Jan 232015
 

David Würtemberger, Redakteur auf BR Puls, schreibt und spricht normalerweise über Musik. Vor ein paar Tagen rückte er davon ab und veröffentlichte anstelle dessen einen Artikel über Musik-Fanfiction: Das 1×1 der Musik-Fan-Fiction.

Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Allerdings schien es dem Autor weniger um Information als vielmehr um ein paar Lacher für seine Klientel zu gehen. Und für Lacher scheinen unverstandene Randgruppen ja geradezu prädestiniert zu sein.

Hierzu hat sich Herr Würtemberger zum Einstieg Geschichten über den Rapper Casper ausgesucht. Dabei handelt es sich um eine kleine, überschaubare Kategorie mit im Moment gerade einmal 73 Geschichten. Beim ersten Beispiel-Zitat, das nebenbei nicht von einer „LadyVanHellsing“ stammt, sondern von der Autorin „MadameVanHellsing“, die ihren Namen in der Zwischenzeit auch nicht änderte, soll der Ulk über die Schilderung „bis ins kleinste Detail“ generiert werden, namentlich geht es um die Kommode, an der sich der Protagonist gestoßen hatte. Ich persönlich würde Kommoden jetzt nicht unbedingt als sonderlich klein beschreiben und ich kenne auch einige professionelle Autoren, die in der Detailverliebtheit um ein Vielfaches ausufernder werden, aber Herr Würtemberger mag hier eine andere Perspektive haben.

Nach einem kurzen Abschnitt, in dem erklärt wird, was sogenannte Freundschaftsabenteuer sind, ist Herr Würtemberger bei Kategorie 3-Romanze und 4-Slash Romanze angelangt. Dort gibt es dann die „Erektion bis zum Himmel“ und den Twittertag #wirhattenmit14dochallewasmitdaniel. Die vom Redakteur behauptete „Netzberühmtheit“ besteht aus (geschätzt) knapp 200 Tweets, die sich im Wesentlichen darauf reduzieren lassen, dass sich ein paar „coole Hippster“ über die erste Geschichte einer mittlerweile 15-Jährigen abgeiern.

Die Geschichte von Zoey kill youxD (Auch hier hat Redakteur Würtemberger beim Namen gepatzt.) ist zweifellos kein Meisterwerk. Das wäre von einer bei Schreibbeginn der Geschichte 13 oder 14-Jährigen vielleicht auch ein wenig viel verlangt. Was sich aber festhalten läßt, ist, daß selbst über die wenigen Monate in denen  Zoey kill youxD an ihrer Geschichte gearbeitet hat, eine Verbesserung feststellbar ist. Hierzu genügt es, das erste mit dem letzten Kapitel zu vergleichen.

Bei der Slash-Romanze wird dann eine Geschichte von 48 Kapiteln und über 100.000 Worten auf einen Ausschnitt von 37 Worten reduziert, der u.a. die Begriffe „Erektion“ und „ergoss“ enthält. Da das Wort „Erektion“ nur in 6 der 48 Kapitel überhaupt vorkommt und sich auch dann auf relativ kurze Szenen beschränkt, war dies vielleicht doch ein klein wenig irreführend. Insbesondere wenn man sich danach noch das Fazit von Herrn Würtemberger auf der Zunge zergehen läßt:

Aber egal ob sexuell oder nicht, ob Romanze oder Abenteuer: Es ist so ähnlich wie mit Pornos. Wenn du es dir vorstellen kannst, gibt es Fan Fiction darüber. Und wenn nicht, dann schreibst du sie einfach selbst.

Die Redakteure von BR Puls wurden nach der Veröffentlichung von einem Leser über Twitter darauf hingewiesen, dass „Fankids, die soetwas schreiben“ oft labil seien, verbunden mit der Bitte, diese nicht zu mobben. Völlig unabhängig davon, ob die Autoren nun tatsächlich psychisch labil sein mögen oder ob man diese Berichterstattung samt dem scheinbar dazugehörigen Getweete bereits als Cybermobbing klassifizieren möchte, so wäre meiner Meinung nach der Redaktion eines bessere Antwort zuzutrauen als „Mobbing? Ganz im Gegenteil! Wir sind fasziniert, was es alles gibt!


Nachtrag: Da einige User dies offenbar falsch verstanden haben, hier eine kurze Klarstellung. Das BR-Puls-Team hat nie behauptet, dass Fanfiction-Autoren psychisch labil seien. Sie wurden nur von einem ihrer Leser per Twitter darauf hingewiesen, dass es eben auch labile Fankids gäbe, die unter derartiger Berichterstattung leiden können. Da das BR-Puls-Team nicht wissen kann, ob dies auf die namentlich genannten Autoren zutrifft, schließlich hat man zu diesen ganz offensichtlich keinen Kontakt aufgenommen, ist der Hinweis gar nicht einmal so abwegig.

  265 Responses to “BR Puls – Artikel über Fanfiction?”

  1. Und wie ist eure Einstellung persönlich dazu?

    • Ich finde sowas echt unter aller Sau !

    • Ich finde genau wie Anonymous es echt unter alle sau und diese Aussage „Oft sind die Stories nicht so richtig gut geschrieben und die Lektüre endet eher in Belustigung statt literarischem Hochgenuss.“ richtig beleidigent finde ich, aber bitte hat er jemals eine FF geschrieben, weiß er wie anstrengent es ist, immer wieder neue ideen ausdenken und sie zu einer story zusmmenzu schreiben. er hat bestimmt noch nie was geschreiben im ff oder myfanfiction. Ich bin wirklich nicht jeman der gerne lässtert aber bitte wie kann so ein daher gelaufender Reporter über etwas schreiben was er nicht einmal kennt?

      • Mal abgesehen davon muss man selbst auch nicht schreiben können, um etwas, das man liest scheiße zu finden. Miese und verfälschte Berichterstattung hin- oder her.
        Wir sind uns alle bewusst, dass wir unsere Werke einer Öffentlichkeit zugänglich machen und wir sollten uns auch bewusst sein, dass auch unsere holprigen Schreibanfänge für jedermann zugänglich sind (und wenn ich mir deine Rechtschreibung so ansehe…~ naja.). Warum also dieses Geheule. Klar, ich finde verfälschende und niedermachende Berichterstattung auch nicht in Ordnung, aber wenn man mit sowas gar nicht klar kommt und einfach noch nicht gefestigt genug ist in seinem Schreibstil, dann sollte man sich einfach überlegen ob man etwas hochstellt oder nicht. Schlechte/Lustige Sachen haben halt eben eine Affinität dazu, dass sich irgendwann mal irgendjemand drüber lustig macht. Das ist einfach genauso, wie Nacktfotos ins Internet zu stellen und dann rumzuheulen, dass jemand sie als Wichsvorlage benutzt.
        Ich meine, es wird ja genauso rumgemotzt, wenn auf FF.de intern ein kritischer Kommi geschrieben wird. Dann ist man auch total pöhse und fies.

        • Ich stimme dir weitestgehend zu, Anonymus. Es ist zwar meiner Meinung durchaus eine ziemlich schlechte Berichterstattung, aber tatsächlich hat Herr Würtemberger teilweise recht. Es gibt viele Geschichten, die eher lose gestrickt sind, bei denen der Plot zu wünschen übrig lässt und sich Fehler in Rechtschreibung und Grammatik hagelt. Das ist etwas, das wir einfach so akzeptieren müssen, und möglichst verbessern.
          Er hat sich wirklich äußerst kurz gefasst und es auf eine schlechte Art und Weise heruntergebrochen, um seinerseits für Erheiterung zu sorgen. Das ist meiner Meinung nach wirklich verwerflich, weil es die Autoren in ein Licht rückt, in dem keiner von uns erscheinen möchte. Doch wie du schon gesagt hast, mit so etwas muss man leben. Wer Geschichten schreibt und veröffentlicht, gibt oft mehr von sich Preis, als er selbst denkt, denn jeder, ob er es nun merkt oder nicht, bringt Teile von sich selbst in seine Arbeit mit hinein, das lässt sich einfach nicht vermeiden, wenn die Geschichte einzigartig bleiben soll.
          Kritik, vor allem, wenn sie so unzureichend begründet ist wie von Herrn Würtemberger, ist natürlich nicht leicht hinzunehmen, aber ich finde, da sollte man einfach drüber stehen können. Wer sich der Konsequenzen einer Veröffentlichung bewusst ist, sollte im Grunde keine Probleme damit haben, dass seine Geschichten plötzlich als Beispiel gelten, ob nun als gutes oder schlechtes. Es ist nicht fair, aber so ist es nun einmal.

    • Ich finde es unfair so etwas einfach zu schreiben ohne genug Hintergrundwissen zu haben um es mal richtig erklären zu können. Vor allem muss man, wenn man etwas nicht versteht , es nicht gleich schlecht machen.

    • Wieder eine Berichterstattung, die von jemandem geschrieben wurde, der scheinbar keine Ahnung vom Metier haben zu scheint.
      Und die Behauptung man wäre ‚psychisch labil‘ weil man Fanfiktions schreibt, finde ich jetzt auch ziemlich heftig. Egal ob es von BR plus oder einem anderem User kommt. Und der Begriff Fankids ist mir jetzt auch neu. Zumal ich persönlich schon lange kein ‚kid‘ mehr bin…

      Aber solche naiven Berichterstattungen von leuten die keine Ahnung haben finden sich ja in jeder Randgruppe: Youtuber, letsplayer, FF-schreiber… diemenschen scheinen einen saß daran zu haben, solche durch den Kakao zu ziehen

    • Das ist nun wirklich eine Frechheit. Der Artikel stellt nur die eine Seite dar. Die Tatsache das Einige von uns den Hang zum über treiben haben, ist doch garniert mal so schlimm. Das ist künstlerische Freiheit! Und macht doch auch uns und unsere Werke aus. Im Laufe de Zeit verändern sich Geschichten. Das liegt zum einen daran das wir uns verändern und zum anderen daran dass Ff.de uns prägt. Umso mehr Storys man ließt und schreibt umso mehr verändert sich das Niveau und der Schreib Stil unserer Storys. Das hätte im Artikel erwähnt werden müssen. Und das manche ff’s erotik beinhalten hat nicht das geringste mit Pornografie Zutun. Ist diese nicht eigentlich sogar untersagt?? Ich glaub da was von in den Richtlinien gelesen zu haben. Daher hätte der Journalist welcher den Artikel verfasst hat alles erzählen müssen. Und nicht nur die Hälfte welche uns Autoren in einem schlechten Licht darstellen lässt

  2. ach was soll ich sagen.
    das kommt halt dabei raus wenn Außenstehende keine Ahnung von der Materie haben und meinen sie müssen einen Artikel darüber verfassen.

  3. Ein ähnliches gibt es aktuell ja leider im Fußball-Fandom auch… Die „11-Freunde“, eigentlich eine Zeitschrift die ich sehr gerne lese haben einen Artikel über Fußball-FFs in ihrer aktuellen Ausgabe, der journalistisch einseitig ist, in dem schlecht zitiert wird und indem so getan wird, als wären alle FFs qualitativ totaler Mist. Da hat keiner mit Autoren oder Verantwortlichen gesprochen und ja…
    Keine schöne Sache!

    • Gibt es dazu einen Link? Hab da jetzt beim googeln nichts gefunden

      • Das ist in der aktuellen Ausgabe Nr. 159, manche der Artikel werden mit der Zeit auch online gestellt, dieser ist es noch nicht. Im Allgemeinen lese ich 11Freunde auch sehr gerne, in diesem Fall fand ich das ziemlich sch…ade, was sie da geschrieben haben…

  4. Um ehrlich zu sein bleibt mir ein wenig die Spucke weg. Gut, immerhin scheint er sich ein bisschen mehr informiert zu haben, als Frau Alterauge, aber es geht letzlich wieder nur darum zu sagen wie seltsam es doch alles sei. Dass es eine große Community gibt und einige Leute da wirklich viel Arbeit reininvestieren ist natürlich Nebensache für einige Menschen. Irgendwie scheint es immer nur darum zu gehen, was man doch für seltsame Sachen schreiben würde und was einem im Kopf rumspuken muss, dass man verrückt sei, wenn man etwas aufschreibt, dass einem Mal in den Sinn gekommen ist. Das sind wie immer ganz eindeutig die Menschen, die sich keinen Deut für FFs interessieren und auch noch nie Geschrieben haben.

    Und natürlich sind wir alle psychisch labil. Bei solchen Sätzen kommt mir doch glatt die Galle hoch. 🙂
    Egal ob es einem nun wirklich so geht, oder nicht, jemanden einfach so abzustempeln ist weder nachvollziehbar, noch sympathisch. Es ist einfach nur unter aller Kanone.

    • Ich weiß genau was du meinst, wir sind alle „Psychisch Krank“ und haben am besten keine Freunde deswegen leben wir eben nur für so einen Kinderkram wie FF’s – NICHT!
      Diese Abstempelei kennt man ja schon von „den Gamern“ die auch alle agressions Probleme haben und kurz davor stehen einen Amoklauf auszuführen (Zumindestens in den Medien)
      Möglicherweisehat es der Leser gar nicht böse gemeint und wollte gar nicht so pauschaliesieren aber die breite Meinung steht glaube ich schon so gegen Leute die FF’s schreiben.

    • Hallo!

      Also ich wollte keineswegs ALLE Menschen die Fan Fictions schreiben als psychisch labil abstempeln. Aber nicht alle Menschen können gleich gut mit „Kritik“ wenn man diesen Verriss denn mit „Kritik“ gleichsetzen will, umgehen.

      Es ging mir einfach darum dass sich letztes Jahr erst ein Brony (Ein Brony ist jemand aus dem My little Pony Friendship is Magic Fandom) umgebracht hat nachdem er auf Youtube für seine Fan Fiction gemobbt wurde. Das kann man auch hier nachlesen:

      http://newmediarockstars.com/2014/12/teen-apologizes-to-trolls-on-youtube-commits-suicide/

      So jetzt könnte man sagen der Artikel selbst ist noch nicht als Mobbing zu werten – er ist „nur“ eine Bloßstellung. Doch kann so ein Artikel immerhin leicht dazu führen, dass derjenige von anderen Internetnutzern weiter gemobbt wird. Und wenn es dann jemand trifft der psychisch labil ist das einen bösen Ausgang nehmen kann.

      Ich bin jetzt schon eine geraume Weile in verschiedenen Fankulturen unterwegs, länger als 15 Jahre und es ist durchaus so dass viele Jugendliche die da Zulauf haben tatsächlich schwierige Lebensverhältnisse haben. Mehr als anderswo. Das heißt das Risiko jemanden damit unter Druck zu setzen der nicht damit umgehen kann (zum Beispiel weil er zu Hause geschlagen wird) ist um ein vielfaches Höher. Ich selbst habe schon öfters Zeit damit verbracht für solche Jugendlichen da zu sein, ihnen zuzuhören, ihnen zu erklären wie sie Hilfe bekommen können und ich musste auch schon das eine oder andere Mal hoffen dass sich derjenige nicht einfach mal vor einen Zug wirft.

      Der Selbstmord des Bronys letztes Jahr hat mich einfach tief schockiert und ich war wirklich emotionalisiert als ich diesen Artikel gelesen habe und in einem Tweet kann man einfach auch schlecht alles das was ich in diesem Moment fühlte verständlich ausdrücken.

    • PS: Es gehört sich auch auf keinen Fall auf gesunde Jugendliche so einen Druck auszüben.

  5. Und Tore auf für eine erneute Welle der Empörung über die bösen, bösen Journalisten, die alle gar keine Ahnung über das Thema haben, mies recherchieren und auf den Gefühlen der armen Autorinnen und Autoren herumtrampeln…
    Mal im Ernst: Gerade bei den ganzen Star-Geschichten fällt mir immer wieder auf, dass ich sowas auch mit 14/15 geschrieben habe – in mein Tagebuch. Da war das auch prima aufgehoben. Aber heute landen diese Geschichten im Netz, und dann sind die Autorinnen und Autoren entsetzt, dass andere sich darüber eine Meinung bilden, die kein pures Lob ist. Und sie erwarten von allen anderen Rücksichtnahme auf ihre Gefühle.
    Dabei vergessen sie eins: Sie haben ihre Geschichte selbst öffentlich gemacht! Texte, über die man nichts Fieses lesen möchte oder die man „nur für sich selbst“ geschrieben hat, gehören dann aber vielleicht auch mal nicht ins Internet.
    FF.de ist schließlich keine private Spielwiese, sondern ein öffentliches Portal. Wer da veröffentlicht, sollte auch das Rückgrat haben, hinterher nicht rumzuheulen, nur weil es einem anderen nicht gefällt. Das beginnt bei Kommentaren und endet bei Artikeln von der Presse.

    • Es gibt da aber auch noch sowas wie den Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und durch den Dreck ziehen.
      Unser PB-Lehrer sagt immer, dass man im AFB III [Eigene Meinung; Auswertung; etc.] immer das ‚Pro‘ und das ‚Kontra‘ ansehen muss, nicht nur, weil das seriöser wirkt und mehr Punkte bringt, sondern das zeigt wie sehr man sich mit dem Thema auseinander setzt.

      Ich kann dich schon verstehen. Ja, natürlich muss man dann auch mit Kritik umgehen können, wenn man etwas öffentlich macht.
      Aber diese Art und Weise, wie Journalisten wie diese, ihre ‚Kritik‘ handhaben, geht für mich schon in Richtung Beleidigung. Allein der Hashtag ist für mich schon Cybermobbing.
      Es wird sich halt wirklich nur das Schlechte rausgesucht. Gute Ansätze in diesen FFs werden wohl bewusst ignoriert.

      Ich habe das Gefühl, dass Meinungsfreiheit und das Verletzen von Personen in letzter Zeit nicht mehr getrennt werden.

      • Der Hashtag ist aber nicht vom Journalisten, sondern eine Reaktion von anderen auf die Story. Ob man das machen muss, lasse ich mal dahingestellt (ich würde mich an sowas nicht beteiligen), aber genau DAS ist das Risiko, wenn man etwas öffentlich macht: Andere reagieren darauf. Und ich muss mir im Vorfeld darüber bewusst sein, dass ich dieses Risiko eingehe und mit den Reaktionen umgehen kann (also z.B. richtig einordne, an mir abpralle oder von vornherein ignoriere).

        Beleidigung ist etwas ganz anderes. Das mag einseitig berichtet sein, aber Magazine sind auch nicht zur neutralen Berichterstattung verpflichtet. Die dürfen eine Meinung haben, ob’s dem behandelten „Thema“ passt oder nicht.

        Ich habe vielmehr das Gefühl, dass wie so oft FF-Autoren nicht zwischen Kritik an ihrem Werk und Kritik an ihrer Person trennen können.

        • Ja, okay. Das stimmt schon. Ich sehe das nur im Zusammenhang, weil ich das Einbinden des Hashtags in einem derartigen Artikel, als absolut gewollt ansah. So als Aufforderung: »Hey, wenn du dich lustig machen willst: Da kannst du es, also mach‘ es!« Es hätte nicht sein müssen.

          Du bist ja nicht falsch mit dieser Ansicht. Aber man muss doch auch einfach mal eingestehen, dass man vielleicht mal versuchen sollte, andere Menschen mit Respekt zu behandeln. Eine eigene Meinung ist ja schön und gut, aber vielleicht muss man auch einfach mal versuchen, irgendwie… Vernünftiger zu sein? Einseitigkeit ist meiner Meinung nach etwas wirklich unprofessionelles. Besonders als Journalist. Es ist eben wirklich nicht besonders höflich, nur die ’schlechten‘ Seiten an etwas zu zeigen.

          Leider gehört das, was man schreibt, zum Autoren dazu. Es steckt Blut und Schweiß dahinter eine Geschichte aufzubauen. Man gibt sich Mühe und investiert Zeit in diese Geschichten. Ein kreatives Werk ist viel mehr als normale Arbeit und ich kann mir gut vorstellen, dass tausende Autoren es dadurch persönlich nehmen, wenn sie kritisiert werden.

          Ich hatte damals in WAT eine Zeit lang wirklich schlechte Noten und meine Lehrerin hat mich dauerhaft vor der ganzen Klasse runtergestaucht. Fand‘ ich auch nicht berauschend, aber ich habe die Kritik angenommen und mich verbessert. Am Ende hatte ich einen Durchschnitt von 1,7 in WAT. Eine gute 2. Habe ich trotzdem geflennt und mich lautstark über sie aufgeregt, weil ihre Kritik einfach zu hart und teilweise auch beleidigend war. Ja. Meiner Erfahrung nach ist der Grad zwischen ernster Kritik und Beleidung recht schmal. Und man kann nicht von jeder Person erwarten, dass so eine Art von Kritik bei jeder Person punktet.

          Ich wünschte wirklich, ich wäre wie du oder alle wären wie du und könnten das ertragen, wenn man ganz öffentlich gesagt bekommt, wie scheiße man ist. Aber das kann halt nicht jeder und ich finde das auch sehr verständlich.

          • Me again.
            Tut mir Leid. Beim Rüberlesen hat sich das echt übel gelesen. Es war aber nicht beleidigend gemeint. Vergiss den letzten Satz einfach.

          • 😀 Ich will den aber nicht vergessen, ich finde ihn nämlich kein Stückchen beleidigend. Das Problem daran ist nur: Niemand ist von Anfang an so. Die erste Kritik tut immer weh. Zu verstehen, dass Textkritik keine Personenkritik ist, braucht Zeit, ein bisschen Erfahrung und Abstand. Das lernt man mit der Zeit, versprochen. Problematisch wird es aber, wenn dir während deines Lernprozesses alle erzählen, dass der Kritiker ja nur voll fies ist, keine Ahnung hat und vermutlich einfach seinen Job nicht versteht. Dann lernst du das nämlich nicht. Dann bleibst du auf dem Stand, dass es unfair ist, dass du überhaupt kritisiert wurdest. Es bringt also denen, die sich von der Kritik verletzt fühlen, gar nicht so sehr viel, wenn jetzt alle auf den Kritiker einprügeln. Man muss Kritik schlicht wieder und wieder und wieder und wieder relativieren. Zum Beispiel darauf hinweisen, dass er über Texte, nicht über Personen schreibt. Das ist das einzige, was hilft, um sie im Endeffekt ertragen zu können – und auch aus der schlimmsten und fiesesten Kritik etwas für sich selbst mitzunehmen.

        • Vorsicht: Ein Journalist, der eine Meinung von sich gibt, hat in der Berichterstattung nichts zu suchen! Meinetwegen kann er eine Haltung haben, oder sich einem Kodex verpflichtet fühlen, aber Meinungen sind das Gegenteil von Journalismus! (Deshalb haben auch „Kommentare“ in der Tagesschau nichts zu suchen! Da könnte ich mich kaputt drüber ärgern!)
          Meinungsjournalismus ist der erste Schritt in Richtung Propaganda… (das ist nur meine Meinung…)

          Besagter BR-Artikel übt im übrigen keine Kritik – weder an den Werken, noch an den Personen. Er stellt einfach ein paar Zitate in den Raum und gibt sie frei, um sich darüber lustig zu machen. Da ist so gut wie keine Eigenleistung im Spiel…
          Sowas ist ziemlich fahrlässig, insbesondere weil wir hier über Minderjährige sprechen, die ihre Geschichten auf einer Seite von Gleichgesinnten hatten hochladen wollen und niemals damit rechnen konnten, dafür an irgendeinen Internet-Pranger gestellt zu werden. Denn was haben sie denn schlimmes getan? Ich glaube kaum, dass es auch nur einen Mensch auf der Welt gibt, der sich noch nie kleine, romantische Abenteuer mit seinem Schwarm ausgedacht hat… Ob man die aufschreiben und veröffentlichen muss, sei dahin gestellt. Ein Verbrechen ist es jedenfalls nicht!

      • Es geht um kunstruktive kritik. Die muss man als Autor natürlich abkönnen, ganz klar. Aber das Problem in der Autorenszene ist, ähnlich wie in allen Berufen die mit „Kunst“ zutun haben, jeder hält sich für einen Marcel Reich-Ranicki. Da tummel sich 1000 „Experten“, und jeder ist natürlich besser als man selber. Ich habe inzwischen oft die Erfahrung gemacht, das die Kritiken die Grenze zum persönlichen weit überschreiten, und weniger mit einer objektiven Kritik zutun haben. Es geht nicht darum, zu helfen, sondern fertig zu machen. Interssanterweiße nimmt das giften und um sich treten zu, je höher man in der Profiliga aufsteigt. Nicht hier auf FF.de, aber in anderen Autorenforen ist das zumindest mir extrem aufgefallen. Es geht viel weniger um die Kritik an einem Werk, sondern vielmehr um den Ton, wie sie angezeigt wird. Und das man da fast heulen möchte, kann ich nachvollziehen.

    • An und für sich magst du Recht haben – das Internet ist ein Ort, das man eher mit Vorsicht genießen sollte, besonders wenn es darum geht, Persönliches zu veröffentlichen. Aber findest du wirklich, dass die Art und Weise, wie die hier besagten Journalisten die Fanfictionschreiber aufs Korn nehmen, in Ordnung war?
      Ich will nicht behaupten, dass nicht jeder seine eigene Meinung vertreten darf, aber als Person, die derart im Stande ist, an die breite Öffentlichkeit zu treten und die Meinung vieler Menschen zu beeinflussen, ist es doch ein Unding, einen derart schlampigen Beitrag im Fernsehen auszustrahlen! Von seriöser Recherche kann hier nicht die Rede sein. Hier werden Dinge behauptet und in den Dreck gezogen. Wenn man schon nicht gebacken bekommt, einen Beitrag möglichst neutral oder objektiv zu gestalten, sollte man wenigsten auf die Pro- und Kontra-Argumente aller beteiligter Seiten hinweisen.
      Es mag sein, dass die hier genannten Fanfictions nicht wirklich ansprechend oder gut seien, aber das gibt den Leuten noch LANGE nicht das Recht, derart mit den Autoren umzugehen. Du kannst mir nicht sagen, dass deine ersten Schreibversuche bereits löblich und wunderschön waren. Vielen Leute, gerade in Fanfiktion.de, nutzen diese Plattform, um sich weiterzuentwickeln und die Aufmerksamkeit, wie auch Hilfe anderer zu bekommen – auf nette, beziehungsweise seriöser Art und Weise, ohne gleich verurteilt zu werden.
      Deine letzten zwei Sätze klingen in meinen Ohren übrigens wie die Argumente eines Mitschülers, der gerne mal andere ins Visier nimmt und zur Erheiterung ärgert – „wenn du nicht willst, dass man so mit dir umgeht, hättest du diesen pottenhässlichen Pulli eben nicht tragen dürfen!“.

      Ich will dich mit dieser Antwort keinesfalls angreifen, viel mehr muss ich ehrlich zugestehen, dass ich bei dieser Sache voll und ganz auf der Seite der empörten Kollegen bin, die es nicht in Ordnung finden, was die Journalisten hier abgezogen haben.

      • Ich fühle mich keineswegs angegriffen – du hast ja nur eine andere Meinung. Meiner Meinung nach z.B. ist seine Art und Weise natürlich in Ordnung. Der schreibt einen Artikel über einen Aspekt von FF, keine ausgewogene, wissenschaftliche Abhandlung zum Gesamtphänomen FF (ich zitiere: „Wenn die Hardcore-Fans Geschichten über ihre Stars schreiben, wird es oft abstrus – und oft auch ziemlich schlüpfrig. „).

        Natürlich waren meine ersten Geschichten grütze. Ich fand sie toll. Aber ich habe sie tatsächlich für mich geschrieben. Ich habe das Glück, nicht der Generation anzugehören, der eingetrichtet wird, dass sie alles, was sie macht, öffentlich tun muss (ich hatte gar kein Internet, als ich mit dem Schreiben angefangen habe). Wie gesagt: Tagebücher sind für erste FFs prima. Schon wenige Monate später liest man sie erneut und muss selbst darüber lachen.

        Und bei vielen FFs ist das nun mal auch so. Die sind, objektiv betrachtet, schlecht: unlogisch, reißerisch, überdramatisch, gewollt-porno-ungewollt-spaßig, voller Mary Sues, narrativ schwach, flache Charaktere, dazu ambitioniert, aber grammatisch und orthgraphisch mies geschrieben. Zähl doch einfach mal durch, wie viele gut geschriebene (inhaltlich, sprachlich und formal), und wie viele schlecht geschriebene dann auf jede gute kommen. Selbstverständlich kommt das daher, dass da viele Anfänger unterwegs sind und die, die am Ball bleiben, wirklich gut werden können. Aber wenn man über „die“ Fanfictions schreibt, darf man deshalb doch die ganzen schlechten Beispiele nicht unter den Tisch fallen lassen! Das wäre auch nicht objektiv.

