Jul 192015
 

Da es langsam mal an der Zeit ist, dass wir uns anschauen, welche Unterschiede zwischen Männern und Frauen wirklich existieren, möchte ich im heutigen Blogbeitrag damit anfangen. Da es sich um ein recht komplexes Thema handelt, werde ich es auf mehrere Posts aufteilen.

Schenken wir uns den ganzen evolutionsbiologischen Schmogus, der erklärt, warum sich unsere Spezies so entwickelt hat, wie sie das nun mal tat. Es ist zwar durchaus hochinteressant, aber für die Beurteilung des Istzustandes doch weitgehend irrelevant, es sei denn man möchte sich mit evolutionsbiologischen und evolutionspsychologischen Theorien auseinandersetzen, die sich empirisch kaum überprüfen lassen.

Bleiben wir also lieber bei den Fakten. Aus der Schule wissen wir, dass unser Genom aus 22 Chromosomenpaaren und 2 Geschlechtschromosomen besteht. Bei Frauen bilden die Geschlechtschromosomen ebenfalls ein Paar, bei Männern liegt das X-Chromosom nur einfach vor, dafür verfügen sie über ein zusätzliches Y-Chromosom.  Auf diesen wiederum befindet sich der Bauplan für die Herausbildung der Hoden und noch einige sogenannte Haushaltsgene, die in vielen Köpergeweben eingeschaltet werden und grundlegende Funktionen des Zellstoffwechsels regulieren. Die Gene, welche für die Herausbildung körperlicher Merkmale, die Gehirnstrukturen und die Vernetzung der Nervenzellen verantwortlich sind, liegen auf den anderen 45 Chromosomen.

Man darf also festhalten, dass Männer ein Y-Chromosom mehr, dafür aber auch ein X-Chromosom  weniger haben, was wiederum erklärt, warum männliche Föten etwas anfälliger als weibliche sind. Liegt nämlich auf ihren einzelnen X-Chromosom irgendwo ein Gendefekt vor, so gibt es kein zweites X-Chromosom, das diesen kompensieren könnte. Abgesehen davon gibt es keine weiteren genetische Unterschiede.

Heißt das aber auch, das es keine biologischen Unterschiede gibt?

Offensichtlich nicht. Die Hoden verändern eine ganze Menge. Sie produzieren das Sexualhormon Testosteron, das wiederum eine ganze Reihe von Genaktivierungen steuert. Tatsächlich verändert die bei männlichen Embryos weitaus höhere Testosterondosis auch die neuronale Vernetzung. (Bereits neugeborene männliche Babies haben ein etwas anderes Gehirn als weibliche Babies. Dazu kommen wir jedoch erst im zweiten Blogpost zu den Geschlechtsunterschieden.) Eierstöcke und Gebärmutter werden nicht gebildet, dafür entsteht ein Penis.

Im Verlauf von Kindheit und Reife werden die Unterschiede noch etwas offensichtlicher.

Körperliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

  • Männer wiegen etwa 15% mehr als Frauen
  • Männer sind im Schnitt 15 cm größer als Frauen
  • das Hüfte-Taile Verhältnis ist anders, Männer haben schmalere Hüften
  • Das Brust-Tailen Verhältnis ist anders: Männer haben normalerweise einen größeren Brustumfang
  • Der Oberkörper von Männern ist im Schnitt 40-50% stärker
  • der Unterkörper von Männern ist im Schnitt 30% stärker
  • Männer haben relativ zu ihrer Körpergröße mehr Lungenvolumen (ca. 30%)
  • Ellenbogen und Knie sind beim Mann 42-60% stärker
  • die Haut von Männern ist dicker und fettiger
  • Männer haben mehr Körperbehaarung als Frauen
  • Frauen haben einen höheren Körperfettanteil
  • Frauen haben einen niedrigeren Blutdruck, Frauenherzen schlagen dafür etwas schneller
  • Männer haben mehr androgene Hormone, Frauen mehr Estrogene
  • Männer haben im Schnitt 5,2 Millionen rote Blutkörperchen pro Kubikmililiter, Frauen 4,6 Millionen
  • Männer haben mehr Hämoglobin als Frauen und können daher mehr Sauerstoff speichern
  • Männer haben im Verhältnis zu ihrem Körper ein um 10% größeres Herz
  • Der Grundumsatz von Männern ist etwa 10% höher als der von Frauen
  • Männer haben stärkere Knochen
  • Frauen wandeln mehr ihrer Nahrung in Fett um, Männern mehr in Muskeln
  • Männer können mehr Hitze abgeben, weil sie mehr Schweißdrüsen haben
  • Frauen haben mehr weiße Blutkörperchen (bessere Immunabwehr)
  • Männer haben mehr Gerinnungsfaktoren und Inhibitoren im Blut (schnellere Wundheilung)

Die Herausbildung dieser Unterschiede ist nachweislich rein hormonell gesteuert.

Bevor wir nun Teil 1 der Geschlechtsunterschiede abschließen, möchte ich kurz noch auf einen empirisch nachgewiesenen Fakt eingehen, der später noch bedeutsam werden wird: Männer sind extremer.

Zum Verständnis: Jedes einzelne Merkmal liegt über die Gesamtbevölkerung verteilt in einer sogenannten Normalverteilung vor. Bei Männern ist die Standardabweichung \sigma, welche quasi die Breite der Verteilung beschreibt, allerdings deutlich größer. Als Ergebnis ist ihre Verteilungskurve flacher. Es liegen also deutlich mehr Einzelwerte in den Extrembereichen. In Relation dazu ist die Kurve der Frauen deutlich steiler, es liegen mehr Werte im Durchschnittsbereich.

Da das alles vielleicht ein wenig abstrakt ist, zeige ich euch mal eine Grafik zur Verteilung des Intelligenzquotionen über die Geschlechter.

IQ-VerteilungDer Mittelwert liegt hier bei beiden Kurven beim IQ-Wert 100. Die Frauen befinden sich jedoch deutlich stärker im Zentrum. Es gibt also mehr durchschnittlich intelligente Frauen als durchschnittlich intelligente Männer. In den Extrembereichen überwiegen jedoch die Männer. Auf den IQ bezogen bedeutet dies, dass sie sowohl unter den Debilen IQ<70 als auch unter den Hochintelligenten IQ>130 entsprechend zahlreicher vertreten sind als Frauen.

Diese höhere Varianz finden wir auch bei nahezu allen anderen Merkmalsausprägungen, der IQ ist allerdings insoweit ein sehr schönes Beispiel, weil hier der Mittelwert der Verteilung bei beiden Geschlechtern gleich ist, was bei Merkmalen wie Körpergröße, Gewicht oder Behaarung natürlich nicht der Fall ist. 🙂

Wochenrückblick – Gregory Allan Elliott & Stephanie Guthrie

Im Wochenrückblick möchte ich auf eine Geschichte aus Kanada eingehen, die weitweit einigen Menschen die Augen geöffnet haben dürfte.

Es geht um eine Klage wegen der kriminellen Belästigung zweier Torontoer Frauenrechtsaktivistinnen aus dem Jahr 2012 durch den Angeklagten Gregory Allan Elliott. Vorwürfe einer dritten Frau wurden bereits fallengelassen.

Ich übersetze hier einfach mal die Zusammenfassung der Journalistin Christie Blatchford, die den Fall bereits seit längeren medial betreut.

Der Grafiker und Vater von 4 Kindern verlor kurz nach seiner Verhaftung, welche im Internet weit verbreitet wurde, seinen Job. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm 6 Monate Gefängnis.

Dies sind bemerkenswerte Auswirkungen, insbesondere wenn man zudem in Betracht zieht, dass nach Aussage des zuständigen Ermittlers Detective Jeff Banghild keinerlei Hinweise darauf existieren, dass er seine beiden Anklägerinnen oder andere Frauen jemals bedroht oder sexuell belästigt habe.

Tatsächlich sieht es so aus, als bestünde das Vergehen Elliotts primär darin, dass er es wagte, den beiden jungen Feministinnen und politischen Aktivistinnen widersprochen zu haben.

Der ursprüngliche Konfliktstoff ergab sich, als Elliott sich gegen einen Plan Guthries aussprach, einen Internet-Shitstorm gegen einen jungen Mann im nördlichen Ontario zu entfachen, der ein brutales Videospiel veröffentlicht hatte, wo die Spieler der feministischen Video-Bloggerin Anita Sarkeesian solange ins Gesicht boxen konnten, bis der Bildschirm rot wurde.

Guthrie sagte damals auf Twitter, dass der Programmierer „den Hass des Internets in seinem reale Leben spüren solle.“ Dazu warnte sie potentielle Arbeitgeber über Twitter und sandte der Lokalzeitung in seiner Heimatstadt einen Link zu einem Bericht über das Spiel.

Elliott widersprach dieser Taktik und tweetete, dass dieses Shaming „genauso bösartig sei wie das face-punch-Spiel„.

Bis dahin hatten Elliott und Guthrie einen kollegialen Umgangston gepflegt. Elliott hatte unter anderem angeboten, ein kostenloses Poster für Guthries witopoli (Women in Toronto Politics) Gruppe zu erstellen.

Weitere Details der Kampagne kann man problemlos den weiter unten chronologisch angeordneten Links entnehmen. Ich habe einfach mal alle gepostet, weil sie einen sehr interessanten Effekt zeigen. Zu Beginn der Verhandlung stand Christie Blatchford der Person und der Sache von Elliott keineswegs positiv gegenüber. Dies änderte sich bei der Beobachtung des Verfahrens, in dem bemerkenswerte Aussagen wie die folgende zu Tage traten.

