Dez 072010
 

Um das Ganze kurz etwas klarer darzustellen, die Politik von FF.de geht dahin, nicht gezielt nachzuforschen, ob ein Rechteinhaber zu einem bestimmten Fandom keine Geschichten wünscht. Ohnehin beziehen sich die meisten derartigen Einschränkungen auf den englischen Sprachraum, was schlicht und einfach damit zusammenhängt, daß ein Großteil der Orginale auf Englisch erschienen sind und dort auch eher ein Risiko für die Rechteinhaber entsteht, wenn sie zufällig oder gezielt Plotelemente, die bereits in Fanfiktionen verwendet wurden, benutzen. Wir reagieren also nicht, bevor wir vom expliziten Wunsch zur Entfernung des Materials vom Rechteinhaber direkt Kenntnis erhalten. Dies geschieht üblicherweise über einen Anwalt, im Falle von RPS-Geschichten melden sich die Betroffenen allerdings auch direkt bei uns. Die aktuelle Liste solcher verbotener Fandoms kann hier eingesehen werden.

Im Fall von Diana Gabaldon habe ich allerdings eine Ausnahme gemacht. Eine nettes Resumee der Geschichte über ihre Ablehnung zu Fanfiction können Interessierte hier in der Zusammenfassung von Chris Meadows finden. Dort finden sich auch einige nette weiterführende Links. Zum Beispiel dieser.

Diana Gabaldon: OK, my position on fan-fic is pretty clear: I think it’s immoral, I know it’s illegal, and it makes me want to barf whenever I’ve inadvertently encountered some of it involving my characters.

Diana Gabaldon: While not all fan-fic is pornographic by any means, enough of it _is_ that it constitutes an aesthetic argument against the whole notion.

Nun ich kann nicht behaupten, ein großer Kenner ihrer Werke zu sein, aber ich habe doch tatsächlich schon mal im Buchladen etwas von ihr in die Hand genommen, primär weil ich mal schauen wollte, was der ganze Hype eigentlich sollte. Und meistens schlage ich dann wahllos eine Seite in jeden Drittel des Buches auf und lese mich ein wenig ein, um zu sehen, ob mir das Buch gefallen könnte. Bei Gabaldon nun waren die Akteure, egal wo das Buch aufgeschlagen wurde, nur mit einem beschäftigt — genau Sex. Aber vermutlich war das in ihren Augen ästhetischer Sex und keine Pornographie.

Besteht natürlich auch die Chance, daß ich einfach nur einen falschen Eindruck gewonnen habe, aber Zusammenfassungen wie die folgende von Sheafrotherdon verleiten mich nicht dazu, es genauer überprüfen zu wollen.

Sheafrotherdon: In Outlander, Gabaldon’s first book, the hero (Jamie Fraser) is imprisoned by Jack Randall (a sexual sadist and general all around bad person) who brands Jamie, anally and orally rapes him, and nails his hand to a table (not necessarily in that order). It goes on for pages and it’s never clear why, exactly, we needed any of it to happen, since it was already established before then that Jamie was a stalwart, protective, stand-up guy and Randall a total bastard.

In other books the heroine is raped, her daughter is raped, a female friend is raped while they’re in France, and there are some moments of fully-described dubious consent, such as the heroine being fingered in order to heal her from a fever, and King Louis XVI of France penetrating her in order to „seal“ the deal when he frees her husband from the Bastille.

Ganz ehrlich, würde diese Frau ihre Werke auf FF.de veröffentlich wollen, so denke ich, wäre die Chance nicht schlecht, daß wir diese wegen Pornographie sperren oder zumindest eine deutliche Entschärfung der übelsten Szenen fordern würden.

Wie dem auch sei, ich bin in diesem speziellen Fall ausnahmsweise proaktiv tätig geworden, weil ich nichts von und zu dem Schund, den Frau Gabaldon so verzapft, im Archiv sehen möchte. Deal with it.

  97 Responses to “Verbotene Fandoms und Diana Gabaldon”

  1. Na ja, wenn es da ohnehin nur um das Eine geht (und ein etwaiger „Plot“ anscheinend zur Nebensache verkommt, so daß man nicht zwangsläufig von Pornographie reden kann *hust*), dann verpaßt man ja wirklich nicht viel.
    Und wenn es bei besagter Autorin schon so weit geht, daß es hier auf ff.de aus verschiedenen Gründen gesperrt würde, dann spricht das ja auch wieder Bände, von daher ist Dein Vorgehen unter dieser Prämisse dann sogar absolut folgerichtig.

    Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, daß da noch ein Aufschrei durch die Reihen derjenigen geht, die mit Vorliebe solche FAs und FFs verfassen, die eben dieses zum Inhalt haben – schließlich hast Du ihnen auf dem Wege ja sehr elegant einen möglichen Nährbogen entzogen. 😉

  2. Ich hatte auf Anne Rice nur hinweisen wollen, weil sie wohl- soweit ich das mitbekommen hatte, auf fanfiction.net schon mit einem Anwalt gedroht hatte… Und von Lynne Flewelling hatte ich es auch auf einer Seite mitbekommen. Ging mir nur darum, dass es da keinen ärger gibt- wobei, war Anne Rice hier nicht auch schon mal auf einer Verbotsliste, so vor drei jahren oder so?

    Das jetzt eine Jagd entsteht- ich glaube das will hier keiner^^

    Moment… Macht das jetzt einen Unterschied ob es um englischsprachige oder deutsche fanfics geht? … Hm…

    Naja…

  3. ich muss gestehen, ich finde den eintrag sehr überzogen und geschmacklos in bezug auf deine eigene offensichtliche abneigung gegenüber ihren werken.
    sicher hat jeder das recht auf einen eigenen geschmack und darf diesen auch vertreten, aber es gibt einem nicht das recht einfach schlecht über das werk (genre oder was auch immer) zu reden. zumal du ja selbst zugibst die bücher nicht gelesen zu haben. der ton macht die musik und von einem administrator einer website die sich mit literatur (egal in welcher form) befasst, hätte ich mehr erwartet.

    zu den werken von gabaldon kann ich nur sagen, dass ich die bücher kenne. sie sexhandlungen in ihrem plot hat (welches buch/ff hat es nicht) und du in der tat ein unglückliches händchen haben musst, wenn du immer auf ihre sexszenen stößt. alle (ich glaube) 7 bücher haben im schnitt 1000 seiten und ich würde schätzen vllt ein 10tel mag sich darin mit sexuellen handlungen befassen und das wo sie die bücher nicht nur über einen, sondern einer ganzen menge character schreibt.

    ich will ich hier kein „gabaldon ist ja soo~ toll“ banner hoch halten, aber deutlich machen, dass du keine ahnung und keine objektive meinung zu dem thema hast und ich daher in frage stell, ob du so einen eintrag hättest bloggen dürfen.

  4. Ganz ehrlich… für einen richtigen Roman empfinde ich ein Zehntel der gesamt Handlung als Handlung schon zuviel. Da haben ja die ganzen Schundromane nicht wirklich mehr, die man so kaufen kann.. Wobei ich da jetzt auch nicht soooo viele gelesen habe, um das zu einhundert Prozent bestätigen zu können… aber die wenigen, die mir über den Weg gelaufen sind, waren wirklich nicht mehr…

    Zumal sich Helge recht sachlich geäußert hat. Ich würde mich da nicht so aufregen…

  5. Was man über die Werke von Diana Gabaldon denkt, ist wie bei jeder Geschmackssache jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich zwar ihre „Hauptserie“ nicht sehr, die Auskopplung daraus über den Charakter Lord John sehr gerne mag (u.a. weil es weniger Sex beinhaltet XD). Aus diesem Grund, und weil eine meiner meiner Meinung nach bisher besten Geschichten eine Lord-John-FF ist, habe ich auch die Diskussion über Fanfiction zu ihren Werken, die ihren Ausgang vor allem auch in ihrem Blog genommen hat, sehr aufmerksam verfolgt. Das Ergebnis dieser Diskussion, bei der sie die Argumente einiger FF-Autoren auch durchaus beachtet hat und darauf eingangen ist, ist ihre Fan-Fiction Policy, die auf der Startseite ihrer Homepage (www.dianagabaldon.com) zu finden ist:

    „Fan-Fiction Policy

    You know, I’m very flattered that some of you enjoy the books so much that you feel inspired to engage with the writing in a more personal way than most readers do. Both for legal and personal reasons, though, I’m not comfortable with fan-fiction based on any of my work, and request that you do not write it, do not send it to me, and do not publish it, whether in print or on the web. Thank you very much for your consideration.“

    Ich denke, das ist eine sehr deutliche Aussage. Daher sollten ihre Werke durchaus auf der Liste der verbotenen Fandoms stehen, denn der originäre Autor sollte meiner Meinung nach in dieser Hinsicht das letzte Wort haben.

    Was sie in ihren eigenen Geschichten anstellt, ist dabei ihre Sache, denke ich, die Qualität ihrer Werke sollte nichts mit der Beachtung ihrer Wünsche und der Wahrung ihres Urheberrechts zu tun haben.

    Noch ein Wort zu Diana Gabaldon und Sexszenen: In einem ihrer Podcasts hat sie sich ausführlich zu diesem Thema geäußert. In ihren Augen sind Sexszenen nichts anderes als Dialoge, nur eben Dialoge zwischen Körpern. Das kann man auch sehen, wie man will, ich wollte es nur erwähnen.

  6. Frei Meinungsäußerung ftw!

    @ #3 anonym: Es gibt imo keine objektiven Meinungen. Und vor allem oder gerade weil das ein BLOG ist und keine wissenschaftliche Abhandlung, kann der Blog-Autor so subjektiv, emotional, was auch immer sein, wie er lustig ist. Und so wie ich Helge verstanden habe, ist das eben seine Meinung, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Objektivität erhebt. Also… was soll der Geiz – Deal with it! 😉

    Ich habe die Dame nicht gelesen, kenne einige Leute, die von ihren Büchern begeistert sind, was völlig okay ist. Aber es ist schon interessant, dass JR Ward, die ebenfalls keine FFs wünscht, Bücher schreibt, in denen es auch gut zur Sache geht, was DAS Element ihrer Storys ist.

    Vllt. verbieten diese Autorinnen FFs zu ihren Werken, weil sie sonst fürchten, dass sie nicht mehr gekauft werden, weil die Leser ihrer Bücher ihre Bedürfnisse, aus denen sie die Bücher überhaupt erst gekauft haben, eben durch FFs decken!? Was ja deren gutes Recht ist – keine Frage! Schließlich will mit FFs keiner einem Autor die Existenzgrundlage entziehen.

    JK Rowling und andere können da eben wesentlich entspannter mit umgehen, weil die Beliebtheit ihrer Bücher ebenso wie bei TV-Serien durch intensive Fandom-Aktivität noch gesteigert wird. Tja, es geht halt immer ums Geschäft!

    Und so wird es bei den Promis eben auch sein. Die einen glauben wahrscheinlich, dass es ihrem Image zuträglich ist und ihren Marktwert erhöht, andere glauben, dass es ihnen schadet. Jeder so wie er mag.

    Ich würde mir jedoch wünsche, dass die Liste mit den verbotenen Fandoms etwas prominenter wäre, also, besser/schneller zu finden – auf den Ersten Blick quasi auch für Einsteiger – und nicht erst, wenn man eine Geschichte hochlädt bei den Regeln, die sowieso irwie Selbstverständlichkeiten enthalten.
    LG

  7. das mit dem 10tel war ein schuss ins blaue. eben eine schätzung. und es geht mir auch nicht um den sexanteil, sondern darum, dass helge eben _nicht_ sachlich ist.

    er hat kein eigene meinung zu den büchern, da er sie nicht kennt, sondern zitiert einfach einen kritiker, der mal ein eine schlechte kritik vermarktet hat und beschließt darauf hin die bücher hier öffentlich im blogg, so dass keine ahnung wie viele tausend unser diese unqualifizierte meinung lesen können, zu zerreißen.

    das ist alles andere als sachlich, das ist niveaulos.

  8. Also ich habe sowohl die komlette claire fraser reihe als auch die lord john grey reihe von ihr gelesen.
    Um sich wirklich eine objektive Meinung darüber bilden zu können muss man bei Diana Gabaldon wirklich alle Bücher von vorne bis hinten gelesen haben.
    Wenn einem manche Szenen, bei Sheafrotherdon zB die Folterszenen, einfach so hingeworfen werden, weiß man imemr noch nicht, dass diese in späteren Bänden noch eine wichtige Rolle spielen.
    Wie die Allgemeinheit der Schreiberlinge weiß, wirkt sich jedes Erlebnis der Charaktere auf ihre Entwicklung in der Story aus und das ist auch bei Diana Gabaldn nicht anders. Und du Helge müsstest ebenso wissen, dass man an einzelnen Szenen nicht die ganze restliche Handlung ausmachen kann.

    Zu Diana Gabaldons Entschluss, dass FFs in der Regel pornographisch wären usw. und sofort sage ich nichts näheres. Es ist ihre Meinung und ich weiß schließlich nicht, welche FFs sie sich dafür „angesehen“ hat um dieses Urteil zu fällen bzw welcher Berater da beraten hat.

    Ich bin kein expliziter Fan von Diana Gabaldon, habe ihre Bücher aber gerne gelesen und würde sie auch jederzeit jedem der sich für die schottischen Highlands und Zeitsprünge interessiert empfehlen.
    Rein informativ: Die Claire Fraser Reihe besteht aus 7 Bänden wovon der erste Band der kürzeste mit 798 Seiten (Taschenbuch) ist.

    Herzlichst sa-schaf

  9. Naa ja, ich fand die „Sexszenen“ in ihren Büchern jetzt nicht derart schlimm wie es oben zitiert wurde.
    Ich hab die Bücher ne Weile nicht mehr gelesen, aber wenn ich mich richtig erinnere, wird das meiste nur so „angeschnitten“ und nicht bis ins allerkleinste Detail beschrieben.
    Und da muss ich schon sagen, dass das bei manchen FFs schon ziemlich aus dem Ruder läuft.
    Es ist teilweise schon abstoßend was alles beschrieben wird und vor allem auf welch ordinäre Art, da kann einem teilweise übel werden.
    Das ist in den Büchern nun wirklich nicht so und da kann ich dann die Originalautoren verstehen, die sagen, sowas möchte ich nicht.
    Schade, dass es deswegen gleich komplett verboten wird, aber das ist wohl das gute Recht des Autors und man sollte es akzeptieren

  10. Gabaldon ist nichts weiter als eine Mary-Sue-Autorin, die es geschafft hat, ihre Protagonistin einigermaßen sympathisch rüberkommen zu lassen udn mit dem Schnulz mehrere dicke Bände zu füllen.
    ich habe tatsächlich einige Bücher zu hause (das Erste aus Neugierde gekauft, dann will man wissen, wies weitergeht), fand sie zumindest nett unterhaltsam(mehr hatte ich auch nicht erwartet), aber weißgott nicht genial oder bahnbrechend udn ab dem dritten Band vor allem langweilig, weil irgendwie… nichts neues, mitreißendes passiert. Man liest mit, weil einem vor allem Jamie interessiert, aber dann reisst es selbst das nicht mehr raus.
    Als pornografisch würde ich ihre Sexszenen noch nciht ansehen, da hab ich schon ganz andere Sachen gelesen, die viel expliziter beschrieben und eindeutiger udn komplett nur auf Gerammel ausgelegt sind, ohne, das auch nur ein Hauch Sinn dahinter steht- udn das vor allem in diversen Fanfiction-Archiven. (wobei ich im Buchhandel auch nciht grade gezielt danach suche).
    vielleicht ist die Ansicht ja auch rein subjektiv.
    Was ihre gewaltszenen betrifft…hm.
    Auch da ist es nicht harmlos, aber auch noch lange nicht der Höhepunkt dessen, was ich in anderen Büchern udn auch FFs gelesen habe.