        Der Pulli-Vergleich ist fies. 😀 Fieser wäre nur „hätte sie mal keinen kurzen Rock angezogen, dann wäre sie nicht vergewaltigt worden“, aber ich nehm den Treffer hin. Was drücke ich auch nicht klarer aus, was ich meine. Bis zu einem gewissen Grad tun mir die Leute immer leid, die sich von Kritik schwer getroffen fühlen. Es endet immer dann, wenn jede Kritik an Dingen (z.B. Texten) immer gleich zu Beleidigungen an Personen hochstilisiert werden. Und ich wundere mich, warum gerade Jüngere, die doch mit dem Internet aufwachsen, so wenig Medienkompetenz gelernt haben, um die Risiken besser einzuschätzen. Das ist eher wie ein Gymnasiast, der auf die Straße läuft und sich wundert, wenn er fast umgefahren wird – nur, weil ihm keiner beigebracht hat, dass man vorher nach links und rechts kucken sollte! Es muss mir einfach bewusst sein (und ich muss auch in der Lage sein, die Risiken zu überblicken!), was ich auslöse, wenn ich etwas ins Netz stelle – dass das dann öffentlich ist. Nicht teil-öffentlich, sondern komplett öffentlich. Da sollten Eltern mit ihren Kindern drüber reden, Freunde, Lehrer, wer auch immer. Andere Fanfictionautoren! Wenn wir aber immer nur auf die bösen Kritiker schimpfen, weil die jemanden verletzen, dann schimpfen wir auf die Autos, anstatt uns mal zu fragen, warum wir selbst z.B. nicht hingegangen sind und dem anderen erklärt haben, worauf er sich einlässt.

        Steht eigentlich vor dem Hochladen einer Geschichte, dass man mit Kritik leben muss (nicht so lapidar, sondern etwas ausführlicher und auch für Teenager aufgebereitet)? Ich muss da bei Gelegenheit mal drauf achten. Wenn nicht, fände ich das gar nicht so übel.

    • Hallo!

      Also ich bin ja nun schon ein Wenig älter, und könnte auch schon selbst Kinder haben. Ich habe auch schon redaktionell beim TV gearbeitet.

      Und – ich – finde es eben nicht okay wenn man sich als erwachsener Mensch über Kinder lustig macht.

      Damit dass sich ein Medienmensch gerade DEINE Fan Fiction raussucht um darauf rumzuhacken rechnen die meisten Menschen ungefähr so wie mit einem Banküberfall. Soll ich jetzt meine eigene Freiheit einschränken und nie wieder zur Bank gehen weil ich dort Teil eines Überfalls werden könnte?

      Von einem erwachsenen der im Journalismus arbeitet kann man eigentlich erwarten dass er sich über die Tragweite seiner Tätigkeiten bewusst ist, von einem 14jährigen Kind eher noch nicht so. Als Erwachsener habe ich hier also die größere Verantwortung zu tragen. Klar liegt hier auch ein Teil der Verantwortung bei dem Kind und seinen Eltern, aber der größere Teil der Verantwortung liegt nunmal bei dem der sowas öffentlich verbreitet.

  6. Das Schlimme daran ist auch, dass die Twittergemeinschaft jetzt natürlich über die Autoren herziehen. Ziemlich mies, meiner Meinung nach.

  7. Und wieder einmal darf ich mich für Meinesgleichen schämen -.-

    • In welchen Sinne schämst du dich für „Deinesgleichen“?

      • Naja, ich bin auch Journalistin, oder besser gesagt nachwuchsjournalistin. Ich bin in der Schülerzeitung und schreibe auch immer mal wieder für die Lokalpresse.

        • also bist du keine Journalistin. Ich habe auch schon mal jemandem ein Pflaster aufgeklebt, trotzdem bin ich kein Arzt

          • Haha, nice 😀

          • wie gesagt, nachwuchsjournalistin

          • Hallo!

            Eigentlich kann sich jeder Journalist nennen. Auch jeder Politiker darf sich so nennen. Dazu gibt es keine Regelungen! Dachte ich erkläre das mal.

            Von jemanden der für die ARD schreibt (Puls ist Teil der ARD also Gebührenfinanziert) erwartet man aber schon dass er sich mit dem auseinandersetzt was er so schreibt. Es kann auch sein dass er dort eine Ausbildung zum Journalisten macht oder eine hat, aber die braucht man eben nicht zwingend um als Journalist arbeiten zu dürfen!

  8. Also ich les das ganze eher als eine „Satire“, die man nicht allzu ernst nehmen sollte.

    Jeder hat seine Meinung zu Fanfiktions und Co, den einen gefällts den anderen nicht. Ich mag auch nicht alles was hier geschrieben wird, aber so ist das nun einmal. Ich finde den Artikel nicht schlecht recherchiert. Es ist eher eine humorvolle Art des Autors seine Meinung kund zu tun. Das war es. Wer sich davon angegriffen fühlt, na der sollte mal seine Einstellung überdenken. Mit Kritik muss man leben. So ist das Leben.

    Von daher, kommt alle runter, grinst euch einen über den Artikel und macht ihn zu. Hab ich auch.

    Grüßle, Allegra

    • Viel besser hättest Du das nicht ausdrücken können ^^
      Man muss sich nur mal die Profilseite des Autors anschauen und man sieht ziemlich deutlich, dass er nicht so die seriösen, objektiven Artikel schreibt

    • Es kommt aber auch immer darauf an wie Kritik geäußert wird. Und wenn ein erwachsener Mensch der mit dem Schreiben Geld verdient das Hobby von 14jährigen kommentiert ohne das diese einen Erkenntnisgewinn davon hätten und ohne sie erstmal um Erlaubnis zu fragen dann finde ich das nicht in Ordnung!

      • Ob jetzt die Kritik von nem Erwachsenen oder einem Gleichaltrigen kommt, spielt keine Rolle. Davon wissen? Wie oft man selber schon mal was abbekommen hat ohne davon zu wissen… ich will es gar nicht wissen denn ich steh darüber. Ich frag ja auch nicht um Erlaubnis wenn ich eine Review schreib, weil mir eine Storie nicht gefällt. Muss ich bei jeder Kritik jetzt erst n Stapel Papiere und Anträge ausfüllen? Auch mit 13,14 oder so muss man mal Kritik aushalten.
        Ich lebe nach dem Motto:
        Das Leben ist kein Ponyhof!
        Was wollen die Betroffenen machen wenn sie mal n Job haben und der Chef Kritik an ihrer Arbeit hat? Ihn verklagen? Weil er nicht um Erlaubnis gefragt hat?

        Noch einmal: Nehmt den Artikel mit Humor und gut ist. Das wird euch im Leben immer wieder passieren.

        • Um Kritik zu vertragen, muss es erstmal ehrliche Kritik sein die man vorgesetzt bekommt. Und das war aus meinen Augen heraus weniger in diesem Text vor zu finden. Als Beispiel FFs mit Pornos zu vergleichen ist nun wirklich etwas sehr krass und alles andere als konstruktiv. Kann ja sein das es FFs gibt die wirklich so sind, aber hier wirkt es wieder so allgemein auf alle Storys bezogen. Und nicht alle ‚Hardcore‘ Fangeschichten sind schlecht oder gehen nach diesem Schema vor. Hier allerdings wird es wieder z.B. sprachlich verallgemeinert und kann schnell von Lesern die über die Materie nichts wissen gleich auf alle Fanfictions bezogen werden.

          Man sollte es auch aus dieser Perspektive sehen, Leute die vielleicht erst mit dem Schreiben angefangen haben, können durch so einen Text entmutigt werden. Denn Menschen sind unterschiedlich und gehen deswegen aus verschieden mit solchen Dingen um. Ich will gar nicht bestreiten das es Fanfictions gibt, die jetzt nicht soooo super sind. Und natürlich wächst man auch mit der Kritik, aber wenn dann sollte diese auch konstruktiv und sachlich sein. Man kann als Beispiel von ‚Anfängern‘ nicht verlangen gleich einen perfekten Roman zustande zu bringen. Und wieder ist hier jeder Mensch in seiner Entwicklung, sei es beim Schreibstil oder anderweitig unterschiedlich schnell. Und natürlich kann man auch Storys bereviewn die man nicht mag (auch wenn ich es persönlich nicht unbedingt verstehe, ich lese auch kein Buch was ich nicht mag), aber wenn sollte man auch diese Reviews sachlich halten.

          Sicher wird man immer wieder mit Kritik konfrontiert, sei es im Job oder anders wo, die weder sachlich noch fair ist, aber deswegen muss einem das weder gefallen, noch vielleicht genauso machen (womit ich wirklich nichts andeuten oder Jemanden beschuldigen will). Dafür ist ja dieser Blog auch da (vermute ich mal). Das man hier auch verschiedene Meinungen austauschen und darüber diskutieren kann. Was das mit der Erlaubnis angeht, ich glaube Daniela meinte eher das es nicht ok war, wieder mal Dinge von den Profilseiten der Schreiber benutzt und/oder diese namentlich erwähnt wurden ohne auch nur in Erwägung zu ziehen, mal sich mit diesen in Verbindung zu setzen. Klar kann man jetzt nach dem Motto gehen: ‚Satire darf alles.‘, aber im Zusammenhang mit anderen Textpassagen, wundert es mich nicht wenn genannte Autoren sich irgendwo auf den Schlipps getreten fühlen. Denn gute Satire ist niemals so einseitig wie dieser Artikel in meinen Augen und meistens auch besser recherchiert. Dazu kann ich als Abschluss noch ein treffendes, negatives Beispiel geben was du hoffentlich nicht persönlich nimmst (das soll es wirklich nicht sein), aber gut wiederspiegelt was ich meine:
          „Das Leben ist kein Ponyhof und platte Sprüche keine Weisheit.“

          • Wenn sich Leute, jungte Leute, so schnell entmutigen lassen, wegen so etwas, na dann sind sie selber schuld. Legt euch n dickes Fell zu. Da wird schlimmeres im Leben auf euch zu kommen.

            Was die namentlichen Erwähnungen angeht… okay, hätte man anders machen sollen, dazu lass ich mich breitschlagen. Ich lese auch keine Bücher zuende die mir nicht gefalllen. Aber wenn ich hier eine FF lesen, die von der BEschreibung super klingt, aber inhaltlich eine Grausamkeit ist, was man vorher nicht raus lesen konnte, dann geb ich auch meinen Senf dazu, sachlich und ehrlich. Kann immer mal passieren.

            Aber das man sich wegen dem Geschreibsel so aufn Schlips getreten fühlt, find ich ein bisschen übertrieben. Das ist weder die „Bild sprach zuerst mit den Toten“ Plattform noch die täglich Tageszeitung. Das verschwindet innerhalb weniger Tage inner Versenkung. Morgen redet da keine Sau drüber. *lach*

            Und wenn wir schonmal dabei sind: “Das Leben ist kein Ponyhof und platte Sprüche keine Weisheit, aber trotzdem steckt ein Quentchen Wahrheit darin.” *lach*

          • Wenn man gerade mit etwas neuem Anfängt, ist es schwer gleich ein dickes Fell sich zu zulegen, dass sollte jetzt keine Grundvoraussetzung sein, egal ob beim schreiben oder anderen Dingen im Leben. Kritikfähig, ja dass sollte man sein aber alles gefallen lassen muss man sich schließlich auch nicht Und wie ich schon vorher sagte, nicht jeder hat ein übermäßiges Selbstvertrauen, da ist jede Person unterschiedlich. Nur weil ich etwas gut kann und sehe, dass Jemand nicht so gut darin ist weil er gerade angefangen hat oder aus anderen Gründen, ziehe ich nicht gleich über Denjenigen her.

            Da sind wir uns wohl einig das man das anders hätte regeln können. Klar die Sachen sind hier im Internet irgendwie öffentlicher und viele nutzen diese Grauzonen aus, aber ich finde das Nachfragen auch einfach zum guten Ton gehört. Immerhin ist es auch eine Frage von Respekt, der Person gegenüber. Ich mag es z.B. auch nicht, dass so viele Promis von den Paparazzis regelrecht belagert werden in allen Dingen die sie tun, aber das würde jetzt zu tief führen. Und wie gesagt, wenn du deine Kritik ehrlich und sachlich abgibst ist dagegen ja nichts einzuwenden. So mache ich es auch, egal bei welcher FF.

            In dem Punkt werden wir wohl beide auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Meiner Meinung nach hätte man manche Dinge, anders machen können. Zumal Jeder, egal ob Journalist oder Comedian, der mit Satire und Co. arbeitet, auch wiederum mit Gegenkritik rechnen muss. Bei solchen Dingen spalten sich nun mal die Geister, was einige als lustig empfinden, sehen andere schon als etwas zu krass. Ich gebe allerdings zu das dieser Text zumindest nicht so krass klang wie der von Frau Alterauge. Vielleicht hätten Viele weniger empört reagiert hätte genannte Spiegeljournalistin nicht vorher so ein Müll verzapft. Wer weiß das schon, da bleibt uns nur das vermuten.

            *mit den Augen roll* Das zu kann ich nur sagen: “Das Leben ist kein Ponyhof und platte Sprüche keine Weisheit, aber trotzdem steckt ein Quentchen Wahrheit darin, die eh im Auge des Betrachters liegt.”

  9. Aha, wir Fanfiktion-Autoren sind also ALLE psychisch labil und man muss uns mit Rücksicht behandeln? Man sollte niemals über etwas reden, von dem man keine Ahnung hat…

    • Seh ich auch so.
      Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal Klappe halten.
      Und nicht darüber lästern :O

    • Ich weiss ich wiederhole mich aber:

      Nein, ich wollte nicht damit ausdrücken dass ihr alle psychisch labil seid. Aber die Wahrscheinlichkeit ist höher, weil Fankulturen von Jugendlichen oft als Zuflucht von ihrer Familie gebraucht werden. Und wenn jemand Probleme mit seiner Familie hat, fällt es ihm auch schwerer mit weiteren Problemen umzugehen. Natürlich gibt es auch Jugendliche in Fankulturen die gut mit ihrer Familie und ihrem Freundeskreis zurechtkommen.

      Und was ist falsch daran wenn ein erwachsener Journalist auf Kinder die hobbymäßig schreiben Rücksicht nimmt? Vor allem wenn die Wahrscheinlichkeit höher ist dass man einen Jugendlichen beleidigt der Probleme zu Hause hat?

  10. Was hier unter aller Sau ist (und wahrscheinlich auch der Grund, warum Helge diesen Blogeintrag geschrieben hat), ist nicht nur der mies recherchierte (und mies geschriebene O_o Holla, das können die meisten User in der Musik-Sektion hier auf FF.de aber besser) Beitrag, den Herr Würtemberger hier veröffentlicht hat, sondern vor allen Dingen die Tatsache, dass er sich Minderjährige und ihre ersten Schreibversuche ausgesucht hat, um sie mit mieser Häme niederzuknüppeln. Igitt. Und solche Leute schimpfen sich Journalisten (Sie haben nicht zufällig auf der Nannenschule gelernt, Herr Würtemberger?).

    Naja, ich bezweifel, dass diesen Schundartikel besonders viele Leute lesen werden. Ist ja wenigstens etwas.

    • Stimmt, ich meine, wir Autoren tun ja nicht so, als ob wir J,K Rowling oder John Green oder so wären, wir haben vielleicht noch nie etwas geschrieben, klar ist das nicht perfekt, aber das wollen wir ja auch garnicht O.o
      Solche Leute machen mich wütend <.<

      • Zoey das wird die hier und im real life leider nicht das letzte Mal begegnen 🙁 Ich muss mich leider ständig für Fanfiktion.de und FFs und mein hobby rechtfertigen, obwohl ich das gar nicht müsste, weil es ein stinknormales hobby wie jedes andere auch ist….:(

        • Diese Problem begegnet/e mir auch häufiger in meinem Schreiberlingdasein, dass ich mich dafür rechtfertigen muss ein so schönes und kreatives Hobby zu haben.

          Viele der sogenannte Journalisten vergessen leider auch, wie ihre eigenen ersten Schreibversuche aussahen. Die hätte sicher damit auch keinen Blumentopf gewonnen. Jeder fängt nun mal klein an und man wächst mit den Aufgaben. Und man sollte auch nicht vergessen, dass sich diese Art des Schreibens durch sämtliche Altersstufen zieht. Und da von labilen Persönlichkeiten, die evtl. keine Freunde haben, zu sprechen ist dann schon sehr beleidigend und anmaßend.

          Ich mache z.B. auch Beta-Arbeiten für diejenigen, die gerade erst mit dem Schreiben angefangen haben, ihnen sage ich auch was sie besser machen könnten. Dieser Kritik liegen dann aber auch Beispiele zugrunde, mit dem derjenige was anfangen kann. Und selbst da, versuche ich drauf zu achten, wie alt der Schreiberling ist, dem ich helfe und gehe mit einer gewissen Sensibilität heran. Denn auch ich weiß, wie es ist, drauf und dran zu sein gar nicht mehr schreiben zu wollen.

      • Du wirst dich auch als Prosa-Autor immer wieder rechtfertigen müssen. Passiert mir leider nicht allzu oft, bei meiner Mutter stößt FF.de auf Verständnis und meine Freunde, die nicht hier angemeldet sind, bekommen oft einen Ausdruck meiner Geschichten. Und Prosa schreibe ich auch – veröffentliche es aber bisher nicht.

    • Das ist ja das Problem. Das haben Kinder und Jugendliche geschrieben. Mag nicht ihr Meisterwerk sein. Aber der Mann ist ‚erwachsen‘. Schade, dass das Niveau nicht besser wird und er zwar nicht mehr klein, aber dafür umso engstirniger ist.

  11. Nun, ich kann die Kritik, die Herr Wüttemberger kundtat, teilweise nachvollziehen und respektiere diese auch… Doch erachte ich die Aussage „Mobbing? Ganz im Gegenteil! Wir sind fasziniert, was es alles gibt“ als völlig unangemessen und beleidigend, wodurch sich mir doch der Gedanke aufzwingt, die BR-Redaktion würde die Kritik der Nutzer werder ernst nehmen, noch nachempfiden

  12. über kulturelle Entwicklungen zu berichten, mißlingt den Journalunken regelmäßig, da sie so nahe an der Materie sind, wie gewisse Alte Männer in spitzenbesetzten Frauenkleidern, die sich gern über Verhütung und Familienplanung auslassen, oder wie angetrunkene Fahnenschwenker und Schalträger, die auf der Tribüne die Abseitsregel kreativ auszulegen versuchen…

    nun ja, die journaillistische Sorgfalt, mit der die Schlagzeilensöldner ihren Unflat zusammenklieren, wird nur noch durch das scheinheilig-selbstgerechte Gehetze wegen des Wörtleins »Lügenpresse« überboten – daß die Presse lügt, wissen wir, seit Sebnitz im Jahre 2ooo medial hingerichtet und 2oo7 die Mittweidaer Katzschmann-Rebecca hochgelobt wurde, nun müssen wir’s nur regelmäßig wiederholen, damit es auch keiner vergißt – merke: selbst das Datum auf dem Titelblatt könnte ein Druckfehler sein, einzig der Wetterbericht ist glaubwürdig, denn die Meteorologen haben eine Berufsehre;

    allerdings ist der Begriff »Lügenpresse« tatsächlich genauso beleidigend wie »schwarzer Rappe«, »katholischer Papst« und »korrupter Politiker« auch sind – einen Normalzustand durch redundante Bedeutungsverdoppelungen zu beschreiben, das nennt man Tautologie oder Pleonasmus.

    insofern darf man sich zurücklehnen und zusehen, wie die Medien zwischen VG-Wort, GEZ, GEMA, Sommerloch-Schnappschildkröte und Saure-Gurken-Entenjagd ihr letztes bißchen Ansehen verspielen…

    • Geh doch nach Dresden, deinen Frust raus brüllen.

      • danke für Ihre freundliche Empfehlung 😉 vielleicht sagen Sie mir noch, warum Sie das vorschlagen;
        darüber hinaus ist es mir leider nicht möglich, Ihren Rat zu befolgen – ich lebe bereits in der schönsten Stadt der Welt, wie auch Helge; bevor Sie lospoltern, schauen Sie bitte in mein und Helges Profil 😀

      • Ich würde gern schreiben, dass du mir die Worte aus dem Mund nimmst, Theowa, aber die waren nie drin. Leider. Denn besser könnten sie nicht sein.

      • haben Sie hier eigentlich selber ein Profil?
        wenn ja, welches?
        aus der Anonymität heraus kläffen ist leicht =p

      • Wer von „Lügenpresse“ schwadroniert, sollte sich des Verwendungskontextes dieses Begriffs bewusst sein. Dass du dem Drogenhändler Butz Lachmann nachdackelst, ist da ein naheliegender Schluss.

        • Genauso naheliegend, wie die in vielen Medien verbreitete Annahme, dass Khaled Idris Bahray durch PEGIDA-Anhänger ermordet wurde? 😉

          Man sollte es vermeiden, die Komplexität der Menschen auf das Niveau von Strichmännchen zu reduzieren. Beispielsweise hatte ich schon früher gesagt, dass die PEGIDA-Spaziergänger weitgehend einfach nur Leute aus der Mittelschicht sein werden, die mit diversen Dingen unzufrieden sind, wobei die Asylpolitik da meistens gar nicht mit dazugehört. Jetzt kann man natürlich sagen, ja wenn ihr euch über Harz4, über unsere Presseberichterstattung oder über die Russlandpolitik echauffiert, warum rennt ihr dann einem Verbrecher wie Lutz Bachmann hinterher, der seine Bewegung zudem über den Islam zu profilieren versucht? Wie gesagt, Menschen sind komplex, sie denken und handeln oft nicht logisch. Und sie werden ganz sicher nicht damit anfangen, rational zu handeln, wenn man ihnen ersteinmal ordentlich die Nazikeule übergebraten hat, worauf du vermutlich mit dem Verwendungskontext der Lügenpresse hinwolltest, habe ich recht? 😉

          • Du wuustest selbstverständlich von Anfang an, dass der Täter selbst Ausländer ist (was noch nicht feststeht, noch ist der Festgenommene nicht verurteilt, auch wenns nicht gut aussieht für ihn). Aber Danke Helge, dass du nochmal klargestellt hast, auf welcher Seite du im Zweifel stehst.

          • Entweder versuchst du dich hier in Verleumdung oder aber du hast massive Probleme mit Textverständnis. Das einzige was klar ist, ist, dass ich nicht auf deiner Seite stehe, auf der Seite von Narren und Fanatikern, die mit Fingern zeigen und Beschuldigungen brüllen, lange bevor Fakten vorliegen. Ich hatte gesagt, dass es Unfug ist, die Tat irgendjemanden in die Schuhe schieben zu wollen. In deiner Gedankenwelt ist man ja bereits ein Nazi, nur wenn man andere Menschen nicht ohne Beweise als solche diffamieren will. Und das, Theowa, ist eine hochgradig widerwärtige Einstellung.

          • wie hoch ist der Anteil Deutscher an der Messerkriminalität?
            na eben!

          • http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50666679.html

            Religiös motivierter Ehrenmord mit einem Messer, dreimal darfste raten, welcher Religion der Täter angehört

          • faszinierend, daß Sie für einen Ehrenmord, der nicht von einem mohammedanischen Mitchristen begangen wurde, bis 2oo7 zurückblättern mußten – nichtsdestoweniger war es ein Ehrenmord in der Tradition ebendesselben orientalischen Wüstendämons, der die Mekka-, die Rom- und die Jerusalemsekte auch heute noch dominiert, und dessen fanatische Anbeter sind nunmal … einfach strukturiert; allerdings sind die aus dem Orient stammenden Götzendiener geistig etwas schwächer, und dementsprechend emotional & intellektuell labiler, dies kompensieren sie üblicherweise mittels übersteigerten Selbst- oder Sendungsbewußtseins, und die Folge davon ist, daß sie jeden messern, der es wagt, in Unterzahl anderer Meinung zu sein (rsp. sich überhaupt eine eigene Meinung zu leisten).

          • Mal ganz davon abgesehen, dass die verwendete Terminologie doch extrem fragwürdig ist, so ist die Festlegung einer Rangfolge der „geistigen Stärke“ bzw. der „emotionalen & intellektuellen Labilität“ basierend auf der Herkunft einfach nur rassistischer Blödsinn.

          • die »Herkunft«, auf die ich mich bezog, verorte ich bei der jeweiligen Sekte, und insofern liege ich ja nicht ganz falsch – je Sekte, desto Ehrenmord;
            und natürlich haben die Orientalen hier, nördlicher, weniger Sonne, einige Probleme;
            ich habe mit Negern gearbeitet, meine große Tochter hat viel mit selbigen zu tun – wenn sie nicht in den Tussengrill, vulgo ins Solarium, kommen, werden sie depressiv; das hat nicht rassistisch, sondern rassisch was mit Hautfarbe rsp. -pigmentierung, UV-Absorption und Vitamin-D-Bildung zu tun;

            insofern werde ich die Feststellung von Unterschieden in der Mentalität nicht einfach so mit rasssosistischen Vorurteilen wegerklären lassen.

            Und ich werde meine Wortwahl, ich bin weder Polit- noch Presseclown, polemisch-polarisierend weiterführen 😉

          • …wohl aber, als Gast Deines Blogs etwas mäßigen;
            Danke für den Hinweis – ich kam vorhin aus einer etwas bierseligen Badewanne 😀 und war dementsprechend ein wenig … übermütig…

        • Was war gleich nochmal der Verwendungskontext von „Lügenpresse“? Ach stimmt… Das haben die Nazis gesagt. Die haben auch Brot gegessen, hab ich gehört…

          • Aber im Gegensatz zum Begriff „Lügenpresse“ ist das Brot eine Jahrtausende alte Erfindung. Dein Glück dass ich Dieter Nuhr nie zitieren würde.

          • Es geht also ums Alter? Na dann. Autobahn ist ein relativ neuer Begriff, der tatsächlich erst durch die Nazis in Verwendung kam. (Der Begriff „Lügenpresse“ dagegen wurde auch schon vor den Nazis verwendet.)

            Das problematische an dem Begriff ist auch weit weniger die Herkunft, auch wenn das für Fanatiker wie dich möglicherweise der einzige Aufhänger ist, sondern die darin enthaltene Pauschalisierung. Andererseits wäre es von Demonstranten vielleicht doch etwas viel verlangt, wenn sie ihren Unmut über falsche oder propagandistische Nachrichten genau differenzieren müßten. Eine differenzierte Mediendebatte läßt sich nämlich nicht mit Schlagworten oder kurzen Kampfsätzen führen. Schlagworte und Kampfsätze können nur zeigen, das da ein Problem ist – und jetzt eine wichtige Sensationsmeldung für dich: Wir haben tatsächlich ein Problem, was die wahrheitsgemäße Information unserer Bürger durch die Medien anbelangt, ohne die eine Demokratie nicht funktionieren kann.

          • Wenn du der Meinung bist, man könne einem Menschen Nazitendenzen unterstellen, nur weil er ein Wort benutzt hat, das von den Nazis während des Nationalsozialismus benutzt wurde, dann machst du es dir aber unglaublich einfach.

          • die haben auch mit Messer&Gabel gegessen und sich gewaschen – anti-Fa gegen Rääächz!

            und Linksfahrgebot in die StVO – SOFORT!

        • meine Frage, Fräulein Theowa, bleibt:
          führen Sie hier auch ein echtes Profil, oder pöbeln Sie immer aus der anonymen Heckenschützengrube?
          Aus solcher Deckung läßt es sich freilich wohlfeil kreischen: »alles Schlampen außer Muddi«, oder »alles Natzies außer mich«!
          insofern: zitieren Sie, Nu(h)r drauf zu, aber dann bringen Sie bitte auch belastbare Fakten zur Geschichte des Begriffes »Lügenpresse«…

          aber, um nicht wieder Ihren Unmut hervorzurufen, Fräulein Theowa, wollen wir fürderhin die gute alte Sitte wahren und straflos einen Lügner der Wahrheit zeihen – nennen wir also die Zeilensöldner unserer qualitätsfreien und gleichgerichteten Medien, die »Herren Journalisten«, Journaillisten und Journalunken nur noch »Wahr-Sager«

          immerhin wissen wir:
          die Presse lügt nicht,
          »Islam« heißt »Frieden«,
          die Genderassisten wollen Gleichstellung,
          die Erde ist eine Scheibe und ruht auf den diamantenen Panzern vier güldener Schildkröten…

        • ah, ja – »Butz Lachmann« also – ad hominem, nun ja, das können die politish correckten Guthmenscheln prima: wenn’s an der Sache nichts sachliches gibt, werden Namen und so weiter durch den Kakao gezogen; warum auch nicht?
          und »Drogenhändler« also – warum wird im Falle des Drogenhändlers, der in Dessau verbrannte, nicht ständig darauf herumgeritten? ach so, war halt kein Deutscher, sondern qualifiziertervAsylbetrüger…

          • Vielleicht weil das Verkaufen von Drogen keinen Mord rechtfertigt, es aber ein bisschen dämlich ist, zu fordern, kriminelle Ausländer auszuweisen, während man für sich selbst eine zweite Chance verlangt?

