hier engagieren möchte, ist gerne dazu aufgerufen, bei Googles Free and Open-Kampagne zu unterschreiben. Google selbst geht es dabei natürlich auch nicht ausschließlich um rein ideelle Werte, denn wenn es auf der WCIT zur Einführung von Entgelten für Trafficverursacher käme, so wäre dies für das Internetunternehmen mit substantiellen Kosten verbunden. Nichtsdestotrotz sind die von Google beschworenen Gefahren real und man kann sich seine Verbündeten eben nicht immer aussuchen.

Gefahr für den Rechtsstaat

Normalerweise würde ich eine derartige Nachricht als Hoax abtun, aber in Anbetracht einiger der stärker besorgniserregenden Entwicklungen in diesem Lande, stimmt es vermutlich schon. Das Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt plant anscheinend, HIV-Zwangstest bei „Risikogruppen“ zu legalisieren. Die Begründung für diesen Unsinn darf sich jeder im Artikel selbst zu Gemüte führen.

Sep 262012
 

Das Bundesjustizministerium ist momentan damit beschäftigt, einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der die vorsätzliche Körperverletzung bei (neugeborenen) Jungen im Rahmen religiöser Praktiken straffrei gestaltet. Im Detail geht es es um die rituelle Beschneidung, welche von einigen der antiquierteren Glaubensgemeinschaften zum größeren Gefallen Gottes noch immer zelebriert wird. Ob dies ein guter Grund für eine sonst unnötige Gefährdung des Kindeswohls ist, muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden, allerdings sollte man dabei ein paar Fakten nicht ganz außer Acht lassen:

  • die geringfügigen Vorteile einer Beschneidung treten erst im Erwachsenenalter ein
  • die Beschneidung stellt insbesondere bei Neugeborenen eine Gefährdung dar, die (wenn auch mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit) tatsächlich zum Tode führen kann (1) (2) (3)
  • die Risiken für Komplikationen bei einer Beschneidung im Erwachsenenalter sind etwa identisch
  • eine Beschneidung im Erwachsenenalter kann mit Einverständnis des Patienten vorgenommen bzw. dann eben auch abgelehnt werden

Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum man eine Menschenrechtsverletzung, und genau darum handelt es sich bei diesem Eingriff in Persönlichkeitsrechte und körperliche Unversehrtheit bei Unmündigen, in Kauf nimmt, nur um einige religiöse Empfindlichkeiten nicht zu verletzen. Diese Entscheidung des Bundesjustizministeriums kommt in Anbetracht der Geschichte sicher nicht unerwartet, bedenklich ist sie jedoch allemal.

Mai 142012
 

Sicherlich haben einige Leser die seit Anfang des Monats hochkochende Debatte zum Urheberrecht verfolgt. Los ging es mit 51 grenzdebilen Tatort-Schreibern, welche in einem offenen Brief über die potentielle Enteignung ihres geistigen Eigentums schwadronierten. (Wem der Timpf dort noch nicht reicht, der sollte sich unbedingt auch die Kommentare im Handelsblatt zu Gemüte führen, welche unter dem klangvollen Titel Mein K©pf gehört mir ebenfalls höchst geeignet erscheinen, selbigen öfter mal an Wand oder Tischplatte knallen zu lassen.) Eigentlich müßte man doch von Personen, die über GEZ-Gebühren vom Steuerzahler quasi zwangsfinanziert werden, eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber alternativen Vergütungsmodellen wie beispielsweise einer Kulturflatrate erwarten, aber offensichtlich darf man von diesen Brüdern außer miesen Drehbüchern und offenen Briefen keine weiteren intellektuellen Glanzleistungen mehr erwarten. Ohnehin frage ich mich, wer zum Henker wohl auf die Idee käme, ein Tatort-Drehbuch illegal zu kopieren? Ist ja nun nicht so, als könnte man dies einigermaßen sinnvoll in einer Doktorarbeit verbauen.

Kurz darauf gab es eine Antwort vom CCC, in der 51 Hacker den 51 Tatortschreibern den Unterschied zwischen Urheber- und Verwertungsrechten plus die Haltlosigkeit der heraufbeschworenen gesellschaftlichen Untergangsszenarien nahezubringen versuchten.