Die Mehrheit aller Männer für Vergewaltigung verantwortlich zu machen … ist falsch„. Dies schrieb Mister Elliott im September 2012. „Vergewaltiger sind keine normalen Männer. Sie sind verrückt? Warum sollte man also nicht die Verrückten verantwortlich machen?

Dies klang in meinen Ohren keineswegs wie das Gezeter eines perversen Frauenhassers, dem Verteidiger Mister Murphy ging es offenbar genauso, denn nachdem er dies Richter Brent Knazan vorgelesen hatte, fragte er in einem neutralen Tonfall: „Das klingt wie ein vernünftiger Standpunkt?

Miss Guthrie, die sich im Zeugenstand befand, schnaubte kurz und rief: „Wollen sie mich verarschen?“ Dann schlug sie mit der Faust auf das Holz und erklärte: „Ich kenne massenhaft normale Männer, die vergewaltigt haben. Ich wurde von normalen Männern vergewaltigt.

Oder auch:

Als der Verteidiger Mister Murphy Miss Guthrie aufforderte, auch nur einen Tweet zu benennen, der ihr tatsächlich Angst eingeflößt habe, stieß sie hervor: „So funktionieren Gefühle nicht, Mister Murphy. Sie entwickeln sich mit der Zeit.“ Als der Verteidiger darlegte, dass sie keineswegs ängstlich wirkte, und dass sie sich über Mister Elliott amüsiert und ihn verspottet habe, seufzte sie theatralisch und sagte: „Da ist kein perfektes Opfer, Mister Murphy, und kein perfekter Weg, um auf Stalking zu reagieren. Manchmal muss man ein wenig zurückschlagen … Tut mir leid, falls ich kein perfektes Opfer war.

Mister Murphy legte daraufhin dar, dass Mister Elliott sich und seine Ansichten auf Twitter gegen Angriffe seitens Frau Guthrie und ihrer beiden Mitklägerinnen verteidigt habe. Und sei dies nicht sein gutes Recht?

Er hat das Recht sich gegen die Welt zu verteidigen, er hat nicht das Rechts, sich gegen mich zu verteidigen.

Völlig unabhängig davon, was Sie über oder zu ihm sagen„, fragte der Verteidiger nach.

Nicht gegen mich!

Noch kurz zur Erläuterung. Der Irsinn der Klagemöglichkeit wegen „kriminellen Belästigung“ in Kanada besteht darin, dass es völlig ausreicht, dass sich irgendjemand bedroht fühlt. Es geht also um rein subjektives, unüberprüfbares Empfinden, nicht um ein objektiv bestehendes Bedrohungsszenario. Ganz ehrlich, kann man sich ein besseres Instrument vorstellen, um unliebsame Kritiker mundtot zu machen?

Chronologische Liste aller Berichte in der National Post zum Vorgang:

22.10.201208.01.201309.01.201410.01.201423.07.201420.03.201507.05.201514.07.2015

Wochenrückblick – Dean Esmay „An meine Freunde, die nette Feministen sind“

Ich bin diese Woche über einen Artikel von Dean Esmay gestolpert, der sich an seine feministischen Freunde richtet.  Ich möchte kurz darauf eingehen, weil im Artikel erklärt wird, wie aus dem früheren Feministen Dean Esmay, der nebenbei nach wie vor ein positives Frauenbild besitzt, der Feminismus-Gegner Dean Esmay wurde. Man kann hier natürlich anführen, dass es etwas ungerecht ist, den Feminismus, der ja durchaus über eine Vielzahl unterschiedlicher Strömungen verfügt, auf die Hassvariante mit Vergewaltigungskultur und Patriarchat zu reduzieren. Man sollte dann aber nicht vergessen, dass es gerade diese radikale Strömung zu sein scheint, die sich durchgesetzt hat und derzeit die Musik bestimmt. Wie dem auch sei, vielleicht einfach mal ganz unvoreingenommen lesen und darüber nachdenken, was wohl bei dem eigentlich sehr menschenfreundlichen Dean Esmay diesen Wandel in seinen Ansichten auslösen konnte. Eine deutsche Übersetzung seines Briefes findet ihr hier.

Vielleicht eins noch, ich habe mir, neugierig wie ich nun mal bin, sein Buch Methuselah’s Daughter über Amazon besorgt, primär weil ich so einen besseren Blick auf das Frauenbild eines Mannes erhaschen wollte, der den Feminismus (oder was er eben mittlerweile darunter versteht) so kategorisch ablehnt. Es ist ein echter Geheimtipp mit einer megastarken weiblichen Protagonistin.

Wochenrückblick – Lucie Höhler – Heldin der Rationalität oder Shitstorm-Initiatorin?

Hannah Beitzer hat in ihrer aktuellen Kritik an Dieter Nuhr ausgerechnet Lucie Höhler von kleiner drei als Stimme der Rationalität aufgebaut. Man sollte hier vielleicht daran erinnern, dass es diese Dame war, die im Dezember 2014 zusammen mit weiteren Aktivistinnen aus dem Dunstkreis von Anne Wizorek einen Shitstorm gegen einen Redakteur der deutschen Welle anzettelte, als dieser daran erinnerte, dass die feministische Heldin Shanley Kane ausgerechnet mit dem Nazi, Frauenhasser und Rassisten Denn Weev Tisch, Bett und Ideologie teilte. So inkompatibel sind Nazis und Radikalfeministen offenbar gar nicht.

Wochenrückblick – Abschluß

Hier noch ein etwas versöhnlicherer Blick auf den Feminismus von Anna. Ob die dort getroffenen Aussagen über Männer und Frauen stimmen? Dazu komme ich dann in meinem nächsten Beitrag über Geschlechtsunterschiede. Hoffentlich. Und dann hätte ich hier noch auf Englisch die Gedanken einer Mitzwanzigerin aus Chicago, die befürchtet, dass ihre zukünftigen Söhne, Vergewaltiger werden – allerdings nicht, weil sie jemanden vergewaltigen. Lesenswert!

Und was darf keineswegs fehlen?

Naja, eigentlich dürfte es schon fehlen. Aber es soll auch ein paar Leser geben, die meine widerlichen Selbstdarstellungen mögen. Die restlichen 98% bitte ich einfach darum, sie zu ignorieren. 😉


Phraselnddrescherei
gewidmet Phraselnd, dem Perfekten – Sinn ist bestenfalls marginal enthalten

An schiefen Tagen phraselts in den Rauken
und Bakelit mieft nun nach Käsemauken
weil Phraselnds Klauen bis ins Erdreich rhomben
bricht ab ein Ast und knarzt in Katakomben
Die Droste sah ihn auch, sie kotzt
auf Phraselnd, dem die Schnute rotzt

Siebentausend Knarze früher
war der Tod ein Balkenblüher
Herbstlich Purpur prangt im Barte
Phraselnd klatscht sich auf die Schwarte
seiner Druse, die verstopft
unbemerkt am Psalter klopft
Roh rafft sich der Bovist auf
vergewaltigt einen Knauf
dem der Schwefel vollverstrudelt
auf die Federflanken sudelt
Elend ist des Tangens Lohn
Phraselnd erntet höchstens Hohn

Doch er flözt sich auf die Wampe
Zischend zischt dann eine Lampe
Greinend greint Lysander sich
Ach – war dies nicht fürchterlich?

Ich schreibe solche Gedichte primär deswegen fast nie, weil sie keinerlei Mühe machen. Das hier war eine 3-minütige Fingerübung. Bei einem „echten“ Gedicht wie dem von letzter Woche für Tiia dauert es wesentlich länger, bis Strophen, Rhytmus und Aussage so sind, wie ich sie haben möchte. Andererseits entspricht mein Lyrikverständnis ja laut Phraselnd einem „albtraum aus der sprache der verwalteten welt“. 😉


In der Kürze der Zeit hat leider nur Gwenny als Betaleserin fungieren können. Ich muss hier offenbar echt an meiner Zeiteinteilung arbeiten, die ist reichlich suboptimal. Vielen Dank an Gwenny, die Liebe meines Lebens, und natürlich auch an alle Leser, die mir ihre Aufmerksamkeit schenkten. Ein doppelter Kotau geht an alle, die es schafften, meine Ausführungen offen zu reflektieren, ohne mich gleich als Frauenhasser abzuwatschen, weil ich es wage, Kritik an Ausprägungen des Feminismus und einigen seiner prominenten Vertreter zu äußern.

Ausblick

Ich trage mich momentan mit dem Gedanken, den Blog diverser zu gestalten. Es ist ja irgendwie doch ein wenig langweilig, immer nur über die nervigen Ansichten des doofen Admins lesen zu können, nicht wahr? Der einfachste Weg bestände in der Veröffentlichung von Gastbeiträgen. Wenn ihr also ein interessantes Thema samt lesbaren Artikel dazu habt, darin einigermaßen rational argumentiert, ein positives Frauen- und Männerbild propagiert und keinen Hass verbreitet, dann könnt ihr eure Artikel an support@fanfiktion.de Betreff: Helges Blog schicken, ich schaue dann drüber und werde gute, lesenswerte Artikel veröffentlichen. Grundsätzlich ist es entgegen anderslautenden Gerüchten keineswegs nötig, meiner Meinung zu sein.