          • guten Tag, Fräulein Suede,

            1.) habe ich keinen Mord gerechtfertigt,
            2.) bin ich dafür, daß jeder Asylbetrüger heimgeschickt wird, und das aus jedem Land,
            3.) hab ich für niemand eine 2te Chance gefordert;

            bitte nicht die Dinge vermischen, um ein bißchen auf pseudomoralische Tränendrüse zu drücken, danke!

          • *seufz*
            Nein, Sie haben das nicht getan.
            Aber: Wieso wäre es sonst wichtig, zu erwähnen, dass ein Mordopfer mit Drogen gehandelt hat (was Sie ja angeregt haben)? Sowas müsste man nur tut, wenn man den Mord relativieren wollte…

            Ich weiß nicht, wie Sie das Wort Asylbetrüger definieren… aber wenn ich es mir genau überlege, will ich es auch gar nicht wissen…

            Nein, Sie haben diese zweite Chance nicht gefordert, aber der Bachmann für sich schon und das ist eben schon ein bisschen doppelmoralisch.

          • 1.) ging es um den Drogenhändler, dessen Name mir grad nicht einfiel, und um dessen Identität zu betonen, erwähnte ich dessen Todesort & -art;
            2.) hatte dieser bei seiner »Einreise« – um seinen Asylstatus schneller zu erlangen – sein Geburtsdatum zwanzig Jahre vorverlegt, und das ist Asylbetrug und
            3.) heiße ich weder Lutz noch Bachmann, und ich muß mir nix, was ihn betrifft, anheften lassen;

            darüber hinaus antwortete ich auf den Ad-Hominem-Kommentar von Frl. Anonümaus-Theowa: »Butz Lachmann« und so, nicht wahr?

            Nichts für ungut,
            Ihr Sevvie

          • Sie, lieber „Sevvie“ haben eine Frage gestellt. Nämlich diese: „und »Drogenhändler« also – warum wird im Falle des Drogenhändlers, der in Dessau verbrannte, nicht ständig darauf herumgeritten?“

            Und ich habe versucht sie zu beantworten, mehr nicht.

          • ich erwähnte nicht, daß das Mordopfer mit Drogen gehandelt hat, sondern ich erwähnte den Drogenhändler, dessen Drogenhandel eben nicht erwähnt wird, wenn über ihn berichtet wird (im öffentlichen Bewußtsein ist es ein Unschuldiger, der unschuldig von der bösen Willkürpozilei ermordet worden ist; er saß aber weder unschuldig, noch sind seine Todesumstände abschließend geklärt; unbestritten sei, daß mindestens grober Fahrlaß seitens der Uniformierten seinem Tode Vorschub leistete) – und das tat ich, weil Frl. Theowa auf den Drogenhandel Lutz Bachmanns abstellte, als habe dies einen ursächlichen Zusammenhang mit der pEgIdA.

            meine Frage und Bemerkung zielte also eher in Richtung »Bachmann ist bloß Deutscher, da darf man das, Oury Jallo war Neger, da darf man eher nicht«
            insofern war, diese Intention vorausgesetzt, Frl. Theowas Bemerkung sogar rassistisch…

            immer noch: nix für ungut 😉

          • Das Problem ist, dass es völlig egal ist, welche „Schuld“ jemand auf sich geladen hat. Einen gewaltsamen Tod legitimiert sie nicht.
            Ob der Typ jetzt Drogen vertickt hat oder illegal in Deutschland gelebt hat, ist völlig unerheblich, wenn man darüber redet, dass er vielleicht oder vielleicht auch nicht gewaltsam zu Tode kam.
            (Übrigens: Dass der Typ im öffentlichen Bewusstsein unschuldig ist, stimmt nicht. Immerhin saß er in einer Gefängniszelle, als er verbrannte… 1+1=?)

            Mit Lutz Bachmann hat dieser Fall auch rein gar nichts zu tun, denn der Bachmann ist kein Opfer eines Gewaltverbrechens, sondern einer, der harte Strafen fordert, obwohl er seiner Strafe durch Flucht entgehen wollte, der Null-Toleranz für die einen fordert, für sich aber eine zweite Chance.

            Von Ungleichbehandlung kann man übrigens durchaus sprechen, denn der Bachmann läuft als Wiederholungstäter immer noch frei rum, während „der Neger“ tot ist. Find‘ ich jetzt tatsächlich ein bisschen ungerecht, so aus Sicht des armen, diffamierten Deutschen…

          • in der öffentlichen Wahrnehmung ist er ermordet worden – PUNKT.
            ermordet werden die Guten.
            Mörder sind die Bösen.
            er starb in einer Zelle – die BÖSEN haben ihn eingesperrt…
            daraus folgt:
            in der öffentlichen Wahrnehmung ist er unschuldig.

            Ob Sie des Denkens und Differenzierens fähig sind, ob ich dessen mächtig bin – das ist conchita, die Masse ist dessen nicht fähig, sie denkt nicht, sondern denkt nach, was die Presse/Glotze/Bläke ihr vordenkt; typische Verbraucher, die ihr Hirn verbrauchen, statt es zu gebrauchen;

            nein, wenn die Medien zehnerlei behaupten, sind schon elf Lügen drin, zwölf Unwahrheiten und dreizehn Unterstellungen; die Versprecher, Tippfehler und Zahlendreher laß ich mal außen vor – vergleichen Sie die Berichterstattung der DDR zu den Vorfällen auf dem Tian’anmen und die der BRD zum Maidan, beachten Sie dabei die Kameraführung, die Schnittechnik und die Kommentare;

            Diese Meinungsgangster haben bei den Besten gelernt:
            Streicher lehrt Wunden schlagen und Goebbels tröpfelt das Gift, oder wie Sie sinngemäß an anderer Stelle sagten: wenn der Bericht Meinung enthält, isses schon Propaganda; willkommen im Agitproptheater BRiD 😉

          • Und selbst wenn er ein verurteilter Mörder gewesen wäre, so hätte er es nicht verdient, in einer Gefängniszelle zu verbrennen.
            Was du hier tust, wenn du darauf herumreitest, dass der Typ ja gar nicht „unschuldig“ war, ist, seinen Tod (der entweder durch Fahrlässigkeit oder Mutwillen herbeigeführt wurde) zu relativieren. Ich weiß nicht, ob du das selber merkst, oder ob du das wirklich extra machst.
            Zumal: In allen Medien und auch im Wikipediaeintrag zu der Geschichte wird sehr deutlich darauf hingewiesen, dass er wegen gewerbsmäßigem Drogenhandel einsaß.
            Es ist nur eben so, dass diese beiden Dinge – Drogenhandel und gewaltsamer Tod – in keinem kausalen Zusammenhang stehen, weshalb es Unfug ist, diesen Zusammenhang herbeireden zu wollen, was im Endeffekt dazu führen muss, dass dein Einwand verstanden wird als: „Ist ja gar nicht so schlimm, dass es den erwischt hat, war ja nur ein krimineller Neger, der hier eh nichts verloren hatte!“
            Ein gewaltsamer Tod kann nicht schön geredet werden. Er kann nicht erklärt werden. Er kann nicht gerechtfertigt sein. Ein Mord an einem Verbrecher ist genauso schlimm wie ein Mord an einem Heiligen, weil ein Mord nicht relativiert werden darf und kann – zumindest nicht in unserem Land hier.
            Und deshalb ist vollkommen egal, ob ein Mordopfer schuldig oder unschuldig oder in der öffentlichen Wahrnehmung unschuldig und in Wirklichkeit schuldig war. Ganz egal, was er getan hat, er hat es nicht verdient, so ums Leben zu kommen! Ich weiß auch nicht, wieso es so wichtig sein sollte, einem Toten noch vorzuwerfen, was für ein schlechter Mensch er gewesen war und wieso es eine Bereicherung für die Öffentliche Wahrnehmung sein sollte, wenn man, statt den Fokus auf den gewaltsamen Tod zu lenken, lieber ständig erwähnen sollte, dass der Mann ein fieser, gemeingefährlicher Drogendealer war – was ja durchaus nicht unterschlagen wurde…

            Gut, gut. Unsere Medien arbeiten nicht immer sauber. Ich weiß das und es tut weh, wenn man das immer wieder und ständig mitbekommt. Unsere Medien sind tendenziös, sie berichten viel zu emotional und manchmal sogar bewusst irreführend.
            Die Frage ist nur: Wem glaubt man stattdessen? Irgendwelchen windigen Internetbloggern? Verschwörungstheoretikern? Diesen seltsamen braunen Esoterikern?
            Ich sehe durchaus, dass es eine Art Vakuum gibt und die Menschen unsicher sind, wem sie sich zuwenden sollen, wem sie glauben und (besonders gruselig) wem sie folgen können. Und wenn auf Regida-Demonstrationen Plakate mit einem Hinweis auf pi-news vorneweg getragen werden, dann weiß ich nicht, wie weit her es mit den moderaten Forderungen der Pegida auf dem Papier ist…
            Ich finde es auch problematisch, pauschal alle Medien als „Lügenpresse“ zu beschimpfen. Von vorne herein alles abzulehnen, das – naja – etabliert ist, halte ich für unklug – auch für strategisch unklug. Nicht alles, was in den öffentlich-rechtlichen Medien verbreitet wird, ist eine Lüge. Wie definiert man denn überhaupt „Lüge“. Sind Kommentare und Deutungsversuche schon „Lügen“ oder einfach nur (schlechter oder sonstwie gearteter) Journalismus? Ich finde das Wort auch vollkommen daneben… Lügen. Das sind Unwahrheiten, Falschimformationen – nicht „versteckte Meinungen“. Unsere Medien belügen uns nicht direkt – das, was sie aber machen, ist, unterschwellig eine Tendenz unterzubringen, meinetwegen auch Fakten umzudeuten, wenn sie beispielsweise Nazisymbole von ukrainischen Freiwilligen-Bataillonen nicht kommentieren. (Trotzdem ist es in unserem Land möglich, an diese Informationen zu kommen und die Medien dafür – konkret – zu kritisieren. Es passiert sogar in den so geschmähten Medien selbst… Zwar nur in Satire-Sendungen, aber immerhin kann man nicht von Zensur sprechen!)

            Pauschal jedoch alles als Lügenpresse hinzustellen, das nicht die eigene Meinung vertritt, ist dumm! Und ich glaube, dass das in der, von Ihnen so schön charakterisierten, blöden Masse passiert. Da haben sie ein schönes, neues Wort gelernt, mit dem sie ihre Wut darüber ausdrücken können, dass ihre (vielleicht extremen) Positionen nicht in den Medien stattfinden und blöken es in die Welt hinaus – und zwar ohne zu differenzieren zwischen Fakten und Meinungen.
            Es mag ein Vorurteil sein, aber ich traue Menschen, die Parolen nachbrüllen, nicht unbedingt immer zu, dass sie ihre Parolen auch sachlich und argumentativ begründen können…

          • vielleicht wollen Sie nochmal nachlesen, was ich geschrieben habe.
            ich habe in keinster Weise einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Delikt und Tod hergestellt, geschweige denn eine verharmlosende, beschönigende oder gar rechtfertigende Erklärung abgegeben; darum darf und muß ich Ihre Kommentare, in denen Sie mir eben dies unterstellen, entschieden zurückweisen;

            weiterhin schrieben Sie:

            »Unsere Medien arbeiten nicht immer sauber«

            nun weiß ich nicht, welches »Ihre« Medien sind, aber von denen, die ich wahrnehme, kann ich sagen, daß sie nicht immer unsauber arbeiten 😉

            oho, die Verschwörungstheoretiker und die seltsamen braunen Esoteriker dürfen auch nicht fehlen 😀
            fragen Sie mal die Grün*_Innen nach Echelon – soviel zur Verschwörungstheorie 😀
            und das Reizwort »braun« soll doch auch nur einen Beißreflex auslösen; na gut, ich will mal nicht so sein und beiß eben zu:
            auch das grünste Kräutlein Hoffnung wächst aus brauner Erde und selbst die purpurschillerndste Sumpfblüte entspringt dem dunkelbraunen Moraste.</ironie>

            das mit den PI-News-Plakaten beruht vermutlich auf der Toleranz gegenüber denjenigen, die mit den Kernforderungen übereinstimmen (denke ich mir zumindest, ich war schließlich nicht dabei, obschon mir das hier bereits jemand unterstellt hatte, wohl um mich zu diffamieren), aber auch darüberhinausreichende Meinungen, Sorgen oder Forderungen haben;

            »[…] Wie definiert man denn überhaupt ›Lüge‹[?]«

            wäre es ein Denkansatz, zu sagen, daß, wer nur die halbe Wahrheit sage, schon ein ganzer Lügner sei?
            Stimmen Sie Bertolt Brecht zu, daß einer, der die Unwahrheit sagt, weil er die Wahrheit nicht weiß, bloß ein Dummkopf sei, aber einer, der die Wahrheit weiß, sie aber eine Lüge nennt, ein Verbrecher?
            Oder ist Frau kantelberg-Abdulla lediglich psychisch krank, und die brdeutsche Tagespresse wird von Dummköpfen betrieben und geschrieben?

            Na klar, die Nazisymbole müssen auch noch auf den Tisch – wenn Sie damit das Swastika meinen, das Hoheitszeichen eines EU-Landes, und weltweit ein Heilssymbol ist (in Indien würde sich niemand in einen Bus setzen, der nicht mit einem Swastika geschmückt ist), dann ist das mehr als lächersam – damit wären wir nämlich wieder bei dieser Argumentation, mit der die politish correckten ihre Gegner gern mit Vollgas im Leerlauf rückwärts durch den Kreisverkehr schieben wollen;

            Wenn das Zeigen der Hoheitszeichen des einen Bundesstaates in einem anderen Staate desselben Bündnisses unter Strafe steht (§86a StGB), sagt dies sehr viel über den verbietenden Bündnispartner und eigentlich alles über den Wert des Bündnisses;
            mit der gleichen Argumentationskette kann auch das Benutzen von Eßbesteck, Zahnbürste und Seife untersagt werden, die Anwaltspflicht vor Gericht, die Radwegbenutzungspflicht und der Kehrbezirk sowieso

            »[…] Trotzdem ist es in unserem Land möglich, an diese Informationen zu kommen […]«

            da sind wir aber wieder bei den windigen Internetbloggern, Verschwörungstheoretikern und seltsamen braunen Esoterikern (wer auch immer die sein mögen 😀 )

            wenn Menschen Parolen nachbrüllen, sind es nicht ihre eigenen; aber letztlich sind die (Tot)-Schlagzeilen unserer qualitätsfreien Medien von gestern auch nichts anderes, als die Stammtischparolen von heute.

            Aber die Presse könnte doch endlich ihre angestammte Arbeit machen und investigativ tätig werden, denn eine Lüge kann man widerlegen, die Wahrheit aber kann man nur unterdrücken, oder wie Benjamin Franklin wußte: »Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.«

            Als ich die Schlagzeilensoldateska weiter oben Wahr-Sager nannte, war ich mir Lichtenbergs Weisheit: »Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen« nicht bewußt, aber es trifft 😀

          • Was ist denn Ihrer Meinung nach die Wahrheit? (Komischer Satz eigentlich…)
            Wenn Leute, die nachweislich Nazis sind, mit Nazisymbolen rumlaufen, nicht als Nazis bezeichnet werden, weil die Symbole ja in Ihrer ursprünglichen Bedeutung was total positives ausgedrückt haben?
            Also: Eine Wolfsangel im Wappen oder ein Hakenkreuz am Helm ist ein Indiz dafür, dass da eine Nazigruppierung am Werk ist. Das muss erwähnt werden und nicht verschleiert. So.
            Alles andere – auch der Mist mit dem Heils- oder Glückssymbol – ist nach Ihrer eigenen Definition eine Lüge durch Leugnen.

            Haben Sie was dagegen, dass Verschwörungstheoretiker und braune Esotheriker als unseriöse Quellen aufgezählt werden? Beweisen Sie das Gegenteil!
            Und tun Sie nicht so, als gäbe es in diesem Land nur entweder „Systempresse“ oder „unabhängige, freischaffende Blogger, die sich einzig der Wahrheitsfindung verschrieben haben“! Das ist genau das Schwarz-Weiß-Bild, das wir alle immer so gerne kritisieren.

          • Hallo Suede,

            falls du es noch nicht kennst, empfehle ich die Arbeiten der ständigen Publikumskonferenz. Die Antworten der jeweiligen Programmdirektion auf die Beschwerden sind im höchsten Maße erhellend: https://publikumskonferenz.de/forum/ 😉

          • Wahrheit … hm, vielleicht ist es das Konglomerat an Tatsachen, die übrigbleiben, wenn das Unmögliche ausgesondert wurde? zumindest ist dies Sherlock Holmes‘ Ansatz;

            was aber sind Nazis – zumindest jene in der Ukraine?
            Nationalsozialisten können es nicht sein, genausowenig, wie die Stalins, Maos und Pol Pots sowie deren Anhänger Kommunisten waren oder der Papst und seine Mitläufer Christen.
            was aber sind sie dann?

            »[…] Wolfsangel im Wappen
            Indiz […]für […] eine Nazigruppierung […]«

            also sind Katzweiler, Idar-Oberstein, Oestrich-Winkel, Mannheim, Dernbach, Frankfurt-Bornheim und Breidenbach (nur die ersten paar Wiki*-Funde, es gibt gewiß mehr) Nazidörfer?

            Das Swastika ist kein Hoheitszeichen Finnlands?
            Indische Hochzeiten und chinesische Geschenkpapiere sind ohne Swastika denkbar?
            Tatsachen sind Mist?
            Weil das seit der Steinzeit (und damit ist nicht das sinnbildliche, sondern das archäologische Paläolithikum gemeint) belegte Zeichen (im Verhältnis nicht einmal einen Wimpernschlag lang) mißbraucht wurde, kann es verboten werden?
            wie ist es dann mit dem Kruzifix, das ja seit dem Frühmittelalter bis gestern für Tod und Verderben steht?
            wie steht’s mit dem mohammedanischen Sichelmond, der seit Bestehen für Unheil und Vernichtung steht?

            Verschwö~dingens: sagen Sie doch bitte was zu Echelon, oder im Zweifel fragen Sie bitte Ihre Grün*_Innen-Abgeordnet*_Innen des Vertrauens – die wissen, was es mit der Ver/Beurteilung als Verschwö~ auf sich hat: seit Beginn der Achtziger des vergangenen Jahrhunderts wiesen die Grünen auf dieses Spionagenetzwerk hin und wurden deshalb als Verschwö~ betitelt – auch in »unseren« Medien, und das bis in die neunziger – also sind die Grünen überführte

            »[…] Verschwörungstheoretiker und braune Esotheriker[…]«

            1.) schrieb ich, daß ich nicht weiß, wer das sein soll, und
            2.) sind mir solche Pauschalplätze zu billig, und
            3.) ist dies kein Argument, sonst

            bei Ihnen klingt es ja so, als habe sich die Systempresse nicht der Wahrheitsfindung verschrieben – aber natürlich hat sie das! wie soll sie sonst wissen, was sie in der »Bericht«erstattung unterdrücken muß?
            und

            »[…] unabhängige, freischaffende Blogger […]«

            und, machen wir uns nichts vor, auch die Systempresse haben sich in erster Linie der Leserfindung & -bindung (Abonnenten, Um$atz, G€winn, Sie verstehen?) verschrieben…

          • Hallo Helge,

            von denen hab ich schon gehört. Sind das die, die die öffentlich-rechtlichen in schöner Regelmäßigkeit mit Programmbeschwerden nerven?
            Waren die nicht mal Thema bei Fernsehkritik.tv?

          • Ja, das ist deren (durchaus sinnvolle) Hauptbeschäftigung. Rechts oben unter den Menupunkt „Programmbeschwerden“ findest du die abgeschickten Beschwerden samt Antworten. Bisher scheint beim ÖR allerdings nur ein Trotz- und kein Lerneffekt einzusetzen.

        • Frl. Theowa, bittesehr, der Verwendungskontext des Wortes »Lügenpresse« im Jahre 1840, hierzu dürfen Sie jetzt »Nazi« herausarbeiten – aber bitte Nu(h)r mit belegten Zitaten!

          • Witzig wie ich hier nachweislich niemanden einen Nazi genannt habe, sondern nur dich, offenbar völlig zutreffend, dem PEGIDA-Spektrum zugeordnet habe, aber außer Suede alle gleich mit der Gutmenschen-Keule ankommen.

          • nein, niemand namentlich genannt, aber haben Sie, Fräulein Theowa, hier nicht ins Stöckchen gebissen? nun belegen Sie anhand von Fakten, Nu(h)r anhand harter Fakten – ‚kaY, auch auch http:‍//‍Books.Google.Li laß ich gelten – Ihre gewagte These, und bitte unterlassen Sie dabei Unterstellungen, danke!
            Die Guthmenschelnkeule habe ich nicht, niemals, und auch keinesfalls in der Zukunft geschwungen…

          • Meine Erwiderung richtete sich gegen das Nonsens-Argument, die Nazis hätten auch Brot gegessen, das wiederum in vorauseilender Schuldabwehr gegen die zu dem Zeitpunkt (und bis jetzt) von mir ungeschwungene Nazikeule gerichtet war. Brot essen ist keine politische Entscheidung, sondern, sofern man denn die Wahl hat, eine private. Die Presse insgesamt bzw. alle missliebig berichtende Presse als „Lügenpresse“ zu bezeichnen hingegen ist etwas politisches. Der Begriff an sich mag aus dem Vormärz stammen und schon im Kaiserreich verwendet worden sein, dass er von den Nazis nicht erfunden wurde macht ihn aber noch lange nicht gut, analytisch wertvoll oder richtig. Stalin war auch kein Nazi, „Bullenschwein“ ist ein menschenverachtendes Wort, auch wenn es nicht von Nazis erfunden wurde.
            Zudem verbitte ich mir, wie du, Unterstellungen. Keinde dieser vier Idiotien haben ich behauptet:
            „die Presse lügt nicht,
            »Islam« heißt »Frieden«,
            die Genderassisten wollen Gleichstellung,
            die Erde ist eine Scheibe und ruht auf den diamantenen Panzern vier güldener Schildkröten…“

            Weder lügt „die“ Presse noch lügt sie nicht, Zeitungen und Fernsehsender jedes politschen Bekenntnisses interpretieren die Welt, wie sie sie gerne sehen wollen. Fakt ist, Bachmann ist ein verurteilter Dealer und Unterhaltsverweigerer und eine signifikante Anzahl von Personen auf den Pegida-Demos haben sich auf Facebook oder gegenüber der Presse rassistisch geäußert oder sind polizeibekannte Neonazis. Außerdem sind viele Menschen auf diesen Demos, auf die nichts davon zutrifft. Wenn man diese Menschen mit diesen Tatsachen konfrontiert, können sie sich dazu verhalten wie sie wollen, aber die Zeitungen und Rundfunkanstalten dürfen daraus eben auch ihre Schlüsse ziehen. Wenn jetzt die Nicht-Neonazis und Nicht-Rassisten sagen, dass es ihnen egal ist, mit wem sie da spazieren, dann dürfen die Zeitungen und Rundfunkanstalten daraus ihre Schlüsse ziehen. Man kann sie aber nicht zwingen, sich der Bewegung durch Jubelartikel anzudienen.
            „Islam“ hieß schon etymologisch nie „Frieden“ sondern „sich unterwerfen“, unterstelle mir da keine Unkenntnis oder Manipulationsabsicht.
            Zu Gender kann ich nur sagen: Mimimi, die Präsidentin der Uni Leipzig hat das generische Femininum im offiziellen Schriftverkehr der Uni eingeführt, jetzt werden wir alle kastriert und verschwult!

          • Sie erstaunen mich – freilich ist Brotessen eine politische Entscheidung; Essen ist stets ein politischer Akt, ein politisches Bekenntnis, alles, was in der Öffentlichkeit geschieht, ist politisch, weil es die Polis (den altgriechischen Stadtstaat) betrifft – ob ich auf die Straße trete oder rasenlatsche, ob ich den Briefträger grüße oder die Obsthändlerin, ob ich an der Kreuzung einem von links kommenden Raser die freie Fahrt lasse, obwohl ich Vorrang hatte, ob ich mich entscheide, beim Pakistani im »Dürüm-Pizza-Steakhose ›Mekong‹« zu essen oder in Meyers »zur lachenden Wildsau«, es ist politisch: um beim ersten Beispiel, dem Brot zu bleiben, ich ziehe bewußt den im Erzgebirge angebauten Roggen, vermahlen im Osterzgebirge und in einem Dresdner Biobetrieb zu einem Sauerteigbrot verbacken, einem importierten, tausende Kilometer mittels eines Dieselmotors herbeigekarrten Reis vor; die Borthener und Pillnitzer Äpfel munden mir besser als Tafelobst denn die ebenfalls herangekarrten Apfelsinen, und chilenische Erdbeeren sind mir ebenfalls kein Genuß – es gibt Menschen, die aktiv für die Erhaltung der Schöpfung eintreten, ohne an diesen orientalischen Wüstendämon zu glauben, und es gibt Leute, die die Döner genannten Schlachteabfälle aus Qualhaltung fressen und dies euphemistisch »Ernährung« nennen…

            allerdings nehme ich mir die Freiheit, und ich werde sie weiterhin nehmen, eine gleichgerichtete Medienlandschaft, in der Meinungsabsonderung als Bericht bezeichnet wird und Diffamierung als Meinung, als unaufrichtig zu bezeichnen, und diese Einschätzung, die der Volkszorn eben kurz und knackig unter »Lügenpresse« zusammenfaßt, vermag ich sehr wohl im Einzelgespräch dezidiert zu belegen.

            gehen wir d’accord, wenn ich sage, daß Stalin ein Verbrecher war, ein Massenmörder und ein Kriegsverbrecher?
            gehen wir immer noch d’accord, wenn ich sage, daß »Bullenschwein« eine Beleidigung für beide Seiten darstellt? immerhin ist das Schwein ein sehr soziales Tier und würde nur unter Drogen seine Artgenossen mit Lust verletzen, und der andere geht auf zwei Beinen…

            was hingegen die Systemterminologie »polizeibekannt« sagen soll, weiß ich nicht, aber mein Sohn, von so einem Schwarzuniformierten Robocop gestoßen, stolperte einem anderen solchen Knüppelgardisten vor die Füße, was diesen zu Fall brachte – seitdem wird er in der Kartei »Gewalttäter Sport, Kat. C« geführt; insofern ist »polizeibekannt« geradezu eine Auszeichnung, oder, wie eine Kaderleiterin zu mir sagte: »im Knast gewesen zu sein, ist keine Schande – auch Thälmann hatte gesessen!«

            Natürlich dürfen die Journaille und der Rest der Medieneinfalt ihre Schlüsse ziehen, sofern sie es auf allen Seiten gleich tun.
            solange aber die Journalunken über Bande spielen, um immer die eine Seite mit Jubelartikeln zu hofieren und immer die andere Seite ins schlechtere Licht zu rücken, gilt der Satz:

            wer mit dieser Presse spricht,
            ist nicht ganz dicht!

          • Hallo Theowa,

            ich will dich nicht entmutigen, aber das hier ließe sich abkürzen, wenn du bereit wärest, einzusehen, dass hier Hopfen und Malz quasi in den Gulli gekippt ist.
            Es gibt Menschen, denen ist mit gesundem Menschenverstand nicht beizukommen, weil sie in ihrer eigenen Vorstellungswelt immer irgendein weithergeholtes (gerne auch wortklauberisches) Argument oder Beispiel finden, das ihre Ansichten bestätigt – auch wenn es inhaltlich nichts zur Diskussion beiträgt, sondern – im Gegenteil – davon ablenkt und Nebenkriegsschauplätze eröffnet…

            „Sevvies“Argumentationen basieren immer darauf, Missverständnisse entweder zu provozieren oder mutwillig herbeizuführen. Man kann nicht miteinander sprechen, wenn einer immer nur nach einem Weg sucht, das Gesagte – das im Kontext absolut verständlich ist – so zu zerfestzen und in einen neuen Zusammenhang zu setzen, dass es jede Bedeutung verliert.
            Ich kenne mehrere Leute, die eine ähnliche Art zu kommunizieren aufweisen und das sind sehr einsame, sehr unbeliebte Menschen.