    Deswegen meine ich: wenn die Dame keine FFs zu ihren Büchern möchte, bitteschön, das ist ihr Recht.
    Schade für die Fans, vielleicht angesichts ihrer literarischen Werke ein wenig arrogant von ihr, aber sei es drum.
    Sie schreibt allerdings keinen schlimmeren Schund, als wie ich es in FF-Archiven udn im Buchhandel nicht schon oft genug gesehen habe.
    Sie ist vielleicht eine S.Meyer für Erwachsene, wohin Claire wenigstens bedeutend mehr Rückgrat hat als Bella udn das ganze dann doch noch über ein bisschen mehr Plot verfügt.

    Ich finde manche Manga udn Anime (und diverse FFs) eigentlich wesentlich schlimmer, denn Gabaldon stellt eine Vergewaltigung zumindest als das dar, was es ist: etwas furchtbares, udn Täter udn Opfer liegen sich danach nicht knutschend in den Armena!
    es mag auf FF.de vielleicht nicht gestattet sein, aber solange ich in diversen Archiven in nicht unbeträchtlicher Anzahl Master/Slave Fics finde, die nichts anderes als expliziteste rapeszenen beinhalten, über die sich die Opfer dann letztlich noch freuen, werde ich mich über Gabaldon bestimmt nicht aufregen.

    Wobei ich allgemein sagen muss, das die FF Archive und scheinbar speziell FF.de generell wesentlich genauer hinschauen udn altersmäßig abgrenzen, als es der Buchhandel tut.
    was da teilweise frei zugänglich rumliegt…

  11. Danke, jetzt weiß ich, was ich vergessen hatte:
    je nachdem, über welche Ffs die Dame gestolpert ist- und ich breche bei ihr jetzt auch nicht grade in begeisterungsstürme aus- aber wenn es die sind, bei denen ich auch das Kotzen kriege, kann ich sie wirklich sehr sehr gut verstehen, wenn sie diese als pornografisch bezeichnet und sie ihre Charaktere nicht darin verwurstet sehen will.

    Von diesem Niveau ist sie mit ihren Büchern dann doch noch um einiges entfernt.

  12. Falsch, er hat sehr wohl eine eigene Meinung.
    „[…]weil ich nichts von und zu dem Schund, den Frau Gabaldon so verzapft, im Archiv sehen möchte.“
    Den Kritiker zitiert er, um seine Meinung zu unterstreichen, würde ich mal behaupten, nicht weil er selbst nichts zu dem Thema sagen könnte. Schließlich hatte er durchaus schon einmal ein Buch der Autorin in der Hand – nur hat er es eben nicht durchgelesen.

    Desweiteren zerreißt er die Bücher auch nicht, er sagt lediglich, dass sie in seinen Augen an Pornographie grenzen und begründet somit die Sperrung für Fanfiktion zu diesen Büchern auf FF.de. Der Sinn dieses Blogeintrags besteht doch darin, zu erklären, welche Fandoms gesperrt sind und weshalb, nicht irgendwelche Buchserien schlecht zu machen vor „keine Ahnung wie viel tausend Usern“.

  13. Also wirklich, da fällt einem nichts mehr dazu ein.
    Ich kann ja wirklich verstehen, dass ein Autor eine etwas zwiespältige Ansicht bezüglich FanFiktions aufbaut. Immerhin sind es in gewissem Sinne seine Charaktere und sein geistiges Eigentum. An ihrer Stelle würde ich es allerdings als eine Art Kompliment betrachten, dass Menschen sich mit meiner Geschichte so eingehend auseinandersetzen, dass sie sich eigene Wege und Ideen dazu ausdenken. Ich kann es hinegen nicht verstehen, wie man, wie Frau Gabaldon so vehement gegen FanFiktions wettern kann. Man fühlt sich als Schreiber ja beinahe persönlich angegriffen. Und sind wir mal ehrlich:
    Ich kann mir ein Urteil erlauben, weil ich tatsächlich einen Teil der Highland-Saga gelesen habe: Und ich habe aufgehört, weil es mir zu flach war, zu Mary-Sue-mäßig, wie ja auch schon einige meiner Vorschreiber meinten. Und dann regt sie sich über erotische FanFiktion auf?
    Sehr berechtigt-zynischer Bloggeintrag, meine ich.
    Wenn reale Personen FanFiktions mit realen Pairings etwas gruselig finden, dann kann ich das in gewisser Weise noch Verstehen, ich bin auch nicht unbedingt ein Freund von Realperson; aber auch das ist bloß ein Ausdruck von Kreativität. Und was fiktive Figuren angeht: Ich meine, da sollten sie sich mal alle nicht so aufregen und es lieber unterstützen: Das gibt eine ganz besondere Art der Fannähe.
    Liebe Grüße!
    Joanne

  14. Ich bin wirklich genervt von der immer länger werdenden Liste verbotener Fandoms. Es sollte unser gutes Recht sein, eigene Texte zu schreiben (also: Geistliches Eigentum), dass auf dem Geistlichen Eigentum anderer beruht, da wir immernoch Unmengen eigener Ideen dazu bringen: So gesehen sind FFs keine FFs, es sind Geschichten die auf anderen aufbauen. Jetzt werden die ersten „Aber“s und „Das stimmt doch gar nicht“s kommen, aber es ist wie es ist: Ein FF Autor steckt viele Bemühungen in seine Arbeit, er macht es dazu noch freiwillig, er hat Spaß dran. Das er es online stellt damit ihn andere beurteilen können tut er meißtens, weil er besser werden will und weil ihn die Meinung anderer interessiert. Wenn er seine FFs löschen muss, dann gehen hunderte Wörter einfach verloren.

    Was ich am aller unverschämtesten finde, ist allerdings, das FFs Werbung machen. Genau wie Youtube Werbung für Musik macht, die Leute hören es dort und viele wollen sich das Album kaufen (mich eingeschlossen). Auf den Manga *Black Butler* bin ich über eine FF gekommen, ich kaufe ihn mir auch, also kriegen sie damit _Geld_.

  15. Natürlich wird auch in FFs viel Arbeit investiert (sollte es zumindest), das ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass die Figuren die man benutzt nicht *unser* geistiges Eigentum sondern das des Autors ist.

    Auch wenn ich es bei fiktiven Figuren nicht verstehe, ist es das gute Recht der Autoren FFs zu verbieten. Zu behaupten, das Figuren, die sich ein anderer mühevoll ausgedacht und liebevoll gestaltet hat sozusagen auch Eigentum von FF-Schreibern ist finde ich ignorant.
    Vielleicht hast du dich nur falsch ausgedrückt, dann tut es mir Leid, dass ich es falsch verstanden habe, aber wenn ich mir eine eigene Geschichte ausdenke und jemand anderes „leiht“ sich meine Charaktere ohne zu fragen, wäre ich nicht gerade begeistert. Bei einem Buch sieht es anders aus, da wäre ich froh, wenn man tatsächlich FFs dazu schreiben würden.^^

    Ich finde es übrigens auch eine gute Idee die ‚Verbotenen-Liste‘ irgendwo hinzuverfrachten wo man sie besser findet.

  16. Was mich wundert ist, warum manche Leute so wenig Akzeptanz zeigen. Die Diskussion um Frau Gabaldon kommt immer wieder auf und immer wieder wird ihr vorgeworfen, überheblich zu sein und dass sie kein Recht hat, irgendwelche FFs zu verbieten, wo sie ihre Charakteren doch selbst viel ganz Schlimmes antut. Das tut sie sicherlich, auch wenn ich nur zweieinhalb Bücher von ihr kenne. Aber darum geht es nicht. Sie ist die Schöpferin ihrer Charaktere und sie will nicht, dass andere Leute sich derer einfach bedienen. Das ist ihr gutes Recht! Damit ist eigentlich jede Diskussion schon hinfällig.
    Auch ich habe Charaktere, über die ich seit zwanzig Jahren schreibe. Ich kenne sie bis in den letzten Winkel ihres Denkens, ihrer Vergangenheit, ihrer Träume. Auch ich tue ihnen Schlimmes an, obwohl ich sie liebe. Aber dennoch möchte ich nicht, dass ihnen noch mehr angetan wird. Es würde mir das Herz zerreißen. Oder dass man plötzlich „Böse“ aus ihnen macht und sie zu Vergewaltigern umschreibt. Da stellen sich mir die Haare auf!
    Irgendwo schrieb Frau Gabaldon einmal (sinngemäß), ihre Figuren sind für sie wie Kinder und sie will nicht, dass man ihnen wehtut. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, weil es mir auch so geht. Und selbst wenn man es nicht nachvollziehen kann, weil man vielleicht noch nicht Jahrzehnte mit seinen Figuren verbracht hat, sollte man es doch immerhin akzeptieren.
    Egal, ob manche Leute FFs als Werbung ansehen oder nicht, der Autor oder die Realperson sollte das letzte Wort haben. Und wenn man wirklich Fan ist (und wieso sonst sollte man eine FF schreiben?), dann müsste man doch dem bewunderten Werk oder Autor oder Realperson gegenüber gerne auf eine Veröffentlichung der eigenen FF verzichten, wenn diese ihn verletzen könnte.
    Und mal ehrlich: Vermutlich hat Frau Gabaldon nicht wegen irgendeiner zuckersüßen FF diese eindeutige Meinung gebildet, sondern wegen all der Gewalt- und Vergewaltigungsgeschichten, die im Netz herumhängen und da gibt es in manchen Archiven ganz schlimme Dinge.
    Das möchte ich über meine Charaktere auch nicht lesen müssen. Auf solche „Werbung“ würde ich auch gerne verzichten.
    Unverschämt finde ich es, wenn „Fans“ denken, mit dem geistigen Eigentum anderer tun und lassen zu dürfen, was sie wollen. Ein Buch zu kaufen berechtigt noch lange nicht dazu, sich der Charaktere und der Welt darin zu bedienen. Und wenn man das trotzdem tut, kein Problem, aber dann bitte nicht im Netz veröffentlichen, wenn der Schöpfer das nicht will. Soll man sich doch eine eigene Welt erschaffen. Wozu sind wir kreativ? Oder Figuren von Autoren nehmen, die sich nicht dagegen ausgesprochen haben. Gibt ja genug davon.

    @ Helge: Pornografie sind die Bücher nicht, auch wenn der Sex ausgeschrieben wird. Die Bücher sind eben Mary-Sue wird verkuppelt mit Gary-Stu und sie haben die erfüllendste Bettgymnastik der Welt, weil das ihre Liebe versinnbildlicht-Stoff. Ähnlich wie die Ayla-Reihe, falls du die kennst. Bei beiden ist diese Beziehung in irgendeine Historie gesteckt. Verkauft sich ja offenbar gut, sonst gäbe es nicht immer wieder solche Bestseller. 😉

  17. *lol*
    es tut mir leid, aber offesichtlich scheint die definition von „eigene Meinung“ nicht bekannt zu sein. Sie setzt nämlich voraus, dass man sich mit der Thematik befasst hat um sich ein eigenes Urteil bilden zu können.

    Woher, wenn er die Bücher nur „einmal in der Hand hatte“ und das auch noch „ohne sie zu lesen“, will er also beurteilen können, dass die Bücher „pornographischer Schund“ sind.

  18. Ganz kurz: Helge hat hier Hausrecht. Er kann von FF.de alles fernhalten, was er für fernhaltenswert hält. Wenn er sich bemüßigt fühlt, auf der Plattform seine Meinung durchzusetzen, kann er das tun. Wer damit nicht klar kommt, kann der Plattform den Rücken kehren.
    Deshalb tut er natürlich gut daran, das nicht zur Regel werden zu lassen.
    Aber ich würde aus meinem Club, wenn ich einen hätte, eine dubiose Gestalt, von der ich zu recht annehmen kann, dass ihre Gesinnung meinen Prinzipien widerspricht, auch eher rausschmeißen – und das darf ich, auch wenn es Unmut hervor ruft. Und ich darf sagen: alles, was sexistische Symbole mit sich herum trägt, muss draußen bleiben, egal, wie romantisch oder verletzlich oder tiefgründig derjenige sonst ist.

    Wir sind gewissermaßen auf FF.de alle nur Gäste.

    Das ergänzend zu: Im Blog darf man Meinungen äußern und nicht nur Tatsachen.

    Und noch eine Schlussfolgerung: Wenn einem Autor die Grundlage durch FF’s entzogen wird (kein schlechter Gedanke, aber ich glaube, die Gründe und Zwecke sind sehr unterschiedlich), kann das nur heißen, dass er schlechte Bücher geschrieben hat. Und wenn diese Befürchtung sein Grund ist, FF’s zu verbieten, dann weiß er das sogar… WENN es so ist!

    Mit Gruß,
    roxan

  19. Muss ich denn einen Porno zuendegeschaut haben, bevor ich sagen darf, dass ich ihn nicht mag?
    Und wie viele Pornos muss ich insgesamt gesehen haben, bevor ich sagen darf, dass ich das ganze Genre nicht ausstehen kann?
    Muss ich mehr als eine Seite schlechter Schreibselei über mich ergehen lassen, bevor ich folgere, dass des Autors Schreibstil in meinen Augen Grundschulniveau hat (alles schon vorgekommen)?
    Muss ich Sklave gewesen sein, um sagen zu dürfen, dass Sklaverei menschenverachtend ist?

    Klar, das sind jetzt Extrembeispiele, und das weiß ich auch selbst. Aber das Prinzip, um das es geht, unterstreichen sie meiner Meinung nach ganz gut – die ich im Übrigen, genau wie Helge, frei äußern darf.

  20. Ich finde es nicht ignorant und als Autorin sollte man das verstehen:
    Man investiert Zeit und Arbeit in eine FF und diese wird gelöscht weil es dem echten Autoren nicht gefällt, wie man sie benutzt. Ich kann und will und werde das nicht einsehen und wäre ich Anhänger eines verbotenen Fandoms würde ich es einfach durchbringen. Deine Antwort bezog sich übrigens auch „*zufälligerweise*“ nicht auf die Sache mit der Werbung:
    Es gilt auch bei FFs das so genannte Cover Prinzip: FFs machen das Original bekannter, Cover Versionen von Liedern machen das Original bekannter, egal was ich kopiere, egal wie erfolgreich ich damit bin, ich sorge dafür, dass Original bekannter wird und der Verfasser mehr Geld kriegt. Und das die Charaktere nicht einem selbst gehören:
    Ich habe FFs gelesen, wo die Charaktere ganz anders waren als die aus dem Original (ist sogar eher die Regel als die Ausnahme). Hätte man andere Namen eingesetzt, dann könnte man es oft unter Prosa stellen. Das man eine FF schreibt macht man nicht weil man das Original kopieren will, sondern weil es einen beeindruckt hat und man auch seinen Senf dazu geben will.
    Serafin, Sayounara.