Es ist sogar denkbar, dass wir hier in Zukunft andere reguläre Autoren neben mir sehen. Dann würde wohl auch eine Umbenennung anstehen. Na, schaun wir mal. 🙂

  85 Responses to “*IMHO* Geschlechtsunterschiede Teil I & der Fall Elliott”

  1. Gerade Intelligenz ist aber eine ziemliche Definitionssache, will ich nur mal zu bedenken geben. Dass Männer eher zu Extremen neigen (d.h. ambitionierter sind und eher ihre geistigen Fähigkeiten fördern und steigern und infolge dessen natürlich auch mehr geistige Leistung wie etwa einen Nobelpreis oder technische Errungenschaften bringen – was sicher auch hormonell bedingt ist), glaube ich gerne, aber von normierten Intelligenztests halte ich trotzdem wenig. http://scienceblogs.de/evolvimus/2014/06/06/kann-man-intelligenz-vergleichen/
    Diese Annahme, dass Frauen weniger intelligent seien, als Männer, lässt sich auf eine einzige Studie von Richard Lynn zurückführen, die immer und immer wieder zitiert wird, soweit ich weiß. Dieser Kerl ist ziemlich umstritten, denn er scheint auch ziemlich besessen von „rassischen“ Intelligenzunterschieden. Seine Methoden sind hier kritisiert worden:
    http://www.theguardian.com/education/2005/nov/06/research.gender
    http://library.kiwix.org/wikipedia_de_all_05_2012/A/Richard%20Lynn.html

    • Intelligenztest sind normiert. D.h. die einzelnen Komponenten sind gewollt so gewichtet worden, dass bei Männern und Frauen in etwa der gleiche Mittelwert entsteht. Ich sehe darin allerdings kein wirkliches Problem. Tatsächlich empfinde ich es eher als kontraproduktiv, wenn man unbedingt argumentieren muss, dass räumliches Vorstellungsvermögen oder mathematische Abstraktionsfähigkeit unbedingt höher gewichtet werden muss als, sagen wir mal, Sprachverständnis.

      Dass Männer […] ambitionierter sind und eher ihre geistigen Fähigkeiten fördern und steigern und infolge dessen natürlich auch mehr geistige Leistung wie etwa einen Nobelpreis oder technische Errungenschaften bringen

      Extremer sind Männer aber in beide Richtungen. Nicht nur in die als positiv empfundene. Zudem geht es hier erst mal nur um Merkmalsausprägungen. Wenn es beispielsweise um Dinge wie Ehrgeiz oder Ambitioniertheit geht, kommen massiv soziale Einflüsse hinzu, dazu komme ich aber noch in einen späteren Blogpost.

      Ich möchte nur noch etwas zur Förderung der geistigen Fähigkeiten sagen. Da gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen Männern und Frauen, unser Gehirn ist extrem „plastisch“, das was wiederholt wird, wird verbessert. Wenn unterschiedliche mentale Fähigkeiten trainiert werden, dann werden unterschiedliche mentale Fähigkeiten verbessert. Und es ist natürlich weitaus einfacher, einen Bereich zu verbessern, für den schon pränatal eine positive Disposition angelegt war, einfach weil sich leichter Erfolgserlebnisse einstellen, die wiederum die Wirkung des Trainings verstärken.

      • Während meines Psychologiestudiums bin ich immer wieder über diese Problematik gestolpert, aber niemand konnte ordentlich argumentieren, warum genau mathematische Aufgaben oder die des räumlichen Vorstellungsvermögens höher gewichtet werden. Sicherlich sind diese für einige Arbeitsbereiche, wie die von Ingenieuren oder Physikern, von entscheidender Wichtigkeit und die überproportionale Häufigkeit von Männern in diesen Arbeitsfeldern mit Sicherheit der Tatsache geschuldet, dass sie in diesen Feldern zu den von dir erwähnten Extremen tendieren.
        Problematisch finde ich hingegen, dass dies nicht der „populärwissenschaftlichen“ Einstellung gegenüber dem Begriff „Intelligenz“ gerecht wird – Menschen mit hoher Intelligenz sind tatsächlich manchmal lebens- und beziehungsunfähig und würden von der breiten Masse nicht als „intelligent“ klassifiziert. Ich hielte es daher für sinnvoll, die bisher bestehenden Intelligenztests neu zu benennen (denn nutzlos sind sie ja keinesfalls!) aber eine neue, breiter aufgestellte Form des Intelligenztests zu entwickeln, in der zum Beispiel den Logikgleichungen und Argumentationsverständnis mehr Gewicht zugesprochen wird, so dass sie unserem tatsächlichen, intuitiven Verständnis von Intelligenz eher gerecht werden.
        Wenn ich deinen Kommentar richtig verstanden habe, Helge, dann siehst du dieses Problem als nicht so relevant an. Mich würde dahingehend deine Meinung näher interessieren, weil, wie gesagt, bisher mir kein Verfechter des „alten“ Systems ein gutes Argument für dessen bestehen vermittel konnte. Ich hoffe, das schweift für dich nicht zu sehr vom Thema ab.

        Davon abgesehen sehe ich ein großes Problem in der amerikanischen „Frauenrechtsbewegung“, die sich als Feministinnen betiteln, aber tatsächlich nur irrational und mit unwiderlegbaren „weil ich das so fühle“-Argumenten versuchen, in einem imaginären Opferstatus Immunität zu erreichen. Dies wurde von dir an einem eindeutigen Bespiel aufgezeigt. Mich macht diese Wichtigtuerei der betroffenen Frauen wütend, weil sie von tatsächlichen Gleichstellungsproblemen – Frauen und Männer betreffend! – ablenkt und diesen die ihnen zustehende moralische Instanz entzieht. Ich sehe allerdings bisher nicht, dass dieses Problem auf Deutschland überschwappt, erst recht nicht in den alltäglichen Mainstream, bin mir aber sicher, dass du da anderer Meinung bist – also erwarte ich mal deine späteren Blogposts.
        Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass deine Berichterstattung mehr auf beide Seiten ausgerichtet ist – so wie die feministische Überbetonung des Weiblichen ein unförderliches Extrem ist, ist es das Gegenteil ebenfalls. Geschlechterungleichheit betrifft immer beide Seiten, und ich halte es nicht für geschickt, sozusagen nachweisen zu wollen, wer denn nun schlimmer dran ist.

        Im Allgemeinen ist dieser Blogpost… im Englischen würde man wohl sagen „all over the place“, also ein wenig unfokussiert. Man kann einfach nicht allen von dir geposteten Links folgen, daher finde ich eine Zusammenfassung, wie im von dir angesprochenen Gerichtsstreit am besten, und würde die kurz angesprochenen Randnotizen am Ende lieber später aber ausführlicher behandeln; wenn du sie dafür als wichtig genug erachtest – oder sie weglassen, wenn sie eben doch nicht so wichtig sind.
        Die Idee mit den Gastbeiträgen finde ich sehr gut – ich hoffe, dass das frischen Wind bringen wird.

        • Mich würde dahingehend deine Meinung näher interessieren, weil, wie gesagt, bisher mir kein Verfechter des „alten“ Systems ein gutes Argument für dessen bestehen vermittel konnte.

          Nun bei jedem Messwert, und nichts anderes ist der IQ, kommt es darauf an, was man damit messen bzw. was man mit dem Ergebnis machen möchten. Der IQ wird primär genutzt, um die Befähigung zur Lösung bestimmter Aufgaben zu bewerten. Dafür ist er durchaus geeignet. Man könnte sicher besser geeignete Mittel entwickeln, aber für die doch weitgehend allgemeine Messung der mentalen Problemlösungsfähigkeiten ist der IQ durchaus nutzbar.

          Menschen mit hoher Intelligenz sind tatsächlich manchmal lebens- und beziehungsunfähig und würden von der breiten Masse nicht als „intelligent“ klassifiziert.

          Schwer zu sagen. Also ob das wirklich viele sind. Ich vermute, dass es da sehr auf Föderung ankommt. Ich kann dir nur von meiner Abiturklassenstufe berichten, wo der Durschschnitts-IQ bei 130 lag. Gab aber auch genug Personen mit 160 und höher. Wirklich „lebensuntüchtig“ war keiner von denen und obwohl einige von ihnen im Leben vielleicht nicht dorthin gelangt sind, wo sie hin wollten, scheinen so ziemlich alle einen Weg gefunden zu haben. Aber da war natürlich viel Förderung im Spiel. Mag gut sein, dass andere, die weniger sozial angepaßt waren, gar nicht erst in die Förderung kamen. Und mag gut sein, dass die, die nicht gefördert wurden, auch sozial und/oder beruflich später nichts erreichten.

  2. Ein kleiner Kommentar, der sich auf die RS bezieht. „Immunabwehr“ schreibt sich selbstverständlich mit 2 „m“. Aber sonst gefällt mir das Ganze eigentlich sehr gut.

    • Danke, der war mir durchgerutscht. Beim nächsten Mal sollte ich mich wohl doch aufraffen und die Brille vorher aus dem Auto holen 😀

  3. Ich gab bereits auf eiben Artikel von dir über Geschlechtsunterschiede gewartet und du hast mich wirklich nicht enttäuscht.
    Er war wirklich sehr interessant und flüssig zu lesen. :3

  4. Hallo Helge,

    Gwenny hat noch folgenden Satz übersehen: „Es geht um eine Klage wegen der kriminellen Belästigung zweier Totontoer Frauenrechtsaktivistinnen aus dem Jahr 2012 durch den Angeklagten Gregory Allan Elliott.“
    Was auch noch ein hübsches Beispiel zum Unterschied der Geschlechter ist, ist einer der größten Erfolge der sogenannten Genderforschung. Man hat heraus gefunden, dass Frauenknie anders aufgebaut sind als Männerknie. Deshalb hatten Frauen mit künstlichen Kniegelenken immer große Probleme und Schmerzen, da diese nicht etwa Kopien ihres gesunden Knies waren, sondern ein Einheitsknie eines Mannes.
    Ehrlich, dazu hat es Genderforschung gebraucht? Für diese Erkenntnis? Tja… wenn man sich mehr um die Sache kümmern würde… aber was rede ich da.