            Jemand, der ernsthaft impliziert, dass ukrainische „Freiheitskämpfer“ sich das Hakenkreuz anstecken, weil sie unter einem indischen Glücksymbol kämpfen wollen, der ist nicht ganz dicht und verbreitet genau die Art Lüge, die er den Medien möglicherweise vorwirft!
            Jeder, der pauschale Urteile fällt, hat Unrecht. Die Presse – in ihrer Gesamtheit – macht nicht alles richtig, aber sie macht auch nicht alles falsch! Sich auszuklinken aus der öffentlichen Debatte, die man selbst anstoßen wollte, wie Pegida es tut (oder bis vor kurzem getan hat), ist bezeichned dafür, dass diese Leute Angst vor den Fakten haben. Die haben Angst vor den Fakten, deshalb sind sie wütend auf die, die sie ihnen womöglich unter die Nase reiben und behaupten dann, man würde ihnen Meinungen unterjubeln, obwohl es in vielen Fällen Schlussfolgerungen sind…
            Ich denke schon, dass man mit den Sprechern von Pegida reden sollte, auf dem Papier sind deren Forderungen ja tatsächlich moderat (auch wenn man sie nicht teilen muss). Leute, die aber Werbung für rechtsradikale Websites Werbung machen, stumpfsinnige Parolen gegen die Medien durch die Straßen blöken – egal, ob sie nun wirklich rechtsradikal sind oder nicht -, die braucht man tatsächlich nicht ernst zu nehmen. Von solchen Leuten braucht man keine vernünftigen Ideen und schon gar keine sinnvolle Politik zu erwarten. Im Prinzip hat Pegida ein Problem. Dass so viele Leute glauben, die würden ihre (ausländerfeindliche) Meinung vertreten, lässt Pegida am Ende unglaubwürdig und reaktionär erscheinen. Dass der Bachmann sich nun tatsächlich als… naja verkappter Ausländerfeind (seine Facebook-Kommentare finde ich da viel bezeichnender als seine Kriminellenkarriere (die macht ihn nur doppelmoralisch) oder das meinetwegen wirklich parodistische Hitler-Foto) entpuppt, ist nichts anderes als ein Treppenwitz.

            Den Brotvergleich fand ich tatsächlich auch ein bisschen daneben. Brot zu essen, ist keine Provokation und keine gewollte und bewusste Beleidigung gegen jemanden. Alle Medien pauschal als ewige Lügner zu bezeichnen, ist dagegen schon nicht gerade eine Einladung zu einem Austausch der Ansichten, sondern eine (Vor-)Verurteilung.
            Dass das Wort „Lügenpresse“ ein Nazibegriff ist, ist allein noch kein Argument für oder gegen das Wort an sich, aber ist ein Hinweis, ein Indiz dafür, wo die Reise eventuell hingeht. Das Wort ist nicht (wie zum Beispiel die berühmte „Autobahn“) wertneutral, sondern ganz klar wertend gemeint. Wer das Wort also verwendet, zeigt, dass er entweder nicht weiß, was er da brüllt oder dass es ihm egal ist, wer sonst noch mit diesem Wort Gehör finden wollte. Es wäre sicherlich möglich gewesen ein anderes, gut klingendes Parolenwort zu konstruieren, um die Presse zu verunglimpfen, trotzdem hat man ausgerechnet dieses genommen…
            Ich bin ja generell kein Freund von Parolen, aber wenn man sich doch dazu hinreißen lässt, hinter einer solchen zu stehen, dann macht man sich doch vorher schlau, ob die Parole nicht vielleicht schon mal in Gebrauch war…

            Ich denke, mit Beleidigungen und Vorwürfen kommt man in dieser Diskussion nicht weiter und auch Pegida muss – wenn sie denn ernst genommen werden wollen – einen Schritt weiter gehen, und sachlich argumentieren, statt polemisch und zusammen mit wirklich jeder noch so rechts außen angesiedelte Strömung. Unser „Sevvie“ hier geht diesen Schritt bewusst nicht, vielleicht weil es ihm Spaß macht, immer neue, kreative Umschreibungen dafür zu finden, dass er die etablierten Medien generell scheiße oder weichgespült oder gleichgeschaltet (noch so ein Wort…) findet. Mit Zitaten längst verstorbener Leute, die ihre Sätze in vollkommen anderen Zusammenhängen und unter vollkommen anderen Voraussetzungen gesagt haben, kann man keine Diskussion über konkrete Missstände und Probleme führen. Es gibt keine universellen, abstrahierten Wahrheiten. Nicht von Benjamin Franklin, noch von sonstwem.

            Wie Helge irgendwo verlinkt hat, gibt es diese nette, kleine Gruppe, die in letzter Zeit Programmbeschwerden in Hülle und Fülle formuliert, um darauf aufmerksam zu machen, wo genau, die öffentlich-rechtlichen Medien entweder bewusst oder unbewusst falsch, tendenziös oder ungenau berichten. Das finde ich sehr viel hilfreicher, als das ewige: „Den Medien kann man ja gar nichts glauben, deshalb klinke ich mich da total aus!“
            Dass der ÖR sich bei seinen Antworten und Kommentaren zu den einzelnen Beschwerden nicht mit Ruhm bekleckert, ist tatsächlich skandalös und ziemlich unprofessionell. Kritisiert mal lieber das, statt der Tatsache, dass gewisse (extremistische) Haltungen im ÖR nicht stattfinden… (obwohl ich Peter Hahne machmal schon hart an der Grenze zur extremistischen Betroffenheitsheischerei finde…)

          • danke, Fräulein Suede, daß Sie bewiesen, nicht gelesen zu haben:
            Sie unterstellten mir, diesen Begriff verwendet zu haben, führten ihn jedoch hier selbst erstmals ein, mehr noch, Ihre Verwendung ist hier bisher die einzige (gehn Sie suchen, [F3] hilft…).

            Ist aber dieser Begriff nicht zutreffend, wenn man, früh am Radio auf den Wetterbericht wartend, den eingestellten Sender nicht an den Nachrichtentexten – die nicht nur inhaltlich, sondern oftmals im Wortlaut identisch sind – erkennen kann, sondern nur an der Regionalität von »Wetter & Verkehr«, und vielleicht an der Sprecherstimme?

            Bei diesem Begriffe, hier gebe ich Ihnen recht, handelt es sich, im Gegensatz zur »Lügenpresse«, um eine echte nationalsozialistische »Errungenschaft«
            Daß Sie aber den Begriff »Lügenpresse«, dessen Verwendung auf die Ära Metternichs, des Großmeisters der Zensur, zurückgeht, als nazi bezeichnen, obwohl diese Zuweisung bereits hier im Strange widerlegt wurde, läßt mich an Ihrem Geschichtsbilde zweifeln…
            andereseits: Ihr Geschichtsunterricht fand in der BRD statt? na dann…
            halten Sie mal Mannheim weiter für’n Nazidorf 😉

            ich stellte Fragen zu unklaren Begriffen rsp. Definitionen, denn Voraussetzung eines sinnvollen Dialogs ist ein gemeinsamer Zeichenvorrat, erhielt aber keine Antworten, sondern Meinung zu frageeinleitenden Halbsätzen.
            Bspw. kam von Ihnen, Fräulein Theowa, daß die Wolfsangel ja sooo nazi sei. Darf ich Ihnen Suedes Worte entgegenhalten? ja?

            »Jeder, der pauschale Urteile fällt, hat Unrecht.«

            Danke.
            zugegebenermaßen beruft (oder: berief?) sich die »Swoboda« auf Traditionen, die in eine Zeit reichen, da Stalins Holocaust an den Ukrainern ein Terrorregime darstellte, und der Einmarsch der Wehrmacht eine Befreiung (wer dies bestreitet, hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepaßt, oder er hatte keinen Geschichts-, sondern einen Geschichtenlehrer, oder … ähm, das mit dem Geschichtsbild hatten wir ja schon 😀 aber das sind Fakten, wie auch die Katynlüge, die man auch zu stalinistischsten Zeiten in der DDR wissen konnte, wenngleich nicht aus dem Unterricht; allerdings setzte das ein wenig Wollen voraus, und die Vorläufer der windigen Blogger 😀 ), und daran erinnern sich eben die meisten überlebenden Ukrainer; darüber hinaus gilt auch, daß man sich manchmal mit seltsamen oder eigentlich gegnerischen, vielleicht sogar unappetitlichen Gruppierungen zusammentun muß, um einen gemeinsamen Feind zu vertreiben; das heißt ja nicht, daß der Feind meines Feindes gleich mein Freund sein muß, sondern nur ein zeitweiliger Bündnispartner.

            »Jemand, der ernsthaft impliziert, da[ß] ukrainische ›Freiheitskämpfer‹ sich das Hakenkreuz anstecken, weil sie unter einem indischen Glücksymbol kämpfen wollen […]«

            ein Glück, daß ich mir das Ding nicht anheften muß, weil ich nicht impliziert, sondern gefragt habe 😀 und ich brachte Beispiele zu Ihren behaupteten Verschwörungen, unter anderem Echelon; wieso kommt da nix von Ihnen? Grüne Verschwö~ sind wohl grad nicht opportun?

            Nein, so etwas ist keine Diskussionskultur; Zeichenvorrat, Sie verstehen? – wenn Sie freilich Neusprech für eine Kommunikationsbasis halten, kann ich Ihnen wirklich nicht helfen.

          • Sie bestätigen alles, wirklich alles, was ich zuvor ausgeführt habe!

            Ihnen ist nicht beizukommen. Ist das die Altersborniertheit, mit der sie mich auch fortwährend „Fräulein“ nennen, obwohl ich Ihnen schon mal gesagt habe, dass man das heute 1. nicht mehr verwendet, weil es als eine Beleidigung empfunden wird und ich mit fast 30 doch langsam mal erwarten darf, als Frau (und ich als Mädchen) angesprochen zu werden, wenn man sich schon nicht dazu durchringen kann, das im Internet übliche Du zu verwenden!

            Implikationen sind auch in rhetorischen Fragen enthalten und auf Ablenkungsmanöver Ihrerseits gehe ich nicht ein. Ich wüsste auch nicht, wieso ich mich für die grüne Partei für irgendwas rechtfertigen müsste und ich weiß auch nicht, was das mit dem Thema zu tun hat und ich weiß auch nicht, was in Ihrem Kopf so vor sich geht und es interessiert mich auch kein bisschen!
            Aber wenn Sie nicht in der Lage und nicht Willens sind, ihre Sprache in einem zivilisierten Rahmen (dazu zählt auch das Vermeiden des Wortes Neger!) zu halten und Menschen, die dies tun als „Neusprecher“ zu verunglimpfen, dann weiß ich nicht, wie weit her es mit Ihren westlichen Werten ist, die Sie ja ach so schützenswert und bedroht finden. Sich wie die Axt im Walde aufzuführen und bewusst und voller Genugtuung Beleidigungen auzusprechen oder zu implizieren für ein Grundrecht halten, kommt mir nicht gerade zivilisiert vor!

          • Sie müssen sich für keine Partei rechtfertigen, sondern sich erinnern, was denen vorgeworfen wurde – ich impliziere, daß Sie sich zu erinnern vermögen, auch an 15 Jahre zurückliegende Skandale, zum Beispiel einen ungerechtfertigten Verschwörungstheorievorwurf – nein, nicht die Grünen warfen vor, sondern ihnen wurde vorgeworfen; am Ende hatten sie doch recht…

            Neusprech heißt, vorsätzlich oder mitläuferisch Begriffe zu entwerten, umzudeuten, zu verwirren, und dazu gehört, eindeutige Begriffe zugunsten mehrdeutiger wortfeldübergreifender aufzugeben, oder, noch schlimmer, als beleidigend zu diffamieren.
            Schwarzer=Pfaffe
            Schwarzer=Kathole
            Schwarzer=C**-Politiker
            Schwarzer=Schornsteinfeger
            Schwarzer=Körperpflegemuffel
            Schwarzer≠Neger

            aber da dies alles nicht mehr zum Thema gehört, beende ich den Disput; ich habe schließlich noch ein konstruktives Familienleben 😉

          • abschließend, Frau Suede: falls Sie noch etwas substantielles zu sagen haben, statt wie’n bockiges Fräulein anstelle der Argumente nur »Sie bestätigen alles, wirklich alles, was ich zuvor ausgeführt habe« zu rufen:
            mein Postfach heißt Severus.Granger@web.de

          • Nee, ich hab nämlich noch ein konstruktives Arbeitsleben…

          • ein‘ hab ich noch:
            man mag zu Kriminell*_Innen stehen, wie man will, man mag Femini~ sehen, wie man will, aber wo sie recht hat, die Alice

        • auch, wenn sich der Zusammenhang zwischen dem Erstochenen und der PeGiDa, wie er anfangs sofort von den Wahr-Sagern der Wahrhaftigen Presse geweissagt wurde, nicht bestätigt hat, der Täter scheint jedenfalls ein Brauner gewesen zu sein – wenngleich kein Brauner Esoteriker;
          die Wahr-Sager haben sich zu ihren falschen Verdächtigungen allerdings noch nicht erklärt, geschweige denn die falsch Verdächtigten um Verzeihung gebeten;
          naja, wenn ich die Wahr-Sager nicht nach ihrem Handeln betiteln darf, dann wenigstens nach ihrem Unterlassen, wenngleich in ironischer Umkehr: »Wahr-Sager« eben…

          • Du tust so, als wären Nazis und Schwarze vergleichbare Gruppen. Genau das ist dein Problem.
            Nazis unter Generalverdacht zu stellen, erachte ich als durchaus vernünftig.
            Ausländer/Farbige/Migranten unter Generalverdacht zu stellen, ist rassistisch.
            Man kann sich nicht für seine Herkunft entscheiden, aber man kann sich dazu entscheiden, ein Nazi zu sein oder nicht.
            Ein Mord ist ein Mord. Es macht ihn nicht mehr oder weniger schlimm, ob er von einem Nazi oder von einem Ausländer verübt worden ist.
            Mir erschließt sich nicht, warum es so wichtig sein soll, zu erwähnen, welche Hautfarbe ein Mörder gehabt hat, es sei denn, man will implizieren, dass alle Schwarzen potentielle Mörder sind.
            Was die Medien allerdings berichten, sind (mutmaßliche) Gründe für einen Mord. Und eine fremdenfeindliche Gesinnung ist nun mal ein nachvollziehbarerer Grund als die schwarze Hautfarbe des Täters.
            Man erwähnt ja auch nicht, wenn ein Mörder Vegetarier war, oder Laktoseintolerant, oder dergleichen. Das sind irrelevante Fakten, es sei denn man möchte unterschwellig ausdrücken, dass diese oder jene Eigenschaft generell einen Menschen verdächtig macht. Die schwarze Hautfarbe tut das nicht, eine fremdenfeindliche Gesinnung schon.

            Im Übrigen: Ich habe nirgendwo gelesen, dass irgendjemand ernsthaft Pegida für diesen Mord verantwortlich gemacht hatte.

          • es genügt, daß in den Boulevard- und anderen Gossengazetten* der Kontext »…während PeGiDa marschierte…« hergestellt wurde; daß sich währenddessen ein Haufen Linksextremisten, Antifa-Schläger und ähnliche Terrorverdächtige zusammenrottete, wird nicht einmal am Rande der »meinung«sbildenden Moralkeule gesagt – es sind halt Wahr-Sager, Trelawney läßt grüßen…

            mein Kommentar war also eigentlich nur eine sarkastische Überhöhung des (vermuteten) Sachverhalts.

            »[…]als wären Nazis und Schwarze vergleichbare Gruppen[…]«

            auch, wenn Sie mich gleich des absichtlich-mißverstehen-wollend-aus-dem-Zusammenhang-reißens zeihen werden, »Schwarzer« ist die neutralste Bezeichnung für einen Katholiken, einen C***-Politiker, einen Schornsteinfeger in Tracht sowie einen Hygienemuffel (die letzte Deutung wäre »Steuerhinterziehende Feminischistin«, aber das wäre dann wirklich eklig!); die ersten beiden sind Vertreter einer Weltanschauung, die sich durchaus mit jeder anderen Weltanschauung vergleichen läßt, gleichgültig, ob mit der der Mohammedaner, der Juden, der Kommunisten, der Sozialdemokraten** oder der Nationalsozialisten***, und die nächsten beiden sind Grund genug, einen Neger nicht als rußig, schmutzig, dreckig, ungewaschen zu benennen – mein Enkel ist halber Neger, und ich werde mit Freuden jedem Rassisten auf’s ungewaschene Maul kloppen, der ihn als »Schwarzer« betitelt!

            Noch schlimmer als »Schwarzer« ist nur noch »Farbiger« – farbig ist ein Fastnachtsclown mit Konfetti an der Backe (oder allenfalls noch ein Douglas-Opfer mit allergischer Reaktion)!

            wie bereits gesagt, Begriffe klären…
            hatten Sie übrigens noch etwas zu meinem Gestrigen von 12.20Uhr zu sagen?
            ++++++++++++++++++++++++++++++

            * ich werde keine Verweise mehr placieren;

            ** haben Sie bemerkt, daß ich nicht das leicht einfältig wirkende »Sozis« oder das rassistische »Sozzen« verwende?

            *** die nur von Argumentativ Unterlegenen und deren Nachplapperern möglichst abfällig zischend als »Nazis« bezeichnet werden – schon die Verwendung dieses entwertenden Begriffes ist nicht besser, als einen Neger »Nigger« zu nennen oder einen Kommunisten »Kotzi«;

          • im übrigen können wir es am hier besprochenen Thema festmachen: die Wahr-Sager schießen sich ein, unisono (gleichtönend) meinethalben, weil »gleichgesch… ja sooo nazi ist, aber wenn’s ans Entschuldigen, gar ans Schuld-Eingestehen geht, scheiβen sie sich ein, ebenso gleichgerichtet;
            was die Pozilei dort geleistet hat, war Rassismus pur, und was die Wahr-Sager der Nichtlügenpresse draus gemacht haben, war rassistischer Rassismus in Reinstkultur, ach was sag ich, das war schon rassosistischer Rassosissimus – nein, ernsthaft: wohin ich schaue, ist das, was als Meldung erscheint, Meinung, und was als Kommentar erscheint, Hetze oder Demagogie;
            leider wird jedes Argument bei Ihnen, Frau Suede und Fräulein Theowa, Säue vor die Perlen geworfen sein;

            erst nach mehrmaligem Überlesen habe ich festgestellt, wo Sie mir (auch) das (nichtgesagte) Wort im Munde (rsp der Tastatur) umgedreht haben, insofern meine Hochachtung, denn sowas hat zuletzt mein Rabbi geschafft 😉 also: bis zum nächsten Truppenübungsplatz!

          • Wow… wie Sie hier quasi Sebstgespräche führen, dafür dass Ihr Privatleben Sie ja so einspannt…
            Sie verwechseln übrigens Argumente mit Beispielen…

          • nun, ein Argument wird, zumindest in der wiki, bezeichnet als:

            »eine Aussage oder eine Kette von Schlussfolgerungen, die zur Begründung einer anderen Aussage (oder Behauptung) herangezogen wird«

            und damit ist mein Beispiel, auch wenn’s Ihnen nicht paßt, ein Argument, weil ich damit meinen Standpunkt befestige.

            aber meckern Sie ruhig weiter; wer schon nix substantielles hat…

          • jetzt habe ich doch vom Dienstrechner aus geschrieben – macht nichts, ich bleibe trotzdem derselbe 😀

          • Die These ist: „Unsere Medien lügen uns ständig und systhemantisch an!“
            Das Argument ist: „Sie tun das, weil sie ideologisch vorbelastet sind, weil in den Rundfunkräten Vertreter von Parteien, Kirchen und andern Institutionen sitzen, die es nicht zulassen, dass allzu negativ über sie berichtet wird und weil Journalisten nur dann eine Anstellung bekommen, wenn sie konforme Ansichten vertreten. Außerdem passen sich die Journalisten der Schnelllebigkeit unserer Zeit an, weswegen sie weniger recherchieren und reißerischere, boulevardeske Schlagzeilen wählen. Das hat zur Folge, dass häufig falsche Schlüsse gezogen, falsche Fakten verbreitet und Geschichten falsch wiedergegeben werden.“
            Ein Beispiel ist das, was Sie geschrieben haben.

            Hat man in der DDR nicht erörtern gelernt, oder was?
            Dafür, dass Sie sich hier fortwährend über meine Schuldbildung lustig machen, haben Sie erschreckende Defizite in der Theorie einer Argumentation!

            Ein Beispiel kann nie ein Argument sein, weil es sich bei ihm um einen konkreten Einzelfall handelt, der nichts beweist, weil er auch eine Ausnahme sein kann. Er belegt und veranschaulicht das Argument, das im Idealfall vor das Beispiel gestellt wird. Zu einer These sollte man, um glaubwürdig zu sein, übrigens mehrere Argumente bringen können und pro Argument so um die zwei Beispiele.
            Eine vollständige Erörterung erfordert dann aber noch Antithese, Gegenargument, Gegenbeispiele und die Sythese.

            Dies könnte dann so aussehen:
            Antithese: „Unsere Medien lügen uns nicht mutwillig an!“
            Argument: „Unser Grundgesetzt garantiert freie Medien und generell Meinungsfreiheit. Das heißt, es ist theoretisch möglich, ein Medium mit jedweder Färbung zu etablieren. Wir haben eine Fülle von Printmedien, sowie private und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, in denen alle Meinungen und Perspektiven ihren Platz finden. Außerdem ist die Tatsache, dass Falschmeldungen einiger Medien von anderen aufgedeckt werden und öffentlich gemacht werden, ein Beweis dafür, dass eine generelle einseitige Berichterstattung in der Form, wie sie kritisiert wird, nicht stattfindet.“
            Beispiel: Springer-Presse, die Junge Freiheit und dergleichen im Vergleich mit der taz (zum Beispiel) – „die Anstalt“ als Gegenentwurf zum vermeintlichen Meinungsmainstream im ÖR.

            Synthese: Unsere Medien arbeiten nicht immer sauber – vielleicht sogar vorsetztlich. Dennoch werden Meinungen nicht unterdrückt. Guter Journalismus scheitert nicht an Denk- oder Schreibverboten, sondern sind das Resultat von unzureichender Ausbildung, Recherche und den Erwartungen eines Publikums, das einfache Antworten auf komplexe Fragen erwartet und sich von Skandalen, Gesten und Bildern eher beeindrucken lässt als von Fakten bzw. ehrlicher Unwissenheit.

          • Wikipedia dazu, weil Sie das ja so gerne heranziehen:

            „Belege sind für sich genommen noch keine Argumente. Sie ergeben erst einen Sinn, wenn sie in den Argumentationszusammenhang eingeordnet werden und deutlich geworden ist, in welcher Hinsicht sie das Argument stützen. Beispiele müssen so gewählt sein, dass sie einen (abstrakten) Argumentationszusammenhang veranschaulichen und plausibel machen können. Die Anschaulichkeit der Belege ist sekundär, da der Rezipient bereits durch die Begründung überzeugt wurde.“

          • Ich verneige mich vor Ihnen und danke Ihnen für Ihre Ausführungen.
            anscheinend habe ich da irgendwann etwas grundlegendes miß-, falsch oder gar nicht verstanden, und meine Äußerungen dürfen, unter Polemik subsummiert, als allgemeine Unmutsbekundungen abgeheftet werden?

            »[…] Das Argument ist: ›Sie tun das, weil sie ideologisch vorbelastet sind […]‹«

            ist doch aber – nach Ihrer Darstellung – auch kein Argument, sondern nur wieder eine These (»unsere Medien sind ideologisch vorbelastet«), die mit der Behauptung:

            »[…] weil in den Rundfunkräten Vertreter von Parteien, Kirchen und andern Institutionen sitzen, die es nicht zulassen, da[ß] allzu negativ über sie berichtet wird und weil Journalisten nur dann eine Anstellung bekommen, wenn sie konforme Ansichten vertreten[…]«

            gestützt wird, abgesehen davon, daß die Umschreibung »andere Institutionen« für diverse Zentralräte recht verharmlosend ist.

            Ich für mein Teil fürchte, in meiner Diskussionskultur sehr von meinem Freizeitvergnügen »Mittelalter« durch die Authentiker (»wahr ist, was belegbar ist«) geprägt worden zu sein; da heißt es nämlich, daß, wenn ich für eine Behauptung einen stattgefundenen Fall beibringe, die Behauptung wahr ist und gilt…

          • Nope. Ein Beispiel ist ein Fall, der ausgelegt werden muss (denn ein Fall hat für sich alleine gesehen erstmal keine Bedeutung, die muss man ihm erst durch Interpretation geben) und eine Annahme oder einer Schlussfolgerung veranschaulicht, nicht aber beweist. Ein Beweis ist allgemeingültig und abstrakt. In der Mathematik belegt man ja wahre Aussagen auch nicht mit konkreten Zahlenbeispielen, sondern mit Variablen, die für alle Elemente einer vorher definierten Menge stehen.
            Ein Beispiel, das allein für sich im Raum steht, kann immer auch nur eine Ausnahme sein. Sprich, wenn ein Journalist einmal Scheiße baut, heißt das nicht, dass alle Journalisten immer Scheiße bauen. Dieser Rückschluss ist für sich genommen logisch falsch! Wenn aber eine Studie vorgelegt werden kann, mit der man nachweisen kann, dass soundso viele Prozent alle Medienberichte falsch sind, dann hat man was Brauchbares in der Hand… ansonsten muss man sich eben darauf verlassen, dass man logische Begründungen zur These finden, die man dann veranschaulicht mit konkreten Beispielen.

            Der Satz „Unsere Medien sind ideologisch vorbelastet.“ wird näher erläutert durch den nachprüfbaren Fakt, dass es die Rundfunkräte aus Vertretern von Interessensverbänden zusammengesetzt ist. Es ist also eine vorangestellte Schlussfolgerung, keine These. Eine These ist eine Behauptung, die zunächst im leeren Raum steht und deren Ansicht man teilen oder nicht teilen kann.
            Ein Argument ist dann besonders überzeugend, wenn es neutral, also nicht wertend formuliert ist. Ich vermeide deshalb „Verharmlosungen“ oder „Verschärfungen“.

            Im Besinnungsaufsatz bleiben am Ende übrigens weder These noch Antithese stehen. Man kann als Autor oder Leser zu einer der beiden Seiten tendieren, aber die provokanten Aussagen der Thesen müssen üblicherweise in der Synthese relativiert werden. Hier findet man dann normalerweise einen Kompromiss als Lösung der Ausgangsfrage.

            Dass ein einziger stattgefundener Fall gleich eine verallgemeinerbare These beweist, halte ich für absoluten Unfug. Wenn die im Mittelalter so diskutiert haben, weiß ich, warum die damaligen Philosophen alle derartige Flachpfeifen waren…

          • »[…]da[ß] [nicht] alle Journalisten immer Scheiße bauen[…]

            muß glaubich nicht weiter erläutert werden, es sind ja auch nicht alle Bäume Eichen, wohl aber sind alle Eichen Bäume 😀

            nun verhält es sich so, daß einem die Ungereimtheiten, die Ungenauigkeiten und die vorsätzlichen Unwahrheiten, je näher man an einer Materie steht, um so brüllender ins Auge springen, und tendenziöse oder gar lügende Berichterstattung empfinde ich immer als eine persönliche Beleidigung, als eine Beleidigung sowohl meines Geistes als auch meiner Person; so etwas kommt bei mir immer an als »du bist zu dumm, die Wahrheit zu erfassen« und »du bist es nicht wert, die Wahrheit zu wissen«, und darauf reagiere ich inzwischen zunehmend gereizt, grob und polemisch, was gelegentlich auch die eigentlich harm-& ahnungslosen Verteidiger dieser Flegelhaftigkeiten abbekommen – ist also nie persönlich gemeint!

            einer Statistik traue ich nur, wenn ich sie selbst gefälscht habe die erhobenen Fragen kenne, die Anzahl und Auswahlkriterien der Befragten weiß rsp. den Datenpool kenne und die erhebende Institution als vertrauenswürdig einschätze;

            apropos Datenpool: is doch komisch, daß einen Tag, nachdem das russische Verteidigungsministerium angekündigt hat, Auschwitz-Akten freizugeben, das Archiv der Moskauer Akademie, wo die Dinger liegen, brennt…

            und möglicherweise hatte ich mich mißverständlich ausgedrückt: die Authentiker sind jene, die auf Mittelaltermärkten nicht selten für Stunk sorgen, weil sie (bei den Darstellern & Händlern) Kuli, Schraubgläser, Edelstahlbesteck und Vliespullover, ja sogar Gummisohlen, Brillen und Hörgeräte monieren, weil »is ja nich belegt« (oder kurz: »is nich a« wie authentisch) – der Extremfall war, daß eine Händlerin vom Lager fliegen sollte, weil sie, mit ihrem Hund Gassi gehend, die Häufchen mit einer Plastetüte (»des is nich belegt!« – »Nö, aber gefüllt!«) aufnahm, und ein interner Witz sagt, daß Authentiker, die A-Klasse auf dem Markt, nur Pizza und Wurstbrot essen, weil die ja belegt sind 😉

            soll heißen: ein Beleg rechtfertigt die Verwendung, und daraus sind dann solch lustige belegsimulierende Marktbezeichnungen entstanden wie Drachenspucke für Cola, Mohrenschweiß für Kaffee, Räucherkräutlein wider die Übel der Pestilenz für Zigaretten, Taschendrache für’s Feuerzeug oder Plapperstein für die Funke (Fantagiro läßt grüßen)…

    • Über uns herziehen, aber selber so ne Schei*e schreiben…..-.-

      • Jap <.<

      • ey, is doch voll kuhl, die Schdorrie über Farina Pängng und ihre rasierten Stachelbeerwaderln – schreib ihm ’n Knuddelreview im Stil der Quitzsche-Kiddies als Kommentar, wetten, der merkt nicht, daß er verars*ht wird?