  21. Jetzt muss ich doch auch mal meinen Senf dazu geben. Ich finds ja immer wieder interessant, wie sehr man sich doch an einem einzigen Thema aufhängen kann. Also, Punkt 1: Jeder hat seine eigene Meinung, die er, auch in Unkenntnis der Gegebenheiten, kundtun kann, wie es ihm beliebt. Punkt 2: Wenn Frau Gabaldon nicht wünscht, dass FanFictions über ihre Geschichten veröffentlicht werden, dann ist das ihr gutes Recht. Ganz ehrlich, ich wüsste auch nicht, ob ich mich geschmeichelt oder beleidigt fühlen sollte, wenn plötzlich Leute anfangen würden, mein geistiges Eigentum nach ihrem Gutdünken zu verbiegen und neu zusammen zu setzen. Punkt 3: Diana Gabaldons Bücher als ‚Schund‘ zu bezeichnen finde ich nicht richtig. Die gute Frau hat sich ne Menge Arbeit damit gemacht, das zu schreiben und wenn man mal die expliziten Sexszenen weg lässt, was in Summe gar nicht so viel ausmacht, dann hält man ein wirklich schön geschriebenes Buch in den Händen, denn die ganze Geschichte ist einfach nur unglaublich amüsant geschrieben, mit jeder Menge Sarkasmus, einer Prise Zynismus, Ironie bis zum Abwinken und einen gehäuften Esslöffel Romantik, verfeinert mit Abenteuer und irrsinnig komischen Verwicklungen und sowieso läuft nie etwas so, wie die Protagnisten das vielleicht gerne hätten. Ich habe ihre Bücher gelesen und ich finde ihren Schreibstil an sich einfach nur gnadenlos genial und habe mich beim Lesen so manches Mal gekringelt vor Lachen. Q.E.D.
    Und einen schönen Tag noch!

  22. wenn es dich so sehr auf die palme bringt, was helge geschrieben hat, dann lies seinen blog doch einfach nicht mehr! aber ich finde, er hat recht!
    auf ff.de treiben sich auch kinder rum, und ob man denen wirklich solche handlungen vor die nase setzen muss, wage ich doch zu bezweifeln.
    es ist offensichtlich, dass du sehr auf diese art von geschichten stehst, aber niemand verbietet dir, sie zu lesen und/ oder zu schreiben.
    also wo ist dein problem?

  23. Natürlich macht man Werbung mit FFs, bestreite ich gar nicht, trotzdem sind und bleiben die Figuren das Eigentum des Autors, dass nicht einzusehen und mit dem Kopf durch die Wand gehen zu wollen, wenn der Autor es nicht duldet ist… da fehlen mir schon die Worte.
    Es ist schon passiert, dass man Autoren vorgeworfen hat, von FFs abzuschreiben, willst du sagen, dass es nicht ihr Recht ist, solchen Gerüchten vorzubeugen?
    Verständnis kann man nicht nur von einer Seite verlangen, es sollte von beiden Seiten erfolgen!

  24. Da ich die ersten drei Bücher von Frau Gabaldons Saga (+ ihre drei „Lord John- Romane“) muss ich hier auch mal etwas zu sagen:
    Ich finde es wirklich schade das sie so eine extreme Meinung zu fanfiktions im algemeinen hat, da ich ihre Bücher (trotz gewissen nicht Jugendfreienszeenen 😉 sehr gern gelesen habe. Sie schreibt wirklich gut und vorallem witzig und fesselnd. („Feuer und Stein“ war der erste Roman mit romantischem Inhalt welchen ich jemals freiwillig gelesen habe.)

    Wenn sie keine ffs zu ihren Charackteren wünscht kann ich dies zwar nur bedingt nachvollziehen, werde es davür aber gerne hinnehmen da es nuneinmal ihr Recht als Autorin dieser Bücher ist.

  25. Ich habe die Diskussion um Frau Gabaldons Einstellung zu Fanfic schon vor einer Weile verfolgt und war ehrlich schockiert, als ich ihren, inzwischen von ihr selbst gelöschten, Blogeintrag zu dem Thema gelesen hatte. (Der Eintrag ist nach wie vor an anderer Stelle online und Dank Helges Link habe ich ihn wiedergefunden.)

    Nicht nur, dass ich ihre Unkenntnis darüber, was Fanfiction eigentlich ist, wer Fanfiction schreibt und wie sie aus rechtlicher Sicht zu betrachten ist, erschreckend fand – Frau Gabaldon hat es sich auch nicht nehmen lassen, auf Grund einer Handvoll Fanfics gleich mal auf die gesamte Fanfic-Szene zu schließen und diese zu beleidigen.

    Fanfic-Autoren hat sie u.a. mit Einbrechern, Personen, die Sex mit ihrer Tochter detailliert beschreiben und ihr die Beschreibung dann per Post zuschicken und Leuten, die bewusst ihr Eigentum beschädigen, gleichgesetzt.

    Die Motive von Fanfic-Autoren hat sie auf Punkte wie diese heruntergebrochen:
    – können keine eigenen Charaktere erschaffen und nehmen daher bereits existierende
    – schreiben für Feedback und
    – schreiben Fanfics, weil niemand ihre Werke lesen würde, wenn keine Namen bereits bekannter und beliebter Charaktere vorkommen würden.

    Wenn sie es bei einem simplen Statement belassen hätte, dass sie keine Fanfiction zu ihren Büchern/Charakteren wünscht (wie andere Autoren das auch tun) wäre ihr sicher nicht diese Welle verständlicher Entrüstung aus der Fanfic-Szene entgegengeschlagen, sondern man hätte es zur Kenntnis genommen und respektiert.
    Das Untersagen von Fanfic zu ihren Werken ist nämlich nicht der Grund, warum Frau Gabaldon vorgeworfen wird überheblich zu sein. 😉

    Ganz ehrlich – wäre ich für ein Fanfic-Archiv verantwortlich, würde ich auch sofort Fanfic zu Diana Gabaldons Werken verbieten. Unaufgefordert. Denn die zusätzliche, kostenlose Werbung für ihre Werke, die sie auch durch die schlechteste Fanfic hat, würde ich ihr nicht gönnen.
    Das ist jetzt aber nur meine persönliche, ganz subjektive Meinung. 😉

  26. Nun ja, mit unmoralisch meint sie wohl nicht, das jemand ihre Figuren für Sexgeschichten mißbrauchen könnte, sondern eher, das jemand ihren Verdienst schmälern würde. (Nein, ich meine nicht den Verdienst um die englischsprachige Literatur!^^)
    Aber da sie keine Fanfiktion zu ihren Werken will und Helge keine Fanfiktion zu ihren Werken mag, haben wir es hier doch mit einer klassischen Win-Win-Situation zu tun, mit der alle maßgeblich Beteiligten glücklich werden können! Fröhliche Weihnachten!

  27. Ehm, ja.
    Da deal ich gerne mit. Entgegen deiner Kenntnisse Helge, hab ich die Bände der Hihgland-Saga samt und sonders gelesen.
    Der Anfang ist noch recht spannend, die geschichtlichen Aspekte (auch wenn nicht immer ganz wahr bzw. historisch belegt) interessant gestaltet. Man erfährt auch etwas über das Leben zur damaligen Zeit.

    Jedoch kann ich zu dem Punkt zustimmen, dass es teilweise recht heftiger Sex ist oder brutale Szenen sehr deutlich gezeichnet werden. Vielleicht hast du ja mit „Glück“ immer gerade die Stellen beim Stöbern erwischt, denn ich würde zwar nicht sagen, dass die Bände dieser Reihe zu jeweils mehr als 70% Sex bestehen, sondern dieser einen ca 30-40% Anteil annimmt – aber wenn, dann so richtig (und ja, auf FF.de wär’s sehr wahrscheinlich kritisiert worden).

    Es ist zwar nachvollziehbar, warum manche Autoren (u.a. Gabaldon) nicht wollen, dass ihre Charaktere „zweckentfremdet“ werden – selbst wenns ’ne kleine Humorstory o.ä. wär – aber bei dieser Reihe kann echt kaum was passieren.

    Ich quäl mich dann mal weiter durch den 7. Band …obwohl, ich glaub derzeit gibts auf FF.de echt interessanteres ^^
    …und durch Bücher soll man sich schließlich nicht quälen ;D

    Liebe Grüße
    Catta

  28. Tja, schon komisch, dass Sexualität zum Leben gehört, aber sobald dies Thema in Bücher auftaucht und plastisch dargestellt die eigentliche Gesamthandlung untermalt, schreit man Porno …
    … ich empfinde den Artikel/Blogeintrag als erstens unsachlich aus dem Grunde, weil die Bücher vom Inhalt her nicht wirklich gelesen wurden (mir ist dabei egal, um welches Buch es sich generell drehen würde, also man schließe hier nicht daraus, ob ich Gabaldons Bücher kenne oder gar mag) und zweitens überzogen, denn es ist eine Tatsache, dass genau sowas massig gelesen wird – es wird zudem seinen Grund haben, warum die genannte Autorin, wie wohl auch andere, ihre Gründe hat, öffentliches Fangeschichten-Geschriebsel zu untersagen.

    Mich selber würde es interessieren, was manche aus meinen Charas und Protas machen würden – und wie würde das einem dann selber eventuell auf die Nerven gehen, wenn man hier FFs liest, die den Originalautor schier den Büchrücken hochkrabbeln lassen?!

  29. also ich find deinen artikel unmöglich. du hast die bücher nie gelesen und beziehst dich nur auf eine zusammenfassung die kein bißchen die handlung der geschichte darstellt. die frau hat mehrere bücher mit um die 1000 seiten geschrieben und es geht darin ganz klar um mehr als nur um irgendwelche sexszenen. ja manche szenen sind happig und ungewohnt zu lesen. aber trotz allem machen sie keinen niveaulosen eindruck. abgesehen davon sind diese szenen ein winziger ausschnitt. wie du dir vorstellen kannst geht es bei so dicken bücher zwischenzeitlich doch auch mal um was anderes als nur sex und meiner meinung nach hat diana gabaldon eine tolle art zu (be)schreiben und schreibt mit großem hintergrund wissen in allen möglichen bereichen.
    was die ganze diskussion um das verbieten von manchen fanfiktions angeht: es ist das recht jedes autors da sein veto einzureichen, schließlich ist es sein geistiges eigentum, ob man dieses nun mag oder nicht, ist ansichtssache.

  30. Also jetzt mal ehrlich:
    Was ist so schlimm daran, wenn Helge Diana Gabaldons Bücher als Schund bezeichnet?
    Immerhin handelt es sich hier (und ich kann wörtlich zitieren!) um *“Die garantiert unzensierten Ansichten eines FF.de-Admins. „*
    Unzensiert meint allgemein, dass es wohl auch Ansichten sein können, die mir nicht in den Kram passen!
    Damit muss ich rechnen, leben und es akzeptieren können.
    Wenn mir jemand sagt: „Herr der Ringe ist echt Mist!“, dann bin ich vielleicht ein bisschen empört, aber hey, es *ist* halt mal die Meinung der anderen. Sogar meine beste Freundin mag’s nicht und ich halt ihr nicht immer Vorträge, obwohls eigentlich echt eine Schande ist.

    Wie auch immer, wenn man sich andere Blogeinträge anschaut, ist Frau Gabaldon ja noch ganz gut weggekommen.
    Und mangelnde Kenntnis von etwas bedeutet nicht gleich, dass ich mir keine Meinung darüber bilden kann.
    Ich persönlich sag auch, dass ‚Twilight‘ nicht toll ist – Ich kenne weder Buch noch Film.
    Meiner Meinung sind auch Ödön von Horvath, Kleist und Günther Grass keine guten Autoren.
    Ich find sie teilweise allein schon wegen der zusammengefassten Handlung miserabel und das sind jetzt wirklich Autoren, die nicht nur von meinem Deutschlehrer, sondern von sehr sehr vielen Leuten hoch geschätzt werden und als Kultur gelten.
    Trotzdem kann mir keiner vorwerfen, dass ich die Blechtrommel nicht genug würdige, weil mir allein der Inhalt schon nen leichten Schauer über den Rücken schickt.
    Is so, wird wahrscheinlich so bleiben, ich werde es jedenfalls nicht freiwillig lesen – dumm und ignorant?
    Meinetwegen, ich tu’s mir trotzdem nicht an.

    Und da Helge die Autorin nicht allein wegen Antipathie gesperrt hat, sollte sich hier keiner über Hetzerei oder sonst was beschweren.
    Immerhin würde er sie wahrscheinlich gar nicht kennen, hätte sie sich nicht so über ein paar Schreiberlinge empört.
    Das wiederum heißt, er könnte sie nicht schlecht finden und wäre gar nicht auf die Idee gekommen, sie zur Sperrliste hinzuzufügen.
    Heißt:
    Alle wären glücklich und keiner könnte sich darüber aufregen, dass er ihre Sperrung, die er eh nicht beeinflussen kann, gut findet.

    Damit noch einen schönen Abend,
    Silberfüchsin

  31. stimme dir hier zu!
    Autoren, die plastisch eindringlich und zudem Tabuthemen beschreiben, sind immer Angriffspersonen an der Schreibfront, die man als erste niederknüppeln will.

  32. weder bin ich ein verfechter von frau gabaldon, noch schreibe ich fanfiktion.
    aber schön was einem alles so angedichtet wird.

  33. hätte helge die bücher gelesen und es wäre seine persönliche, eigene, aus erfahrung bestehende meinung die ihn dazu verleiten lässt die bücher als (pornographischen) schund zu bezeichen, bitte schön.

    sich auf informationen dritter zu stützen und daraufhin unaqualifizierten mist zu labern, ohne ahnung zu haben wovon man da eigentlich redet, ist etwas ganz anderes

  34. Natürlich hat Frau Gabaldon das Recht, keine ff’s zu ihren Werken zuzulassen. Kann man übrigens auch netter sagen, als sie es getan hat, und wenn Helge ihr nun auch noch dabei behilflich ist und sie darin unterstützt, und solche verbotenen Geschichten nicht öffentlich machen will, ist doch schön für sie!
    Das er im gleichen Atemzug andeutet, das ihre Werke nicht die großartigste Literatur sind, mein Gott, das sollte sie doch selbst wissen, und jeder Leser auch! Unterhaltungsliteratur darf auch mal Schund sein, so lange sie unterhält.

    Ihre Bücher kenne ich allerdings nicht, aber wenn ich lese, wie sie von jenen Fans spricht, die vor lauter Begeisterung Geschichten zu ihren Geschichten verfassen: „nicht fähig, selbst was zu erfinden, Diebe, amoralisch, usw“ finde ich das ziemlich… keine Ahnung, wie ich es ausdrücken soll.

    Nein, ich denke nicht, das sie ihre Leser so respektiert, wie ihre Rechte als Autor hier auf ff.de respektiert werden..
    Auch nicht die, die sie lediglich passiv konsumieren.
    Selbst dann nicht, wenn sie das Buch gekauft, und nicht ausgeliehen haben!^^

  35. Und das meine Damen und Herren ist Kritik auf höchstem Niveau. 😀

  36. immerhin hast du in einen porno hineingesehen um dir eine eigene meinung zu bilden.

    ich erwarte auch nicht, dass helge alle 7 bücher liest. wenn er nach 250 seiten das buch zusammenklappt und der meinung ist das ist schrott, dass liest er nicht weiter, ist mir das egal.

    aber aufgrund einer negativen zusammenfassung eines kritikers sich eine fremde meinung anzueignen und diese zu verbreiten, ist einfach nur schrott.

    wo sind wir denn, dass wir irgendeinen Lulz verbreiten ohne die fakten zu kennen und sich mit dem thema auseinander gesetzt zu haben

  37. Hier die etwas zensierte Meinung eines FF Autors, der keinen Ärger kriegen will.

    Da ich sehe das diese Unterhaltung auf einem ziemlich schwierigen Punkt ist:
    Das ganze ist meine persönliche Meinung. Einen Autoren der seinen Fans etwas verbietet, was sie lieben, den würde ich verabscheuen und ich würde alle seine Werke ins Feuer werfen.
    Ich kann FF.de verstehen, sie wollen keinen Ärger kriegen.
    FF.de ist ein ziemlich öffentliches Portal und nur die oberste und sicherste Schicht des Internets. Sie sind so bekannt und ein mögliches Ziel, sie können es sich nicht leisten in die unteren Schichten zu fallen. Trotzdem sollten ein paar Leute ihre Meinung nochmal überdenken:
    Ist das richtig so, dass sie mir etwas verbieten und das, aus unsinnigen Gründen? Ich meine: Weil sich eine FF und das Original ähneln, will er alle FFs verbieten, um ein Beispiel zu nennen. Das ist genau wie:
    Ich bin mit meinen Inlinern einmal hingefallen, jetzt möchte ich nicht mehr mit ihnen fahren.
    Es ist sinnlos und der Satz eines ziemlich arroganten und eingebildeten Autors. Wie gesagt meine Meinung.