    Schöner Beitrag auf jeden Fall Helge, mach weiter so!

    Viele Grüße

    Thaddaeus

    • Findest du es nicht erstrebenswert, dass Frauen mit kaputten Knien schmerzfrei leben können?
      Findest du es nicht erstrebenswert, dass der weibliche Herzinfarkt heute schneller erkannt und behandelt werden kann?

      Also man kann ja zu dem ideologischen Genderzeug stehen, wie man will. Aber gerade im medizinischen Bereich ist es absolut sinnvoll, darüber zu forschen, welche Unterschiede zwischen den Geschlechtern auftreten, obwohl es um die gleiche Krankheit geht.

      • Gender? was hat der erfundene Sozio˜schr°tt damit zu tun?
        Anatomie ist eine Wissenschaft, die Wissen schafft
        Gender ist Pseudoreligion, die Meinung schafft ind dabei Wissen verhindert!

      • oh, mea culpa, ich verstund Sie miß – hatte ich doch zwischen »sinnvoll« und »darüber« ein »um« gelesen, obwohl ja das Wort »forschen« in geradezu antagonistischem Verhältnis zu »Gender« steht (obgleich die Genderisten gern ziemlich forsch auftreten), so wie »wissen« zu »glauben«…

      • Doch, dass finde ich sehr erstrebenswert. Ich liebe meine Frau, und ich möchte, dass es ihr so gut wie möglich geht. Ich meinte nur, wie Severus Granger schon bemerkte, das es dazu keine Genderforschung braucht. In meinen Augen sollte die Wissenschaft auch so feststellen können, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind… es verblüfft mich eher wie man diesen Unterschied ignorieren konnte. Aber das sehen wir ja sicherlich ganz ähnlich.

        • Es ist aber doch nun mal ein Fakt, dass die Wissenschaft dazu nicht Jahrhunderte lang nicht in der Lage war. Ich finde es geradezu bezeichnend eigentlich.

          Viele Leute verwechseln scheinbar Gendermainstreaming (was wirklich auf einer Ideologie beruht) mit der Genderforschung, die kein eigenständiges Forschungsgebiet ist, sondern immer nur ein Teilgebiet in den verschiedenen wissenschaftlichen Fächern darstellt. (Natur- wie Geisteswissenschaften)
          Die Erkenntnisse, die Helge hier über die Unterschiede der Geschlechter aufführt, sind Ergebnisse der Genderforschung. Ohne Genderforschung wäre niemand auf die Idee gekommen, diese Dinge überhaupt zu untersuchen.

          Gendermainstreaming liegt dagegen die Vorstellung zu Grunde, dass das Geschlecht einzig eine soziale Struktur ist. Es steht also im krassen Gegensatz zu den Erkenntnissen der medizinischen Genderforschung zum Beispiel.
          Es ist mir echt ein Rätsel, wieso man gleich einen Beißreflex entwickelt, wenn man das Wort „Gender“ hört. Soll man das nicht untersuchen dürfen, nur weil ein paar Idioten seltsame Theorien aus der Luft greifen? DAS wäre wirklich unwissenschaftlich!

          • Erinnert mich irgendwie an ein Lied; „Niemand weiß, wie ein Kind ensteht- weil es ganz von selber geht!

          • Rawuff! Was heißt hier Beißreflex? Früher hieß es ja mal Geschlecht („und nicht Kommgut…“) und nicht „Gender“.
            Du hast ja recht, und ich muss ehrlich sagen: Dieser Unterschied war mir nicht klar. Für mich (in meiner offenbar einfachen Welt) war es irgendwie ganz natürlich zu sagen: da ist ein Unterschied zwischen den Geschlechtern (Wie ich an ähnlicher Stelle schon mal schrieb: Hosen runter, und dann ist alles klar 😉 ). Das man auf die Idee kommen könnte das Geschlecht einzig eine soziale Struktur ist… dass ist mir einfach unklar.
            Solange sich also die Genderforschung (das tut beim tippen trotzdem weh) mit so etwas beschäftigt ist es ja okay. Wie du auch schon schriebst ist es mehr als verblüffend das diese Unterschiede ignoriert wurden. Vielleicht hat das aber auch zum großen Teil damit zu tun, dass die Gesellschaftssysteme und -strukturen früher andere waren. Dahingehend ist gegen die heutige Entwicklung ja auch gar nichts einzuwenden.
            Mein „Beißreflex“ schlägt eigentlich nur an, wenn jemand das Gegenteil behaupten möchte, also das alle gleich wären… oder wenn man mich aufgrund meines Y-Chromosoms diskriminiert 😉

          • Die Erkenntnisse, die Helge hier über die Unterschiede der Geschlechter aufführt, sind Ergebnisse der Genderforschung. Ohne Genderforschung wäre niemand auf die Idee gekommen, diese Dinge überhaupt zu untersuchen.

            Eigentlich stammen sie aus Biologie, Neurologie und Soziologie. Und da hat man sich schon lange vor den Gender Studies (oder der Existenz des Begriffes Gender Forschung) gefragt, was Männer und Frauen wohl wirklich unterscheidet. Die „nature vs. nuture“-Debatte ist uralt.

            Und warum den Menschen mittlerweile nur beim Hören des Begriffs Gender die Hutschnur hochgeht. Nun wie wäre es hiermit: http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/11747413/We-must-stop-indoctrinating-boys-in-feminist-ideology.html oder vielleicht hiermit: http://www.zeit.de/kultur/2015-07/gender-studies-feminismus-10nach8 Da hat die massiv tendenziöse Autorin im Endeffekt über 90 Seiten negative Krtik geerntet. Prinzipiell ist es sicher so, dass die Gender Studies durchaus gesellschaftlich nützlich sein könnten – aber nicht wenn man weiterhin davon ausgeht, dass sowieso jede Antwort schon bekannt ist und Männer und dieses ominöse Kopf-Patriarchat die Wurzel des Übels sind.

          • (Wie ich an ähnlicher Stelle schon mal schrieb: Hosen runter, und dann ist alles klar ).

            Sagst du das auch zu Trans* Personen?

          • @ Anonymous

            „(Wie ich an ähnlicher Stelle schon mal schrieb: Hosen runter, und dann ist alles klar ).

            Sagst du das auch zu Trans* Personen?“

            Ähm… nein? Es ging hier allein um die körperlichen Merkmale, andere Knie etc. Wenn ein Mann gern eine Frau sein möchte, dann wird der Blick in Hose unter Umständen nicht helfen, aber seine Knie, sein Becken und sein Körperbau werden weiterhin die eines Mannes sein und vice versa.

            Ich weiß nicht was du mir unterstellen möchtest… oder was du gern hören bzw. lesen wolltest. Ich werde niemanden aufgrund seines Geschlechts (das wie auch immer geartet sein mag) verurteilen, habe ich nicht vor, nichts liegt mir ferner.
            Mich stört einzig und allein wenn jemand sich aufgrund willkürlich oder erblich festgelegter Merkmale über andere Menschen als etwas besseres oder moralisch höherwertiges aufspielt. Das ist alles.

          • @Thaddaeus

            Dein „Hosen runter“, das den „Unterschied zwischen den Geschlechtern klarmachen“ würde, klang eben so, wer nicht weiß, was er ist, brauch nur seine Genitalien angucken. So leicht ist es aber eben doch nicht, wie Trans* zeigen.

          • wer nicht weiß, was er ist, wird das biologische Geschlecht beim »Hose runter« (oder »Röckchen hoch« 😀 ) sehr wohl erkennen können, und was das Übersterne sind…¯¯ oder ist das wieder so eine Szenebezeichnung, die nur Eingeweihte verstehen?¯ ¯

        • Kein Problem. Mein Beißreflex schlägt ja auch an…

          Geschlechterstudien oder Gender-Studies… ist mir eigentlich egal.
          Problematisch wird die Geschichte eigentlich immer dann, wenn Ergebnisse einer Untersuchung vorweg genommen werden, also gesagt wird: „Geschlechterunterschiede gibt es nicht und jetzt erklären wir damit die Welt!“ oder eben im anderen Extrem: Wenn Rollenklischees gutgeheißen werden und dabei allein mit biologischen Geschlechterunterschieden argumentiert wird.
          Das ist mir jedoch bisher bei keiner wissenschaftlichen Arbeit untergekommen, sondern immer nur bei Leuten, die „über“ dieses Fach sprechen und eigentlich keine Ahnung davon haben, wozu die Gender-Studies gut sind.
          Meiner Ansicht nach lohnt es sich, nach allem zu forschen. Es sollte keine Denkverbote geben.

          • Du hast schon mal eine wissenschaftlich fundierte (und vielleicht sogar noch gesellschaftlich sinnvolle) Arbeit aus dem Bereich der Gender Studies gesehen? Ich bitte um den Link.