        • Euch muss man aber auch ein Satire-Schild hinhalten, damit ihr welche erkennt, oder?

          • na aber immer doch, wer spricht schon Ironesisch und Sarkastilisch fließend? eben…

            daß er sich mit seiner Fatima Poäng nur über uns lustich machen will, ham wir schon gemerkelt 😉

            drum ja auf einen Schelmen anderthalb, und ein Quietzschereview von jedem <3

  13. Ich habe das Gefühl, dass ‚Recherche‘ zu einer Ausrede wird, um nur mal eben drüber schauen zu müssen…

    Dagegen hoffe ich aber, dass der WamS-Artikel besser wird. Weiß eigentlich wer, wann der veröffentlicht wird?

  14. BR Puls kenne ich und die sind nicht grade das, was man seriöses Jugendradio nennt. Eigentlich sind es ein paar Redakteure, die selbst in ihrer Jugend stecken geblieben zu sein scheinen und wohl noch dazu richtig üble Mobber waren, wenn ich ehrlich bin. Ich hab‘ Puls genau ein Mal gehört, zehn Minuten lang. Dann habe ich umgeschaltet, weil mir das Niveau einfach viel zu tief war.

    Wir Fanfiktion-Kids sind nicht labil und dabei spreche ich für uns alle. Ich bin fast 16, ein Alter, in dem so praktisch alles möglich ist. Wir wollen uns ausprobieren. Wir schreiben über solche Sachen, wie (banal gesagt) Geschlechtverkehr, weil wir momentan erwachsen werden – und eben, WEIL wir es uns (noch) nicht vorstellen können. Vielen fällt es leichter, wenn sie sich zuvor in ihren Fanfiktions mit dem Thema auseinander gesetzt haben.
    Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe. Vielleicht, weil ich spätreif bin (und bis vor einem halben Jahr nicht wusste, was das Wort „Sex“ bedeutet…). Ich habe erst kürzlich entdeckt, dass man an einem Jungen auch mehr als nur freundschaftliches Interesse haben kann und ja, ich spreche hier für den weiblichen Teil der Leute, obwohl es für Jungs wahrscheinlich, wenn auch in anderer Form, genauso gilt. Ich kann es nicht einschätzen, denn schließlich bin ich nur ein Mädchen. Oder eine werdende Frau. Wie man es sehen will. Vielleicht auch noch ein Kind, zumindest in vielerlei Hinsicht. Vielleicht auch nicht. Wir wissen nicht so wirklich, wo wir hingehören, wahrscheinlich heißt es deswegen auch „Selbstfindungsphase“. Wir probieren aus. Und besser, Figuren in Fanfiktions nehmen Drogen (und der Autor malt sich das Ganze in seiner Fantasie aus), als es selbst zu tun. Auch so kann man sich ausprobieren und wer genügend Fantasie hat, sollte es tun. Mein Appell an alle: wir Fanfiktion-Kids sind keine Junkies, keine labilen Opfer, keine solchen über die man Witze reißen kann. Wir sind Jugendliche, die in der Selbstfindungsphase sind und sich aufgrund ihrer blühenden Fantasie in Geschichten statt im realen Leben auszuprobieren.

  15. Und die Zweite nichtswissende Person, der man in den Ar*** treten möchte. Ich hab so das Gefühl, dass es in Zukunft mehr Artikel über FF’s geben wird. Wenn i-einer damit anfängt (nämlich die Person, dessen Namen ich nicht nennen will, weil ich dann wieder Krätze kriege), wollen es andere auch. Es ist neu, dass andere (außenstehende) Personen sich für FF’s interessieren. Na gut, wohl eher nicht FF’s sondern das Potenzial eines Artikels der dahinter steckt. Ein Thema mehr, über das sich Zeitungen und dergleichen auslassen können, weil andere Themen schon ausgelöffelt wurden und die keiner mehr hören/lesen kann -.-

    Und wie das so bei diesen Leuten ist, suchen sie sich eine FF oder ein Fandom und lassen sich darüber aus. Sie dichten sich Dinge zusammen, die so gar nicht stimmen, suchen sich Sachen raus, die sie überpitzen, recherchieren auch noch nicht richtig und versuchen dann in ihrer Wortwahl witzig zu sein. Und tada! Ein neuer Artikel ist geboren worden. Hurra… -.-

    Und natürlich müssen sich Hobbyexperten und/oder Möchtegernhelfer auch zu dem Thema äußern. Darf natürlich nicht fehlen.
    I-welche Deppen, die sich einbilden was von Psychologie zu verstehen und ihren Senf abgeben, um schlau dazustehen. Aber Idioten bleiben nun mal Idioten…
    Die haben einfach keine Ahnung.
    „Psychich labil“, ist klar Leute -.-

    Und dann natürlich die Leute, die sich über FF’s auslassen. Wozu natürlich der Artikel zählt. Und dann die Aussage am Schluss… Faule Ausrede.
    Guckt euch mal den Link an mit dem Mobbing am Schuss. Und lest mal die Einträge. Ich dachte ich spinn, als ich das gelesen habe.
    Bei so viel Arroganz und Besserwissen fehlen einem echt die Worte.
    Die tun echt so, als ob ein FF-Schreiber sich bei dem kleinsten schlechten Wort vom Dach stürzen würde.

    Und schlussendlich frage ich mich, wieso man auf Kindern rumhacken muss, die gerade ihre schreiberische Kreativität erforschen. Ist doch klar, dass diese ersten Geschichten nicht gerade toll sind. Für meine erste Geschichte schäme ich mich inzwischen (hab ich hier nicht veröffentlicht).
    Aber man lernt doch dazu, man wird älter und sieht die Dinge anders. Letztlich schreibt man auch anders. Man muss sich nur mal FF’s anschauen, die der/die Autor/in vor Jahren begonnen hat und nach – lasst mich übertreiben – 5 Jahren beendet. Vergleicht einfach mal die ersten und letzten Kappis. Das ist ein Unterschied wie Himmel und Erde.

    Und wieso sollte man in FF’s nicht übertreiben dürfen? Ist doch unser eigenes Gedankengut, das wir bereitwillig mit anderen teilen.
    Und ist doch klar, dass eine 14-jährige Autorin eine Protagonistin in ihre FF einbaut, die auch an die 14 Jahre alt ist. Eben aus dem Grund, dass so ziemlich alle Autoren dazu neigen ihren Charakter in ihre OCs einzubauen. Sozusagen Identifizierung mit dem OC. Mach ich auch, ist sozusagen Mainstream.

    Außenstehende verstehen halt nicht, was FF-Autoren zu solchen Ideen bewegt. Die sehen „Oh Gott, eine 14-jährige wird von einem 30-jährigen geschwängert, der auch noch ihr Vater ist? Hat die Olle nicht alle Latten am Zaun?“ (Ich entschuldige mich hier für den Ausdruck „Olle“ vielmals)
    Es ist klar, dass in der heutige Gesellschaft die Mädchen eher an Sex denken, wenn sie an die 17 sind. Daher verstehen es viele nicht. Klar, die Idee ist ein wenig fragwürdig, aber wenn alles plausibel erklärt wird und andere es gut finden, warum nicht? Aber ich muss zugeben, dass ich die FF nicht lesen würde ^^“ Sry…
    Aber gleich darüber herziehen ist echt heftig. Und einen eigenen Tweet gründen ist doch eine Nummer zu viel.
    Die haben anscheinend keine anderen Hobbies… Oder sind selber Außenstehende der Gesellschaft, die sich dadurch aufbauen, wollen indem sie andere niedermachen. Sie kennen die Autorin ja nicht, also wieso nicht? (Achtung: Sarkasmus kreuzt den Weg!)

    Alles in Allem und lange Rede (seeehr lange Rrede, sry ^^“) kurzer Sinn: Außenstehende haben die Klappe zu halten, wenn sie keine Ahnung haben, sonst können sie es gerne mal selber versuchen, wenn sie es besser können. Und recherchieren soll gelernt sein -.-

    So! Jetzt bin ich fertig ^^

    • der Unterschied zwischen meiner Generation und den heutigen FF-Schreibern ist, daß es für die pubertären Enstiegsstories das Internet gibt, und daß die Geschichten von Gleichgesinnten gelesen und kommentiert werden, was Stil-, Handlungs-, Rechtschreib- und Satzbaukritiken einschließt, eine große Gemeinde hilft sich selbst – meinerzeit liefen die (auch erotischen, rsp. was wir dafür hielten) Stories auf Kästelpapier aus dem Rechenheft unter der Schulbank um…

      und was den 30jährigen angeht, der seine 14jährige Tochter schwängert – der war 15, als er sie <zynismus>»angesetzt«</zynismus> hatte…

    • Hallo!

      Das meine Worte so bei dir angekommen sind tut mir leid.

      Aber ich habe eine Erfahrung von mittlerweile über 15 Jahren mit den verschiedensten Fankulturen auf die ich hier zurückgreife und weiß dass gerade die Menschen die eher schlecht einschätzen können wie ihre Fanart nach aussen hin wirkt oft aber nicht immer einen schwierigen Lebenshintergrund haben. Es gibt schließlich auch Jugendliche die behalten ihre sexuellen Fantasien durchaus für sich und teilen sie wenn dann nur Privat.

      Übrigens habe ich sehr viel Zeit damit verbracht für diverse Leute da zu sein, ihnen zuzuhören und ihnen zu erklären wie sie Hilfe bekommen können. Ich denke ich kann mir also durchaus ein Urteil erlauben und werde auch weiterhin den Mund aufmachen wenn ich die Gefahr sehe dass man Kinder und Jugendliche die ein erhöhtes Risiko haben nicht mit so etwas umgehen zu können unnötigerweise unter Druck setzt. Davon abgesehen sollte man so etwas als erwachsener Mensch nichtmal mit gesunden Jugendlichen und Kindern tun. Hier werden einfach Grenzen verletzt.

      • PS:

        Nur damit man das nicht falsch versteht:

        „Übrigens habe ich sehr viel Zeit damit verbracht für diverse Leute da zu sein, ihnen zuzuhören und ihnen zu erklären wie sie Hilfe bekommen können“ Also Hilfe wenn sie depressiv waren, zum Beispiel weil sie zu Hause geschlagen werden.

      • hej, alles gut – ich las aus Deinem Text, daß die jungen Leute den weltweiten und anonymen Leserkreis, der nicht zwingend aus der Zielgruppe besteht, unterschätzen, und das ist m.E. die größte Gefahr, verbunden mit dem Umstande, daß die Kinder auf einer anderen Seite – aber unter gleichem Profilnamen – auch noch Photos von sich und einem Blick aus dem Fenster hochladen, damit sie, in Verbindung mit dem im Profil eingetragenen Wohnort, auch ja identifizierbar seien. Nun brauchen sie dem Stalker wenigstens nicht mehr ihre Rufnummer mitzuteilen – die steht ja im Telephonverzeichnis…

        ich bin Ü50, das nur zur Generation 😉

  16. Achtung, persönliche Meinung (!) : Ich finde absolut widerlich, was dieser „Typ“ über Fanfiktions geschrieben hat. (Man merkt dem Artikel deutlich an, dass da weder ordentlich recherchiert wurde, noch über den Tellerrand geguckt. Nur um ein paar Beispiele zu nennen: FFs gibt’s nicht nur in Deutschland. Es startet zwar nicht jeder Autor als Fanfic-Autor, aber manche schaffen den „Sprung“. Und selbst bekannte Autoren schreiben immer noch gerne Fanfiction.)

    Aber wir sind in Deutschland, hier hat jeder das Recht zur freien Meinungsäußerung (allerdings auch die Pflicht, sich zu informieren!!) – was mich nur tatsächlich wurmt, ist, dass es solche Dinge sind, die die Meinung der (ebenfalls uninformierten) Öffentlichkeit prägen.

    (Außerdem – es würde mich schon schocken, wenn wir alle labil wären, nur, weil wir schreiben. Da fürchtet man ja gleich um die Zukunft der Menschheit!)

  17. Der Artikel, wie er geschrieben wurde, ist wirklich eine Frechheit und öffendliche Bloßstellung Minderjähriger. Trotzdem ist es immer noch Satire (Hoffe ich) und teilweise ist ja Wahres dran, an dem, was er sagt. Es ist nun einmal so, dass hier alle Bereiche, von echter Kunst, bis zu geschriebener Pornographie vertreten ist. Die Beispiele waren nur schlecht gewählt. Aber, (Das berühmte Aber) das bedeutet ja nicht gleich, dass es zu verurteilen ist. Es tut ja niemandem weh und jeder Promi hat das recht, sich eintragen zu lassen, damit über ihn keine FanFiktion geschrieben wird. Ich gebe zu, meine Meinung zu Lemon über reale Personen ist.. Naja, ich finde es grenzwertig, aber solange sich niemand beschwert gibt es doch nichts auszusetzen, wem es Spaß macht..
    Was mich ärgert, ist die Behauptung, wir alle wären psychisch labiel, weil sie aus der Luft gegriffen ist – warum? Wir sind seltsam, gebe ich gerne zu, aber das mit einer echten Psychen Erkrankung gleich zu setzten.. Meh.
    FanFiktion ist ein Ort, an dem wir noch schreiben dürfen, was wir wollen, und trotzdem, jedem seine Meinung. Ich freue mich auf den Tag, an dem es einen positiven Artikel über das, was wir tun, gibt. Aber naja, wäre ich eine Außenstehende.. Es ist teilweise schon verrückt, was wir machen, aber hey; besser als mit 14 schwanger zu werden ist es allemal 🙂

    • Damn right! 😉

      Um noch mal ein Zitat hinterher zu schmeißen:
      “…Fan fiction is a way of the culture repairing the damage done in a system where contemporary myths are owned by corporations instead of by the folk.” ― Henry Jenkins

    • Hallo!

      Man ist nicht gleich krank wenn man labil ist. Ich wollte damit nur ausdrücken dass es Jugendliche gibt die schlechter mit so etwas umgehen können als andere, zum Beispiel weil sie Probleme zu Hause haben. Das man labil ist macht einen also nicht gleich krank, aber sehr viel verletzlicher als andere die zu Hause eine liebevolle Familie haben mit der sie sich verstehen!

  18. Nachdem ich mir den Artikel (und die dazugehörigen Kommentare) durchgelesen habe, musste ich ungefähr fünf Minuten lang lachen. Ich glaube, das dürfte man als „Idiots Online“ abstempeln.
    Und wir sind ja ALLE so psychisch labil, nicht wahr? Ich hoffe, Frau Alterauge hat das nicht gesehen…

    • Hallo!

      Ich möchte dich bitten einfach mal meine anderen Kommentare durchzulesen dann wird schnell klar was ich mit „labil“ ausdrücken wollte. Bitte verzeih mir wenn ich jetzt nicht alles nochmal tippen möchte. ^^

  19. Also ein Fünkchen Wahrheit steckt ja doch drin. Größtenteils ist es ziemlicher Mist, damit gewinnt der Herr bestimmt keinen Blumentopf, aber zwischen einigen blöden Bemerkungen kann man etwas wahres entdecken. Hauptsächlich, nicht jede Fanfiktion die online ist, ist wirklich ein Meisterwerk. Das ist eine Tatsache. Wir erinnern uns doch bestimmt alle mit etwas Scham, Belustigung oder sonst wie an unsere ersten „literarischen“ Werke. Da ist bestimmt nicht viel tolles dabei, bei keinem von uns. Als hormongesteuerter Teenager mitten in der Pubertät ist ein klarer Stil, Wortgewanntheit und Rafinesse eben nicht das Hauptziel wenn man Fanfiktions schreibt. Man will seinen Spaß haben und mehr nicht.
    Aber dieses „Ungeschick“ sofort zu verallgemeinern ist einfach nicht möglich. Man kann definitiv nicht sagen, dass Fanfiktions grundsetzlich schlecht sind. Wie bei allem ist viel (subjektiv betrachtet) „Schund“ dabei aber mindestens genau so viele sher, sehr gute Sachen. Einige erfolgreiche Autoren haben als Fanfiktion schreiber angefangen.
    Natürlich gefällt einem nicht alles, selbst dem Journalisten muss es ja nicht gefallen, aber er sollte in der Lage seine persönliche Meinung hinten an zu stellen, wenn er berichten will. Wenn er nur seine eigene Meinung schreibt, dann sollte er das kenntlich machen.
    Total daneben finde ich die Links in dem Artikel. Erst zieht er über die Leute her und dann macht er es anderen möglich das Gleiche zu tun. Ich will nicht sofort sagen, er stellt sie an den Pranger, aber der Vergleich drängt sich mir etwas auf. Es besteht kein Zweifel, an der Tatsache, dass man mit Kritik leben muss. Das ist nunmal so, nicht nur wenn man Fanfiktion Autor ist. Wenn man seine Werke online stellt, dann sollte man sich bewusst sein, dass es wirklich jeder lesen kann.
    Ich kann gut damit leben, dass Herr Würtemberger scheinbar denkt, wir sind alle eine komische Bande von etwas spinnerischen Träumern die manchmal den Bezug zur Realität verlieren (ich finde ein wenig kann man das zwischen den Zeilen lesen). Ich mache es ja nicht um ihm zu gefallen, sondern weil es mir Spaß macht und ich mich mit anderen austauschen kann. Trotzdem kann ich verstehen, wenn manche Fanfiktion Autoren Kritik an ihren Werken, als Kritik an sich selbst sehen (wie zuvor von jemandem kritisiert wurde). Die Geschichten die man schreibt sind wie Kinder (jendenfalls fast^^), man steckt ernorm viel Herzblut und Zeit, Arbeit und vielleicht sogar schlaflose Nächte hinein und wenn dann unerklärte (und so für den Autoren nicht nachvollziehbare) Kritik kommt tut das weh. Das ist einfach so.
    Lustig fand ich den Satz „Aber egal ob sexuell oder nicht, ob Romanze oder Abenteuer: Es ist so ähnlich wie mit Pornos. Wenn du es dir vorstellen kannst, gibt es Fan Fiction darüber. Und wenn nicht, dann schreibst du sie einfach selbst.“ Meiner Meinung nach ist er absolut wahr! Der Verlgeich mit einem Porno ist nicht schön und wirklich sehr wertend, aber trotzdem ist der Satz wahr. Sehen wir uns um, nur auf Fanfiktion.de hier gibt es fast nichts, das es nicht gibt. Aber genau das ist doch das Schöne!
    Fanfiktions sind ein Weg um sich kreativ über sein Lieblingsthems/-star/-film/-buch/etc auszulassen und dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das ist das Besondere. Das, warum wir alle schreiben. Es ist einfach traurig und schade, dass viele Journalisten das nicht wertschätzen. Vielleicht muss man aber einfach selbst ein Fanfiktion-Fan/-Autor sein um das völig zu verstehen.

  20. Ja, der Artikel ist durchaus etwas böse geschrieben, und ich gebe zu dass die Art und Weise, wie er die Geschichten vorstellt, auch alles andere als freundlich daherkommt
    ABER: schon die Unter-überschrift („Das 1×1 der Musik-Fanfiction“) zeugt nicht gerade von Seriösität und Objektivität des Artikels. Dieser scheint also von vornherein einer sein zu wollen, der die subjektive Meinung des Autors zeigt, und nicht darüber informieren will, dass das alles immer genauso ist wie beschrieben und dass das alles Fakten und Tatsachen und überhaupt sind. Auch ein kurzer Blick auf das Autorenprofil verrät: der Autor ist nicht auf seriösen qualitätsjournalismus fixiert, sondern auf satirisch/ironisch/bös-witzige Artikel, in denen er auch seine eigene Meinung zum Besten gibt. Kann man nun mögen oder nicht. Aber ein allzu großes Drama würde ich daraus auch nicht machen ^^

  21. Schon komisch, dass erst im Spiegel und jetzt bei BR so eine Geschichte auftaucht. Das sollte der Community zu denken geben. Grabt doch mal nach, ob Vivian Alterauge privat mit Daniel Würtemberger zu tun hat, vielleicht ist das die Rache für den letzten Shitstorm. Ansonsten, danke Helge für das Hashtag, den „Streisand-Effekt“ kennst du als Digital Native doch bestimmt…

  22. In letzter Zeit rücken wir immer mehr in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, was? Ich kann nicht behaupten, mich darüber zu freuen. Aber gut, jede Online-Community wird früher oder später entdeckt und beurteilt. Ob positiv oder negativ, das ist wohl immer eine Frage des Trends. Ich stimme diesem und selbst dem Alterauge-Artikel insofern zu, dass es tatsächlich ausgesprochen viele schlechte Geschichten in unserem und auch anderen Archiven gibt. Das hat nichts mit Subjektivität oder Arroganz zu tun, einige Storys sind schlicht und einfach inhaltsleer und fehlerhaft in vielerlei Hinsicht. Was mich aber enttäuscht, ist, dass die andere Seite nicht beleuchtet wird. Es gibt auch einige verdammt großartige Geschichten hier, die sich mit ein bisschen Schliff fast als Fortsetzungen der Originale verkaufen ließen, wenn es erlaubt wäre. Es ist doch auffällig, dass schon der zweite Beitrag zu diesem Hobby den positiven Aspekt außen vorlässt.
    Was das „psychisch labil“ betrifft: Es stimmt zwar, ich für meinen Teil gehe ins Extreme, sitze gerne den ganzen Tag zu Hause am Laptop und schreibe und wenn ich nicht schreibe, hänge ich mit dem Kopf in den Wolken, wie man so schön sagt und in unserer modernen Arbeitswelt nicht gern gesehen wird. Ich bin nicht sportlich und ein wenig übersensibel. Aber ob die Erzeugnisse eines mir völlig unbekannten Journalisten gleich ausreichen, um mich vom Dach zu stürzen, bezweifle ich doch stark. Und betrachtet man es aus der Perspektive, dass wir uns mit einer eigentlich hoch angesehenen Tätigkeit befassen: Sind also alle angehenden oder etablierten Schriftsteller psychisch labil?
    Selbst, wenn demnächst noch unzählige Artikel über Gefahren/Unsinnigkeit/Minderwertigkeit von Fanfiktion veröffentlicht werden, werde ich kaum damit aufhören, meinem Hobby nachzugehen. Erstens macht es mir zu viel Spaß und zweitens halte ich es für einen weitaus „bildenderen“ Zeitvertreib, unter Gleichgesinnten, die sich mit Literatur und Sprache beschäftigen, Prosatexte zu verfassen, als Kommentare zu twittern, die vor Rechtschreibfehlern, falscher Interpunktion, Denglisch und Ahnungslosigkeit nur so überquellen.

    *seufz* Jetzt habe ich mich schon wieder sinnlos ausgelassen, obwohl das meiste davon schon gesagt wurde. Ich habe mir beim ersten Post dieses Themas schon geschworen, sowas zu ignorieren, aber die Einseitigkeit der Berichterstattung ärgert mich einfach. Ich frage mich, in welche Richtung uns unsere selbsternannten „Schäfer“ damit wohl mal wieder treiben wollen…

    • Was mich aber enttäuscht, ist, dass die andere Seite nicht beleuchtet wird.

      Naja – „Fanfictions sind eigentlich ganz normale Geschichten, die durchaus eine so hohe Qualität aufweisen, dass sich als Fortsetzung verkaufen ließen und werden von Leuten verfasst, die gerne schreiben, Fan einer Sache und sonst ganz gewöhnliche Menschen sind“ eignet sich eben nicht so gut für eine Schlagzeile. Wer will in den Medien schon über ganz normale Dinge von ganz normalen Menschen informiert werden. Das klappt erst, wenn das Klischee genüsslich etabliert wurde, so dass das Freakimage eine Selbstverständlichkeit ist und eine differenzierte Darstellung einer sensationellen, neuen Erkenntnis gleichkommt.

    • Gebe dir vollkommen Recht.

      Nur bei dem ‚psychisch labil‘ – ich finde es übertrieben. Das hört sich an, als wären angehende Autoren, die ihre Zeit nunmal lieber mit Geschichtenschreiben verbringen als mit RTL II, irgendwie alle leicht angeknackst. Mag sein, dass Menschen, die sich in der Art kreativ befassen, sich meist mehr Gedanken machen usw, aber deshalb gleich psychisch labil? Ich für meinen Teil hab‘ mir ’ne kleine Schale angeschafft, damit ich Dinge nicht mehr so an mich heranlasse, solange es sich nicht um Menschen handelt, die mir nahe stehen. Kommt davon, wenn man von, lass es mich nahen Angehörigen nennen, verletzt wird und versucht, sich dagegen zu ‚wappnen’… Die Tatsache, dass auch ich sehr viel vor’m Laptop hänge, hängt nun Mal damit zusammen, dass ich wundervolle Menschen im Internet kennengelernt habe, hier lese, selber schreibe, also meinem Hobby nachgehe, und mir sehr gerne Videos ansehe. Ich mache also all das, was andere sonst auf irgendeine andere Art und Weise tun würden, vor’m Bildschirm. Ist doch okay.
      Von dem her bin ich auch damit nicht so ganz zufrieden.

      Sonst hast du aber Recht. Es gibt nun mal überall Trash, in jeder Sparte, sei es nun Fernsehen, Bücher, Videos oder sonstiger Content, also auch hier, und das ist völlig normal – aber es ist eben andererseits auch so, dass es unglaublich tolle und wahnsinnig gut geschriebene Geschichten gibt.

      Im Insgesamten kann ich den Artikel nicht wirklich nachvollziehen. Warum bei einem Thema, mit dem sich sogar nicht wenig junge Menschen beschäftigen – und das ist keineswegs schlecht, man soll doch kreativ sein und bekommt gesagt, man solle lieber lesen als Fernsehen gucken – das Schlechteste heraussuchen und sich drüber lustig machen, damit Erwachsene ja denken, sowas ist schlecht und dumm und Jugendliche sollten davon ferngehalten werden?

      • Nur um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen: Ich meinte den Satz mit den angehenden und etablierten Schriftstellern ironisch.

    • Nach einiger Überlegung haben sich mir zwei Erklärungsansätze aufgedrängt, wie dieser Artikel in der Form zustande kommen konnte:

      1.Vielleicht hat sich der Autor nicht genügend Profile angesehen und wusste deswegen nicht, dass die Texte oft aus der Feder minderjähriger Anfänger stammen.
      Normalerweise hält sich unsere Intelligenzia mit Angriffen auf Kinder nämlich sehr zurück. Allerdings finde ich auch Denunziationen gegen Erwachsene, die ebenfalls nicht alle automatisch makellos schreiben, nicht unbedingt besonders ehrenhaft.

      2.Die Musik-Kategorie weist einfach keine vorzeigbaren Beiträge auf, sodass er keine guten Beispiele finden konnte und sich so seine abschätzige Meinung bilden konnte.
      Was mich allerdings wundern würde. Normalerweise gibt es in jeder Kategorie lobenswerte Geschichten und wenn er so viele gelesen hat, wie er weiter unten in seiner Mail behauptet, hätte sich da doch was finden lassen müssen. Allerdings kenn ich mich in „Musik“ überhaupt nicht aus, weswegen ich ihm da nicht widersprechen kann.

      Ich möchte den Herrn W. jetzt nicht unbedingt in Schutz nehmen (naja, vielleicht doch ein bisschen), aber es würde erklären, wie er zu seiner abwertenden Einschätzung hat kommen können. Er als Musik-Journalist wird sich kaum auf andere, ->vielleicht<- würdiger vertretene Bereiche konzentriert haben (wie gesagt, ich lese in "Musik" nicht und habe keine Ahnung, wieviele anspruchsvolle FFs darunter gepostet sind), deswegen könnte ich zumindest verstehen, wie es zu diesem Artikel kam. Was natürlich nicht rechtfertigt, sich nicht allumfassend über eine Tätigkeit zu informieren, bevor man einen Text über sie verfasst, der einen gewissen Einfluss auf die Leser/Hörerschaft ausüben kann.