  38. Jeder hat seine eigene Meinung,seinen eigenen Geschmack und sein eigenes Leben. Tatsache ist dass die Bücher von Frau Gabaldon für einige definitiv zu heftig erscheinen und für andere nicht,diese Leute sollten sich aber schon fragen ob sie es normal finden Vergewaltigungen und Gewalt in Bücher zu akzeptieren und sie bei Fanfiktions nur als Pornographie empfinden.
    Ich persönlich musste für mein Studium in Französich schon mal einen Marquis de Sade lesen und dabei wurde mir richtig schlecht aber es gibt auch unterschiedliche Autoren und wenn zum Beispiel ein realistischer Autor eine Gewaltszene schreibt,wird diese auch bis ins kleinste Detail beschrieben und die Liebe zur detailierten Beschreibung gehört nun mal zu diesem Genre dazu.

    Allerdings ist es Schade dass die Fans von Gabaldon es versäumt haben die nicht objektiven Äusserungen ihrer Autorin zu kritisieren. Klar hat sie das Recht Fanfiktions über ihre Werke zu verbieten und ich kann ihr Veto ja auch verstehen,sie schreibt nun mal für ihren Lebensunterhalt und ist auf komerziellen Erfolg aus,sonst würde sie sich trauen auch mal etwas anderes zu schreiben,da können Fanfiktions auch mal als Konkurenz gesehen werden.
    Aber sie hat kein Recht auf eine unobjektive Art und Weise zu behaupten dass Fanfiktions unmoral oder gar illegal sind! Wir leben im 21 Jahrhundert und wir brauchen keinen Autor der uns sagt was erlaubt ist und was nicht oder alle in einen Topf wirft.
    Viele Autoren können durch ihre Feder nicht mehr leben und haben hauptsächlich einen anderen Beruf auserdem trägt Fanfiktion zur demokratisierung der Litteratur bei.

  39. Wo bitte wirft er den Büchern einfach vor, dass sie ‚(pornographischer) Schund‘ sind?
    Ich muss noch einmal zitiern:

    *Besteht natürlich auch die Chance, daß ich einfach nur einen falschen Eindruck gewonnen habe, aber Zusammenfassungen wie die folgende von Sheafrotherdon verleiten mich nicht dazu, es genauer überprüfen zu wollen.*

    1. Helge hat das Buch durchgeblättert und gesehn: ‚Holla die Waldfee, lauter Sexszenen!‘
    Doof, wenns nicht so ist und einfach bloß die Auswahl mies war, aber nicht zu ändern.
    Immerhin sagt er auch, dass er ‚einfach nur einen falschen Eindruck gewonnen‘ hat.
    2. Hat er sich danach auf ‚Zusammenfassungen wie die folgende‘ gestützt, da er eben selber nix gelesen hat!
    Anscheinend gibt es ja mehrere so Zusammenfassungen, das kann ich aber nicht beurteilen.
    Wenn ja, und es ist hier ja auch schon ein-/zweimal erwähnt worden, dass einige sexuelle Handlungen drin sind, dann wundert’s mich
    nicht, dass er den Inhalt pornographisch nennt.
    3. Der ‚Schund‘ bezieht sich wohl nicht einzig und allein auf die Handlung.
    Mal ehrlich: Solche Bücher werden allgemein als Trivialliteratur bezeichnet!
    Und da jedes, wirklich _jedes_ Buch als Schund bezeichnet werden kann, ist das für mich keine Beschimpfung.
    Sogar so Größen wie Goethe, Schiller, Thomas Mann oder Schlagmichtot sind nicht bei allen beliebt!

    Unqualifizierten Mist labern meint übrigens nicht, sich auf Quellen stützen, wenn man selber keine oder nur wenig Ahnung von was hat und seine Erkenntnisse zu teilen!
    Wenn das so wäre, wäre wohl jede Fach- und Semsterarbeit unqualifizierter Mist.
    Und rein vom Ausdruck her würde er in einer Klausur wenigstens eine bessere Note bekommen, wie du.

  40. naja in dem zusammenhang war es von helge einfach unnötig überhaupt seine meinung zu dem buch zu sagen. ich hab ja gar kein problem damit wenn jemand anderer meinung ist als ich. aber nur auf meinung anderer sich stützend einen artikel zu veröffentlichen find ich einfach überflüssig. ich sage gar nichts dagegen dass irgendwelche ffs aus/von/über bestimmten rubriken,autoren,bücher wasauchimmer gesperrt werden und ich bin bis grade eben auch nicht auf die idee gekommen helge zu unterstellen dass er die ff’s über gabaldons bücher nur sperrt weil er die frau oder ihr geschreibsel nicht mag oO
    ich finde lediglich die negative wertung hätte ausbleiben können.
    die bezeichnung „schund“ am ende ist unverschämt. das, was in diesem forum bisweilen (besonders im harry potter erotik bereich oO) veröffentlicht wird, DAS ist schund!

    meine meinung.

  41. Zwar ist ein Blogeintrag immer die Meinung des Bloggers und damit subjektiv, aber in diesem Fall ist es wohl eher ein Vorurteil, das mit fragwürdigen Textausschnitten belegt wurde, um zu provozieren.

    Ist dir langweilig Helge? Oder willst du dich nur ein wenig in den ignoranten MItläuferkommentaren deiner minderjährigen Anhänger suhlen?

    Bevor ich hier in sinnloses Geschwafel darüber ausbreche, was für einen nivaeulosen Verriss du da herangezogen hast: Lies das Buch bevor du dir eine Meinung bildest, denn so ist es nichts als ein Vorurteil und ziemlich unhaltbar. Und wenn du dazu keine Lust hast, was verständlich wäre, gibt es da immer noch die Möglichkeit bei Dingen von denen man keine Ahnung hat, den Mund zu halten.

    Sicher gibt es anspruchvollere Werke, aber jedes Gerne hat eine Daseinsberechtigung und entschuldige, wenn ich mich irre – es gibt auch eine Erotikkategorie in diesem Archiv, oder? Pornographie ist jedenfalls etwas anderes, andernfalls sähe es im Erotik & Liebesromanzen Archiv ziemlich leer aus.

    Abgesehen davon, dass ohnehin keine FF zu diesen Büchern geschrieben werden sollen, finde ich dein Fazit grotesk! Aufgrund von Hörensagen Dritter und ein wenig Geblätter verbannst du Geschichten aus deinem Archiv?

  42. aber geht es nicht darum in einem Blog seine eigene Meinung preiszugeben und die Leute lesen es dann weil sie diese Meinung teilen oder diese Sichtweise interessant finden?

    just wondered

  43. Ganz ehrlich: Ich habe grade das erste mal bewusst den Namen der Autorin gelesen und die unter Amazon gefundenen Bücher sagen mir auch null. Also ist mir ziemlich egal ob das Fandom nun erlaubt ist oder nicht ;D

    Sich auf Meinungen anderer ohne Lesen ihrer Bücher eine sp provokante Meinung zu bilden, ist *nicht ganz fein*, aber wenn sie sich so deutlich gegen Fanfiktions ausspricht, ist es nur richtig, das Fandom auszumerzen.

    Liebe Grüße

  44. HI^^
    Was ist eigentlich mit den Anne Rice Sachen? Die hatte ja 2004 oder so per Anwalt verboten, dass FFs über ihre Bücher geschrieben dürfen und damit gedroht, dass es für Seiten, die solchen Stories erlaubten hohe Geldstrafen/Verfahren geben würde. Werden die Sachen dann auch zukünftig gelöscht werden? Das wär nämlich ziemlich doof-.- Auf ff.net wird das nämlich so gehandhabt und da dort auch einige original Stories als verboten angegeben sind, weil via Autor verboten, frage ich mich schon die ganze Zeit, ob dass dann im Falle des Falles nicht absolut tötlich für ff.de wär.

    lg lu

  45. helge, ich find deinen blog super.
    (überhaupt find ich FF super.)

    punkt ist: wenn helge was auf SEINEM ff.de verbieten will, und hier sind wir ja nun wirklich nur gäste, dann ist das okay. wer nicht damit klar kommt, soll gehen.

    zudem es nicht so ist, dass helge einfach so willkürlich sachen verbietet. ich kenne die bücher von diana gabaldon und ich finde, dass es durchaus gerechtfertigt ist, ffs zu ihren büchern zu verbieten.

    man könnte zwar argumentieren, okay, machen wir gleich alle ffs zu den büchern ab 18, aber mal ne frage: muss es wirklich sein, dass man an allen ecken und enden nur noch pornos liest (dabei nehme ich übrigens andere fandoms gar nicht aus) und dass „körperliche liebe“ immer nur zu genauesten sexbeschreibungen ausartet? ich mein, in diesem fall ist weniger einfach mehr!!!

    und was diese unsachlichen kommentare zu helges blog angeht: ich finds gut, dass ein kritiker zitiert wird, und ich finde es auch gut, dass helge seine meinung sagt. ich hätte auch keine lust, ein buch weiterzulesen, in dem ich beim durchblättern nur auf sexszenen stoße – gleiches gilt für niveaulose fanfiction. zudem er ja noch schreibt, er könne sich durchaus irren, aber das sei nun mal der beweggrund für das verbieten dieses fandoms.

    mein fazit: das spezielle verbot ist gut, die art, es zu begründen, auch, und die gründe selbst auch.

    grüß euch
    nia

  46. Super, hab ne Antwort geschrieben und dann hat die Seite gesponnen.

    Kurz und knackig: Unter solchen Missverständnissen und Anschuldigungen kann der Autor und seine Werke leide, weswegen ich es heute und auch in Zukunft nicht verurteilen werde, wenn deshalb Fandoms gesperrt werden.

    So eine abwertende und sehr verletzende Aussage für Autoren von FFs und damit Fans ihrer Bücher, wie von Diana Gabaldon finde ich aber auch sehr unpassend. Und demoralisierend ihre Bücher jemals zu lesen. Vielleicht hätte ich sie auch ins Feuer geworfen. (;

  47. Frau Gabaldon mag sich ja krass über ihre Fans äußern, aber sie scheint vergessen zu haben, dass es außer ihr auch noch andere gute Autoren unter den Laien gibt.
    Das Für und Wider von ihren Gründen und der Willkür von Fans … und anders herum – die überzogene Sorge und das Pochen auf die Rechte des Autors und die liebevolle Kleinarbeit des schreibenden Fans …
    … wo fängt man da eigentlich an und wo hört man da auf?

  48. Im letzten Buch ihrer Jamie-und-Claire-Reihe sind in der Übersetzung und im Satz und Druck des gesamten Buches so viele Rechtschreib- und zum Teil Grammatik-, sowie Zeichensetzungsfehler drin, dass ich beim Lesen glaubte, dieses Buch IST entweder von einem Ghostwriter oder einem irren Fan getippt worden.
    Wenn ich so ein schlecht korrekturgelesenes Skript irgendeinem Verlag anbieten würde, würde man mir höflich den Vogel zeigen und man würde mir zeigen, wo ich meinen Datenträger und mein ausgedrucktes Manusskript verbrennen kann!

  49. Na ja, Erotik und Pornographie sind dann doch noch zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
    Während Pornographie (fast) ausschließlich nur um das Eine geht, enthalten nicht pornographische, erotische Geschichten sehr wohl einen Handlungsfaden.
    Insofern ist es wenig sinnvoll, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, nur um sich dann zu wundern, daß Bratkartoffeln dabei herauskommen…

    Zudem gehe ich einmal davon aus, daß Helge seine These nicht ohne Grund aufgestellt hat. Ich zitiere hier einmal: „Besteht natürlich auch die Chance, daß ich einfach nur einen falschen Eindruck gewonnen habe, aber Zusammenfassungen wie die folgende von Sheafrotherdon verleiten mich nicht dazu, es genauer überprüfen zu wollen.“

    Insofern halte ich es für wahrscheinlicher, daß diese Sache sehr wohl auf einer Recherche basiert, denn auf bloßen Mutmaßungen…

  50. Ich bin mir nicht sicher, aber…
    Kann es sein, dass hier einfach viele was falsch lesen?
    Die Fanfiktions werden nicht verboten, weil Helge sie nicht mag!
    Sie werden verboten, weil die Autorin es so will!

    Das hat gar nix damit zu tun, was dem Admin gefällt oder nicht.
    Da kämen wir ja auf ganz andere Fanfiktion-Seiten, wenn jetzt nach den Vorlieben des Admin gehandelt wird oder man seine Geschichten vor dem posten auf Tauglichkeit überprüfen lassen muss!

    Über die Art von Helges Ablehnung lässt sich vielleicht noch streiten, aber bitte hört doch mal damit auf, ihn zu beschuldigen, weil das Fandome gesperrt wird!

    Des is wie im Kino. Wenn ein Film ab 18 ist, kann ein Kinobetreiber den auch nicht auf 6 runtersetzen, auch wenn er es wollen würde.

  51. Ich versteh bis heute nicht, warum sich Autoren aufführen müssen wie verwöhnte Fünfjährige und ihren Sandkasten absperren, nur weil ihnen die Kuchen der anderen Kinder nicht gefallen. Damit zwingen sie uns zu solchen „Verbotene-Fandom-Listen“, die ich zwar unterschreibe, weil uns nichts anderes übrig bleibt, wenn eine Autorin/ein Autor sich mal wieder zum Affen macht, aber die ich eigentlich für absolut bescheuert halte. Geschichten waren die allermeiste Zeit unserer Kultur Eigentum aller, und meiner Meinung nach gehört sich das auch wieder so in den Zeiten einer globalen Internetkultur, natürlich mit dem Unterschied, dass die Autorin/der Autor als Einziger Geld für seine Texte bekommt.

    Was ich an deiner Haltung nicht verstehe, Helge, ist dass du ausgerechnet bei der Gabaldon ne Ausnahme machen musst. Du sagst selbst, du hast ihren Kram nicht gelesen und willst son Zeug nicht in „deinem“ Archiv haben, aber ich wette, Twilight bzw. Biss ist noch viel schlimmer als alles, was Gabaldon fabriziert, und sowas hast du auch in „deinem“ Archiv. Oh, und Anne Rice hat sich nicht weniger lächerlich gemacht als Diana Gabaldon, auch wenn das schon länger her ist. Also kein vernünftiger Grund, für Gabaldon ne Ausnahme zu machen und für Rice nicht.

    Schon klar, wie alles andere haben wir das einfach zu schlucken, weil es „dein“ Archiv ist, aber, ganz ehrlich, die „Deal with it“-Nummer wird langsam schal.

  52. Hallo!
    Da ich nun zu dieser Zeit nichts zu tun hatte, dachte ich mir, ich lese mal den neusten Blogeintrag und als ich dies dann getan hatte, kam ich nicht umhin einen Kommentar zu verfassen.
    Dass du uns darüber aufklärst, welche Kategorien (leider) verboten werden ist sehr hilfreich für alle Parteien und der objektive Teil des Posts.
    Ich schließe mich der allgemeinen Meinungeiniger Stars auch gern an und respektiere die Entscheidung dieser. In manchen Geschichten geht es schon zur Sache, persönlich wöllte ich da auch nicht unbedingt handelnder Protagonist sein, und wenn es „doch bloß fiktiv“ ist.
    Darum soll es hier, aber nicht gehen, denn ich bin sicher dazu existieren schon zahlreiche Forumthreads.