            Da du bisher noch keine wissenschaftlich haltlosen Arbeiten aus dem Bereich gesehen hast, verweise ich auf die folgenden Beiträge von Man Tau. Da sind so einige verlinkt:

            http://www.man-tau.blogspot.de/2013/07/gender-studies-als-wissenschaft-von.html
            http://www.man-tau.blogspot.de/2013/07/gender-studies-wissenschaft-von-unten.html
            http://www.man-tau.blogspot.de/2013/08/gender-studies-und-die-logik-der.html

            Auch lesenwert seine Analyse zu dem von mir weiter oben verlinkten Artikel aus der Zeit:
            http://man-tau.blogspot.de/2015/07/polemischer-antifeministischer-backlash.html

          • aber, um beim Beispiel »Knie« zu bleiben:
            der Unterschied ist rein biologisch, oder nicht?
            und das Knie ist bei Frauen so, weil das für Schwangerschaft & Geburt spezifizierte Becken ebenfalls auf seine Weise so ist, weil aus dem gleichen Grunde die LWS einschließlich dazugehöriger Muskulatur spezifiziert ist, wobei die Formulierung »anders als normal« falsch sein dürfte, denn diese Daten sollten auf dem X liegen, welches generell jeder trägt, und erst die Sonderform Y sollte die andere Codierung tragen 😀

          • @Severus

            Deine Vorstellung von Genetik ist so nicht ganz korrekt. Auch die Baupläne für das männliche Knie und Becken liegen nicht auf dem Y-Chromosom, sondern sind über die anderen Chromosomen verteilt. Welcher Bauplan aktiviert wird, ist jedoch hormonell gesteuert.

          • gut, damit kann ich leben – aber gehe ich recht in der Annahme, daß ohne das Y die Aktivierung nicht erfolgt?

            in diesem Zusammenhange fällt mir wieder dieser Spruch ein, der, wenn man ihn für bare Münze nimmt, die Kampfemanzen ad absurdum führt, wenn man jedoch ihn für Ironie hält, er aber geradezu die Emanzerei parodiert: »Als Gott den Mann schuf, übte sie nur«, denn der Ursprung des Lebens ist weiblich, und nach der Zellteilung der Amöben kommt die Parthenogenese der Polypen, also die Jungfernzeugung, und erst nach dieser folgen die ersten Versuchsläufe in geschlechtlicher Vermehrung 😀

          • gut, damit kann ich leben – aber gehe ich recht in der Annahme, daß ohne das Y die Aktivierung nicht erfolgt?

            Das ist richtig, da ohne ausgebildete Hoden das zur Aktivierung benötigte Testosteronlevel nicht erreicht wird.

    • Danke für den Hinweis, habe das korrigiert. Gwenny kontrolliert zwar nebenher auch die Rechtschreibung, primär achtet sie aber darauf, dass nach Möglichkeit Missverständnisse vermieden werden. (Und natürlich darauf, dass ich nicht zu viel Schmarrn schreibe.)

    • dem schließe ich mich an: es bedarf keines Feminismus, und erst recht keines Genderismus, um zu wissen, daß es anatomische Unterschiede im Becken, und infolgedessen auch notwendigerweise im Knie gibt, daß die Symptome bspw eines Herzinfarktes geschlechtsspezifisch sind, ebensowenig, wie für die Feststellung des Bedarfs an erforderlichen Therapien hinsichtlich der Rassenunterschiede Rassismus benötigt wird – es bedarf einfach nur des gesunden Menschenverstandes und der Erkenntnis, daß trotz der politisch-korrekten Prokrustesbetten nicht alle Menschen gleich sind.

  5. „Der Grundumsatz von Männern ist etwa 10% höher als der von Frauen“
    Klingt irgendwie nach Finanzen. XD

  6. Wieder mal ein sehr interessanter Artikel.

    Ich muss hier mal was einwerfen: Ich finde die Normverteilung (ih Mathe! Aber das kappier ich noch ha!) sehr interessant. Mich würde hier durchaus einige Details interessieren und möchte dazu aber auch anmerken: WIE wird diese Intelligenz hier eigentlich gemessen? Und was noch wichtiger ist: An welchen Bevölkerungsgruppen wird diese Normverteilungsmessung durchgeführt? Ich würde hier auf die westliche Welt tippen, oder?

    Ich finde solche „Tests“ zwar immer interessant, aber ich möchte noch zu bedenken geben, dass wir hier (höchstwahrscheinlich – ich habe die Quellen nicht gelesen!) zum einen einen guten Teil der Bevölkerung nicht erfasst haben dürften (Stichwort Afrika, Asien, Südamerika) aber auch „Intelligenz“ hier unterschiedlich definiert werden dürfte.

    Was die Kanada-Geschichte angeht: Wenn das jetzt ein Witz von dir ist (ich habe die Links nicht überprüft aus Angst, sie sagen, dass es stimmt) dann wars ein ziemlich guter. Wenn das die Wahrheit ist, dann: Autsch. Kurz gesagt, wenn ich in Kanada meinen Nachbarn nicht freundlich genug grüße (oder zu freundlich?) dann kann er sich bedroht fühlen und wir sehen uns vor Gericht wieder. Alles klar!

    Wenn man die Zitate dieser Dame betrachtet, würde ich persönlich eher sagen, dass sie schnellstmöglich eine (in Kanada ja kostenlose?) Therapie auf Station benötigt. Hier zeigt sich, dass sie ihren Hass – nicht anderes ist es – ohne fundierte Grundlage oder aber auch aus völlig verschobener Sichtweise durch eine höhere Macht (d.h. das Gericht) auszuleben wünscht. „Er hat nicht das Recht, sich gegen mich zu verteidigen.“ Was soll das sein? Ein Allmachtsanspruch? Das ist schon fast ein wenig gruselig.

    • Wie ein Intelligenztest funktioniert und aus welchen Komponenen er besteht, dies kannst du dir sicherlich im Netz zusammensuchen. 😛

      Ich will hier nur kurz auf deine Implikation bzgl. der Bevölkerungsgruppen eingehen. Zuerst einmal, es gibt massenhaft Reihenmessungen. Daten zu Afrikanern, Südamerikanern und Asiaten liegen durchaus in großer Menge vor. Tatsächlich haben sie auch Unterschiede aufgezeigt. Wie diese aussehen, werde ich hier jetzt nicht wiederholen, Google hilft dir dort problemlos weiter. Aus diesen Unterschieden wurden dann gerne mal „rassistische“ Abweichungen bei der mentalen Leistungsfähigkeit begründet, was jedoch rational betrachtet völliger Blödsinn ist.
      Ich versuche das mal zu erklären. Genetisch betrachtet ist die potentielle Intelligenz eines Kindes ein riesiges Glücksspiel. Wenn die Eltern sehr intelligent sind, werden die Kinder im statistischen Mittel etwas weniger intelligent, verfügten die Eltern über eine relativ niedrige Intelligenz, werden die Kinder im statistischen Mittel etwas intelligenter als sie sein. Darüberhinaus ist es positiv, je stärker der genetische Unterschied zwischen Vater und Mutter ausfällt, heiraten nahe Verwandte, wie dies sehr oft in muslimischen Ländern der Fall ist, so wirkt sich dies nachweislich direkt negativ auf die Intelligenz der Kinder aus. Soweit so gut. Wir sprechen hier aber über einen potentiellen IQ. Damit dieser auch phänotypisch erreicht wird, müssen eine Menge positiver Bedingungen erzielt werden. Extrem wichtig sind die ersten Lebensjahre. Streß und negative Empfindungen beim Baby und Kleinkind hemmen die Hirnentwicklung, Freude, Sicherheit, Liebe fördern sie. Weiterhin bedarf es Aufgaben und Förderung. Akademikerkinder erreichen i.d.R. nicht deswegen höhere IQs als Kinder aus sozialschwachen Familien, weil sie einen höheren potentiellen IQ hätten, sondern weil sie eine bessere Förderung genießen. Sie haben also eine höhere Chance ihren genetisch angelegten potentiellen IQ auch tatsächlich zu erreichen, wohingegen ungeförderte Kinder dies eher nicht schaffen werden.
      Ein niedrigerer IQ in einer Bevölkerungsgruppe sagt also (wenn nicht gerade massiv Inzest vorliegt) erst einmal gar nichts über irgendeine genetische Prädisposition aus, sondern er deutet auf soziale Einflüsse (z.B. Armut, Fehlen eines Elternteils, fehlende Förderung) hin, die die Hirnentwicklung negativ beeinflussen.

      • Kleine Frage: warum soll dann ausgerechnet der Geschlechterunterschied in der Intelligenz mit Genetik zu tun haben, und nicht mit Epigenetik? Wie hat dieser Zausel denn das gemessen? Hat er seine Probanden alle vorher genetisch analysieren lassen?
        Dass Intelligenz eben nichts mit der Gehirngröße zu tun hat (was ja Lynns Hauptargument für seine These ist), zeigt ja schon die Tatsache, dass einige Tiere prozentuell zum Körpergewicht ein größeres Gehirn haben, als Menschen. Man könnte natürlich anfangen, esoterisch zu argumentieren, dass manche eigentlich intelligenter sind, als Menschen, aber bis sie nicht damit anfangen, ihre Umwelt nachhaltig zu beeinflussen, will ich das erst mal nicht glauben.
        Wir wachsen nicht im luftleeren Raum auf. Unsere Interessen sind auch nicht alle gleich (was natürlich unter anderem auch hormonell bedingt ist). Wieso sollen „typisch männliche“ Interessen nicht das, was heutzutage als „Intelligenz“ verstanden wird eher fördern, als „typisch weibliche“ Interessen?

        • »[…] bis sie nicht damit anfangen […]«

          ah, sie haben damit angefangen, und nun warten Sie, bis sie aufhören, damit anzufangen, oder meinten Sie, »solange sie nicht damit anfangen« oder »bevor sie damit anfangen«?

          • Das „nicht“ kannst du gerne behalten, wenn du es brauchst.

          • ah, schenk's dem Pinguin, was ich sagen wollte, ist, daß klares Denken und klares Sprechen einander formen und bedingen – sowohl Orwells ais auch der politisch-korrekte rsp feminischistisch-& genderassistisch verordnete Neusprech funktioniert auf genau dieser Schiene:
            wie soll ich denken können, was ich nicht klar zu sagen vermag?