Um die Sache dann nicht einschlafen zu lassen, kam als nächster Marketinggag die Aktion Wir sind die Urheber!, welche keineswegs überraschend nicht von Urhebern initiiert wurde, sondern von einem äußerst gutbetuchten Literaturagenten. Paßt ja auch irgendwie, denn wenn tatsächlich fairere, zeitgemäße Verwertungsmodelle gefunden werden, könnte sein Geschäftsmodell mittelfristig obsolet werden.

Persönlich halte ich es bei dieser Aktion allerdings mit der Titanic. (Link)

Liebe Künstler, die Ihr den Aufruf „Wir sind die Urheber“ unterschrieben habt, um den Diebstahl geistigen Eigentums zu bekämpfen: Wie uns die FAZ informiert, geht es Euch nicht um die Frage, „ob es bei freiem Herunterladen und Kopieren von allem überhaupt noch Kultur gibt, sondern welche Art von Werken dann überhaupt noch entsteht.“ Wir haben einen Blick auf die Liste der Erstunterzeichner Eures Aufrufs geworfen und fragen uns: Wenn das freie Herunterladen und Kopieren dafür sorgt, daß keine Werke von Charlotte Roche, Daniel Kehlmann, Julia Franck, Roger Willemsen, Elke Heidenreich oder Michael Mittermeier mehr entstehen, sollten wir es dann nicht doch mal eine Weile damit probieren? Hebt darauf einen: Titanic

Auf Initiative des Portals iRights.info fand am Freitag der erste Urheber-Nutzer-Dialog statt, bei dem versucht wurde, erst einmal Dampf und Polemik abzulassen, um damit beginnen zu können, gemeinsam und konstruktiv an Lösungen zu arbeiten.

Apropos Polemik, in diesem Zusammenhang möchte ich noch auf N24-Vorzeige-Moderator Friedmann verweisen, welcher mit Unterstützung des einschlägig bekannten CSU-Grundgesetzfeindes Joachim Herrmann auf die Piratenfunktionärin Marina Weisband eindrosch. Verbal versteht sich. Teil 1Teil 2

Es ist mir absolut schleierhaft, woher dieser Mann die Chuzpe nimmt, nach seinen Exzessen mit Drogen und ukrainischen Zwangsprostituierten noch einen moralisch-erigierten Zeigefinger durch die Gegend zu schwenken. Sehr schön nebenbei auch der bescheidene Selbstverweis auf sein Jurastudium. Allerdings kann es damit dann wohl doch nicht allzuweit hergewesen sein, wenn die Illegalität von Drogenkonsum und Zwangsprostitution dabei nicht zur Sprache kam.

Lieber Herr Friedmann, lieber Herr Herrmann, es geht nicht darum, in einer post-apokalyptischen Umsonstkultur bis zum Exzess die Feuchtgebiete und vergleichbare Kulturgüter digital zu vervielfältigen, sondern darum, neue, fairere Vergütungs- und Verwertungsmodelle zu finden. Stellen sie sich beispielsweise eine Kulturflatrate vor, deren Einnahmen basierend auf dem aktuellen Konsum ihrer Werke an Künstler und Produzenten ausgeschüttet werden und dies idealerweise ohne Gelder an einen sich selbst bereichernden Wasserkopf wie die GEMA verschwenden zu müssen.

Apropos GEMA-Abzocke, habe dazu einen hochinteressanten Beitrag im Heiseforum gelesen, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

So long.

Apr 112011
 

Es gibt nicht viele FDP-Politiker, die sowohl Rückgrat als auch Profil besitzen, aber Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gehört sicherlich in diese illustre Riege. Hoffen wir, daß sie auch weiterhin ihrer Linie treu bleibt. Primär geht es mir hier um ihre Ablehnung des Kuhhandels, den die Union nach der geplanten Aufhebung des sinnlosen Zugangserschwerungsgesetzes anstrebte.

Ob, wie beispielsweise vom Präsidenten des deutschen Kinderschutzbundes Heinz Hilgers behauptet, die FDP sich mit dieser Strategie nur wieder mehr als Bürgerrechtspartei profilieren möchte, ist dabei erst einmal zweitrangig. Fakt ist, daß Websperren keinen wirklichen Sinn machen. Befremden ist daher angebracht, wenn selbiger Herr Hilgers behauptet: „Es wäre richtig gewesen, am vernünftigen Ansatz Löschen und Sperren im Kampf gegen Kinderpornografie festzuhalten.“ Um dann nachzusetzen, daß es ihn keinesfalls beruhige, wenn „mehr als 90 Prozent der kinderpornografischen Inhalte nach vier Wochen aus dem Netz gelöscht sind„, da sich ja in der Zwischenzeit massenhaft Bilder und Filme abrufen und an anderer Stelle ins Netz stellen ließen.