      • <>

        ähm, er hat in dem Artikel selbst von einer 15-jährigen Autorin geschrieben. Also zumindest das wusste er.

        • Oh, muss mir entfallen sein. Hm, dann hat er’s wohl wirklich drauf angelegt…

  23. „Ja, ja, machen wir uns über FFs lustig, das gab es noch nie, hab ich mir selbst einfallen lassen. Ich, als Journalist!“

  24. Das ist ja mehr als lächerlich.

    Allein dieses ‚Hardcore-Fans‘ am Anfang lässt mich schon die Zähne knirschen. Das hört sich fanatisch an, irgendwie krankhaft. Als ob es etwas negatives wäre, sich kreativ auszuleben und dabei Musiker, Stars oder Youtuber als Charakter zu nehmen. Was ist daran falsch?

    Abgesehen davon wird gesagt, dass sie ‚meistens nicht besoders gut geschrieben‘ sind. Ehrlich, ich habe schon so wunderschöne und unglaublich gut geschriebene Fanfics gelesen – natürlich gibt es auch Trash, aber das ist doch überall so. Es gibt schlechte Bücher, schlechte Filme, schlechte Videos, warum nicht auch weniger begabte Autoren, die sich trotzdem daran versuchen, etwas zu erschaffen?
    Ich versteh’s einfach nicht. Fanfictions werden nicht ernst genommen, das merkt man ja sehr deutlich, warum, bleibt mir aber ein Rätsel.

    • Die Erwachsenen bringen einem immer bei, respektvoll zu sein. Aber selbst machen sie uns fertig <.<

  25. Es ist einfach traurig, was aus dem deutschen Journalismus geworden ist. Das Wort Recherche gibtyes doch im deutschen Wortschatz, wieso enutzt es dann keiner und wieso tun Journalisten wie Fr. Alterauge und Hr. Württemberg so, als gäbe es das Wort nicht und man müsse nicht recherchieren? Glauben sie, ihre Leser mögen keine gut rechercbierten Artikel?
    Na ja… Das ist wohl der deutsche Journalismus. U.u

    • „Das Wort Recherche gibtyes doch im deutschen Wortschatz, wieso enutzt es dann keiner“

      DAS tun doch die (Fanfic) Autoren – oder sollten sie tun mMn. 😉 Warum dann also noch Journalisten damit belaestigen?

      • Auch wieder wahr…
        So lange wir noch wissen, was das ist, ist zumindest noch nicht alles verloren. xD

        Und argh… nie wieder vom Smartphone aus Kommentare schreiben. Das wird rein rechtschreibtechnisch eine Katastrophe! x.x

  26. Wenn es dieser Artikel nicht so offensichtlich darauf abgesehen hätte, Kinder und Jugendliche wegen ihrer mit ersten Schreibversuchen zu Papier gebrachten Fantasien zu verhöhnen, wäre er echt nicht der Rede wert. Informationen? Gar keine.

    Ich frage mich immer wieder, was Erwachsene dazu veranlasst, Kinder und Jugendliche, die offensichtlich nicht in der selben „Preisklasse“ agieren, derart mit Spott und Häme zu überziehen. Schadenfreude? Mieser Charakter? Langeweile?
    Gegen Langweile zumindest hilft auch Rechereche; hab ich mal irgendwo gehört…

    • Das finde ich aber auch wirklich ein Armutszeugnis für den Herrn Würtemberger. Der Artikel soll wohl satirisch sein. Vor dem Hintergrund kann ich die Bissigkeit an sich zwar akzeptieren – aber dass er sich dafür die Geschichten von vierzehnjährigen herauspickt, ist einfach unterste Schublabe.

  27. Hat jemand die Redaktion angeschrieben?
    Ich fände es angebracht sie zu einer Stellungnahme/ einer Entschuldigung aufzufordern.

  28. Heyho…die Welt da draussen ist mal wieder unterbeschäftigt…gibt nicht genug anderes, über das sie berichten oder herziehen können, wah? Im Endeffekt sollte man sowas milde lächelnd ignorieren oder -wenn man es drauf anlegt- die Leutchen mal zu einer weniger süffisanten Stellungnahme (die auch aus mehr als dem einen Satz besteht- her bitten. Das www ist nun mal kein geschützter Raum und dank Google findet jeder alles, damit müssen wir hier leider leben. Abgesehen davon, kann man Berichte über Sachen auch objektiv schreiben…was der Herr ja leider nicht geschafft hat. Vielleicht sollte er mal über einen neuen Arbeitgeber nachdenken…BILD oder so…da paßte das Niveau.

    Gute Nacht alleseits! 😉

  29. erstmal einen schönen ‚freundlichen‘ Kommentar drunter geschrieben 😀

  30. Ich meine ja nur, das letzte Mal als jemand so einen Artikel verfasst hat, war der ruckzuck wieder weg ^^
    Also los, der Artikel hat ne Kommentarfunktion! ^^

  31. Diese unzähligen Slash-Romanzen sind für mich persönlich auch immer etwas fremdartig und definitiv nicht mein Fall. Aber als Redakteur sollte man sich tiefgreifender damit beschäftigen und auch Autoren befragen, anstatt da irgendeinen „Ich hab´ zwar keine Ahnung, aber…“-Artikel rauszuhauen. Es erinnert mich an den Bericht von RTL zur Gamescom vor 2-3 Jahren, da wurde auch jede Menge Mist gelabert, eben weil Gamer (oder in diesem Falle freie Autoren) bei weitem nicht die Mehrheit darstellen. Im Großen und Ganzen also ziemlich scheinheilig unsere Medien, auf der einen Seite gegen Pegida ins Schlachthorn blasen, auf der anderen dann aber auf irgendwelche kleine Gruppen einhacken.

  32. Also mir persönlich ist es lieber das sich die 12 – 18 Jährigen (nur mal um eine Altergruppe zu nennen), mit Fanfictions beschäftigten, ihre „Selbstfindungsphase“ haben und Slash FFs verfassen, als alten Herrschaften auf der Straße auf zu lauern und anderen dubiosen und fragwürdigen „Hobbys“ nachzugehen.

    Und ich finde es unter aller Sau, dass es anscheinend immer noch Leute gibt die so grenzdebil sind und über (zum Teil) ernste Hobbys herziehen und sie schlecht reden. Ich verurteile auch niemanden wenn er beispielsweise Eishockey spielt. Ist er/sie deshalb gleich dumm, oder zurückgeblieben, weil er/sie sich freiwillig diesem brutal Sport widmet?
    Bei solchen Äußerungen und schlecht recherchierten Themen, wechsel ich vor Wut noch die Blutgruppe. …. Unglaublich …

    • Hallo!

      Naja, doch man macht sich doch schon auch über Sportler lustig, oder nicht? Also ich bekomme das schon mit. Fan Fiction Schreiber haben da glaube ich keinen Sonderstatus oder bleiben sogar eher von so etwas verschont weil das Hobby weniger populär ist.

      Aber wenn ein erwachsener Eishockey Spieler aus der Oberliga einen Nachwuchsverein lächerlich machen würde fände das auch keiner gut.
      Und hier macht sich ein erwachsener Mensch der mit Schreiben sein Geld verdient über Kinder lustig die das ganze als Hobby machen.

      • Hallo zurück,

        Da hast du Recht, das eigentlich keiner so richtig davor gefeit ist.Egal welche „Brance“ man da nimmt.

        Was mich aber am meisten daran stört, ist das er eben so auf den Jüngeren FF-Schreibern „herumhackt“, um es mal ganz banal auzudrücken.
        Jeder hat seine Hobbys, der eine fährt gerne Fahrraf, der andere schreibt gerne und das sollte jeder so akzeptiren. Das sich immer wieder über irgenetwas lustig gemacht wird, nervt so langsam aber sicher.
        Eigentlich müsste er ja eine gewisse Vorbildsfunktion haben, oder sich zumindest in der Pflicht sehen, solche Dinge eher zu unterlassen und nicht noch anzuschürren und wenn schon mit einer gewissen Reife an die Sache herangehen und nicht so verdammt oberflächliche Artikel schreiben.

        „Und hier macht sich ein erwachsener Mensch der mit Schreiben sein Geld verdient über Kinder lustig die das ganze als Hobby machen.“

        Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

        Er sollte mit gutem Beispiel voran gehen, stattdessen macht er sich zum Gespött und Hassfigur unter den Schreiberlingen, egal welchen Alters.

  33. Nochmal so eine generelle Frage: Was haben wir denen getan? O.o

    • Gar nichts. Das ist eben. Ihr habt nichts getan.

      Vielleicht will sich dieser Redakteur nur ein wenig profilieren und das auf Kosten von Kindern – das geht eben nicht.

      Wenn ich so eine Fan Fiction lese dann finde ich das vielleicht auch amüsant aber ich werde das nicht so ausdrücken dass ich die, die sie geschrieben haben damit verletze.

    • Ja, das habe ich mich auch gefragt. Ist ja nicht das erste Mal, dass solche Menschen auf uns „losgehen“.

      • Ja klar, von dem Artikel unserer herzallerliebsten Frau Alterauge habe ich gehört. Und ich finde dieses Video auch mega toll: ….sorry ich finds nicht, aber man muss nur „fanfiktion.de“ auf youtube eingeben und es kommt.
        und ich muss mich auch ständig für mein hobby und für fanfiktion.de rechtfertigen, obwohl das doch eigentlich nicht nötig wäre oder? und ich dachte immer, wir leben in einer nicht-rassistischen welt. wobei rassistisch hart ausgedrückt ist.

  34. Mich stört daran so sehr, dass zum einen in dem Artikel ein Erwachsener Teenager vorführt, zum anderen, dass über uns FF-Autoren geschrieben wird, als wären wir irgendwelche Tiere im Zoo. Wir sind aber Menschen, und wir schreiben gerade JETZT unsere Geschichten, also kann man sich auch die Mühe machen, uns zu kontaktieren um einen dreidimensionalen Blick über das Thema FFs zu kriegen und den in einem Artikel wiederzugeben. Dieses ewige „Guckt mal, was die Verrückten da machen, und wie scheiße das ist, haha!“, statt sich zu freuen, dass vorwiegend junge Menschen sich in der heutigen Zeit noch hinsetzen um zu schreiben…

  35. Diese Form der thematischen Aufbereitung musste jetzt wirklich nicht sein, Herr Würtemberger!
    Hier wäre dringend eine Entschuldigung angebracht!
    Ansonsten muss ich eine Reife Ihrerseits anzweifeln!

    Gruß

    Dimanche

  36. Ich finde es auch ein Armutszeugnis, zu beobachten, was bei Twitter geschieht. Ist unsere Gesellschaft echt so tief gesunken? Ich kann gar nicht so viel Essen, wie ich kotzen will, wenn ich auch nur einen Tweet mit dem Hashtag lese!
    Und ich schäme mich einmal mehr, MENSCH zu sein.
    Das ist so ekelhaft und menschenverachtend! Da sind mir 100 dieser literarisch nicht ganz so gut gelungenen Fan-Geschichten von zumeist Teenies tausend mal lieber als eine einzige Bemerkung dieser Pseudo-coolen kleinen Hippster, die – anhand ihrer geistigen Reife – wahrscheinlich noch in die Windel pupsen müssten.

    • Ich hab mir auch grade die tweets durchgelsen, und das ist doch echt armselig. dann reden wir am donnerstag in der schule noch über cybermobbing und meine freunde sagen mir, dass ich nicht zu viel mit euch schreiben soll, weil ihr ja alle pedos seid- und dann läuft mir das über den weg. na, wer ist hier das arschloch? die oder wir? ich bin gespannt, wann die nächste cybermobbing-attacke kommt. lässt bestimmt nicht sehr lange auf sich warten. weil wir so eine tolle angriffsmöglichkeit haben. auf uns kann man ja rumhacken, denn wir sind ja eine subkultur und dilettanisch und labil. alles klar, frau alterauge und her würtemberger. ICH WILL MICH ABER NICHT DÜR MEIN HOBBY SCHÄMEN MÜSSEN!

  37. Schade, dass sich dort – unter anderem – über meine Story so lustig gemacht wird. Das wär mir ja noch egal, aber dass dann noch der Link zur FF und der Username veröffentlich wird, muss echt nicht sein. Bin gespannt, wie lange es dauert, bis die dort genannten Hobby-Autoren zum neuen Internet-Gespött werden. Danke, puls.

    • Mach dir keine Sorgen, sondern schreib weiter.
      Ich bin nicht in dem Fandom unterwegs und kenne deine Geschichte nicht, aber nach dem, was der gute Mann da geschrieben hat, hat er offensichtlich weder Ahnung noch Gehirnzellen. Mach dir also nichts draus. Außerdem hast du doch bestimmt die Kommentare auf der Seite gesehen und da werden alle Autoren verteidigt.

    • Liebe Herzlos,

      Menschen, die sich über Dinge lustig machen, von denen sie keine Ahnung haben, wird es immer geben. Darauf sollte man nicht viel Wert legen. Nun mag es natürlich demotivierend wirken, wenn sich jemand abfällig über die eigene Geschichte äußert, der „Journalist“ unter dem Namen stehen hat, aber sieh dir das Magazin doch mal an. Wenn Helge in seinem Beitrag hier nicht darauf aufmerksam gemacht hätte, stünde die Bewertung immernoch bei 11, so wie es der Fall war, bevor dieser Blogeintrag hier veröffentlicht wurde. Den Unsinn ziehen sich, wenn es hochkommt, eine handvoll Leute rein. Helges Blog und deine Geschichte dürften eine Menge mehr Leser haben als ein Herr Würtemberger 😉 Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen. Nur weil „Journalismus“ drauf steht, ist noch lange keiner drin (Tatsächlich habe ich schon professionellere Schülerzeitungen gesehen *chrchr*). Die FF-Szene ist grandios, kreativ und spannend. Da kann auch ein Herr Würtemberger nichts dran ändern ^_~

    • Ich danke euch, X und Gwenny. Und ich gebe euch natürlich vollkommen Recht.

      Ich persönlich werde ganz gewiss nicht aufhören, zu schreiben. Es gibt schon einige, denen es gefällt, was ich schreibe und ich freue mich, diese zu unterhalten – denn nur darum geht es. Wir Hobby-Autoren verdienen nix an dem Geschriebenen, wir schreiben lediglich für uns selbst und für diejenigen, die es mögen. Wenn mein Geschriebenes jemandem nicht gefällt, dann bin ich selbstverständlich für Kritik offen – solange diese sachlich und respektvoll bleibt.

      Es ist eigentlich unnötig, sich überhaupt über so einen Artikel zu äußern, aber es stört mich dennoch. Was, wenn jetzt unzählige Hobby-Autoren aufhören zu schreiben, nur wegen so einem (sorry) beschissenen Artikel? Ist das echt notwendig? Ich schreibe schon seit Jahren. Meine erste FF habe ich hier 2008 (!!) online gestellt. Und hey, diese FF könnte ich selbst in die Tonne treten, die war sagenhaft schlecht. Aber hätte ich damals aufgehört zu schreiben, wäre mir wirklich viel entgangen. Mein Schreibstil hat sich enorm weiterentwickelt; dafür bin ich dankbar.

      Ich hoffe also, dass sich niemand den Mut nehmen lässt, ihre Geschichten zu veröffentlichen.

    • Hallo!

      Sorry, ich hatte keine Möglichkeit irgendeinen von euch zu erreichen. Ich wollte keinen der erwähnten Autoren automatisch als „psychisch Krank“ abstempeln, wie das hier oft aufgefasst wird, ich wollte den Journalisten darauf hinweisen dass es in Fankulturen nunmal oft Jugendliche gibt die mit sowas weit weniger gut umgehen können weil die Fankulturen oft als Zuflucht vor der eigenen Familie gesehen werden. Nun, und wenn man sich mit der eigenen Familie nicht versteht hat man ja schon eine Menge Probleme an der Backe, und wenn dann noch welche dazu kommen kann das für die Betroffenen einfach sehr übel ausgehen.

      Ich hoffe du fühlst dich nicht von mir angegriffen, denn das wollte ich bestimmt nicht.

      Alles in Ordnung bei dir?

      Ich hoffe wenigstens dass du hier siehst dass es auch andere Menschen gibt die finden dass das Verhalten des Journalisten total daneben ist und das du daraus etwas Zuversicht bekommen hast und das es dich nicht noch weiter belastet.

    • https://www.youtube.com/watch?v=S46edDiJHC0
      Schau dir das an, dann kannst du den Typen nur noch auslachen. Und ja,das ist er wirklich, Google sei dank. Lächerlich, dass so jemand andere schlecht macht. Offensichtlich hat da jemand zu viel Selbstbewusstsein.

  38. Das sind mal wieder so Momente, bei denen ich selbst einen Blog anfangen will, bei dem es um diese „Journalisten“ geht.
    1. Ich bin mir relativ sicher, dass selbst Bestseller-Autoren wie JK Rowling mit 13/14 nicht perfekt geschrieben haben.
    2. Es wurde also angeblich die Kommode zu detailreich beschrieben. Ah ja. Vielleicht sollte man allgemein verbieten, dass man in der deutschen Sprache Adjektive benutzt? Der gute Mann sollte eventuell mal ein Buch zu Hand nehmen, da sind nämlich im Normalfall auch Adjektive drinnen. Haben nämlich Geschichten so an sich.
    3. Zugegeben, es gibt einige schlechte Geschichte. Die genannten kenne ich nicht, also kann ich dazu nichts sagen. Dennoch ist es doch das letzte, wenn man jemandem das schlecht macht, was er mag. Niemand schreibt hier, weil er schreiben muss, sondern weil er schreiben will. Sagt man denn zu einem Jungen, der in seiner Freizeit gerne Fußball spielt, dass er das bitte lassen soll, weil er schlecht ist? Nein. Veröffentlicht man einen Post darüber, welcher YouTuber gar nicht singen kann, nennt man das Mobbing oder Hate, aber schreibt man dann darüber, wie „schlecht“ jemand schreibt, ist das in Ordnung?
    4. Das ganze nimmt mir persönlich gerade etwas den Spaß am Schreiben, weil ich ehrlich gesagt ANGST habe. Was, wenn morgen so ein Bericht über mich im Internet steht? Wenn jemand MICH schlecht macht? Das wäre dann ehrlich gesagt der Zeitpunkt, an dem ich aufhören würde zu schreiben.
    5. Der gute Mann beschwert sich darüber, dass 14-Jährige hier Sexszenen schreiben? Ach ja, dann soll der mir mal bitte sagen, dass er in dem Alter nicht fast täglich Pornos gesehen hat, was ich persönlich „schlimmer“ finde als so etwas zu schreiben.

    Zusammenfassend: Wenn jemand Kontaktdaten zu dem Typen hat, wendet euch doch bitte an mich, dann statte ich dem mal einen Besuch ab und erkläre ihm die Welt.

    • „Wenn jemand Kontaktdaten zu dem Typen hat, wendet euch doch bitte an mich, dann statte ich dem mal einen Besuch ab und erkläre ihm die Welt.“

      – DAS ist an Armseligkeit nicht mehr zu überbieten und zeigt wenigstens auf, welches Geistes Kind Fanfiction-Autoren sind, vielen Dank!

      • Wohingegen zweifellos deine Interpretation, dass a) die „Erklärung der Welt“ belästigend und/oder gewaltsam erfolgen würde und b) alle Fanfiction-Autoren gleichermaßen handeln,völlig vorurteilsfrei, unvoreingenommen und logisch zwingend ist, nicht wahr?

        • Wenn man solche Kommentare zulässt und euer Benehmen in dem hier angeprangerten PULS Artikel verfolgt, Ja, dann ist dem so.

          • Sign

            Als ob jemand an einer friedlichen Lösung Interesse zeigen würde, wenn er nach der Adresse fragt. Wie muss man sich den Besuch dann vorstellen, friedliche Demo vor der Haustüre? Wenn einem an wirklicher Klärung gelegen ist, geht das auch per Korrespondenz über E-Mail. Aber das sollte man als Blog-Master doch wissen…

          • Naja, technisch gesehen, fällt unter „Kontaktdaten“auch die eMail-Adresse.

          • Und er will der E-Mail Adresse einen BESUCH abstatten, ja? Das würde ich gerne sehen!

          • Wie lange sind Sie denn schon im Internet?
            „Besuchen“ kann man auch Websites, Facebookprofile etc.

          • In dem Kontext? – Guter Witz!

          • Ich bin gerade verwirrt… Welcher Kontext?
            Etwas klären oder erklären zu wollen, reicht bei Ihnen schon aus, um in Panik vor einem geplanten Gewaltakt zu verfallen?

          • Das darf jeder halten wie er will, ich sehe das als Drohung und andere werden auch zu diesem Schluss kommen. Besonders wenn man sich die ganzen Kommentare hier und auf den PULS-Artikel in aller Ruhe zu Gemüte führt. Aber natürlich kann man weiterhin mit Scheuklappen durch die Welt laufen, was auf diesem Internetportal die gängige Praxis zu sein scheint. In diesem Sinne wünsche ich noch ein angenehmen Abend und ein langes Leben und werde es nicht wagen, diesen „Elite“ hier, weiter zu belästigen. Ich empfehle mich.

          • Zuerst einmal kann „die Welt erklären“ auch schlicht und einfach als „die Meinung sagen“ interpretiert werden. Man muss schon eine recht misanthropische Gesinnung haben, um sofort auf körperliche Gewalt zu kommen, aber sei’s drum. Selbst wenn jedoch, wofür es außer deinem Bauchgefühl keinerlei Beleg gibt, etwas anderes gemeint ist, so bist du immer noch die Erklärung schuldig, warum du alle Fanfiction-Autoren und -leser in einen Topf werfen willst. Das ist nämlich hochgradig schwachsinnig.

          • Sign Again

          • Aus eigener Erfahrung kann cih sagen dass die FF Autoren die ich kenne eher friedliche Menschen sind.
            Zumindest was gewaltbereitschaft angeht.

            Woher kommt das? Na ja.. ganz einfach… wir haben ein ventil: das Schreiben.
            Wir haben es nicht nötig jemanden zu bedrohen oder gar wirklich gewalt auszuüben. Wir sind in der Lage uns mit Problemen auf einer anderen Ebene auseinander zu setzen.

            Ich möchte dich also bitten uns nicht mit Neandertalern gleich zu setzen. Wir sind keine 12 jährigen teenager die ncihts anderes zu tun haben als sich ins koma zu saufen und auf alte menschen einzuprügeln weil sie ihren frust nicht anders loswerden können.

          • Naja und ich intepretiere dein Verhalten einfach mal als billiges Trolling. O.o Denn daran dir objektiv eine Meinung zu bilden hast du offensichtlich kein Interesse wenn du nichtmal bereit bist dir eine Gegendarstellung ernsthaft anzuhören. Du willst hier nur streiten und bist nicht auf Konsens oder Erkenntnisgewinn aus = Trolling. Ich meine wozu postest du hier deine Meinung wenn du dich eh nicht auf die Meinung anderer einlassen willst und dich selbst nicht in Frage stellen möchtest? Um dich selbst zu bestätigen? Denn anscheinend hattest du vorher sowieso schon eine fest eingefahrene Meinung die du dir selbst nur bestätigt hast. Und… wie alt bist du denn eigentlich? Hast du in der Schule schon gelernt wie man diskutiert, sich eine Meinung bildet und Quellen richtig beurteilt? Und wie lange hast du das schon geübt? Du machst den Eindruck als hättest du noch nicht viele Erfahrungen mit Drohungen gesammelt und kannst Protest im Internet gar nicht differenziert betrachten wenn du das hier schon als Bedrohung einstufst. Eine Bedrohung sieht ne Ecke anders aus, ich würde ja sagen guck dir mal ein paar Pegida Postings auf Twitter an aber ich weiss eben nicht wie alt du bist – und illegal sind diese Postings obendrein noch.

  39. Ok ich gebe zu – ich bin kaum bis gar nicht im Bereich Musik unterwegs und habe dementsprechend auch keine Ahnung wie es dort mit Storys aussieht die „abstrus“ oder „schlüpfrig“ sind. Ich weiß auch nicht wie gut die Geschichten dort meist sind.
    Ich bin auch nicht direkt von dem Artikel betroffen, aber ich fühle mich auch dadurch beleidingt denn so wird die allgemeine breite Meinung von FF-Schreibern erzeugt.

    Es beginnt ja schon damit das er sagt es sei „Für Außenstehende vielleicht strange“ und nicht besonders gut geschrieben.
    Von wegen kein Literarischer Hochgenuss! Ich bin mir zu 100% sicher dass es auch im Bereich Musik wirklich unglaubliche gute Geschichten und talentierte Autoren gibt, und er sollte sich auch mal andere Genres betrachten. Ich bin mir sicher das manche Autoren (zum Beispiel bei den Freien Arbeiten) selber Romane schreiben könnten wenn sie wollten.

    Ich hätte eigentlich gerne vom Autor (des Artikels) eine Erklärung wieso diese Kommode so schreckliche Detail verliebt ist. Also da wird in großen erfolgreichen Romanen ja noch mehr beschrieben. Das ist nur eine verzweifelte Suche irgendeinen Kritikpunkt an dieser möglicherweise gar nicht so schlechten Geschichte zu finden.

    Wie er versucht seine Meinung zu belegen ist auch gerade zu lächerlich. Da wären sich doch (zu mindestens jeder den ich kenne) alle Deutschlehrer einig das man so nicht belegen kann. Wenn man eine Buchseite analysieren muss ist klar dass man manche Thesen mithilfe von nur zwei Ziaten belegen muss – aber so sieht es ja im Bereich Musik nicht wirklich aus.
    Ich hab mir mal die Mühe gemacht das nachzuschauen, Im Bereich FanFiction>Prominente>Musik gibt es 34088(!) Geschichten von denen der Autor sich 4(!) heraus nimmt.
    Genauso lächerlich ist es diese vielen Gesichten in 4(!) Kategorien zu unterteilen.
    Aber nun gut selbst wenn wir und nur die Stars-FF’s anschauen auf die im Artikel verwiesen wird, Casper und Kraftclub haben zusammen genau 100 FF’s (das wären also gerade mal 4% die als stellvertretend hinstellt werden) und das ohne Cro und nicht weiter benannte Internet-Rapper.

    Aber die eigentlich größte Schweinerei finde ich die wie eine Definition hingestellte Erklärung „Was ist Fan-Fiction?“.
    In Kästen zu Ende von Artikeln stehen oftmals richtige Definitionen von Dingen die im Artikel behandelt wurden.
    Wenn man nicht in der Lage ist eine solche zu verfassen dann soll man doch bitte einfach die von Wikipedia nehmen.
    Und an einer Stelle an der man eine Definition erwartet Phrasen wie „Nerd-Underground“ zu verwenden ist einfach nur geschmackslos.

    Es kommt aber meiner Meinung nach fast noch schlimmer. In seinem Profil, auf der Website des Senders ist dann unter der Begründung „Wer über Fanfiction berichtet, der muss auch selbst eine schreiben. Darum hier die Geschichte um einen PULS Moderator, der sein größtes Idol und heimlichen Schwarm trifft: die berühmte Gangsterrapperin Farida Peng.“ eine eigene FanFiction verlinkt. ( http://www.br.de/puls/themen/popkultur/fan-fiction-funkhaus-laury-in-love-with-farida-peng-100.html ) Mit der er einfach alles lächerlich macht was sich wir Autoren hier erarbeitet haben.

    Wenn ich eine der zitierten Autoren wäre, würde ich mich nicht gleich umbringen wollen aber ich wäre nichtdestotrotz sehr getroffen.
    Ich habe zwar erst mit 15 angefangen hier zu schreiben (bzw. zu veröffentlichen) und hatte dort schon mein halbes Leben immer wieder geschrieben, und trotzdem glaube ich das ich mich in den nächsten Jahren noch viel weiter verbessern werde.
    Es muss sich ja wirklich unglaublich anfühlen auf noch jungen Teenagern rumzutrampeln die motiviert sind schreiben zu lernen.
    Das ist meiner Meinung nach ein ähnliches Niveau wie wenn man Grundschülern vorwirft sie wären untalentiert weil ihre Bilder nicht mit denen erfolgreicher Maler zu vergleichen sind.

    Das sich der Autor des Artikels als Reporter oder sogar Journalist bezeichnet wird ist eine Schande.
    Mir ist klar das Journalismus polarisieren und manchmal schockieren muss (Und das finde ich auch gut so) aber nicht so! Das ist nur noch beleidigend.