          • Nun, deine Schreibweise ist auch nicht gerade klar oder gar verständlich – selbst ohne Schlampigkeitsfehler. Erst mal muss man sich durch deine kreativen Wortneuschöpfungen und deine konsequente Verweigerung der neuen deutschen Rechtschreibung, bzw. die ständige Demonstration, wie sehr du doch vom alten Schlag bist, durchkämpfen und dann kommen die Schachtelsätze.
            Und auch wenn ich ein Doppel-X-Träger bin, denke ich eigentlich, bevor ich schreibe. Da ich aber ein Mensch bin, mache ich Fehler.

          • das ganze war keineswegs ein Vorwurf, sondern eher ein Hinweis – ich verzettel mich gelegentlich auch in doppelten Verneinungen und bin der Richtigstellung dankbar;
            nun, da es keine »Neue Rechtschreibung« gibt, sondern einen nationalsozialistischen Zopf namens Sprachdirigismus, den es endgültig abzuschneiden gilt, kann ich mich dem auch nicht konsequent verweigern;
            das mit dem »Alten Schlag« – ist das im Sinne von »konservativ« gemeint oder im Sinne von »verläßlich«?

          • Konservativ. Hinsichtlich Sprachgebrauch jedenfalls deutlich 😉 (über andere Lebenslagen erlaube ich mir kein Urteil).

          • ah, danke – ich fühle mich geehrt – schließlich heißt »konservativ« nur »bewahrend«, und dazu zählt für mich auch, aber nicht nur, Sprache…
            und was meine Satzschachteln angeht: mit verschränkten Fügungen läßt sichs (zumindest für mich) einfacher klar schreiben, und weil es dasteht, kann man es auch ein zweites Mal lesen. In gesprochener Sprache sieht es anders aus – Umgangssprache eben…

        • Kleine Frage: warum soll dann ausgerechnet der Geschlechterunterschied in der Intelligenz mit Genetik zu tun haben, und nicht mit Epigenetik?

          Von was für einen Geschlechterunterschied in der Intelligenz redest du? Abgesehen von der höheren Varianz bei Männern gibt es da keine Unterschiede.

          (Kurze Erläuterung: Bei meiner Antwort an Merc ging es nicht um Geschlechtsunterschiede, sondern eher um gesellschaftliche Gruppen wie Weiße und Schwarze in den USA.)

          • Ich bin von dem Intelligenzunterschied von 4-5 Punkten im Durchschnitt ausgegangen. http://www.dailymail.co.uk/debate/article-1274952/Men-ARE-brainy-women-says-scientist-Professor-Richard-Lynn.html

          • Ach, der Unfug. Ich war nur etwas irritiert, weil die Frage als Reaktion auf einen Post von mir kam.

            Bei den 5 Punkten geht es um den Mittelwert der Verteilung und der wiederum wird massiv über die Gewichtung der Einzelkomponenten beeinflußt. Bei den Einzelkomponenten gibt es durchaus Unterschiede, beispielsweise sind Männer im Mittel beim räumlichen Vorstellungsvermögen besser, Frauen sind im Mittel besser beim Sprachvermögen. Du kannst dir also ausrechnen, was passiert, wenn man einmal das räumliche Vorstellungsvermögen doppelt so hoch gewichten würde und ein anderes Mal das Sprachvermögen.

  7. Interessanter Artikel.

    Also ist es jetzt besser, als Frau im durchschnittlichen Intelegenzbereich zu liegen als bei Männern?

    • Also ist es jetzt besser, als Frau im durchschnittlichen Intelegenzbereich zu liegen als bei Männern?

      Ich verstehe die Frage nicht. Könntest du sie präzisieren?

      • Um zum Durchschnitt der Gesellschaft zu gehören ist es als Frau besser den IQ-Durchschnitt zu erreichen als als Mann, die ja deutlich mehr abweichen?

        • Vermutlich. 😉 Nur hat kein einziger Mensch wirklich das Ziel, zum Durchschnitt zu gehören. War er wirklich möchte, ist ein glückliches Leben. Hierfür wiederum ist ein durchschnittlicher IQ ganz sicher kein Hindernis, ein sehr hoher wiederum nur selten, ein niedriger IQ vermutlich schon eher, weil er es schwieriger machen dürfte, sich selbst zu erkennen und aus dieser Erkenntnis heraus sein Verhalten gegebenenfalls zu korrigieren.

          • Ich widerspreche entschieden.
            Menschen mit einem hohen IQ sind häufig unglücklich und depressiv, weil besondere Begabungen oft mit Defiziten auf anderen Gebieten einhergehen – insbesondere emotionalen und zwischenmenschlichen.
            Menschen mit niedrigerem IQ sehen sich dagegen weniger einem Druck ausgesetzt, weil die Ansprüche an sie nicht so hoch sind. Sie leben also unter Umständen entspannter und weniger belastet von komplexen Problemen.

            Ich glaube manchmal, Selbsterkenntnis ist der eigentliche Schlüssel zum Unglücklich-sein… Und Unglück ist das, was (vor allem kreative) Menschen antreibt… Der Neid der Menschen ist das, was unsere Wirtschaft am Laufen hält.
            Unglück hat also durchaus eine Funktion.
            „I’m happy to be sad“, sagt Nick Cave.

          • Das ist zwar von meiner Warte aus nur begrenzt relevant, aber

            * Bei einem hohen IQ spielt Förderung eine extrem wichtige Rolle. Ist sie vorhanden, so können Defizite selbst bei Inselbegabungen erfolgreich kompensiert werden.
            * Selbsterkenntnis ist wiederum dann sehr wichtig, wenn man langfristiges Beziehungsglück anstrebt. Die biologische wie auch die gesellschaftliche Programmierung von Mann und Frau ist nicht gleich. Eine langjährige, dauerhaft glückliche (heterosexuelle) Beziehung kann daher nur der führen, der in der Lage ist, diese Missverständnisse zu erkennen und zu korrigieren.
            * Das Lebensglück der meisten Menschen setzt sich aus den 2 nicht komplett kompatiblen Zielen Freiheit und Nähe zusammen. Wer einen Partner hat, ist in seinen Entscheidungen nicht mehr absolut frei. Wer in seinen Entscheidungen absolut frei sein will, kann keinen Partner gebrauchen. Aber die Maximierung nur eines Zieles führt i.d.R. auch nicht zum größtmöglichen Lebensglück.

            Das alles nur mal ganz nebenbei in den Raum geworfen.

          • ich glaube eher, daß diese zwischenmenschlichen und emotionalen Defizite Besonderheiten mehr dem autistischen Formenkreis entspringen, besonders einer Asperger-StörungBegabung, vor allem die beschriebenen, die eine Inselbegabung geradezu plakativ demonstrieren – nun, das erklärt vieles, und ich sollte mich mit Ihnen nicht so viel fetzen (obwohl es mir Spaß macht 😉 )

          • Dumm nur, dass gerade Inselbegabte meistens einen enorm niedrigen IQ haben…
            Aspies dagegen sind durchschnittlich intelligent (heißt: mit den gleichen Abweichungen nach oben und nach unten, wie sie in der normalen Bevölkerung vorkommen).
            Inselbegabungen kommen bei Aspies übrigens unglaublich selten vor.

          • Helges Ansicht ueber IQ und Glueck moechte und muss ich strikt widersprechen.
            Zu einem wollen die meisten Menschen in der Menge der Normalitaet verschwinden, sie wollen weder besonders hervorgehoben noch niedergedrueckt sein,sondern einer von vielen, um sich so in der Menge geborgen zu fuehlen.
            Die meisten Hochintelligenten hingegen sind Vereinsamt, auch weil sie sich von der Normalitaet nicht verstanden fuehlen.

            Ein glueckliches Leben hat nicht das geringste mit dem IQ zu tun. Glueck bemisst sich nicht an hoher Intelligenz, sondern an so „banalen“ Dingen wie Harmonie, Partnerschaft, Gefuehlsausdruck, Sicherheit, Frieden, Liebe, Geliebtsein, Freiheit, sinnliche Entfaltung (also seine Sinne wie riechen, schmecken, tasten, hoeren, oeffnen zu duerfen und zu koennen), azeptiert und angenommen zu sein usw.
            Die Ueberbewertung de IQs scheint mir ein westliches Problem zu sein, das mehr wert auf Schule, Disziplin, Beruf und Geld legt, denn auf seelische Harmonie und Liebe.
            Wenn ich mir anschaue, wie etwa in D mit Kindern umgegangen wird (was ich frueher auch selber bei Kindern meiner Novia erfuhr), und welch hoher Stellenwert bei uns, wo ich lebe, die Kinder haben, wieviele Rechte, dann bestaetigt sich meine Behauptung.
            Wehe in D ein Kind wagt es ein Auto anzufassen!
            Wehe ein Autofahrer wagt es bei uns ein Kind im Strassenspiel zu stoeren!
            Welche Kinder, glaubst du, sind gluecklicher?
            Jene, die Dank eines hohen IQ schnell begriffen haben, kein Auto, auch nicht spielerisch, anzufassen, oder jene, die selbstvergessen auf der Strasse Huepfseil spielen?
            Die Ueberbewertung des IQ sagt nicht das geringste ueber die Menschwerdung aus. Und ein IQ hat mit dieser Menschwerdung zu tu.

          • Ein glueckliches Leben hat nicht das geringste mit dem IQ zu tun. Glueck bemisst sich nicht an hoher Intelligenz, sondern an so „banalen“ Dingen wie Harmonie, Partnerschaft, Gefuehlsausdruck, Sicherheit, Frieden, Liebe, Geliebtsein, Freiheit, sinnliche Entfaltung (also seine Sinne wie riechen, schmecken, tasten, hoeren, oeffnen zu duerfen und zu koennen), azeptiert und angenommen zu sein usw.