    Nun aber zum „eigentlichen“ Thema:
    Diana Gabaldon.
    Hah…
    Ihre Ansicht ist vielleicht gerechtfertigt, aber doch ziemlich hart.
    Als unmoralisch und illegal, würde ich Fanfiktions nicht zwangsläufig beschreiben.
    Es sind einfach die Fantasien begeisterter Fans, was eher mit Freude anstatt mit Protesten wahrgenommen werden sollte.
    Sich dieser Auseinandersetzung mit ihren Werken zu verweigern, ist meiner Ansicht nach auch nicht der beste Schachzug um mehr Leser zu gewinnen, aber jeder wie er will.
    Insgesamt betrachtet wollte ich nur subjektiv darauf hinweisen, dass Fanfiktion zu ihren Büchern oder ihre Bücher selbst, möglicherweise dem ein oder anderen gefallen könnten und offensichtlich auch gefallen haben, wenn sie so beliebt ist (obwohl ich sie ehrlichgesagt bis eben auch nicht kannte).
    Deine Meinung zu ihren Werken, war nicht sonderlich nett und auch nicht so objektiv wie es sich in einem öffentlichen Blog schickt, zumal du ja nicht einmal eines ihrer Bücher gelesen hast.
    Ich auch nicht, kann mich also ebenfalls nicht dazu äußern.
    -> Sex in der Handlung ist so ein Ding.
    In einem Interview mit ihr, welches ich gerade gefunden habe, sagt sie, dass der Sex ihrer Personen ihre Kommunikation darstellt.
    Ganz, ganz voreilig und Vorurteil-beladen würde ich sagen, dass mir die armen Charaktere leid tun, die sich nur auf solch platonische Weise verständigen können.
    Weil ich eben keine Ahnung habe, werde ich einfach mal sagen, die Personen haben eine recht eigenwillige Persönlichkeit, die *ich* ihnen nicht angeschrieben hätte. (Unterschwellige Kritik beendet, gegen die ich eigentlich gerade Einspruch erheben wollte.)

    Und um nun endlich zum Punkt zu kommen: Ich teile weder deine gesamte, noch ihre Meinung.
    Fanfiktions sollten für alle rein fiktiven Personen und Kategorien erlaubt sein, da sie ja keine Plagiate darstellen, sondern sogar aufzeigen „Hier, ich bin so begeistert von diesem Original, dass ich es fortsetze!“
    Dass Frau Gabaldon sich so darüber aufregt, finde ich etwas übertrieben.
    Dass du wiederrum so grob über sie urteilst, ist nicht wirklich gerechtfertigt.
    Zum Aspekt des Gleichgewichts, was in Büchern und im Gegensatz dazu in FFs passiert, schließe ich mich gern Carcajou an, der/die/das (*g*), meine Meinung sehr gut widerspiegelt.
    Schluss jetzt. Bei Unklarheiten stehe ich jederzeit zur Verfügung.
    Liebe Grüße.

    P.S.: „A sexual sadist and general all around bad person“, ist eine sehr lustige Beschreibung. Ob sie nun eine Satire oder ernst gemeint war; sehr amüsant.

  53. „Ich bin wirklich genervt von der immer länger werdenden Liste verbotener Fandoms.“

    Es sind jetzt exakt 2 (in Worten: Zwei) Autoren, zu deren Werken FF’s auf FF.de verboten sind.

    (Und drei Reale Personen, die nix über sich lesen wollen.)

  54. Sicher könnte man auch mehr sperren, aber ich dachte, ich habe unsere Linie diesbezüglich erklärt.

    Vielleicht solltest du mal innehalten und dich ein wenig in Gabaldons Argumentation, wenn man diese denn euphemestisch so bezeichnen möchte, einlesen. Ich bin natürlich bei meiner Sicht auf sie durch ihre Aktionen dort beeinflußt worden, sonst wäre meine Meinung über sie u.U. nicht so negativ.

    Ansonsten geben wir uns immer Mühe, fair zu sein und die Sicht der User zu berücksichtigen. Wenn du dies anders siehst, dann bring doch bitte ein paar Beispiele der ja offensichtlich schal gewordenen „Deal with it“-Nummer. Sollte doch sicher kein Problem sein, oder?

  55. Ich erlaube mir anderer Meinung zu sein. Ich mag nur ein paar kurze Ausschnitte aus ihren Büchern gelesen zu haben, aber ich habe seitenweise hirnrissige Behauptungen aus ihrem Blog konsumiert. Und „hirnrissig“ ist hier noch nett ausgedrückt. Meiner Erfahrung nach ist ein Autor, der nicht klar denken und argumentieren kann, i.d.R. ein schlechter Autor. Ich könnte mir natürlich einen von Gabaldons Schinken antun, um dieses (Vor-)Urteil hier erneut zu bestätigen, aber ich bin a) nicht unbedingt unterbeschäftigt und b) kein Masochist.

    Die Tatsache, daß Gabaldon Tausende von Seiten füllt, spricht in meinen Augen keineswegs für die Qualität ihrer Werke. Tatsächlich erhöht es die Wahrscheinlichkeit einer niedrigen Qualität, schlicht und einfach deswegen weil es schwierig ist, Tausende von Seiten mit guter Literatur zu füllen. Da ist es doch wesentlich einfacher (und profitabler) Schund zu schreiben und diesen gut zu verkaufen. Ohnehin dürften viele Autoren verständlicherweise lieber reich als brilliant sein. 😉

  56. Das kann ich so unterschreiben. ich bin genau deiner Meinung.

    Ich verstehe nicht so wirklich warum sich diese Frau so aufregt. Ich meine soll Sie sich doch lieber freuen, dass ihre Charaktere so beliebt sind, dass wir ihre Geschichten weiter erzählen.

    Außerdem empfinde ich es genauso. Eine FF über ein Buch ist doch so gesehen eine kostenlose Werbung für dieses. Wieviele User haben eine FF über ein Buch oder Film gelesen und sind genau deswesen auf die Bücher der Autoren aufmerksam geworden?
    Haben sich dann aus Interesse, auf was die FFs aufbauen, die Bücher gekauft, um Hintergrundinfos zu haben?

    Und außerdem wozu gibt des Disclaimer? Wo drin steht das wir nicht die Urheber der Charaktere sind und auch damit kein Geld verdienen?

    Außerdem was ihre ideen und ihren Plot angeht. ich finde darauf kann sie sich nun nicht stützen. Da jede Idee im Buchverlag schon einmal da war.

    Wieviele Schmökerromane gibt es, bei dem die Heldin sich in der bösen Männerwelt durchschlagen muss… unehelichen Sex hat und dann den Mann heiraten muss, denn sie eigentlich nicht liebt … und wie durch ein Wunder verlieben sie sich in laufer ihrer Ehe doch in einander und erkennen, dass der andere ja gar nicht so schrecklich ist?

    Es gibt Unmengen an solchen Bücher, von daher war jede Idee schon einmal da bzw. ist verwendet worden.

    Meiner meinung nach, sollte sie sich von den FFs inspirieren lassen für ihr nächsten Buch.

    Zudem, wenn ich es ganz sarkastisch und zynisch sehe sind ihre Charaktere doch austauschbar… Es sind doch nur so gesehen „Namen“. Wenn wir als Autor den Namen des Charakters ändern gehört die Geschichte und der Plot uns^^
    Mal ganz überspitzt gesehen.
    Ich weiß natürlich, dass es nicht so einfach ist.

    Lg Kathy

  57. Zur Liste der verbotenen Fandoms:
    David Garrett
    nicht ‚David Garett‘
    Muss noch ein r rein.

  58. Mal abgesehen von den literarischen Qualitäten der Romane von Gabaldon (offengestanden, ich würde wohl gerade wegen der zu erwartenden Sexszenen mal reingucken): was mich gegen diese Frau aufbringt, ist einfach der Ton, mit dem sie ihre eigenen Leserinnen, so die den Fanfiktions schreiben, in die Nähe von Schwerverbrechern rückt.
    Wenn ich mich an eine Forumsdiskussion zur selben Autorin richtig entsinne, waren diese Äußerungen der Schrifstellerin auch noch die Reaktion auf eine gutgemeinte Aktion, bei der Geld für eine krebskranke Mutter gesammelt werden sollte. Irgendjemand hatte die Idee, den Spendern eine maßgeschneiderte „Gabaldon“-Story zu liefern.
    Die Autorin hätte das einfach verbieten können, ihr gutes Recht, aber es wäre eine nette Geste gewesen, wenn sie auf andere Weise Geld für den guten Zweck gesammelt hätte. Wozu sie nicht verpflichtet gewesen wäre, aber warum soll sie in Einzelfällen nicht auch mal helfen, wenn sie es ohne weiteres kann.
    Aber stattdessen so auf ihre schreibenden Fans loszugehen, war daneben. Im Übrigen kann man von niemanden verlangen, 1000 Seiten durchzulesen, wenn schon eine Kostprobe des Werkes nicht gefallen hat. Das es sich bei einer Buchkritik nicht um eine objektive, sondern nur um eine subjektive Wahrheit handelt, versteht sich von selbst.

    Wie auch immer, sie will keine FF, und diesen Wunsch erfüllt ihr Helge ihr anscheinend recht gern.
    Also, no Problem.

  59. [quote=“:SRSLY „]Ist dir langweilig Helge? Oder willst du dich nur ein wenig in den ignoranten MItläuferkommentaren deiner minderjährigen Anhänger suhlen?
    [/quote]

    Nein, ich schaue mir lieber an, wie jemand, der sich hier als SRSLY bezeichnet, versucht, andere User als „ignorante Mitläufer“ zu diffamieren.

  60. Danke für den Hinweis, werden wir dann noch korrigieren.

  61. Ist eigentlich irgendjemandem aufgefallen, dass Helges Reaktion eine perfekte Parallele zu Gabaldons Reaktion auf Fanfiction ist? 😀 Ich meine, wenn wir uns das mal so ansehen…
    Gabaldon meint, alle Fanfictions wären pornographisch oder widerlich, was wohl heißt, dass sie nur einige (eher üble) gesehen hat und daraus ihren Schluss gezogen hat.
    Helge hat nur die ‚übelsten‘ Szenen ihres ersten Buches gelesen, und daraus seinen Schluss gezogen.
    Gabaldon hat sich über Fanfictionautoren geäußert, als wären sie Plagiateure, Triebtäter, Pädophile oder schlimmeres.
    Helge hat sich über Gabaldon geäußert, als wäre sie eine absolute Schundautorin, die nur wegen der Sexlastigkeit ihrer Bücher Geld macht.
    Gabaldon lässt zumindest mal im englischsprachigen Bereich Fanfictions verbieten (sonst hätte ff.de wohl schon länger eine Mail von der werten Dame erhalten).
    Helge lässt Gabaldon-FFs auf seiner Homepage verbieten.
    So wie ich das sehe, ist die Unfairness-Bilanz hier ausgesprochen gerechtfertigt, eventuell dürfte Helge sich eigentlich noch ein wenig abwertender äußern, immerhin sind die Vorwürfe, die die werte Dame da gegen ihre Fans erhebt, schon ein bisschen extrem krass… Oder, ganz ehrlich mal, an alle Gabaldon-Fans: Teilt ihr ihre Meinung? Fühlt ihr euch wohl dabei, diese Meinung zu verteidigen? Wenn sie sagt, dass sie Fanfictions mit Vergewaltigung ihrer Charaktere gleichsetzt? Oder damit, dass jemand ein Video davon aufnimmt, wie er ihre Tochter vergewaltigt, und ihr das Video dann sendet? So gern ihr die Arbeit dieser Autorin auch haben mögt… Diese Aussagen sind doch wohl absolut unterstes Niveau. Da hat sie es durchaus verdient, dass Helge ihre Arbeit als ‚Schund‘ bezeichnet. Immerhin bezeichnet sie den Inhalt seiner gesamten Homepage (die euch auch zumindest ein bisschen was bedeutet, wenn ihr diesen Blog lest) als zum größten Teil pornographisch.
    Ganz ehrlich: ein Hoch auf Meinungsfreiheit und auf die Möglichkeit, es überheblichen, ignoranten Autoren zumindest in dieser Form irgendwie heimzuzahlen (natürlich ist es positiv, dass sie das hier wohl nie sehen wird, aber zumindest können WIR uns ein bisschen besser fühlen 😉 ).

    Liebe Grüße.

    PS: Ich bin übrigens trotzdem absolut dafür, dass Autoren entscheiden können, dass sie keine Fanfictions zu ihren Werken wünschen. Aber ein einfaches ‚Ich möchte das nicht, also respektiert meinen Wunsch bitte‘ ist mir hundertmal lieber als ‚Ich möchte jedesmal am liebsten kotzen, wenn ich so etwas sehe‘. Der Ton macht die Musik. Man kann sich ja gerne alles denken – aber wenn es dann um die Gefühle von anderen Menschen geht, sollte man ein wenig vorsichtiger sein.

  62. Ludovica,

    ich möchte das teilweise unterschreiben.
    Die Gabaldon-Zitate sind nicht schön. Andererseits weiß keiner von uns, in welchem Kontext sie geschrieben wurden. Ja, ich kenne die rührselige Geschichte vom Geldsammeln für die Krebskranke … aber ich habe im Internet auch schon Spendenaufrufe für im Sterben liegende Babys gelesen und mich beteiligt, und hinterher kam raus: die Eltern gönnten sich davon ein Wochenende Urlaub, während das verschnupfte Kind bei Omma geparkt wurde.

    Soweit ich weiß, hat Mrs Gabaldon die entsprechenden Zitate hinterher gelöscht, hat offenbar bemerkt, dass sie übers Ziel hinweg schoss, aber sie wurden eben zuvor abgespeichert.Außerdem sind das inzwischen alte Kamellen. Wann kam die Gabaldon vers. FF – Sache auf? Vor zwei Jahren? Warum wird die nun so plötzlich aufgekocht?

    Aufgrund einer menschlichen Entgleisung, deren Hintergründe man nicht kennt, über ihre Arbeiten herzuziehen, die man nicht einmal gelesen hat, ist keinen Deut besser.
    Ich kenne nicht alle Bücher von ihr, nur die ersten, und fand sie damals *fantastisch*. Ich muss die Frau deshalb nicht mögen – ich kenne sie ja nicht; aber dass ihre Bücher derart herabgewertet werden, tut mir echt weh.
    Dass sie pornografisch wären ist schlichtweg Unsinn! Es gibt im ersten Buch (800 Seiten) vier oder fünf Sexszenen, wenn ich mich recht erinnere, keine davon besonders lang, grafisch oder vulgär gezeichnet. Dass ist *wenig* im LiRo-Genre. Ihre Texte würde ich, an das hiesige Rating gedacht, unter P16 oder allenfalls P18 einordnen und bedenkenlos Leser/innen ab 14 in die Hand drücken.
    Zudem zeichnet Gabaldon fantastische Figuren, bringt akribische Recherche hinsichtlich Historie und Naturheilkunst mit rein und weiß auch noch grandios zu erzählen.

    Nehmen wir mal an, sie wäre eine arrogante Ziege. Das rechtfertig meiner Meinung nach nicht, Gerüchte, Un- oder Halbwahrheiten über ihre Arbeit zu verbreiten.
    Das ist genau so albern, wie David Garrett oder wen auch immer als Schwulenfeind hinzustellen, weil er keine Slash Geschichten über sich lesen möchte. Wenn man die Hintergründe nicht kennt – und keinen Bock hat sich zu informieren (was ich verstehen kann, hätte ich auch nicht) – lohnt es sich, einfach mal den Mund zu halten …

    Mrs Antony – das ist jetzt OT, aber lies wirklich mal den ersten. Ich glaube, der könnte dir gefallen. Sehr gefallen.