Das Problem mit den Websperren ist, lieber Herr Hilgers, daß man sie innerhalb von nicht mal 30 Sekunden problemlos umgehen kann. Und es ist schlicht und einfach unrealistisch, davon auszugehen, daß normale Internetnutzer genauso weltfremd und naiv an die Sache herangehen wie Sie.

Heinz Hilgers: „Ich habe gelernt, dass man solche Sperren umgehen kann. Wer das tut, macht sich strafbar und kann sich nicht mehr herausreden. Das ist auch etwas wert.

Lieber Herr Hilgers, die einfachste Variante des Umgehens einer DNS-Sperre besteht schlicht und einfach darin, einen DNS-Server auszuwählen, der nicht von ihr betroffen ist. Und es ist definitiv nicht strafbar, den DNS-Server über die Browsereinstellungen zu ändern. Wer hat Ihnen nur so einen Blödsinn erzählt? Weiterhin sollten Sie nicht vergessen, daß viele Firmennetzwerke eigene DNS-Server betreiben, die von den Websperren ohnehin nicht betroffen wären.

Heinz Hilgers: „Wenn es um die Freiheit im Internet geht, ist bei vielen die Angst vor Einschränkungen größer als die Bereitschaft zu einem effektiven Kinderschutz. Kinderpornografie ist aber das absolut falsche Thema, um für die Freiheit im Internet zu kämpfen.

Lieber Herr Hilgers, ihre Websperrenidee funktioniert unabhängig von der zu sperrenden Thematik nicht. Darüberhinaus ist es falsch, ein Grundrecht für ein anderes zu opfern. Ansonsten könnten nämlich die dank Ihrer Bemühungen körperlich und geistig unversehrt gebliebenen Kinder eines schönen Tages aufwachen, nur um festzustellen, daß sie in 1984 angekommen sind.

Aber genug vom gut informierten Herrn Hilgers. Wie schon weiter oben erwähnt, begrüße ich es, daß die Justizministerin hier Rückgrat zeigt. Insbesondere dann, wenn die CDU im Zuge der ganzen Geschichte auf eine unbefristete Verlängerung der Antiterrorgesetze drängt.

Philip Rösler for president

 Posted by at 07:00  Politik
Apr 052011
 

Es sieht ja nun definitiv so aus, als würde der FDP-Vorzeigevietnamese den besten Außenminister der Welt Westerwelle um den Posten des FDP-Parteivorsitzes beerben. Nun gehöre ich selbst mit Sicherheit nicht zum hochexklusiven Wählerkreis der gelegentlich fälschlich als Filhos da Puta bezeichneten Partei, aber für jene, die es tatsächlich in Suff oder Fieberwahn mal in Erwägung gezogen haben, ihr Kreuzchen bei Rösler und/oder den Freien Liberalen zu machen, sei doch kurz dieser Artikel auf Telepolis verlinkt. Ein Schelm, wer arges dabei denkt.

Mrz 022011
 

Kaum wurde der BLÖD-Held Guttenberg wahlweise vom wahnsinnigen deutschem Volk oder dem grauen Mittelmaß an den Hebeln der Macht aus allen Ämtern gemobbt, hat man im schwärzesten Kohlenkeller der CDU/CSU-Fraktion auch schon die Nachfolge geklärt. Für Gutti – die Lichtgestalt, die Nicht-Eule, den Träger nassgeschwitzter T-Shirts, den zurückgetretenen Königssohn Deutschlands – (Kotz. Also bei solcher Terminologie wird absolut klar, warum man den BLÖD-Schreiberling F.J.Wagner auch gerne als Gassen-Goethe und Gaga-Kolumnisten bezeichnet.) kommt nun Thomas de Maizière, der bisherige Innenminister, und dessen Posten wiederum wird vom derzeigen CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich übernommen.

De Maizière wird als Verteidigungsminister sicher bessere Arbeit leisten, als der letzte unter zwanghaften Aktionismus leidende Hochstapler auf diesem Posten, was allerdings noch nicht viel heißen will. Ob ihm die Titanenaufgabe der Bundeswehrreform als aufgezwungenes design-by-budget-Modell gelingt, muss im Moment zumindest als zweifelhaft erscheinen. Die Aussage von zu Guttenberg, daß das Konzept der Bundeswehrreform stehe, darf man wohl getrost ins Reich der Fabeln und Legenden einordnen.