            Ok, und wo war jetzt der Widerspruch zu dem, was ich gesagt haben soll? Könnte es sein, dass du irgendeinen Unfug gelesen hast, den ich nie geschrieben habe? Ganz ehrlich, Moravia, wenn man dich ernst nehmen soll, dann solltest du zumindest versuchen, das Geschriebene auch korrekt zu interpretieren.

          • Fehler „Und ein IQ hat mit dieser Menschwerdung zu tu.“
            Richtig: Und ein IQ hat mit dieser Menschwerdung nichts zu tun!
            Sorry

    • @Annonymaus:
      meinten Sie, daß es für eine Frau schlechter sei, bei Männern zu liegen, als im durchschnittlichen Intelligenzbereich, oder aber, daß eine Frau, die bei Männern liegt, über- oder unterdruchschnittlich intelligent sei, oder Sie meinten etwas ganz anderes? für mich klingt Ihre Frage etwa so

      • Als Bsp für meine Frage:
        Eine Frau hat 100 IQ Punkte und ein Mann hat 130 IQ Punkte: Sind dann beide für ihr Geschlecht im Normalbereich? Und wenn das so ist: ist eine Frau mit 130 IQ Punkten inteligenter als ein Mann mit 130 IQ Punkten, weil bei denen die Verteilung ja bereits anders liegt.

        Ist es so besser verständlich?

        • Ein IQ von 100 ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern der Mittelwert der Verteilung. Das bedeutet, das 50% aller Frauen einen IQ unter 100 haben und 50% aller Frauen einen IQ über 100. Und genauso haben bei den Männern 50% einen IQ unter 100 und 50% einen IQ über 100.
          Insoweit käme es bei deiner Frage also darauf an, den Begriff „Normalbereich“ zu definieren. Wenn du den Normalbereich als den Bereich von +/- σ definierst, in dem sich bei einer Normalverteilung 68,27 % aller Messwerte befinden, so wäre deine Frau mit IQ 100 klar darin enthalten, der Mann mit IQ 130 wäre jedoch schon draußen. In dem IQ Bereichen über 130 und unter 70 befinden sich nur 4% der Bevölkerung. Hiervon wiederum sind ~60% männlich.

        • wunderbar, danke der Klärung – aber 130% sind 130%, unabhängig von einer Normkurve; wenn der Durchschnitt M bei 109% liegt und der Durchschnitt W bei 102%, heißt das, daß beide überdurchschnittlich intelligent sind, unabhängig von den ermittelten Teilbereichen, also so wertvollen Betrachtungen wie kristalline oder fluide, ganz zu schweigen von emotionaler Intelligenz 😀

          • ich sehe gerade, daß mir da was entgangen ist:
            ich bin vom gesellschaftlichen Gesamt ausgegangen, nicht von einem geschlechter- oder altersspezifischen; allerdings machen derlei Unterscheidungen einen Vergleich nahezu unmöglich, oder habe ich schon wieder etwas übersehen?

          • Du übersiehst, dass der IQ erst einmal nur ein Zahlenwert ist, er hat überhaupt nichts mit Prozenten zu tun. Man hätte ihn auch so definieren können, dass der Mittelwert der Verteilung nicht bei einem IQ von 100 läge, sondern meinetwegen bei 2,5 oder 38 oder 7466. 🙂

          • ja klar, das ist wie mit der Celsius- und der Fahrenheitskala: wenn der Siedepunkt und der Gefrierpunkt von Wasser einmal definiert sind, ist die Einordnug ins System aus der Gewohnheit durch Gebrauch selbsterklärend – wenn ich binär zähle, kann ich mit zehn Fingern jeden Wert bis »1023« zeigen, es ist nur nicht alltagstauglich…

  8. Hallo Helge,

    kleine Randnotiz zu den Gastbeiträgen – grundsätzlich, ja gerne, das wär natürlich mal was. Also mit Sicherheit sehr interessant.

    Trotzdem muss ich ein Aber anmerken: Gastbeiträge auf persönlichen Blogs (wie deinem) finde ich immer etwas ungelenk, die sind meines Erachtens eher auf themenbezogenen Blogs gut aufgehoben, weil dort einfach dieser persönliche Tagebuchcharakter nicht so sehr gegeben ist. Wäre dein Blog jetzt ein Blog, das sich im Hauptschwerpunkt mit der Geschlechterthematik befasst (wohin es sich momentan trotz allem entwickelt), gäbs da auch nichts zu bemängeln. Es ist ganz klar eine Stilfrage, und wie du oben schon anreißt, auch die Frage wie stark du der Thematik künftig verhaftet bleiben möchtest.

    Ich drücke dir die Daumen, dass sich ein paar Meldungen finden 😉

    Viele Grüße
    tausendschön

  9. *Kopf-Tisch-Kopf-Tisch-Kopf-Tisch* In meiner unendlichen, jugendlichen Naivität bin ich davon ausgegangen, Feminismus bedeute, als Frau seinen Verstand zu benutzen und objektiv über Dinge (Rechte, Pflichten, Blogbeiträge etc.) zu reflektieren. Manche Leute lassen einen wirklich an der Menschheit zweifeln.
    Insgesamt ein sehr interessantes Thema und ich bin gespannt zu was für einem Schluss Du am Ende kommst.

    • ursprünglich *deinen Kopf vom Tisch fernhalt, macht bloß unnütz AUA* hieß Feminismus nix anders als: Frau, du kannst selber denken und entscheiden, du kannst selber gradestehen für deine eigenen Fehler;

      Nein, Libellenmond, zweifle nicht an der Menschheit, sondern zweifle an den Mitläufern einer unreflektierten Zivilreligion – wer seine Augen nicht gebraucht, um zu sehen, wird sie brauchen, um zu weinen…

  10. Helge schrieb:
    * Bei einem hohen IQ spielt Förderung eine extrem wichtige Rolle. Ist sie vorhanden, so können Defizite selbst bei Inselbegabungen erfolgreich kompensiert werden.
    * Selbsterkenntnis ist wiederum dann sehr wichtig, wenn man langfristiges Beziehungsglück anstrebt. Die biologische wie auch die gesellschaftliche Programmierung von Mann und Frau ist nicht gleich. Eine langjährige, dauerhaft glückliche (heterosexuelle) Beziehung kann daher nur der führen, der in der Lage ist, diese Missverständnisse zu erkennen und zu korrigieren.

    Ja,vielleicht bin ich ja zu bloede deine Erguesse zu verstehen, aber wenn ein hoher IQ eine extrem wichtige Rolle fuer Beziehungsglueck sein soll, dann waere die Menschheit ausgestorben- So, wie gesagt, banale Dinge wie Liebe spielen da natuerlich keine Rolle,wobe ich unter Liebe nicht fluechtigen Sex verstehe oder Erotik, sondern hierzu auch Vertrauen (Treue) und gegenseitiges Resektieren gehoert, und nicht intelligenzmaessiges Analysieren der Geschlechterunterschiede, die man ohne hohen IQ also nicht schafft.
    Interssante Argumentation die du da bringst.
    Und nebenbei, das Verwenden von Fremdwoertern zeugt nicht von Intelligenz,sondern nur von mangelnder Deutschkenntniss. Fuers naechste mal.

    • Beleidigend und anmaßend zu werden, wenn einem die Argumente ausgehen oder man partout nicht verstehen kann was das Gegenüber versucht, einem zu erklären ebenfalls nicht. Ich würde ja auch so ein total toughes „Fürs nächste mal“ anhängen, aber das berücksichtigst du ja sowieso nicht. Wenn du irgendwelche Fremdwörter nicht kennst, dann google sie. Oder frag einfach. Wir helfen dir doch gern, deinen sprachlichen Horizont zu erweitern.

    • Liebe hängt nicht so sehr vom IQ, sondern eher vom EQ ab, insoweit würde ich dir Recht geben.
      Was die unbekannten Fremdwörter angeht, da kann ich es mir trotzdem nicht verkneifen, zu sagen, das ja schon Respekt ein unbekanntes Fremdwort für dich zu sein scheint.
      Aber wenn du sagen willst, das gegenseitige Achtung wichtiger ist für eine Beziehung, als gegenseitige Analyse, würde ich dir hier Recht geben, ja.

      • Correct. Genau das meine und erlebe ich

        Und allgemein, nicht auf dich gemuenzt:

        Es ist wesentlich schwieriger ein Fremdwort einzudeutschen, als es eben mal zu verwenden. Ich habe, wohl im Gegensatz zu vielen hier, mal gelernt alle Fremdwoerter einzudeutschen. Das beginnt bei dem vielberuechtigten „Frustriert“ und endet bei „imho“.
        Sprache und Denken haengt direkt zusammen. Wer entfremdete Sprache benuzt lebt entfremdet. Welche Probleme haben hier einige mit der deutschen Sprache,die immerhin sehr reich und vielschichtig ist und in der sich alles, alles ausdruecken laesst – wenn man sie beherrscht.
        Walther von der Gefluegelwiese wuerde sich im Grab umdrehen wuerde er mitbekommen was man aus seiner schoenen alten Sprache gemacht hat.

        Und Respekt hat man nicht von Geburt an, Respekt muss man sich erarbeiten.
        Man hat Wuerde, Menschenrechte, das ja. Aber Respekt vor Leuten wie etwa suede, die stolz drauf sind sich um das Wort „Fraeulein“ zu pruegeln und Texte zu zerreissen? Ist das alles was sie anzubieten hat an Lebenserfahrung?
        Die Señorita steht nur als Beispiel.
        Saludos

        • Correct. Genau das meine und erlebe ich

          Es ist sehr schön, dass du zwar im Umgang mit anderen Menschen keinen Hauch von Empathie erkennen läßt, aber irgendwie doch ein bischen für die Familie da ist. Wenn Empathie bei dir eine begrenzte Ressource ist, dann ist dein Vorgehen richtig.