    LG Zuo

  63. Ja, eure/unsere Linie dazu kenne ich und finde ich auch gut. Aber hat Frau Gabaldon euch auch kontaktiert? Klang in diesem Blogpost jedenfalls nicht so, deswegen verstehe ich nicht, warum du ausgerechnet bei ihr davon abweichst und proaktiv sperrst.

    Ich habe mir ihre „Argumentation“ im Detail durchgelesen, und zwar schon zu der Zeit, als sie es gerade geschrieben hatte und sich das englische Fandom darüber aufgeregt hat. Wir hatten damals überlegt, ein „Ich zelte bei meinem Opfer im Garten“-Icon zu machen oder ein „Wir vergewaltigen fiktive Figuren“-Icon. Glaub mir, ich habe überhaupt nichts gegen deine negative Haltung zu Diana Gabaldon; seit sie sich so zum Affen gemacht hat, steht sie mit Anne Rice und noch einigen anderen Autor_innen auf meiner schwarzen Liste.

    Was ich nicht verstehe ist, warum ihr euch von so einem hirnrissigem Verhalten beeinflussen lasst und ausgerechnet für sie von eurer an sich guten Regel abweicht. Gilt „don’t see, don’t act“ nicht für das Geschrei geistig Fünfjähriger?

    Was die „Deal with it“-Haltung angeht, ihr (Marc und Helge) seid immer noch davon überzeugt, dass ff.de euch gehört, dass es „eure“ Seite ist. Damit seid ihr nicht verpflichtet, auf Uservorschläge oder -beschwerden einzugehen oder im Vorfeld daran zu denken, dass nicht alle User eure Neuerungen toll finden und nach Kompromissen für diese User zu suchen (ich sag nur Reviews in Profilen). Wenn ihr es trotzdem tut, wenn auch nur zum Teil, ist das ein Zugeständnis eurerseits (manche würden „Gnade“ sagen), für das wir User zu applaudieren haben.

    Das Problem daran: Fandom ist eigentlich von Grund auf eine Geschenk-Kultur, eine gift culture, und in meinen Augen passt eure Haltung da nicht rein. Dazu kommt noch, dass ihr eure Meinungen oft auf eine Art und Weise kundtut, die für euch vielleicht ganz normaler Ton ist, aber die für andere nicht eben dazu beiträgt, den „Ich bin hier der Boss deswegen mach was ich sage“-Eindruck abzubauen.

  64. Ganz ehrlich, mir geht es hier kein Stück darum, ob ihre Bücher gut sind oder nicht (was ich keineswegs bestreite), sondern um emotionale Vergeltung, auch wenn das hart klingt. Warum sollte Helge besser sein als sie? Hat er eben eine extreme Meinung – sie könnte ihre extreme Meinung über FFs ja auch noch haben, hat sie aber vielleicht gelöscht, weil sie gemerkt hat, dass das nicht soo gut ankommt (Mutmaßungen über Mutmaßungen)…

    Ganz ehrlich, ich verstehe einfach nicht, wieso man immer ‚besser‘ als andere sein muss. Wenn man sich über etwas aufregt, ist es doch das gute Recht jedes Menschen, sich mal auf das Niveau dessen hinabzubegeben, über das man sich aufregt. Im Grunde genommen sage ich hier nicht, dass ich Gabaldon für eine schlechte Autorin oder Schundautorin halte – ich sage nur, dass Helge jedes Recht hat, seine Meinung kundzutun 😉 Er setzt ja keine Gerüchte oder Unwahrheiten über sie ins Netz, er sagt ja auch, dass er sich irren könnte. Ich finde es nur ein wenig übertrieben, wie die Autorin hier von den Fans teilweise verteidigt wird, als wäre sie eine Heilige und Helge würde Blasphemie betreiben…

    Und um das nochmal klar zu stellen: Ich bin mir absolut sicher, dass Diana Gabaldon gute Bücher schreibt; aber man muss so etwas eben mögen. Eine Freundin von mir hat all ihre (damals schon erschienenen) Bücher mit 15 verschlungen – wobei sie damals auch sagte, dass das hauptsächlich wegen den Sexszenen ist und um ‚Jamie anzusabbern‘ (und nebenbei wegen einer Art Highlanderfetisch). Das ist absolut legitim. Ich gönne mir auch gern mal bewusst einen Gary Stu, wenn ich Lust auf ein wenig Kitsch oder auf eine Story mit guter Story und nicht unglaublich tiefen Charakteren habe. Aber nur, weil man die Bücher einer Autorin gut findet oder ihnen neutral gegenübersteht, hat man doch wohl trotzdem das Recht, seine Meinung über sie als Person unabhängig von dieser Meinung über ihre Bücher zu machen.

    Außerdem, ganz ehrlich, Helge scheint mir auch ein wenig sauer gewesen zu sein, als er den Blogeintrag geschrieben hat – und das verstehe ich einfach absolut. Natürlich kann man jetzt argumentieren, als ‚Chef‘ einer so großen Platform hätte er Verantwortung, keine Hörensagengerüchte in die Welt zu setzen, und so weiter, aber hey, er ist nur ein Mensch 😉 Und ganz ehrlich, extreme Meinungen müssen hin und wieder auch mal sein, damit sich andere Menschen davon abgrenzen können. Wenn ihr ihre Bücher mögt, gut, dann sagt das eben und denkt euch, dass Helge eben etwas verpasst – ich bin auch absolut dafür, dass jeder hier seine Meinung äußert. Aber ich fand die Parallelen einfach unglaublich passend ^^

    Und noch was… Eine Meinung, die ein einziges Mal im Internet ist, bleibt dort für immer (oder beziehungsweise so lange, bis das Internet zusammenkracht und die gesamte virtuelle Welt mit einem Schlag zerstört wird). Autoren haben da einfach die Verantwortung, sich das fünfmal zu überlegen, ehe sie so eine kontroverse Meinung posten. Anders als Webmaster halte ich Autoren nämlich sehr wohl für potentielle Vorbilder.

    lg,

    Ludovica

  65. Man möge mir verzeihen, aber ich habe erst einmal Tante Google bemühen müssen um herauszufinden, wer eigentlich Diana Gabaldon ist.

    Ironisch, und ich möchte der Dame damit nicht zu nahe treten wenn sie ihr geistiges Eigentum schützt, aber über bekannte Werke und Themen darf hemmungslos geschrieben werden, sei es nun bekannte Blockbuster wie Star Wars, Batman oder Avatar, oder TV-Serien à la Star Trek, Charmed oder auch Buffy. Von Bücherm wie Harry Potter oder den Herrn der Ringe wollen wir mal gar nicht anfangen. Ironisch deshalb, weil all diese wirklich bekannten Themen, Figuren und Handlungsorte zur freien Verfügung stehen und keiner der Rechteinhaber auch nur einen Finger krümmt, sie sehen das wohl als kostenlose Werbung, eine recht unbekannte Autorin fühlt sich jedoch als übergangen, findet es illegal und amoralisch. Und nun darf ich mal die Frage stellen, ob sich diese Frau, auch wenn sie das Recht hat, ihr geistiges Eigentum zu schützen, nicht ein wenig zu wichtig nimmt.
    Aber das kann und darf ja jeder für sich selber entscheiden.

  66. Zitat:

    „Außerdem, ganz ehrlich, Helge scheint mir auch ein wenig sauer gewesen zu sein, als er den Blogeintrag geschrieben hat – und das verstehe ich einfach absolut.“

    Siehst du, und das verstehe ich irgendwie überhaupt nicht. Das ist so ne olle Kamelle, die jetzt in kleinsten Fitzeln hervor- und aus dem Kontext geholt wird.
    Ich verstehe nicht, was das soll.
    Helge hat nicht einmal einen Grund, sauer zu sein. Es gab hier vor dem Verbot soweit ich weiß nur eine einzige Gabaldon-FF, die Userin war schon lange inaktiv (schrieb zumindest nicht mehr und reagierte auch nicht mehr auf Mails/ Reviews).

    Wie gesagt, natürlich waren diese Äußerungen nicht alle nett. Wie oft sie sich nett erklärt, ihre Gründe offen gelegt und auf Fragen dazu geantwortet hat, wird aber nicht erwähnt. Und das HAT sie. Interessiert heute aber niemanden, stattdessen werden die Entgleisungen nach Monaten (oder sind es inzwischen Jahre?) nochmal aufgewärmt und dann noch ihre Arbeit mit reingezogen.

    Auch die „Fanfiktion“, der sie sich gegenüber sah, scheint keine Rolle zu spielen.
    Ich weiß es selbst nur von Hörensagen, aber auf ihrem Blog kamen häufiger Links, mit der Bitte, sie solle die FF lesen und kommentieren. Da waren angeblich Storys dabei, in denen ihr geliebter Jamie (den sie eng an ihren Mann angelehnt hat – was nicht clever sein mag, aber vorkommen soll) die eigene Tochter missbraucht, und zwar im Detail.
    Ich glaube, ich würde nach solchen Geschichten mit MEINEN Figuren deutlichere Worte finden als sie es konnte.

    Natürlich darf Helge auf seinem Blog seine Meinung dazu loslassen – aber solange es eine Kommentierfunktion gibt, muss (und kann) er damit leben, dass ich dies in dem Fall unnötig und unangebracht finde und mich darüber ärger.

  67. ich liebe die Highlandersaga von Dianan Gabaldon ja wirklich
    aber eins stimmt
    jugendfrei ist sie nicht unbedingt
    von 800 seiten buch sind zumindest in teil 1+2 dreihundert SEX zweihundert nonsens und dreihundert verwehrtbahre handlung
    alles in allem zwar nicht schlecht, aber es juckt mich schon in den Fingern, das ganze ein wenig umzumodeln
    aber nach solchen kommentaren von Gabaldon vergeht einem dazu echt die Lust
    die frau hat sich doch in ihrem leben noch keine einzige fanfic durchgelesen
    die hat vielleicht gegoogelt was das ist , aber das war schon alles
    es gibt viele gründe, aus denen man sich weigern kann ffs zu lesen.
    aber was sie da bringt ist mist
    und stark über einen kamm geschehrt.
    ich denke, sie ist einfach nicht kritikfähig und hat angst, dass eine ff den fans besser gefallen könnte, als ihr orginal
    tanja riddle

  68. Ich habe die Bücher auch nicht gelesen, habe aber überlegt, sie mir zu kaufen.
    Nach dem was Helge geschrieben hat, habe ich mir mal die Renzensionen von verschiedenen Shops im Internet durchgelesen und nahezu jeder schreibt etwas über die ausufernden Beschreibungen von Sexualität in Gabaldons Büchern. Selbst diejenigen, die positiv von den Büchern eingenommen waren, rezensierten, dass einige der Sex-Szenen schon ziemlich heftig seien und man gut darauf verzichten könne. Das bestätigt mir, dass Gabaldon definitiv eine andere Definition von Pornographie hat als viele andere.
    Das hat mich zu dem Schluss verleitet, dass ich mein Geld doch besser in andere Bücher und deren Autoren investiere.
    Aber dies ist nur meine Meinung und ich verurteile niemanden, weil er Gabaldon liest 😉

  69. Die Aussagen von Frau Gabaldon stammen von Mai diesen Jahres. So eine alte Kamelle ist das also gar nicht. Nebenbei werden ihre Aussagen eher schlimmer, wenn man sie im Kontext beläßt.

    Um es ganz klar zu sagen, ein Fanfiktion-Autor, der nach diesen Aussagen von Frau Gabaldon ihr Fan bleibt, hat keine Selbstachtung. Oder aber verfügt über ein Schubladendenken, daß an Schizophrenie grenzt, in welchem Falle eine psychatrische Behandlung zumindest in Erwägung gezogen werden sollte.

  70. Ich verweise auf meine Antwort weiter unten auf den 14:50 Post.

  71. Ähm… Den früheren Post zu dieser Diskussion? Das wird irgendwie schlecht gehen, nachdem da keine Antwort ist….

  72. Also ich muss schon sagen…Was Frau Gabaldon da verzapft ist doch wirklich Mist…
    Natürlich liegen die Rechte eines Plots oder der Charaktere einer Gesichte beim Autor, aber die Argumente, die sie da anführt…tz.

    Zum Thema Pornographie: Meine Mutter hat einige Bücher von ihr zu Hause stehen und just for fun habe ich mal reingelesen. Es geht (platt gesagt) einfach nur um Sex. Plot? Nebensächlich! Ich glaube das, was hier unter Pornographie verstanden wird, ist ein bisschen was anderes als zu (unser aller?) meiner Meinug…

    Auf die Vormulierung: ‚…makes me want to barf…‘ ist ja nicht wirklich treffend gewählt. Sie soll sich doch freuen, wie Fans sich in die Geschichte einarbeiten…

    Meiner Meinung nach soll Frau Gabaldon sich bitte mal nicht so anstellen!

  73. Korrigiert. 😛

  74. Danke 😛

  75. Du hast nicht wirklich gefragt, welche FF bzw. welches Buch keine sexuellen Handlungen beinhaltet, oder? Was zum Teufel liest du für Bücher? Und was bezeichnest du da als Literatur? Also ehrlich, entweder die Buchlandschaft ist total verkommen oder du beschäftigst dich nicht mit genug verschiedenen Autoren..

  76. Nur noch mal so zum Mitschreiben:

    Helge hat den Blogg von Frau Gabaldon gelesen und sie für – freundlich ausgedrückt- unsympathisch gefunden.

    Helge hat sich mit der Thematik ihrer Werke auseinander gesetzt, indem er das Buch „in die Hand genommen, wahllos in jedem Drittel des Buches“ ein wenig geblättert (also drei Textausschnitte gelesen/überflogen) und einen Verriss (anders kann man es nicht bezeichnen, denn Kritik sieht anders aus) von Sheafrotherdon gelesen hat.

    Basierend auf diese handfesten, gut recherchierten und auf Wahrheitsgehalt überprüften Informationsquellen hat er persönlich die Meinung geschlossen, dass Frau Gabaldon als Autorin nichts taugt und ihre Werke als „Schund“ befunden und den Stempel „pornographisch“ aufgedrückt.

    Und weil er als Sideadmin das Recht hat auf einer öffentlichen Website mit (ich habe keine Ahnung) +/- 50000 Usern frei und offen diese Meinung zu veröffentlicht und zu verbreitet, hat er seinen Blogg (gewollt oder nicht) dazu genutzt Gerüchte und Lügen zu verbreiten um (gewollt oder nicht) Rufschädigung zu betreiben.

    Da aber seine Verteidiger (und ich nehme an Helge selbst auch) der Auffassung sind, dass die aufgeführten Gründe für seine Urteilsbildung ausreichen und seine daraus gezogene persönliche Meinung gerechtfertigt ist, zumal er sich ja erlaubter- u. verständlicherweise auf das Niveau von Frau Gabaldon herablässt (Gewalt bekämpft man schließlich auch mit Gegengewalt, diese Taktik verfolgt die Menschheit schon seit Jahren erfolgreich), ist das alles völlig okay.

    Demnach kann ja niemand von euch etwas sagen, wenn ich jetzt aufgrund dieses Bloggs Helge für – freundlich ausgedrückt- unsympathisch befinde.
    Zu dieser Meinung komme ich, weil ich einen Blogg-Eintrag gelesen habe.