Bei dem CSU-Kasper Friedrich sieht es allerdings schlimmer aus. Als perfektes Beispiel für die geistige Verkorkstheit des neuen Innenministers kann das heute morgen von ihm im Deutschlandradio gesendete Interview mit Jasper Barenberg herhalten. Darin finden sich glorreiche Passagen wie die folgende:

Barenberg: In der Sache nötig war der Rücktritt [Guttenbergs] aus Ihrer Sicht also nicht?
Friedrich: Wissen Sie, was mich so bedrückt bei der ganzen Geschichte, ist die Art und Weise, wie man Jagd auf ihn gemacht hat. Das ist sehr unwürdig gewesen und das wirft auch ein schlechtes Licht auf die Politik insgesamt. Mit welchen Ausdrücken er überzogen wurde, wie man mit Hass ihm begegnet ist, das hat mich alles sehr, sehr tief bedrückt.
Barenberg: Wer hat denn Jagd gemacht auf Karl-Theodor zu Guttenberg?
Friedrich: Nun, also wenn Sie sich erinnern an die Debatte im Deutschen Bundestag, wo er mit unglaublichen Ausdrücken belegt wurde, vom politischen Gegner, von der Opposition, wenn diejenigen, die ihn noch gestern als Hoffnungsträger sehen, ihn jetzt als Sargnagel der Demokratie bezeichnen, dann spürt man auch, wie man ihm doch geneidet hat all seinen Erfolg und vergisst dabei, dass viele Menschen ihn als Hoffnung gesehen haben und heute noch sehen, und ich glaube, es ist auch eine Beschimpfung dieser Menschen.

Kotz again. Und solch eine Figur wird nun Innenminister. Noch ein Ausschnitt gefällig?

Barenberg: Mit anderen Worten, Herr Friedrich, wer im Privatleben stiehlt, auch wenn es sich um geistiges Eigentum handelt, der kann aus Ihrer Sicht Minister bleiben?
Friedrich: Noch mal: Ich verstehe, dass man das kritisiert. Ich verstehe auch diejenigen in der Wissenschaft, die das kritisieren, auch heftig kritisieren. Ich verstehe auch die Enttäuschung vieler Menschen über die Fehler, die Karl-Theodor zu Guttenberg gemacht hat. Die Art und Weise finde ich abstoßend, wie man jetzt mit ihm umgegangen ist, und deswegen tut mir das alles sehr leid.
Barenberg: Karl-Theodor zu Guttenberg hat gestern in seiner Erklärung kein Wort verloren zum Vorwurf des vorsätzlichen Betruges. Wäre das nicht geboten gewesen bei der Gelegenheit?
Friedrich: Nein. Wie gesagt, das ist alles jetzt Gegenstand der weiteren Überlegungen auch der Universität Bayreuth. Wissen Sie, ich glaube, dass auch viele, viel zu viele Menschen viel zu leichtgläubig an Dinge herangehen, im Internet irgendeine Seite aufrufen, dort wird irgendwas behauptet, sie können nicht kontrollieren, ist das wirklich wahr, ist der Wahrheitsgehalt dessen, was sie da lesen, wirklich nachvollziehbar, nachprüfbar. Auch da sollte jeder mal selbstkritisch damit umgehen, wie er sich Informationen besorgt und wie er damit umgeht.

Das Einzige, was hier abstoßend ist, Herr Friedrich, ist die Geschwindigkeit, mit der Sie und Teile der CDU/CSU konservative Kardinaltugenden wie Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Integrität über Bord werfen.  Vorsätzlicher Betrug ist nun nur noch ein simpler Fehler? Welcher in der Grundessenz wohl auch nur darin besteht, erwischt worden zu sein, oder?

Pfui Spinne, der neue Innenminister ist doch ein wenig zu fix damit, die gute konservative Tradition des Betrugs als harmlos zu entschuldigen. Und damit jagt dieser Mann nicht nur mir kalte Schauer über den Rücken.

Apropos Schauer, wußtet ihr eigentlich, daß Guttis Lieblingsentspannung darin besteht, Platon auf Alt-Griechisch (!) zu lesen? 😉