          Ändert aber nichts daran, dass du nicht mal ansatzweise kapiert hast, was ich geschrieben habe.

    • „Und nebenbei, das Verwenden von Fremdwoertern zeugt nicht von Intelligenz,sondern nur von mangelnder Deutschkenntniss“

      Wenn du schon so einen gönnerhaften Tipp gibst, dann berücksichtige doch bitte die aufrechte deutsche Rechtschreibung. „Deutschkenntnis“ schreibt man mit einem s. Und „korrekt“ schreibt man auf Deutsch mit zwei „k“s.
      Und Walther von der Vogelweides Deutsch würdest du wohl relativ schwer verstehen, ebenso wie die meisten deutschsprachigen Menschen heutzutage. Es sei denn, du hast Mittelhochdeutsch studiert. Sprache ist kein starres Gebilde. Sie entwickelt sich weiter (im Gegensatz zu manchen Leuten).

  11. Und nebenbei, das Fraeulein suede, die ja auch deine IQ-Wuselei in Fage stellte, die hast du nicht kritisiert; denn Herrn Moravia aber schon. Kann es sein dass du, ohne es vielleicht zu merken, ein wenig Maennerfeindlich eingestellt bist? So a la lila Pudel?

    • So ein ganz kleines bisschen bade ich jetzt in Moravias Tränen…

    • Rofl. Du weißt aber schon, dass der gute alte Walter von der Vogelweide als Begriff durchaus bekannt ist? Und eine zwanghafte Eindeutschung von Wörtern halte ich durchaus für eine Form des Hasses…

      Ich weiß ja nicht, WO man lernt, alle Wörter zwanghaft eindeutschen zu müssen. Ich habe eben ein Handy und kein Mobiltelefon, einen Computer und keine Elektrische Rechenmaschine usw. Man kann es offensichtlich echt übertreiben… oder zu trollen versuchen. Ja, das dürfte eher hinkommen 😉

      • nun, ich besitze eben kein »nützlich«, »praktisch«, sondern, ohne die Pidginesisch-Vokabel ›Handy‹* zu benutzen, einen Funkfernsprecher, oder kurz Funke – jeder versteht es, genauso, wie sich keiner unter einem Rechner einen mit Abakus und Griffel hantierenden Addiersklaven vorstellt, sondern einen Nachfolger des (zumal in Deutschland von einem Deutschen erfundenen) Z3 – schau bei Mama Google nach »Konrad Zuse« 😀 und dann bedenke, daß die Briten erst ein Wort, »computare«, aus dem Lateinischen holen mußten, um die deutsche Maschine zu benennen – traurig, nicht wahr?

        Zweifellos muß ich eben kein Wort zwanghaft eindeutschen, weil es für alle wichtigen Dinge und Vorgänge bereits deutsche Wörter gibt, und insofern zeigt es das Höchstmaß an sprachlicher Bildung, alles in der Muttersprache ausdrücken zu können, und, schon unser Geheimrat wußte: sie »lispeln englisch, wenn sie lügen«, ich traue den Genderisten darum nicht übern Weg – im Gegenteil, ich schreib's, wie die es sprechen: »schändern«, das macht auch den Vorgang selbst anschaulich, denn sie schänden ja die Sprache, sie schänden das Bewußtsein, und und sie müssen ihre schänderischen und schändlichen Absichten hinter mehrdeutigen, aus fremden Sprachen importierten Wörtern verstecken, und das zeugt mE von Haß und Verachtung, und es macht die des Denkens Mächtigen mit Recht mißtrauisch!

        *»Händie« kommt übrigens aus dem Schwäbischen, und das geht so: kommt in den Achtzigern ein yuppiger Schnösel in die Schänke und quatscht mit seinem Protzophon; fragt der Wirt: »jo mei, hän die koa Schnur?«

        • „jo mei, hän die koa Schnur?«
          Herrlich!!

          Natuerlich gibt es auch eingedeutschte Fremdbegriffe, da ist man nicht so verkrampft. Aber tatsaechlich, wenn man sich hier die Geschichten anschaut- na ja. Ich bin halt vom alten Schlag und mein literarischer Ziehvater hat mr gute Dinge beigebracht.
          Vermeide Wiederholungen inhaltlicher und/ oder woertlicher Art
          Vermeide Fremdwoerter
          Kokettiere nicht
          Loesche alle Fuellwoerter
          usw.usw.
          Heute haette er wohl noch geraten: Loesche alle Genderisten….!

          • …oder eingedeutschte Fremdlinge, die, weil sie mit der bezeichneten Sache kamen, dem hiesigen Lautstande angepaßt wurden – Keller, Mauer, Fenster (dies ist eines der wenigen Wörter, um das ich die Engländer beneide: »window«, oder, wie es noch bei Geoffrey Chaucer hieß: »wind-ouwe«, man hört den Ursprung »Windauge« noch deutlich), Ofen, Gurke;

            Lösche alle Genderisten… <therapeutischer Tonfall>'kay</therapeutischer Tonfall> viel schlimmer finde ich die Anweisung [Alt]+[entf] – und was ist mit denen, die alt sind und nun entf werden? was ist mit denen, die kein Kölsch mögen? Fragen über Fragen, die hier gaaar nicht hingehören…

      • Das lernt man wenn man richtige Buecher schreib, und die zu einem richtigen, also keinem Zuschuss- Verlag gibt, und die von richtigen, also berufsmaessigen Lektoren, bearbeiten laesst, und das ist nicht etwa Ausdruck von Hass, sondern von Liebe der Sprache gegenueber.
        Aber ich gehe mal davon aus, dass Berufe wie Lektoren am Aussterben sind,
        Dein Begriff „Troll“ den du mir da unterjubelst, zeugt entweder vom gestoerten Verhaeltnis zur Sprache, weil du keine anderen Kritikbegrife kennst, oder von Boshaftigkeit, entscheide dich.

      • Handy ist ein deutscher Ausdruck, in England und den USA kennt man das Wort nicht (höchstens als deutsches Fremdwort).

        • klar kennen die Briten/Amis »Handy« – es heißt doch nur »praktisch«, »nützlich«, »handlich«? das, was Prolls »Handy« nennen, kennen die Amis unter »mobile« und die Briten als»cellular«, oder einfach »cell phone« 😀 das meinte ich mit Pidginesisch: Prollistanisch, Denglish, Engleutsch, Schimpans, es gibt viele Namen für das Unvermögen oder den Unwillen, die eigene Sprache zu benutzen: Backshop, Servicepoint, »come in & find out« (wenn du schon reinkommst, sieh zu, daß du wieder rausfindest)… Sie verstehen, was ich meine?

          • und schon wieder irrte ich: »cellular phone«, »cell phone« oder einfach »cell« nennen's die Amis, und »mobile phone« oder »mobile« heißt's bei den Briten – ein kleiner, aber feiner Unterschied 😀 der nichts an der Aussage ändert, daß, wenn etwas »an Weihnachten in Zwanzig-Fünfzehn um Viertel vor Drei Sinn macht«, es auf vierfache Weise nicht nur völlig sinnlos ist, sondern auch nur wörtlich übersetzte Amiphrase…

  12. Bemerkenswert!
    Dieser Text führt mir prägnanter vor Augen, dass sich seit Emily Davison in den Köpfen gar nicht so viel getan hat, als es eine wissenschaftliche Abhandlung hätte tun können.
    Gut, hundert Jahre sind in der Geschichte ein Wimpernschlag und wie lange hat es eigentlich gedauert, bis auch der letzte Depp glauben konnte, dass die Erde keine flache Scheibe ist? Man sieht doch, dass sie flach ist. Man sieht eben auch die Unterschiede ….
    Am meisten Spaß hat mir die Geschlechterverteilung bei der Intelligenz gemacht … ich liebe Stammtische … und so Vereine … und so Grunz- und Rülpslaute und den Neandertaler auf seinem Steinzeitbaum (NeandertalerIn ist ja unerwünscht, daher muss es die nicht gegenderte Form jetzt allein besorgen) …

    Bitte mehr davon!

    Edit Helge: Normalerweise würde ich so einen Kommentar löschen, da er keinerlei Fakten, keinerlei Sinn und ansonsten nur Beleidigungen enthält. Er ist aber ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Hardcore-Gender-Fraktion denkt und „argumentiert“. Man achte darauf, wie „es“ sich daran hochzieht, dass Merkmalsausprägungen bei Männern extremer ausfallen. Das paßt nicht zur Ideologie, deswegen muss es trotz anderer Faktenlage falsch sein. Danke für diese Veranschaulichung. 🙂

    • oh, Helge, wie SasaRays Profil eindeutig belegt, ist SasaRay ein ausgewiesenes Sarkastum und Ironikum sowie vollwertige(s) Mitscheide unserer Zunft, nebenbei ausgewiesene*_S Liebhaber*_Innen der Edlen Zunft der Schlammringkämpfer*_Innen (vulgo Slime Catching), und somit ist Sasa~ geradezu prädestiniert, seine (entfernt) Meinung hier zu sagen – wer kein Profil hat, profiliert sich … als nicht mitgemeintes Neandertaler*_Innen (wahlweise *_AuSSen)…

      Edit Helge: Explizite Beleidigungen entfernt.

  13. Passend zum Thema habe ich noch dieses Interview gefunden. Vielleicht ganz interessant im Kontext…

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