    Basierend auf diesen handfesten Beweis bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Helge als Admin, Kritiker und Autor eine Flachpfeife und dementsprechend ff.de eine schlecht geführte Website ist, die Demokratie nur kennt, wenn der Diktator das für gut befindet.

    Jetzt suche ich mir noch eine ähnlich große Plattform mit (geschätzten)+/- 50000 Usern und verbreite dieses Gerücht/ diese Lüge und niemand kann mir ans Bein pinkeln, weil ich absolut richtig gehandelt habe.

    WTF!!!!111 Soll das ein schlechter Scherz sein? o.O

    Und nur um das noch mal fest zu halten:

    Das es genügend User gibt, die sich wie Helge, nicht die Mühe machen ihre Informationsquellen zu hinterfragen, bevor sie wahllos Lügen und Gerüchte als Wahr anerkennen und verbreiten, merkt man bereits am ersten Kommentar zu diesem Blogg, in dem der/die User/in einfach davon ausgeht, dass Helge Recht hat, Frau Gabaldon Schund schreibt und er/sie ja „nichts verpasst hat“.

    Demnach ist davon auszugehen, dass sich die (falsche) Meinung eines (nicht ausreichend informierten) Menschen wie ein Lauffeuer verbreiten kann und weiter getragen wird. Was in Anbetracht des Umfeldes in dem wir uns befinden nicht allzu überraschend sein dürfte und man unter den Umständen fast glauben könnte, dass Helge seine Position als Admin und seinen Blogg bedenkenlos missbraucht hat um eine Person und ihre Werke in Misskredit zu bringen.

    Und das ist für (fast) alle in Ordnung und muss nicht kritisiert werden???

    Sagt mal steht nur meine Welt Kopf oder besitzt ihr wirklich so wenig Anstand um zu erkennen, dass das ein absolutes „no go“ ist?!

    Wie dem auch sei ist mein persönliches Fazit aus diesem Eintrag, dass es das erste und einzige Mal gewesen ist, dass ich einen Beitrag von Helge zur Kenntnis genommen habe. Wenn in Schund und Märchen lesen will, kaufe ich mir die Bildzeitung. Den Wahrheitsgehalt dieses Schundblattes erachte ich unter den gegeben Umständen für höher als in diesen Blogg Einträgen.

    LG

  77. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich erwarte weder absolute Objektivität in einem persönlichen Blog, noch wären Helges Aussagen über Diana Gabaldons Bücher für mich ein Grund, sie nicht zu lesen, wenn ich vorgehabt hätte, das zu tun. Auch hier gilt: Besser negative Werbung, als gar keine. Ich werde nämlich tatsächlich, nur aus Neugierde, das nächste Mal, wenn ich im Buchladen bin, auch in Frau Gabaldons Büchern blättern. Das hätte ich ohne diesen Eintrag hier nicht getan. Und wenn mir ihre Bücher gefallen sollten, werde ich einen Weg finden, sie mir … auszuleihen. 😉

    Was mich übrigens sehr wundert ist, dass sich anscheinend so gut wie keiner derjenigen, die Anstoß an Helges Berichterstattung nehmen und nach Objektivität schreien, die Mühe machen, mal einem der links zu folgen, die er in seinen Eintrag eingebettet hat. Denn wenn man mal ein schönes Beispiel zum Thema wie sich die falsche Meinung eines nicht ausreichend informierten Menschen wie ein Lauffeuer verbreiten kann, bzw. ein Beispiel für subjektive und mit Vorurteilen belastete Berichterstattung lesen möchte, dann kann ich die besagten Einträge aus Frau Gabaldons Blog empfehlen. 😉

  78. Ich möchte dich freundlich darauf hinweisen, dass du übertreibst.

    Da ich zu diesem Entschluss jedoch nur gekommen bin, weil ich deine Kommentare gelesen habe (und nicht, weil ich mich eingehend mit deiner Person auseinandergesetzt habe), habe ich in denen Augen wahrscheinlich keine ausreichende, geschweige denn gründliche Recherche betrieben. Ich bitte, mir dies nachzusehen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Gwenny

  79. Wenn man sich jahrelang eingehend informieren und recherchieren müsste, um einen Blogeintrag machen zu dürfen, wäre wahrsheinlich über die Hälfte aller Blogs ausgestorben.
    Abgesehen davon überteibst du. Nur weil Helge in *seinem* Blog *seine* Meinung kundtut, fordert er damit nicht alle auf seine Meinung auch zu teilen. Jeder kann selbstständig denken und ist aufgefordert es zu tun, wenn sie dabei zum Schluss kommen, dass sie seine Meinung teilen, bitte. Können sie tun.
    Wo liegt das Problem? Ich hoffe doch nicht, dass du allen Usern die ihm zustimmen, vorwirfst ihr Gehirn nicht zu benutzen und ihm wie ein Haufen Treudoofer einfach folgen.

  80. Öh… aber er hat doch in das Buch reingelesen… ???

  81. hallo erstmal!
    ich verfolge diese hitzige debatte hier schon seid ein. zwei tagen und bin jedesmla von neuem erstaunt, was hier für eine lawine losgetreten wurde, aber das ist alles hochinteressant, wirklich. aus diesem gruns musste ich mich hier jetzt auch mal kurz zu wort melden.

    doch zuerst muss ich eine sache los werden: sagt mal, alle die jetzt so gegen unseren helge wettern ——> öhm, werdet ihr dafür bezahlt, die gute frau in schutz zu nehmen und warum zum henker seid ihr alle anonym? wie wollt ihr eine meinung vertreten, wenn ihr nicht mal dahinter steht, kein nick nichts.

    das hier ist helges block und er kann hier schreiben was immer er will, zudem vertritt er seine ganz eigene meinung und zwingt niemandem eben jene auf. wir sind durchaus in der lage uns eigenen meinungen zu bilden und diese auch zu vertreten.

    das DU das da oben geschrieben hast ist beleidignd für alle die in diesem archiv angemeldet sind, es mit ihren stories füllen und dafür sorgen, das ff.de wächst.

    meiner meinung nach, wirklich sehr eingebildet

    beste grüße
    jesse

  82. Holla die Waldfee, hier gehts ja ab!
    Nun ja, ich kann nur sagen, ich schreib selbst (unter anderem Pseudonym) „Schundkram“ zum Geldverdienen. Und ich habe mir schon ein, zwei Romane der Dame angetan. Was bei mir bedeutet: gelesen und die Handlung wieder vergessen.
    Was jedoch hängen blieb, waren einige ihrer – aus meiner Sicht – grottenschlechten Sexszenen. Das könnte, rein zur Verteidigung der Dame, aber auch nur an der deutschen Übersetzung liegen.
    Jedoch, bin ich viel zu faul, mir ein mittelmässig gutes Buch auch noch auf Englisch anzutun.
    Ich kann also Helge nur zustimmen:
    Kein grosser Verlust für die Leser und Autoren von FF.de welche (wiederum aus meiner Sicht), wesentlich bessere Sachen verfassen als Diana Gabaldon.

    Und Helge:
    Schreib nur deine Meinung, ich schätze es nämlich sehr was du so von dir gibst… 🙂

  83. Du sprichst mir aus der Seele…

    Ich habe die ersten 4 oder 5 Bände dieser Serie von Gabaldon vor Jahren gelesen, weil meine Mutter sie im Urlaub dabei hatte und ich nix zu tun hatte.

    Meine PERSÖNLICHE (nicht dass es wieder jemand falsch versteht) Meinung dazu:
    Historisch mehr als fragwürdig, grottig beschriebene und einfallslose Sexszenen (95% der Fanfiktionen zu anderen Geschichten fand ich besser), und insgesamt ziemlich weit vorn auf der Liste von Büchern, bei denen ich ganz schnell wieder vergessen habe, worum es ging.

    Wenn die Frau keine Fanfiktionen mag, ist das ihre Sache. Dass sie aber so dagegen hetzen muss, ist eine ganz andere. Das grenzt schon fast an Rufmord stellenweise – „alle FF-Autoren sind zu doof/faul/unbegabt/… sich eigene Charaktere/Plots/… auszudenken“ ist stellenweise die Grundaussage ihrer Blogeinträge – ich persönlich sehe das aber (wenn ich z.B. an viele FFs mit OCs oder an diverse AUs denke) deutlich anders.

    Was Frau Gabaldon glaube ich nicht bedenkt ist, dass Fanfiktionen oft entstehen, wenn jemand die Grundidee oder die Charaktere einer Geschichte zwar mag, aber die Entwicklung der Geschichte unrealistisch oder unpassend findet. Ich habe beim Lesen von Romanen schon oft gedacht „Das ist doch völlig OOC, das würde der nie tun“, und auch schon viele FFs gelesen, die aus ähnlichen Überlegungen entstanden sind.

    Deshalb an Helge und alle Autoren dieser Seite: Weiter so. Nur weil eine Autorin von mittelmäßigen Romanen keine Fanfiktionen mag, die hier eh kaum vertreten war, lasst euch nicht aufhetzen oder gar den Spaß verderben.

  84. Gerade, als ich dachte, ich verbringe nur meine Zeit mit eigenem Rumnörgeln, werde ich erfreulicherweise erleuchtet, dass das andere in noch größerem Stil tun. Und nein, ich meine nicht den Administrator.
    Was Frau Gabaldon geschrieben hat, weiß ich zwar, habe aber nichts von ihr gelesen, sondern die Sachen in der Bücherei immer stehen lassen – ich bin erheblich froh darüber, nachdem ich diese Handlungszusammenfassung gelesen habe. Denn ungeachtet irgendwelcher persönlicher Wertungen wird es sich der Zusammenfassende nicht ausgedacht haben.
    Viele Fanfiction-Autoren fühlen sich verletzt, wenn ein Autor es ablehnt, dass Fanfictions geschrieben werden – zugegeben, bei hoch verehrten Autoren wie Trudi Canavan oder insbesondere Lynn Flewelling habe ich auch ein schlechtes Gewissen, gegen ihren Willen anzugehen, auch wenn sie es nie erfahren werden.
    Aber manche Autoren sind auch willentlich intolerant – so kommt es mir zumindest manchmal vor. Wenn man an J.K. Rowling denkt, die in Sachen Fandom sicher schon einiges verkraften musste (bzw. ihr Werk „Harry Potter“, denn sie wird zweifellos Anderes zu tun haben), dann kann trotzdem kein Autor einer Fanfiction ihr im Bezug auf die Kreativität ihres Werkes das Wasser reichen, und mehr noch, es versucht keiner. Die Rollen sind klar verteilt.
    Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, beurteilen einige die Sexszenen als schlecht. Ich will nicht sagen, dass erotische Darstellungen einfach zu schreiben sind, aber vielen Autoren liegt es nahe, dies sehr gelungen zu tun, somit verliert das Buch sozusagen seinen „Vorteil“. Und sexuelle Abartigkeit (so muss ich es beschreiben, weil ich, wie ich zugebe, am liebsten von mir fernhalten würde, dass Frauen oder Männer grausam vergewaltigt und misshandelt werden, wenn ich nur könnte, weil es mich verstört) ist nichts Neues. Der Schock hat sich abgetragen, sexuelle Gewalt findet man auf adultfiction allenthalben.
    Was bleibt? Bellen und beißen, anscheinend. Ich will der Autorin nicht zu nahe treten, aber ich stimme damit überein, dass sich dieses Weiterdenken (ob es nun ausgeschrieben wird oder nur im Kopf bleibt) nicht vermeiden lässt. Und dass es auch ein prägendes Ereignis ist, das man versuchen sollte zu akzeptieren, oder wenigstens nichts Bösartiges darin zu sehen.
    Dass Frau Gabaldon sich dagegen sperrt, zeigt in gewisser Weise, dass sie dieses Wesen nicht verstanden hat. Genauso, wie man von Wissenschaftlern erwartet, dass sie die Ergebnisse ihrer Arbeit teilen, erwartet man auch von Autoren, dass sie ihre Figuren teilen, anstatt es als Angriff zu sehen.
    Das ist jetzt mein erster Kommentar… Ich werde wohl bei mir eintragen müssen, dass diese offene Diskussionsfunktion, die nicht in Forenthreads aufgespalten ist, Animexx doch abgeht, wenn es eigentlich eine sinnvolle Ergänzung wäre.

  85. Ich kann Helges Argumentation nachvollziehen und finde auch nicht, dass er sich im Ton vegriffen hat. Zwar kenne ich die Werke o.g. Autorin nicht, denke, aber, dass Helge genug Urteilsvermögen besitzt, um zu erkennen, wann er es mit Schund zu tun hat. Im Grunde arbeitet G. durch ihr Verbot doch nur ff.de in die Hände.

  86. Liebes Anonynum,

    zunächst sei mal vorangestellt,dass ich sämtliche Werke der Fr. Gabaldon zu ihrer Highland-Saga gelesen habe. Insofern betrachte ich mich durchaus als qualifiziert,ein Urteil über dessen Inhalt zu fällen – und mit Verlaub, die Anzahl der äußerst detailliert beschriebenen (und zum Großteil absolut unpassenden) Sexualakte ist extrem hoch. Prinzipiell könnte man es auch als Porno mit Rahmenhandlung bezeichnen. …

    Bezüglich Helges Tonfall…ich erachte diesen durchaus als angemessen in Anbetracht der Tatsache,dass Fr. Gabaldon sich offensichtlich nicht höflich auszudrücken weiß – und zudem wohl auch keine Achtung vor ihren Anhängern hat. Vor einer solchen Person muss auch ein Kritiker keinen Respekt haben.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pandora

  87. scroll* *scrollscroll* *weiterscroll* O_o
    O-kay.
    Ich hab manches komplett duchgelesen und manches nur flüchtig, aber wenn ich mir ansehe, wie von manchen Seiten hier der Eintrag angegriffen wird, dann ist das langsam echt nicht mehr feierlich.
    Ich will jetzt auch gar nicht auf die einzelnen Argumente eingehen, dass haben meine Vorposter schon zu Genüge getan. Ich möchte bloß anmerken, dass einige User – und damit meine ich besonders anonyme Exemplare – mal lernen sollten ihren Ton zu mäßigen.
    Was den ursprünglichen Eintrag angeht, so fand ich ihn sehr unterhaltsam. Ich habe keine Meinung zu Diana Gabaldon, weil mich schlichtweg diese Art von Literatur nicht interessiert. Ich kenne jemanden, der ihre Bücher nur so verschlingt, was mich aber trotzdem nicht dazu bringt, sie anzufassen. Und ich bin – höchst subjektiv – von den Covern abgeschreckt :]
    Die Entscheidung, das Fandom auf FF.de zu sperren finde ich richtig. Wenn sie nicht will, dann soll sie nicht und wer es unbedingt veröffentlichen will, kann sich auch seine eigene Webseite aufmachen – das geht inzwischen ja innerhalb von 3 Klicks >_>. So wie sich das herausliest war es allerdings auch kein überaus beliebtes Fandom. Ich denke das Geschrei wäre weitaus schlimmer gewesen wenn eine gewisse S.Meyer plötzlich keine FFs zu ihren Büchern mehr gewollt hätte :] (Nur um ein Beispiel zu nennen).
    In diesem Sinne [s]Helge! Heirate mich! °_°/[/s] spielt noch schön.