    • Die von dir verlinkte Fanfiction zeigt mir, dass der Typ einfach nur Aufmerksamkeit sucht und sich in negativen Kommentaren suhlen will. Ein armes Würstchen ist er außerdem, weil er über minderjährige Schreiber herzieht, deren Fantasien in dem Alter völlig normal sind.

      Ich sehe es wie du: Es gibt sicherlich gute FFs in dem Bereich. Man muss nur mal danach schauen.

  40. Habe gerade eine Email an den Journalisten geschrieben, so respektvoll und freundlich wie es nur ging. Falls jemand interessiert ist, würde ich hier bescheid geben, wenn und falls eine Antwort kommt. Hier erstmal mein Text:

    „Hallo Herr Würtemberger,
    Ich bin auf Ihren Artikel „Das 1×1 der Musik-Fan-Fiction aufmerksam geworden und würde Ihnen gerne meine Meinung sagen. Zuvor sollte ich mich vielleicht erst einmal vorstellen, damit Sie überhaupt wissen, mit wem Sie es hier zu tun haben. Ich bin ein 16-jähriges Mädchen aus dem schönen Bundesland Baden-Württember (was ein Zufall bei Ihrem Namen), ich höre gerne Musik und gehe gerne auf Konzerte, gerne auch in anderen Ländern. Deutschsprachige Musik ist nicht unbedingt meine Lieblingsmusik, viel mehr begeistere ich mich für Bands wie One Direction, 5 Seconds Of Summer und The Summer Set. In meiner Freizeit bin ich auf der Seite FanFiktion.de aktiv, schreibe dort eine recht bekannte Fanfiction im Fandom One Direction, die mittlerweile über 110.000 Aufrufe hat und bei Word schon etwa 1,5 Millionen Zeichen beträgt. Man könnte also sagen, dass das so etwas wie mein kleines „Lebenswerk“ ist. Dies verbindet mich dann auch mit Ihrem Artikel.

    Sie schrieben „Oft sind die Stories nicht so richtig gut geschrieben und die Lektüre endet eher in Belustigung statt literarischem Hochgenuss.“, was mich dann etwas stutzig machte. Ihrem Artikel zufolge sind sie nicht wirklich mit Fanfictions vertraut, also frage ich mich doch, woran sie alle Werke von Fans denn beurteilen können. Sagt Ihnen vielleicht die Geschichte „After“ etwas? Es ist ebenfalls eine Fanfiction und schon bald wird man sie im Kino sehen können. Allgemein bin ich persönlich sehr aktiv auf FanFiktion.de und Wattpad, lese sowohl deutsche, als auch englische Geschichten und kenne mich somit deutlich besser aus als Sie, so wie es mir scheint. Ich könnte ihnen spontan rund hundert Geschichten nennen, die bei weitem besser sind als so manches Buch.

    Gehen wir mal weiter in Ihrem Artikel; Kategorie 1: Die Traumbiografie. „In diesen Geschichten erfinden die Autoren den Lebenslauf Ihrer Idole“, schrieben Sie. Mal wieder ein kleiner, offensichtlicher Hinweis, dass sie vielleicht drei Fanfictions mal kurz angesehen haben. Ich zum Beispiel beruhe mich bei meiner Geschichte haargenau auf die wahren Fakten, beschreibe jeden Tag so, wie er geschehen ist. Und ich bin bei weitem nicht die einzige. Vielleicht sollten Sie ihre unzulässigen Verallgemeinerungen in Zukunft auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen, bevor Sie darüber einen Artikel veröffentlichen. Weiter nennen Sie den Namen der Autorin, allerdings stimmt dieser nicht. Dies hätten Sie gemerkt, wenn Sie mal auf den Link geklickt hätten. Dort erscheint nämlich nicht LadyVanHellsing, sondern MadameVanHelsing. Sie meinten ebenfalls in ihrem kleinen Text, den mal wohl eher eine Ansammlung an falschen Informationen und Lügen bezeichnen könnte, dass die Autorin ins kleinste Detail gehen würde. Sie nennt ganze zwei Adjektive. Das ist in der deutschen Sprache und Literatur so üblich, was sie nicht zu wissen scheinen. Dieser Gedanke musste dann aber gleich wieder verworfen werden, denn bei Kategorie 2 schreiben sie gleich im ersten Satz: „..leicht bis unterträglich konstruierte Handlungen“. Anscheinend beschreiben sie wohl auch gerne „bis ins kleinste Detail“.

    Unsicher, was Sie mir mit den Worten „hölzern geschrieben“ eigentlich sagen wollten, gehe ich mal zum nächsten Punkt. „Überwiegend weiblichen Autorinnen“. Nun, männliche Autorinnen wären nun auch wirklich merkwürdig, finden Sie nicht? Ich kenne keine Statistiken über das Geschlecht von Fanfiction-Autoren, aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Sie diese ebenfalls nicht kennen. Beweisen Sie mir doch das Gegenteil, falls ich nicht Recht haben sollte. Ein Lachen musste ich mir dann doch unterdrücken, als Sie dann die sexuellen Szenen schlecht machten. Mal angenommen, dass princess-p (ihr Profil wurde gesperrt, deswegen weiß ich nichts Genaues über ihr Alter) etwa 14/15/16 ist, dann frage ich mich doch, was Sie in diesem Alter gemacht haben. Da ich mit einigen Jungs befreundet bin, ist mir bewusst, dass vor allem das männliche Geschlecht gerne mal den ein oder anderen pornografischen Film ansieht. Wo ist denn der Unterschied, ob ein Junge sich das nun ansieht und es so vor Augen hat oder ob ein Mädchen das mit ein paar Worten erwähnt? Ehrlich gesagt finde ich es „schlimmer“, wenn man tatsächlich Menschen beim Geschlechtsverkehr zu sieht, als wenn man nun zwei Sätze darüber schreibt.

    #wirhattendochmit14allewasmitdaniel ist ein lustig gemeinter Hashtag, der aber nicht lustig ist. Die Autorin hat sich bereits ein wenig darüber beschwert. Was Sie hier machen, ist alles andere als hilfreich, denn durch Sie bekommt dieser Hashtag, welcher übrigens alles andere als berühmt ist und in nur rund 200 Tweets beinhaltet wird, weiterhin Aufmerksmakeit. Auch die Autorin Herzlos, deren Slash-Fanfiction von Ihnen zur Schau gestellt wird, beklagt sich darüber: „Schade, dass sich dort – unter anderem – über meine Story so lustig gemacht wird. Das wär mir ja noch egal, aber dass dann noch der Link zur FF und der Username veröffentlicht wird, muss echt nicht sein. Bin gespannt, wie lange es dauert, bis die dort genannten Hobby-Autoren zum euen Internet-Gespött werden. Danke, puls.“

    Zusammengefasst würde ich Ihnen raten, dass Sie sich für Ihren Artikel entschuldigen. Ich kenne die Autorinnen nicht und ich kenne auch Sie nicht, doch wenn ich das so lese, fühle ich mich schlecht- für die Hobbyautorinnen und für Sie. Was für ein Mensch macht denn Jugendliche wegen ihrem Hobby schlecht? Ich hoffe wirklich, dass Sie nicht wirklich so sind, wie ich gerade denke, dass Sie sind. Ich persönlich möchte eines Tages mal Autorin werden und liebe das Schreiben. Nun habe ich aber Angst, dass es noch so wahnsinnig intelligente, uninformierte und respektlose Menschen gibt, die sich Journalisten schimpfen, welche dann über mich so schreiben. Nehmen Sie nicht anderen Menschen das, was sie lieben. Respektieren Sie die Werke und Fähigkeiten von Jugendlichen, fördern Sie Talente anstatt sie schlecht zu machen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Lisa

    PS: Ich würde mich über eine Antwort und ihre Meinung zu meiner Kritik sehr freuen.“

    • Wie er sich dazu äußert wüsste ich auch gerne. Denn du hast das, meiner Meinung nach, sehr sachlich geschrieben. Deinen Standpunkt dargebracht und auch entsprechend argumentiert.
      Aber ich denke, er wird sich nicht melden und näher darauf eingehen. Denn solche Leute können nur so lange bellen, wie sie sich hinter ihren Kommentaren verstecken können.
      Ich denke mit deiner Mail wird er auch etwas überfordert sein. Zumindest schätze ich ihn von seinem bisherigen Verhalten so ein. Den hinter solch einem Artikel steckt nicht ein Funken geistige Reife.

      • „Vielen Dank für die vielen Kommentare.
        Was mich allerdings etwas verwundert: Mir wird in so ziemlich jedem Kommentar unsachliche Kritik und fehlender Respekt vorgeworfen. Dabei ist alles, was ich in diesem Artikel getan habe, vier Genres innerhalb der Musik-Kategorie von Fan-Fictions darzulegen – nicht mehr, nicht weniger. Der einzige, wirklich wertende Satz im Artikel steht im ersten Absatz, mit dem ich noch nicht einmal zum Generalschlag aushole, sondern lediglich von „oft“ spreche. Und zu dieser Meinung stehe ich auch nach wie vor, denn ich habe nicht nur vier oder fünf Fan-Fictions gelesen im Zuge der Recherche, sondern sehr, sehr viele. Das, was als „unsachliche“ Kritik bezeichnet wird, sind wortwörtliche Zitate (!) aus den Fan-Fictions – und die kann niemand wegdiskutieren oder -argumentieren.
        Das Internet ist ein öffentlicher Raum. Die Geschichten sind frei zugänglich, für jeden User im Internet. Und eine Folge von Veröffentlichungen im Internet besteht unter anderem darin, dass sie von vielen Menschen gesehen werden können – im Zweifelsfall sehr viel mehr Menschen, als man sich das vorstellen mag. Wer sich real existierender Personen bemächtigt und Geschichten über sie schreibt, der muss damit rechnen, dass dies nicht von jeder Seite als „großartig geschrieben und total schön“ gesehen wird, wie dies als Kanon in den Kommentarfeldern der jeweiligen Portale zu lesen ist.“

        Eine Antwort von Herr Würtemberger (Hey, ich kann Copy&Pasten, wuhu ^^ ;-D ) auf die negative Kritik zu seinem Artikel.

        (Quelle: http://www.br.de/puls/musik/fan-fiction-das-1-mal-1-100.html )

        • Oh,
          er hat sich gerechtfertigt. Das hätte ich wirklich nicht erwartet und ich hätte vermutlich nicht einen Cent drauf verwettet.
          Dennoch klingt das für mich wie eine Ausrede, damit man ihn nicht weiter anprangert. Natürlich ist nicht jede FF super toll, gerade wenn man reale Menschen aus den „öffentlichen“ Leben nimmt, aber die „Autoren“ dahinter so zur Schau zu stellen, rechtfertigt das ganze noch lange nicht.

          Hab die Kommentare gelesen, … da ist ja wirklich alles dabei vom Lobsang für ihn bis hin zur anfeindung. Aber wenn wir ehrlich sind, auch ich als „FF-Autorin“ … das hätte er sich eher überlegen sollen. Ich denke so schnell werden die jüngeren FF-Schreiberlinge die Sache nicht unter den Tisch kehren.
          Und an seiner Stelle, wäre eine kleine Entschuldigung, zumindest bei den Autoren die er so kritisiert hat, nicht verkehrt.

      • Noch gab es keine Antwort, bin mir relativ sicher, dass es vermutlich auch keine geben wird. Habe gerade den Text noch einmal abgeschickt, vielleicht erbarmt der gute Mann sich dann ja mir zu antworten.

        • Wenn er dir nicht antwortet, also dir persönlich, zeigt das nur was für ein armselliger Mensch er ist und was für eine bemitleidenswerte Person, dass er sein Ego und sein Selbstvertrauen an euch jüngeren Autoren stärken muss, mit solchen Äußerungen.
          Lass euch nur nicht unter kriegen :).

    • Also ich bin einer der Autoren, über die er sich lustig gemacht hat und ich muss sagen, das was du geschrieben hast gefällt mir total!
      Ich finde es gut das du ihm geschrieben hast und ihn mal aufgeklärt hast (:

      Liebe Grüße
      Lisa bzw. Zoey kill youxD

  41. Ich hab den Beitrag zum Teil auch gehört. Das Ganze klang jetzt nicht heransetzend für mich, aber es ist halt (wieder mal) nur oberflächlich.
    Ich denke, dass man bei BR versucht hat, das Thema für Außenstehende zu beleuchten und die „besten“ bzw „wichtigsten“ Punkte anzuschneiden.

    Darüber ob das gelungen ist, lässt sich streiten, aber meinen Eltern war mein Hobby danach sympathischer und verständlicher. 😀
    Die Mühe es ihnen genauer zu erklären hab ich mir allerdings nicht gemacht. Eltern brauchen ja auch nicht alles zu wissen, oder? 😉

  42. Hallo!

    An die Autoren die in dem Online Artikel zitiert wurden:

    Ich wollte euch auf keinen Fall beleidigen, aber ich habe keinen Account auf dieser Plattform und es war mir nicht möglich euch persönlich zu erreichen. Ich weiß dass man meinen Tweet leicht falsch verstehen kann, aber das war mir bewusst als ich Helge den Link zu der Konversation auf Twitter gegeben habe.

    Ich will weder euch noch den Rest als labil abstempeln. Ich wollte damit auch nicht ausdrücken dass ihr alle krank seid. Ich will Fankulturen an sich nicht stigmatisieren aber es ist nunmal so dass ich in den 15 Jahren in denen ich in verschiedenen Fankulturen aktiv war, bemerkt habe das diese überdurchschnittlich oft von Jugendlichen angelaufen werden die zu Hause oder in der Schule Probleme haben. Und wenn man vor allem mit seiner eigenen Familie schon Probleme hat, dann fällt es einem eben schwerer wenn dann noch andere Probleme dazukommen. Das ist traurig, aber an sich nicht krank. Aber es ist eben auch gut dass diese Jugendlichen in Fankulturen Halt finden den sie zu Hause oder in der Schule eben nicht bekommen. Wenn ich jetzt jemanden aus einer Fankultur unter Druck setze ist die Wahrscheinlichkeit höher dass es jemanden trifft der damit schlecht zurecht kommt. Und was das bedeutet habe ich letztes Jahr erlebt als sich ein Brony das Leben genommen hat weil er im Internet gemobbt wurde.

    Ich hoffe also ihr nehmt mir meine Wortwahl nicht übel und denkt jetzt nicht dass automatisch was nicht mit euch stimmt nur weil jemand auf euch rumhackt!

    Desweiteren habe ich diesen Blogeintrag von Helge begrüßt, nicht damit ihr weiter belastet werdet sondern damit ihr seht dass es noch ganz viele andere Leute gibt die nicht okay finden was dieser Journalist gemacht hat. Ihr seid also nicht alleine. Ich hoffe das ihr euch ein wenig darüber freuen könnt und es euch nicht noch mehr aufregt dass man jetzt darüber diskutiert was euch passiert ist. Ich hoffe jeder von euch hat jemanden mit dem er über seine Gefühle sprechen kann, wenn er das möchte.

    Und jetzt noch generelles zu dem Thema:

    Ich finde es nicht okay wenn ein Erwachsener auf Kindern rumhackt. Ich weiss auch gar nicht ob und wie das Jugendschutzgesetz hier greift, aber eigentlich sollte das nicht nötig sein wenn man seinen gesunden Menschenverstand einschaltet. Es ist an sich schon nicht okay auf Kindern rumzuhacken, wenn diese potentiell auch noch Probleme zu Hause haben schon gar nicht.

    Die emotionalen Nuancen zwischenmenschlicher Kommunikation deuten zu können gehört zum Handwerkszeug eines jeden Journalisten. Wer das nicht beherrscht hat meiner Meinung nach nichts im Journalismus verloren. Nicht jeder Mensch kann gleich gut mit Kritik umgehen, Kinder sind da nochmal ne Ausnahme, und wenn man schon darauf hingewiesen wird dass man hier potentiell Menschen gefährdet sollte man Rücksicht nehmen. Und wenn man keine Rücksicht nehmen kann muss man nochmal in den Kindergarten, da wird einem das dann beigebracht.

    Wenn ich als Journalist einen Artikel veröffentlichen würde der das Potential hat die Gesundheit von Menschen zu gefährden dann wäre ich dankbar wenn man mich darauf hinweisen würde. Nun, dies habe ich versucht. Auf meine Mail in der ich erklärt habe wie sich Jugendliche oft fühlen die nach Außen hin belustigende wirkende Fanart veröffentlichen habe ich bis jetzt keine Antwort erhalten.

    Ich wollte auf keinen Fall meine Hände in den Schoß legen und riskieren dass dieser schlimme Vorfall von letztem Jahr nochmal passiert. Ich sah mich nunmal zum Handeln gezwungen. Ich denke meine Motivation ist jetzt jedem hier ersichtlich. Auf der einen Seite war ich viel und lange selbst in Fankulturen unterwegs, auf der anderen Seite habe ich selbst schon redaktionell gearbeitet.

    Übrigens war eine Freundin von mir selbst schonmal Opfer einer massiven Cyber Mobbing Attacke. Sie findet den Artikel selbst „unter aller Sau“ aber traut sich nicht dem Radioredakteur die Meinung zu sagen. Aus Angst sich abermals zum Opfer zu machen. Jeder der erwähnten Autoren könnte ein Freund von mir sein. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen mich solidarisch zu zeigen.

    Abschließend möchte ich noch sagen dass ein „Shitstorm“ in ARD Kreisen oft abgewertet wird. Klar als Journalist prasseln oft täglich Beleidigungen auf einen ein – das will ich hier auch weder verschweigen noch schönreden. Jedoch sollte man in der Lage sein zu differenzieren und auch mal darüber nachzudenken worüber sich die Leute entrüsten. Manchmal ist das eben nur hirnloses Gemecker, manchmal sollte man sich aber besser auch an der eigenen Nase packen und anfangen nachzudenken. Ein „Shitstorm“ ist eine Protestform, und wem Protest grundsätzlich egal ist und wer Protest abwertet, der ist zum einen undemokratisch, zum anderen abgestumpft, dem kann gleich alles egal sein. Und ich kenne viele Leute denen nichts lieber wäre als ein Journalist dem alles nur noch egal ist. Also bitte liebe Journalisten, differenziert, schaltet euer Hirn ein, stellt euch selbst auf den Prüfstand und bleibt uns als wertvolle Mitglieder der Gesellschaft erhalten.

    • Schon verziehen.
      Ich habe bei dem „Shitstorm“ ein- bis zweimal meine Meinung gesagt und das war’s dann, obwohl es echt eine einzige Schei*** ist. Und danke, dass Du Dich für uns eingesetzt hast. Aber ich denke, nicht nur die Psyche spielt eine Rolle. Mir geht es beispielsweise gut. Ich schreibe Fanfiktions, weil ich mich dadurch ausprobieren kann und so auch Erfahrungen sammle, in einem gewissen Sinne, außerdem gibt es mir die Möglichkeit, mich mit Geschichten und Charakteren auseinander zu setzen. Insofern: wir sind nicht alle labil, aber einige sicherlich schon. Für sie ist das eine Möglichkeit, sich auszudrücken und das sollte man nicht niedermachen – ha! Das schreibe ich jetzt diesem… Ich sag‘ den Namen nicht, sonst bekomme ich einen Wutanfall!

      • Da bin ich jetzt erleichtert o.o;;

        Naja sich Geschichten über reale Menschen auszudenken ist schon etwas merkwürdig, aber als Teenager hat man eben auch nicht so einen Bezug zu diesen Leuten. Die sind eben ganz weit weg, und wenn man für jemanden schwärmt dann malt man sich eben hin und wieder auch aus wie diese Leute so sind, etc. Und wenn man dann hobbymäßig schreibt liegt es ja auch nicht so fern das dann aufzuschreiben. Es ist aber eben so dass ihr zu den Musikern vielleicht keinen regelmäßigen persönlichen Kontakt habt, der Journalist jedoch schon. Und dann wirkt das eben komisch auf den.

        Aber ich finde man darf jungen Menschen sowas nicht allzu übel nehmen, denn sorry was in Intouch und den ganzen Klatschblättern steht ist doch zu einem großen Teil auch nur erfunden. Und das lesen Menschen die wesentlich älter sind als ihr. Ich finde das viel bedenklicher wenn eine 40 jährige Hausfrau nicht begreift das die Hälfte der Intouch eh nur erfunden ist als wenn ein Teenager seinem Alter entsprechend Geschichten erfindet.
        Es ist in unserer Kultur also gar nicht unüblich dass man Geschichten zu Stars erfindet. Die einen machen es auf Profitgier und die anderen eben aus Spaß, bei den einen ist es wahrscheinlich so dass sie sich in ihrem Leben noch davon wegentwickeln werden und die anderen… arbeiten dann für die Bild, keine Ahnung xD

        Ich finds auch gut dass du deinen Frust nicht in dich hineinfrisst oder das alles zu sehr auf dich beziehst. Denn hey wenn er dir ungefragt seine Meinung aufs Auge drückt dann darfst du das auch bei ihm machen.

  43. und jetzt schreibt er auch noch selbst eine fanfiktion :O das geht mal gar nicht

  44. Mein Kommentar zu dem Artikel auf http://www.br.de wurde noch nicht einmal veröffentlicht. Ich habe ihn 2x abgeschickt, einmal heute Mittag und vorhin noch einmal. Es werden Kommentare veröffentlicht, die später abgeschickt wurden. Meiner ist leider nicht dabei. Auch auf meine E-Mail wird nicht reagiert. Echt richtig traurig. Sobald es zur Sprache kommt, dass es NICHT mit den Usern abgesprochen wurde, ob die Auszüge + Link etc. dort gepostet werden, kommt keine Reaktion mehr. Die Redaktion sollte sich wirklich schämen.

    • Lies dir mal die Kommentarrichtlinien durch… man darf nicht aus fremden Quellen kopieren, soll keine unbelegten Behauptungen verwenden ect…
      Schon seltsam, dass es in den Kommentaren verboten ist, aber in Artikeln erlaubt

      • Es wurde nun doch noch gepostet, nachdem ich unter dem Kommentar von Herrn Würtemberger höchstpersönlich ebenfalls kommentiert habe.

        Du hast Recht, Finerafin, das ist wirklich seltsam. Lächerlich.

    • Ach ja und natürlich:

      „Beiträge, die aus Sicht der Redaktion einer sachlichen Diskussion nicht förderlich sind, werden nicht freigeschaltet. Ebenso behält sich die Redaktion das Recht vor, Kommentare einzukürzen und zu löschen – auch nach deren Publikation.“

      • Ich wiederhole: Lächerlich!
        Echt unfassbar. Das eröffnet mir heute wirklich neue Welten in die Abgründe der Menschheit.

  45. Ich finde ja grundsätzlich, dass FF mit realen Menschen zu weit geht und würde eher aufhören zu schreiben als meine Lieblingsinterpreten in sowas rein zu ziehen, aber das ist meine persönliche Meinung und tut nichts zur Sache.

    Ja, da hat mal wieder jemand bewiesen, dass er keine Ahnung hat und nicht mal lesen/schreiben kann. Ich kann damit umgehen, dass ich für seltsam gehalten werde (ist ja nix Neues, nü) und weiß ja auch, wie es wirklich ist, aber für Außenstehende wirft das doch ein unschönes Licht auf uns FFler-Meute. Als ob wir alle n bisschen fertig wären…
    Aber das ist jetzt die Sicht aus der Masse der Anonymen, ich kann es auch vollkommen verstehen, wenn sich jemand davon angegriffen fühlt, gerade die genannten Autoren – mir würde da was hochkommen, wenn ich öffentlich so bloßgestellt werden würde, und zwar nicht nur die Galle…

    Fazit: Schlecht recherchierte Artikel wird es immer geben, die Leute ohne den blassesten Schimmer sterben eben nie aus, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Solange niemand einen Schaden davon trägt, lass sie labern. Wenn jedoch so direkt auf einzelne Leute gezeigt wird, halte ich das für unter aller Kanone und der geschätzte Herr Autor sollte sich was schämen.

  46. Diese Seite heißt immer noch FanFiktion. Wenn also nicht hier, wo denn dann??? Ich meine, was erwarten denn die Leute hier zu finden? Und Schreiben ist sicher nicht die schlechteste Art, um seine Zeit zu verbringen. Und auch keine schlechte Art, um seinen Frust zu verarbeiten oder den grauen Alltag hinter sich zu lassen. Und auch eine gute Therapie. Und wenn es nur meine Rechtschreibschwäche ist. Wir schreiben und wir lesen.
    Sind wir jetzt pervers???

  47. Ernsthaft, der Artikel ist einfach nur eine Frechheit. Wenn man von etwas keine Ahnung hat sollte man darüber auch einfach die Klappe halten anstatt so einen Müll rauszuhauen der nicht mal annähernd der Realität entspricht. Klar, es gibt Personen die ihre Gefühle und all das in einer FF verarbeiten, doch das heißt noch lange nicht, dass sie labil sind. Das ist dasselbe, wie wenn man sagt, dass Gamer nur noch einen Schritt von einem Amoklauf entfernt sind.
    Am besten, man sollte vorher auch mal genauer die Fakten untersuchen, bevor man solche Gerüchte verbreitet.

  48. Metalfans sind Satanisten.
    Gamer sind Amokläufer.
    FF-Schreiber minderjährige Pornoschreibsler.
    Tatsächlich?
    Ich kenne 14jährige Autoren, die hervorragende Texte schreiben.
    Ich selbst habe ein 14jähriges Kind und meine ersten Geschichten hier sind Kindergeschichten.
    Und was mich total nervt, sind schlecht recherchierte Gleichmachereien. Aber das nervt mich bei weitem nicht so sehr, als dass ich jemals daran denken würde, mit dem Schreiben aufzuhören. Lasst die einfach reden, machen wir das, was wir am liebsten tun: schreiben, posten, uns in unserem Fandom daheim fühlen.

  49. Man kann nicht nur über DEN Artikel http://www.br.de/puls/musik/fan-fiction-das-1-mal-1-100.html diskutieren, sondern auch über den Folgenden von Herrn W., der wohl „Kategorie 2: Das Freundschaftsabenteuer“ bedienen soll: http://www.br.de/puls/themen/popkultur/fan-fiction-funkhaus-laury-in-love-with-farida-peng-100.html Ich hab keine Ahnung, was Herr W. sich dabei denkt. Soll es eine Bestätigung seines Klischees sein oder will er sich über FF-Schreiber lustig machen oder was soll der Quatsch? Auf ernsthafte Kritik wird er es ja wohl kaum abgesehen haben, nach SO einem Artikel… *auf 1. Link anspiel*

    • Oh mein Gott…
      ich hab gerad mal deinen zweiten Link angeklickt und musste echt schlucken. War diese absolut…anfängermäßige FF wirklich sein Ernst, oder alles nur ein schlechter Witz? Wenn er wirklich noch auf diesem Level sein sollte, dann gute Nacht. Falls doch nicht…naja, so kann man jemanden auch beleidigen. Stilvoll finde ich das allerdings nicht gerade. Ich mag den Kerl nicht. Ich versuche immer möglichst vorbehaltlos zu sein, aber den Kerl mag ich nicht, obwohl ich heute zum ersten Mal überhaupt von ihm gehört hab. Ein guter Journalist ist echt was Anderes…

  50. Ich weiß wirklich nicht so recht, was ich von diesem Bericht halten soll…auf der einen Seite freut es mich, dass ein Musik-Journalist mal auf die Idee kommt, sich (wenn auch nur kurz) an das Thema Musik-FF ranzuwagen, aber auf der anderen Seite macht er das nicht sonderlich geschickt…so wie sich der Artikel von Helge anhört, gibt es in den Augen von diesem Würtemberger nur schlechte Schreiberlinge…und das Wort „Erektion“ scheint seiner Meinung ja verdammt oft vorzukommen (ich frage mich, ob ihn das so unheimlich interessiert, dass er das unbedingt erwähnen musste…versteckte Sehnsüchte vielleicht?) Bullshit, finde ich. Es gibt einen Haufen tolle Autoren hier auf FF.de, die meiner Meinung nach glatt ein Buch veröffentlichen könnten, und ich bin sicher, dass sich im Musik-Genre auch einige rumtreiben. Dass dann dort letztendlich nur auf den Teenies herumgehackt wird, finde ich einseitig. Klar, als Teenager sprudeln die Ideen häufig noch ein wenig besser als im späteren Leben, und dementsprechend ist der Schreibstil häufig noch sehr unausgereift. Aber gerade eben darum laden viele ihre geistigen „Meisterwerke“ ja hoch, um sich mithilfe der Kritik zu verbessern und den eigenen Schreibstil auszubessern. Wenn ich dran denke, was ich in diesem Alter alles fabriziert habe…Gott bewahre. Peiiinlich XD
    Klar gibt es auch immer wieder welche, die nicht so begeistert sind, aber man kann für sich selbst entscheiden, ob man diese (manchmal vielleicht etwas unfreundliche) Kritik (die ich allerdings bisher zum Glück hier noch nicht erlebt habe, meine Kommentatoren waren durchweg immer sehr freundlich :D) annehmen möchte oder nicht.
    Nun ja…alles in Allem hätte ich mir gewünscht, dass Herr Würtemberger etwas mehr Zeit in seine Berichterstattung gesteckt und mehr Recherche betrieben hätte. Es gibt hier genügend Perlen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Manchmal versinken sie in der Menge des Durchschnitts, aber wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, entdeckt man sie. Also bitte, lieber Herr Würtemberger, beim nächsten Mal bitte etwas mehr Zeit aufwenden und hinter die Zeilen gucken. Und nicht ständig darauf herumreiten, dass das Wort „Erektion“, welches ja eigentlich nur in den wenigsten Fanfics wirklich in jedem Absatz erwähnt wird, so bedeutsam ist.