  88. Wenn sie keine FF’s zu ihren Storys will, ist das ja ihre Sache – soll sie machen, was sie will, sie hat das Recht dazu. Allerdings verschreckt sie mit ihren Aussagen etwas ihre Fans, denke ich.
    Ich habe selber eine Reihe von ihr angefangen und kann Helge nur zustimmen, dass es pornograpisch ist…und als ‚ästhetisch‘ würde ich es nicht bezeichnen. Und wie warscheinlich ’n paar schon gesagt haben, sind es Helges Ansichten und er hat nicht behauptet, dass es die einzig richtigen sind – aber es sind seine und so hat jeder seine eigene. Aber vielleicht sollten ein paar Leute mal darüber nachdenken, dass jeder seine Meinung hat und nicht die eigene die einzig Richtige ist. Wenn jemand Diana Gabaldon gut finden, dann soll er das tun, aber nicht die, die es nicht gutfinden, anmotzen. Ich fand sie früher auch mal gut und jetzt nicht mehr…besonders nicht nach der Geschichte…

  89. ehrlich gesagt muss man nicht ein ganzen Buch lesen um sagen zu können das es schund ist, sondern es reichen auch einpaar seiten. Und das hat dann auch nichts damit dazu tun das man generell über diese Storys herzieht oder, entweder man mag sowas oder man mag es nicht und warum sollte man sich ein buch reinziehen, wenn man schon nach einpaar Seiten weiß, das es einem nicht gefällt. Das ist doch totaler quatsch zu behaupten, man kann keine eigene Meinung bilden, wenn man nur ein paar Seiten von dem Buch gelesen hat, welcher Band auch immer.
    gruß
    knupho

  90. Nur vorneweg: Ich hatte nie vor, Gabaldon-ffs zu schreiben. Und eigentlich finde ich es auch nicht wirklich toll, wenn bekannte Autoren ffs verbieten. Ihr wisst ja, es gibt immer das Einerseits-Andererseits. Einerseits verstehe ich, dass sie ihre Protagonisten, die ihnen ans Herz gewachsen sind, nicht zum Spielen rauslassen wollen – sie könnten ja schmutzig werden. Andererseits, wer weiß, vielleicht wollte ich ja selbst mit ihnen spielen?

    Egal. Jeder hat das Recht, ffs abzulehnen, und das wiederum finde ich gut. Dass Ms. Gabaldon das – angeblich – in recht deutlichen und groben Worten gesagt haben soll, mag weniger gut sein. (Angeblich deshalb, weil ja wohl keiner hier dabei war, und Internet und Medien sind oft genug die Pixel/das Papier nicht wert, auf denen sie veröffentlicht werden.)

    Was mir jedoch hier abgesehen von einigen, die mit Trollblut aufgewachsen sind und keine Ahnung von sachlicher Diskussion haben, gewaltig gegen den Strich geht, sind Äußerungen wie a) Ich habe zwar die Bücher noch nicht gelesen, aber… und b) Jeder Autor mit Selbstachtung DARF/DÜRFTE diese Schriftstellerin nicht mehr mögen.

    1. Liebe Freunde der guten Unterhaltung. Wer keine Ahnung von entsprechender Literatur hat und nur mal irgendwann eine Seite aufgeschlagen hat UND möglicherweise tatsächlich auf einer Sexszene landete, sollte sich doch bitte mit unqualifizierten Bemerkungen zurückhalten und möglicherweise Recherche betreiben. (Das geht recht einfach: Man gehe in die nächstgelegene Bibliothek, leihe sich den ersten Band von Ms. Gabaldon aus und lese von Seite 1 bis zu der Seite, auf der unten irgendwo das Wort „Ende“ steht.) Ab da kann man mitreden. Wem Lesen zu anstrengend ist, dem empfehle ich in dem Fall Hörbücher, selbst die gibt es in Bibliotheken.

    2. Wer tatsächlich so weit gegangen ist, wird möglicherweise feststellen, dass die Handlung dieser Bücher zum großen Teil im 18. Jahrhundert spielt. Ich bin sicherlich kein Geschichtsexperte, aber rein theoretisch ist wohl jedem von uns klar, dass diese Zeit nicht zwingend die Hochzeit der femininen Bewegung war und nein, Frauen wurden nicht unbedingt und zwingend mit der Achtung behandelt, die ihnen zusteht. (Selbstverständlich auch nicht alle Männer.) In vielen Fällen waren sie Freiwild, und ich denke, das hat Gabaldon wohl darstellen wollen. Ob jetzt die ausführlichen Rape-Beschreibungen tatsächlich notwendig waren, könnte man zur Diskussion stellen.

    3. Ich bin nicht der größte Fan dieser Autorin. Aber ich besitze mit Ausnahme des letzten alle ihrer Bücher und ich finde, die Frau hat einen hervorragenden Schreibstil. Ich mag ihre Ideen, ihre Charaktere, ihre Plots. Daran ändert sich überhaupt nichts, nur weil jemand kommt und sagt: Hey, hast du überhaupt keine Selbstachtung? Ich denke, ich habe genügend Selbstachtung, um diese Schriftstellerin noch immer zu mögen und mich nicht von unsachlichem Gerede beeinflussen zu lassen.

    4. Ich schätze die Arbeit der Admins und Ops hier. Aber andererseits denke ich, dass man nicht unkritisch jede Äußerung derselben annehmen muss. Wenn Helge das nächste Mal schreibt: Wisst ihr was, mich ärgert dieser verdammte Winter, ich stürze mich jetzt aus dem Fenster. Und jeder, der ein bisschen Rückgrat und Selbstachtung hat, folgt mir nach!

    Sicher habe ich das jetzt überspitzt. Aber ab und zu schadet es nicht, selbstständig zu denken.

    Lg, attack

  91. So wie Helge allen Autoren vorwirft, keine Selbstachtung zu haben, wenn sie noch Fan von Diana Gabaldon sind (Fan von ihr, nicht von ihren Werken) so wirfst du nun allen vor, die ihm zustimmen nicht selbstständig denken zu können.

    Vielleicht hat sich der eine oder andere nach seinem Blogeintrag informiert? Ich bin nämlich im Gegensatz zu dir der Auffassung, dass man sich durchaus eine Meinung bilden kann und darf, auch wenn man ein Buch/Film ect. nicht zu Ende gesehen/gelesen hat.
    Wenn ich nach den ersten 30 Seiten merke „Oh Gott, dass ist sooo langweilig/der Schreibstil ist schei*/die Figur ist ne Mary-Sue, schnell zuschlagen!“, dann ist das wohl begründet, auch wenn es sich im Laufe der Geschichte vielleicht doch noch ändert und man seine Meinung revidiert hätte.

    Als ich den Trailer für Twilight gesehen habe, fand ich den Film langweilig, uninteressant und nicht ansprechend. Dann habe ich mir mehrere Ausschnitte angesehen, weil alle ihn so toll fanden. Ich mochte den Film immer noch nicht. Dann habe ich ihn mir ganz angesehen, Ergebnis: Ich kann ihn absolut nicht leiden.

    Der erste Eindruck muss also nicht zwingend ein falscher sein.

  92. Ich habe mich bemüht, durch ein bisschen Übertreibung zum Nachdenken anzuregen, Pila. Sicher ist es möglich, sich einen Eindruck von einem Buch/Film zu verschaffen, auch wenn man es/ihn nicht ganz kennt. Okay, du magst Twilight nicht. Ich auch nicht.

    Ich ziehe aber nicht los und behaupte, dass alle Leute, die Twilight toll finden, keine Selbstachtung haben, nur weil… *überlegt sich einen tollen Grund*… weil ich der Meinung bin, dass Pattinson sich mal die Haare waschen kann. Das ist der Unterschied, und ich finde, gerade Helge hat als Admin einer solchen riesigen Plattform auch eine riesige Verantwortung für das, was er in seinem Blog schreibt, wenn dieser Blog mit der Plattform verlinkt ist.

  93. Ich habe nie gesagt, daß alle „Leute“ die Gabaldon mögen, keine Selbstachtung haben, ich sage allerdings, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß ein [b]Fanfic-Autor[/b] nach dem, was Frau Gabaldon [b]über ihn und sein Hobby[/b] gesagt hat, ihr Fan bleiben würde.

    Das setzt natürlich voraus, daß er oder sie die Aussagen dieser Dame auch zur Kenntnis nimmt, daß er oder sie begreift, daß diese Aussagen auf alle Autoren von Fanfiktion gemünzt sind und daß er oder sie ihre Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auch bejahen würden.

    Die Idee, das Zeug von der Gabaldon als historisch wertvolles Sittengemälde klassifizieren zu wollen, finde ich nebenbei sogar lustig.

  94. Ich nehm an, der erste Absatz gilt unter anderem mir und entschuldige mich, hatte mich da etwas ungeschickt ausgedrückt, (;

    @attack09 Ich denke ich verstehe deinen Standpunkt, allerdings hast du wieder ein unglückliches Beispiel gewählt, Pattinsons etwas unhygienischen Haare beleidigen kaum einen Fan und sein Hobby. (:

    Zum Blog: Es ist die unzensierte (wahrscheinlich doch etwas netter formulierte, *ich* hätte andere Worte gefunden) Ansicht eines Admin, ist doch klar, dass er hier seine Meinung kundtut. Ich kenne Blogs in denen wird wesentlich kritischer, verletzender und sarkastischer formuliert. Als ich den Blogeintrag hier gelesen habe, habe ich echt nicht gedacht, dass so ein Drama darum gemacht wird, weil ich weder fand, dass es sehr herabwertend ausgedrückt war noch, dass ich dachte, Helge wolle jemandem seine Meinung(!) aufzwingen.

    Naja, ich geh den Weihnachtsbaum schmücken…

  95. Dann verstehe ich aber nicht, wieso du das 7 800-1300(?) Seiten lange Bücher lang ausgehalten hast. Wenn es doch genau der Schund war, der es laut Helge sein soll. Stehst du auf sowas? *fg* (verzeih mir, das musste jetzt raus)

    Hier würde zumindest Diana Gabaldons erster Roman (den Rest habe ich nicht gelesen) ganz bestimmt nicht gesperrt werden – nicht, wenn er objektiv beurteilt wird. Von Pornographie ist er auf jeden Fall weit, weit entfernt. Ich habe bei weitem brutalere, graphischere und vor allem mehr auf weniger Seiten verteilte Sexszenen gelesen, als sie in „Feuer und Stein“ enthalten waren. Der Verriss, den Helge gelesen hat, kann nur von jemandem geschrieben worden sein, der grundsätzlich etwas gegen das Genre (oder Gabaldon selber) hat. Jede durchschnittliche Harry/Draco (Snape/Hermine, Legolas/MarySue …)-ab-18-Fanfiction enthält mehr Sex, als „Feuer und Stein“. Ob das Buch gut ist, oder nicht, ist Geschmackssache – aber es als „Schund“ zu bezeichnen … wenn das so ist, dann sind wohl 99,9% der Fanfiction in diesem Archiv auch absoluter Trash. Überhaupt wenn es romanzische Fanfiction ist.

    Ich bin nicht der größte Fan von Gabaldon, das ganz bestimmt nicht. Ich fand das Buch zeitweise ein bisschen langweilig, muss ich sagen, obwohl es etwa ab der Hälfte spannender wurde und dann mein Interesse recht konstant halten konnte. Auch finde ich Gabaldons Äußerungen über die Fanfiction unnötig heftig (wobei ich sie teilweise sogar nachvollziehen kann, nur ist die Wortwahl – „unmoralisch“ etc. – sehr fragwürdig, um nicht zu sagen, ganz einfach Schwachsinn. Schließlich handelt es sich nicht um reale Personen, sondern Charaktere in einem Buch, auch wenn sie gewissermaßen an wirklich existierende Menschen angelehnt sind (aber woher zum Henker soll der Ottonormal-Fan das denn wissen?!? Auf ihren Mann, an den sie Jamie scheinbar teilweise angelehnt hat, kann ein Fan ja nicht kommen, er kennt ihn schließlich nicht …).
    Dennoch finde ich, dass man, wenn man scharf zurückschießen möchte, das auch mit nachvollziehbareren Dingen als einer auf einem Verriss und ein paar überflogenen Seiten basierenden Kenntnis über das Werk tun kann. Das wäre fairer, objektiver und realistischer. Gabaldon vorzuwerfen, sie würde Porno mit Rahmenalibihandlung (bzw. „Schund“) zu schreiben, ist dasselbe wie Heidi Klum zu sagen, sie sei hässlich. Subjektiv mag es sogar stimmen, objektiv ist es aber eindeutig falsch.

  96. Entschuldige, ganz offensichtlich liegt es an mir, mein Fehler. Ich dachte immer, ff-Autoren seien auch „Leute“, aber wie es aussieht, habe ich deine Aussagen nicht so zur „Kenntnis genommen oder begriffen, wie sie gemeint waren“.

    Ich finde es nur wirklich seltsam, dass jemand sich über eine Person aufregt, die offensichtlich fanfictions nur aus gelegentlichem und zufälligem „Durchblättern“ kennt und von daher möglicherweise gereizt reagiert, sich in genau der Position präsentiert, die er anprangert.

    Wie ich eingangs erwähnte: Ich hatte nie vor, Gabaldon-ffs zu schreiben, ich bin mit Haut und Haar Potterianer. Aber angenommen, Frau Rowling würde zufällig über ffs stolpern, in denen ihre Protagonisten per word vergewaltigt werden, und sich darüber so weit empören, dass sie ffs verbietet – so what?

    Selbst wenn ihre Worte dazu harsch und für uns im ersten Moment ein Schlag ins Gesicht wären, macht das einen meiner Lieblingsautoren weniger genial oder ihre Bücher schlechter? Klar, ich würde mich in mein stilles Kämmerlein verkriechen und zwei Wochen bittere Krokodilstränen hervorpressen, doch deshalb würde ich sie als Schriftstellerin nicht weniger mögen.

    Hast du, Helge, dich von jedem abgewandt, der – möglicherweise auch mal unsachlich – Kritik an dir geäußert oder sogar wirklich einmal etwas Falsches zu dir gesagt hat? Ja? Nein? Vielleicht? Bitte ankreuzen… 😉

    @Pila: Mir ist gerade nichts Sinnloseres als Beispiel eingefallen, ich bitte um Entschuldigung. Apropos Weihnachtsbaum, da sagst du was. Ist wahrscheinlich sinnvoller, einen unschuldigen Baum mit Schmarren zu beladen, als sich hier zu Diskussionen hinreißen zu lassen.

  97. Naja, ich kann Helges Haltung da schon verstehen. Ob die Bücher echt so schlecht sind, sei mal dahingestellt, ich hab noch keins gelesen. Aber das war, soweit ich’s verstanden habe, auch nicht der springende Punkt. FF.de wird ja fair moderiert und hier würde mit Sicherheit kein Fandom verboten, nur weil es nicht dem persönlichen Geschmack eines Admins entspricht.

    Den anderen Punkt, Diana Gabaldons Meinung über ihre Fans, fand ich aber komplett bestätigt. Ich hab mal ein bisschen in ihren verlinkten Aussagen geschmökert, alles hab ich nicht gelesen, aber das WAS ich gelesen hab, hat mir schon gereicht. Auf sämtliche Fragen und Einwände nur zu reagieren, indem man sich stur hinter seinem Urheberrecht verschanzt und seine (schreibenden) Fans schlecht macht, ist schon ne miese Nummer. Ich hab auch immer noch nicht begriffen, was genau sie daran jetzt so schlimm findet. FFs sind doch quasi kostenlose Werbung für den Autor und da ja jeder weiß, dass sie nicht vom Autor stammen, kann man ihn damit wohl auch kaum schlecht dastehen lassen. Letztendlich geht’s wohl einfach nur ums „Prinzip“. oO Naja, jedenfalls finde ich ihre Haltung total dämlich. Sie sollte sich mal überlegen, wer sie eigentlich reich und berühmt gemacht hat. Ohne ihre Fans, die sie (wenn sie FFs schreiben wollen) mit Einbrechern und wilden Campern vergleicht, könnte sie sich ihr ach so tolles Copyright an den Hut stecken. Zumindest wäre es dann nichts wert.

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