  51. Und schon wieder einen Deppen mehr, der Dinge kritisiert, von denen er absolut keine Ahnung hat. *Hurra, jetzt sind wir alle glücklich* *hust* *Sarkasmus*
    Man sollte meinen, die Welt braucht noch mehr von solchen Leuten, wegen denen sich ja alle jungen, in ihren Gefühlen verletzten FF Autoren von der nächst besten Klippe werfen… *Is‘ klar! Natürlich!*

    Also wenn ich sowas schon lese, bekomm‘ ich ’nen Brechreiz! Ich denke, jeder, der hier angemeldet ist, und zumindest ein paar FFs von anderen Autoren gelesen hat, könnte beweisen, dass der liebe Herr Würtemberger, mit seiner Kritik, die in meinen Augen nicht mal eine Kritik ist, einen, einfach ausgedrückten, Griff ins Klo gemacht hat. Man merkt förmlich, dass er sich gezielt die Texte von Anfängern oder etwas naiveren Autoren gekrallt hat, um sich darüber lustig zu machen. Das ist weder stubenrein, noch eine anständige Kritik. Ich komm‘ mir, wenn ich sowas lese vor, wie in der Grundschule. Da gabs auch immer die Besserwisser mit der großen Klappe, die sich über alles lustig machen, was sie nicht nachvollziehen können, nur dass das bei Grundschülern noch okay ist.

    Mich stinkt es tierisch an, dass, nachdem erst eine stupide und grade zu lächerlich begründete Kritik kam, auch noch extra auf den Autoren und ihrer Leidenschaft für Literatur herumgetrampelt wird. Es ist erbärmlich, dass sich ein Erwachsener über 14jährige lustig macht, die ihre Gedanken, Gefühle, Wünsche, Träume und alles dareinpacken. Und nein, ich glaube auch nicht, dass gleich wegen dem was er da geschrieben hat, ein halbest Duzend Autoren sich selbst das Lichtlein ausblasen… Natürlich verbindet man das was man selbst schreibt, auch mit Wünschen und Träumen, wer wünscht sich den nicht, in seiner eigenen Geschichte zu sein? Und ich kann auch verstehen, dass genau dies öfter jüngere Kandidaten/Kandidatinnen tun. Ich mein, die die sowas schreiben sind in der Pupertät! Ich glaube keiner kann ernsthaft von sich behaupten, dass man in dem Alter nicht öfters mal auf dumme Gedanken gekommen ist, oder in diesem Fall einfach Dinge schreibt, von bei denen man es sich noch mal durch den Kopf gehen lassen sollte.

    Und auch mit dem teilweise ausführlich/teilweise nicht ausführlich detaillirten Sexscenen… Mein Gott! Sex ist eine der normalsten Sachen der Welt, was ist dabei wenn man darüber schreibt? Und im Durchschnitt denkt jeder Mensch, ab dem Alter von ca. 13 Jahren 30% des Tages an Sex! *Ja, dazu gibt es eine wissenschaftlich erwiesene Studie!* Das gleiche gilt auch für Slash Geschichten! Es war nicht verwunderlich das auch darüber hergezogen wurde und vor allem; Warum schreiben Mädchen/ Frauen Geschichten mit zwei homosexuellen in 99% aller Slash Geschichten Männern als Hauptpair? Also, ich hab zwar keine Ahnung davon, weil ich keine Slash Geschichten lese, aber wenn man sich mal diese vernünfitge Frage stellt, ist das gar nicht mehr so abwegig: Warum sollten normale heterosexuelle Frauen, etwas lesen, bei dem andere Frauen Sex mit Männern haben? Da wird man als Frau doch eifersüchtig! Darum gucken sich so viele Männer auch Lesben-Pornos an. Die haben doch alle Schiss, das ihr Zauberstab kleiner ist, als der des Pornodarstellers. Also von daher auch vollkommen normal, dass Frauen/Mädchen Romanzen über Schwule schreiben.

    Ich glaube Herr Würtemberger ist einer von der Sorte, die alles und jeden heruntermachen müssen, der in irgendeiner Art und Weise anders ist, nur um sich besser zu fühlen. Erbärmlich, einfach nur erbärmlich… Mir hat man fürher immer vorgehalten, wie wichtig es ist, nicht auf jüngeren rumzuhacken, aber diese ganze Vernunft wird wie immer von solchen Menschen zu grunde gerichtet. Diese ahnungslosen Deppen behaupten einfach, dass wir ein idiotisches Hobby haben, noch bevor sie irgendwie was darüber wissen und dann darüber urteilen. Aber mir soll es recht sein! Andere 14jährige gucken sich Pornos an, zocken ununterbrochen oder machen wie Herr Würtemberger einfach Dinge runter, von denen sie nichts wissen. Aber eine Sache will ich dazu noch sagen: FFs schreiben ist in meinen Augen ein 1000mal besseres Hobby, als wahrlos auf Kindern rumzuhacken und über deren Wünsche und Träume zu lästern.

    Und wisst ihr was Leute… Ich selbst gehöre auch zu diesen 14jähriegen, die wegen eben diesem Hobby hier blöd angemacht werden, von Klassenkammeraden, Bekannten, ect. Ich finde, die Leute sollten sich ein genauso tolles Hobby suchen wie wir und aufhören, „kritisieren“ als ihres zu verwenden.

    LG Charly

  52. Das ist eine Frechheit! Mich ärgert ja auch, dass ein Journalist das geschrieben hat, aber heutzutage hat das ja auch zumeist kein Respekt mehr verdient. Verkaufszahlen sind ja wichtiger geworden als alles andere

    • Da gebe ich dir absolut Recht. Heutzutage ist es wichtiger einen „Bestseller“ zu schreiben, anstatt wirklich eine KReativität walten zu lassen, die die Leser mitreißt. Hat man einen Bestseller geschrieben, muss sofort ein neuer her und das schwaächt die Qualität.
      Quälität geht vor Quantität und ich hoffe, dass das irgendwann einmal jemand begreift.

  53. Ich finde es nicht richtig, sich über die Kreativität anderer lustig zu machen, geschweige denn darüber zu urteilen, was richtig und was flasch ist.
    Fanfiktion ist der Beweis dafür, dass es noch Menschen gibt, die mit ihren Ideen und ihrer Genialität, eine eigene Welt zu erschaffen oder eine Geschichte weiterzuschreiben, neu zu interpretieren oder mitzuerleben, um dem grauen Alltag dort draußen zu entfliehen, sei es auch nur kurz.
    Jeder Leser einer dieser Geschichten wird in diese geschaffene Welt hineingezogen.

    Viele der Autoren verarbeiten durch Schreiben auch Probleme, die ihnen der Alltag vor die Füße wirft, aber das heißt noch lange nicht, dass wir als Autoren vollkommen daneben sind. Fanfitkion ist eine gute Sache und ich mag es nicht, wenn in irgendeiner Weise schlecht darüber gesprochen wird, ohne großartig Ahnung davon zu haben.

    • Allgemeine Zust!mmung!
      Stephen King bspw. schreibt seine Furcht nieder, statt einen Psychiater zu bezahlen, und andere thrapieren sich mittels seiner Ergüsse, statt einen Psychiater zu bezahlen – solange es funktioniert, soll’s mir recht sein.
      Soweit ich weiß, ist wegen eines Stephen-King-Romanes noch keiner Amok gelaufen – höchstens mal ein paar Katholen, weil das Wörtlein »Sex« drin vorkam 😉 😀 😛

      • Und Rowling hat mit Harry Potter den Tod ihrer Mutter verarbeitet. HP wurde verbrannt – in den USA von Evangelikalen, weil Magie drin ist. Die einzige mir bekannte berühmte Selbstmordwelle aufgrund eines literarischen Werks, mit dem der Autor auch Probleme verarbeitete ist Goethes Werther und der wird – verantwortungslos! – sogar in der Schule gelesen.

        • Werther wurde dabei aber auch gründlich falsch verstanden, schließlich war es keine Anleitung a la „So wird’s gemacht!“. Und ist es auch heute noch nicht. Fiktionale Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie viele verschiedene Interpretationsmöglichkeiten offen halten, aber ich wage doch stark zu bezweifeln, dass es auf diese Art und Weise intendiert war.

          Wie auch immer, man wird leider immer Leute finden, die sich über etwas auslassen oder es abstrus interpretieren – das lässt sich wohl bei keinem Werk vermeiden, erst recht nicht bei FFs, befürchte ich. Das Genre ist schon derart vorbelastet aus der Sicht von Außenstehenden…

  54. Einfach unfassbar, dass sich Leute immer wieder darüber lustig machen. Jedem das seine! Und „unseres“ ist eben Fanfiction. #pride

  55. Wahrlich keine Glanzleistung, die der ‚liebe‘ Daniel mit seinem Schreiben gebracht hat!

  56. Ein wunderschönes Fallbeispiel zum Forschungsthema: „steigt die Dummheit der Menschen proportional zur Anzahl der sozialen Netzwerke?“

  57. Ich muss gestehen, auch wenn sich der Verfasser des…Artikels….ein paar Sätze hätte sparen können und tatsäschlich nicht viel von FanFiktion.de zu halten schien, finde ich trotzdem, dass der Artikel ganz okay war. Er hat es relativ sachlich dargestellt und sich zwar einige extreme Beispiele raus gesucht – was eigentlich alle machen – aber nichts komplett falsch gesagt. Also auch wenn er ein bischen um die Wahrheit rumkurvte, blieb er schon immer dran^^
    Ich würde den Artikel also nicht allzu persönlich sehen. Es gab eindeutig schlimmere 🙂

  58. Ehrlich gesagt überrascht es mich nicht, dass es nun in einem Artikel Fanfiction-Autoren erwischt hat, um als die Freaks der Nation dazustehen und für Lacher für die Öffentlichkeit dazustehen. Das erlebten schon Gamer, Cosplayer, Let’s Player, ASMRer… Was der Mensch nicht versteht, macht er schlecht – oder sich eben drüber lustig.
    Muss man drüber stehen als FF-Autor. Problem an der Sache sind viele junge Autoren, die da vielleicht nicht so wirklich drüber stehen können.

    Also ICH hab mich inzwischen darüber abgefunden, dass es Leute gibt, die es merkwürdig finden – aber eben auch durchaus noch viel mehr, die Fanfictions genauso gegenüber stehen wie ich. Nämlich offen, positiv und mit Liebe und Leidenschaft.

    • Achso und ehrlich gesagt finde ich a) den Artikel doch noch recht sachlich, das hätte echt NOCH schlimmer ausfallen können (voll von komplettem Unverständnis und der Darstellung von FF-Autoren als „geistig etwas beschränkte Träumer“, hab ich alles schon erlebt) und b) die Aussage, dass sie oft nicht sonderlich gut geschrieben seien, in Deutschland inzwischen nicht einmal mehr eine Beleidigung. Die Anzahl deutscher Autoren, von denen ich FFs lese, sinkt leider stetig, da viele Autoren ALLER ALTERSSTUFEN mit teilweise großer Ideenlosigkeit, grottenschlechtem Deutsch und lieblos hingeschmadderten kurzen Kapiteln daherkommen. Um etwas Gutes zu finden, muss ich inzwischen schon wirklich lange suchen – vielleicht steigt aber auch mein Anspruch an eine gute FF einfach nur von Jahr zu Jahr?

  59. Wahrscheinlich hat Herr Würtemberger hier selbst eine Geschichte gepostet und nur keine Reviews gekriegt^^
    Jetzt ist er sauer und lässt es an uns aus 😛

    • Wer weis?
      Würde aber so einiges erklären… 😀

    • Vermutlich. 😀 Und er steht offenbar auf Slash. Warum sonst sucht man sich aus einer Story, die 48 Kapitel und über 100.000 Wörter (!) hat, eine Sexszene raus? *augenroll* Inzwischen finde ich das alles mehr als lächerlich.

  60. ich bin sehr froh und dankbar, dass es Fanfiktion.de gibt. Und ich finde es sehr, sehr traurig, dass der Journalist sich offenbar nur über Fanfiktions lustig machen und sie in den Dreck ziehen wollte. Ausserdem ist es doch immer noch eine persönliche Geschmacksache und vollkommen subjektiv, ob eine Fanfiktion gut ist oder nicht. Meines Wissens gibt es nämlich keine festgelegten Bewertungsmaßstäbe nach denen gemessen wird, ob eine Fanfiktion gut ist oder nicht.

  61. Vielleicht gibt es im Journalismus auch eine Staffelung, wie auch bei den Promi (A- / B- / C-Promis)
    Meine Vermutung geht inzwischen in die Richtung, dass Frau Alterauge, wie auch der Herr Würtemberger irgendwas zwischen C- und Z- Journalisten sind. Vielleicht auch deswegen die schlecht recherchierten Artikel, die Gemeinheiten und Bosheiten. Wären die beiden in ihrem Fachgebiet besser mit mehr Bemühungen im Ganzen, würden sie ganz vielleicht auch bei renommierten Firmen: Zeitungen/Radio/Fernsehen arbeiten.

    Extrem peinlich finde ich dann die daraufhin selbst verfasste FF. Überhaupt nicht geglückt, ein eher kläglicher Versuch lustig zu sein.

    Tja, leider kann man da nichts machen, denn wie jemand hier schon geschrieben hat: Fanfiktion.de ist öffentlich und jeder der hier was reinstellt sollte sich dem einfach auch bewusst sein.

    Also liebe (betroffenen) Autoren: Steht drüber, macht euer Ding und schreibt einfach weiter. Lasst euch bloß nicht verunsichern.

    • Der Versuch der eigenen FF wirkt für mich als wolle er sich entweder noch weiter über die Leute lustig machen, die er zuvor schon mit der Nase durch den Dreck gezogen hat, oder es ist eine Art Rache für das Aufbegehren der FF-Welt ^.0

  62. Ich bin Zoey kill youxD, auch ich komme in diesem Artikel von diesem Journalisten vor.

    Vor einigen Tagen habe ich erst von diesem Artikel erfahren, ich war geschockt, denn jeder der diesen Artikel gelesen hatte, ob Hater oder andere die mich verstehen oder auf meiner Seite sind, denn ich werde ohne zu fragen öffentlich im Internet an den Pranger gestellt um das mal so auszudrücken, so weit ich weiß, wisst ihr nur das ich aus dem Saarland komme und 15 Jahre alt bin.
    Um ehrlich zu sein bin ich froh das ich nicht so vieles auf meinem Profil über mich geschrieben habe, ansonsten wüssten fremde Menschen noch mehr über mich Bescheid.
    Allerdings war dies für mich nichts neues.
    Ich weiß, das ich auf Twitter gemobbt werde und ich bin nicht psychisch labil, trotzdem musste ich weinen, weil mich so viele Menschen schlecht gemacht haben, mir ging es richtig Scheiße, weil ich mein winziges Selbstbewusstsein auf einen Schlag verloren hab.
    Aber zum Glück habe ich gute Freunde, die mich verteidigen und mir geholfen haben, darüber anders zu sehen.
    Ja, natürlich bin ich nicht der perfekte Schreiber, aber hey ich bin 15!
    Ich lerne noch vieles und ja meine Grammatik ist nicht die Beste, aber ich tue schon ziemlich viel um diese zu verbessern.
    Und auf keinen Fall werde ich mich von irgendwelchen Dumpfnasen, die mich noch nicht mal kennen, fertig machen lassen.
    Auf keinen Fall ich werde weiterschreiben, und mich somit weiterbilden und weiterlernen.
    Jeder muss klein anfangen!
    Auch ich.
    Deswegen möchte ich auch Danke sagen an alle die mich angeschrieben haben oder ein Review geschrieben hatten.
    Auch danke möchte ich an Helge sagen für diesen Artikel (:
    Und ich kann euch versichern, auf keinen Fall lasse ich mich verunsichern.
    Ich schreibe weiter, weil ich es liebe zu schreiben, auch wenn ich darin nicht perfekt bin, aber es ist meine Fantasie.

    Liebe Grüße,
    Zoey kill youxD

    • Richtige Einstellung. Mach weiter und lass dich nicht beirren deine Kreativität in Schriftform auszuüben. Aller Anfang ist schwer und es kann nur besser und besser werden. 🙂

      LG
      harumi20

      • Danke ^^
        ja auf jedenfall werde ich weitermachen und mich nicht beirren lassen.

    • Ganz klar, wenn ein Journalist so mit dem Finger auf mich gezeigt hätte, als ich Teenager war, hätte mich das schrecklich fertig gemacht. In dem Alter habe ich mich noch gar nicht getraut, FFs von mir online zu stellen, weil ich zu große Angst eben vor negativen Kommentaren hatte und dazu zählt auch so ein pseudo-witziges an den Pranger stellen wie in dem Artikel. Ich weiß nicht, ob ich danach noch Spaß an meinem Hobby gehabt hätte oder damit aufgehört hätte. Ich weiß nur, dass es verflucht schade gewesen wäre, weil ich so wie du das Schreiben liebe und immer geliebt habe, egal ob mit 15 oder heute mit 28.
      Von daher, Kopf hoch, mach weiter, egal was irgendwer dazu sagt!!

    • sei in den Arm genommen, fühl Dich geknuddelt, und bedenke:

      Wann dich die Lästerzunge sticht,
      laß dir dies zum Troste sagen:
      es sind die schlecht’sten Früchte nicht,
      an denen die Wespen nagen.

             Gottfried August Bürger

      ein Beifall von so einem wäre wohl auch nicht das wahre 😀

      • Irgendwie muss ich auch grad an das Lied von den Ärzten denken: „Lass die Leute reden…“

    • Du sprichst mir aus dem Herzen, denn mir ginge es wohl genauso, wenn mir das passiert wäre!

      Klar, es ist erstmal ein Schock, so etwas zu lesen und deine Reaktion ist nur allzuverständlich – ich bin zwar zig Jahre älter, als du, aber ich glaub, ich hätt bei so was auch erstmal geheult.
      ABER: Lass dich auf KEINEN Fall von solchen Typen runtermachen! Klar, man ist zuerst verletzt und das wird bestimmt auch noch eine Weile anhalten – aber denk auch daran: Der hat keine Ahnung, wie es ist, sein Herzblut in eine FF zu stecken! Wir FF-Schreiber wissen das nur zu Genüge! Und wenn – gerade in deinem jungen Alter – nicht alles perfekt ist, was soll’s? Wir entwickeln uns nur weiter, indem wir WEITER SCHREIBEN! <— und das ist an alle gemeint! An alle FF-Schreiber und andere Hobby-Schreiber, die ihr Herzblut in ihre Geschichten, Gedichte etc. legen! Schreibt weiter! Gebt weiterhin euer Bestes! Selbst, wenn ihr als "schlecht" bekrittelt werdet, gebt nicht auf, wenn euch das Schreiben am Herzen liegt! Verbessert euch, selbst wenn es nur langsam voran geht! Wer sich "wohlwollende" Kritik zu Herzen nimmt und ggf. umsetzt, der wird auch besser! Und wer solche "feindliche" Kritik bekommt, dem sei gesagt: Hier sind etliche, die hinter dir stehen! Auch wenn es erst einmal sehr schmerzhaft sein wird, so etwas (oder noch Schlimmeres) an den Kopf geknallt zu bekommen: Rappel dich wieder auf! Schreib weiter!

    • Glückwunsch, finde ich gut. 🙂 Kopf hoch und weitermachen, ohne Übung kann ja keiner besser werden.
      Ich finde das toll, dass du so mutig bist. Knuddel deine Freunde, und dann wieder ab an die Tastatur. 😉

  63. Ich wette die meisten fühlen sich jetzt wieder auf den Schlips getreten…
    Dabei ist sein Fazit „Aber egal ob sexuell oder nicht, ob Romanze oder Abenteuer: Es ist so ähnlich wie mit Pornos. Wenn du es dir vorstellen kannst, gibt es Fan Fiction darüber. Und wenn nicht, dann schreibst du sie einfach selbst.“ nicht mal so falsch. Wer nicht sieht, was die meisten sogenannten Fanfiktionen eigentlich sind (nämlich Sexfantasien und wer mir nicht glaubt der solle sich doch bitte mit den Begriffen Fiktion und Fantasie auseinandersetzen) der ist blind.
    Das heißt allerdings nicht, dass man diejenigen die so etwas schreiben und/oder lesen so an den Pranger stellen muss oder so tun muss, als ob alle Fanfiktionen so wären (sonst wäre ich nicht seit 8 Jahren hier). Was diesen Punkt angeht, kann ich den Ärger also wiederum verstehen.
    Aber wir sollten da einfach drüber stehen.

    • Was mich auch bei der ganzen Sache mit dem gemeinen Artikel von diesem Journalisten so ärgert, ist diese offene oder auch unterschwellige Abwertung von Fanfiktions. Ich weiß jetzt nicht, ob das nur mein Eindruck ist, aber ich habe das Gefühl alle Fanfiktions werden von diesem Journalisten als „Sexfantasien“ lächerlich gemacht und Pornofilme wären seiner Meinung nach irgendwie besser und nicht so „lächerlich“ wie Fanfiktions. Und außerdem was soll an Sexszenen in Fanfiktions so schlecht sein? Gedruckte Bücher im Buchhandel enthalten doch auch Sexszenen.
      Wie seht ihr das?

      • Ich sehe das auch so.
        Aber auch glaube ich, dass es auch Bücher gibt die verrissen werden, ebenso auch Filme, egal aus welchem Land und auch Hollywoodfilme sind da mit eingenommen.

        Alles was öffentlich gemacht wird, kann nicht davor geschützt werden, dass sich irgendwer irgendwo das Maul darüber zerreißt.

        Es ist einfach fies, das es immer diejenigen trifft, die noch jung sind, erst lernen und versuchen ihren Stil zu finden.

        Richtig schade finde ich, dass durch solche Artikel auch immer alle über einen Kamm gekehrt werden. Man soll im Real-Life ja auch nicht alle Menschen einer Nation oder eines Glaubens über einen Kamm scheren, NUR weil ein paar Idioten irgendwas angestellt haben.

        Im Internet sind die Hemmschwellen viel niedriger, weil man ja doch mehr oder weniger anonym unterwegs ist. Wenn der werte Herr sich die Mühe gemacht hätte, sich persönlich mit den betroffenen Autoren in Verbindung zu setzen, wäre es vielleicht auch gar nicht erst so weit gekommen.
        Aber man weiß es ja nicht. Leider…

    • Dieses Fazit hat sich Herr Würtemberger nicht ausgedacht. Den Spruch kenn ich schon seit Ewigkeiten. An sich finde ich den gar nicht so schlimm. Er sagt ja – wenn auch ein wenig flapsig nichts anderes als „alles was man denkbar ist, wird auch geschrieben“. Und so ist es ja auch. Es wird nur in dem Kontext übel. Was dem Artikel massiv fehlt, ist die Gegenposition. Ich hab übrigens mal in die Selbstdarstellung des Magazins („Über uns“) reingesehen. Das spricht Bände:

      “ PULS lacht über Hipster, trägt dabei selbst Bart und Röhrenjeans.“

      Und:

      „PULS Moderatoren ecken an, integrieren und stellen die richtigen Fragen. Glattgebügelte Abziehbilder sind hier Fehlanzeige, stattdessen setzt PULS auf Träumer und Rampensäue, Nerds und Draufgänger.“

      Aha. Schon interessant, dass Reporter eines Magazins, das per Selbstdarstellung auf Träumer und Nerdigkeit ein nerdiges Hobby in derarrt schlechtes Licht rückt. Aber mit dem ersten Satz wird ja schon gesagt: Was der Bauer darf, steht dem Ochsen noch lange nicht zu…

      • Davon aber mal abgesehen halte ich den Shitstorm für die falsche Strategie. Wenn sich alles wie die aufgescheuchten Hühner empört, bestätigt das oftmals nur Vorannahmen.Leider. Egal wie berechtigt der Protest auch sein mag. Versucht sachlich zu bleiben – oder klemmt euch hinter die Tastatur und schreibt eine augenzwinkernde, ironische Gegendarstellung. Wohlgemerkt, augenzwinkernd, nicht empört. Oder noch besser: schaltet auf Durchzug und amüsiert euch darüber, dass sich ein Erwachsener, der sich über die Werke von Teenagern lustig macht, vorallem selbst vorführt.

        • vielleicht sollte man ein ironisches Quietschereview schreiben, indem man sich darob erfreut, daß er sich über das häßlichste Plastik-C-Promi der Popp-(Un)-Kultur seit Häärääld Glöööckckler lustig macht, und vor allem darüber, daß er die Wurst blondiert hat (ich meine: reicht nicht schon Bärtige Sängerin Stotterin?)

  64. Ich fands eigentlich recht lustig, musste schon schmunzeln und schnauben kurz. Letztendlich stimmt doch teilweise, was da steht, Sorry aber ist leider so.

    Was ich persönlich nicht ok finde ist folgendes. Texte von Personen unter 16 für solch einen Artikel zu nehmen. Ich setzte bei einer 14 Jährigen einfach nicht die Reife voraus mit so etwas umzugehen – Hier wäre durchaus Kritik angebracht.

    • das ist nur die eine Seite der Medaille – ich hätte bis vor kurzem bei einem Mitarbeiter eines ÖRM diese Reife vorausgesetzt; aber nun gut schlecht, auch der BR hat im Jahre 2ooo gegen Sebnitz gehetzt, was die Frequenzen hergaben, und insofern war ich nur empört, jedoch nicht überrascht – seien wir doch dankbar, daß die Wahr-Sager unserer qualitätsfreien Medien das Klischee bedienen und unsere Vorurteile bestätigen 😉

  65. Also ich muss sagen , dass ich das einfach unverschämt finde , wenn ich das richtig verstanden habe wurden die betreffenden Autoren NICHT gefragt ! Aber selbst wenn ist diese meinung dazu nicht gerechtfertig , da diese Leute null Ahnung davon haben , wie es ist eine FF zu schreiben , genauso wenig , dass geschichten mit pornographischen Inhalt VERBOTEN SIND ! Jeder kann sich irgendwelche Sachen ohne Zusammenhang herauspicken und sie als ganzes verkaufen ! Solche Leute sollten erst selbst soetwas zustande bringen , als zu urteilen ohne zu wissen wovon sie reden !!!

  66. Tja, es wurde wohl schon alles gesagt (sowas aber auch…) 😀
    Wie hier schon mehrfach erwähnt wurde, hat der Autor des Artikels natürlich nur Negativbeispiele benutzt, um seine These zu untermauern. Und natürlich geht der Artikel auf Kosten zahlreicher Fanfiktionschreiber und rückt die Idee des Fanfiktionschreibens in schlechtes Licht.
    Der Grund, warum ich jetzt aber doch einen Kommentar schreibe ist der, dass ich zugeben muss, dass ich über die Hardcorebeispiele durchaus schmunzeln musste und dachte: Hey, ganz Unrecht hat er ja nicht…
    Ich sehe es als Tatsache, dass viel minderwertiges Geschreibsel im Internet zu finden ist. Von allen erdenklichen Pairingkombinationen je Fandom ganz zu schweigen.
    Allerdings muss man da meiner Meinung ein paar Dinge in Betracht ziehen, die der Autor wohl übersehen hat bzw. übersehen wollte (Harte Kritik erregt nun mal mehr Aufmerksamkeit (gemischt mit Unwahrheiten, Übertreibungen und mangelhafter Recherche-Sonst macht’s ja keinen Spaß)):
    1.Nicht nur das Fanfiktionschreiben, auch das Artikelschreiben sollte gelernt sein *zwinker*!
    2. Übung macht den Meister! Jeder hat mal angefangen! (JA, diese Erkenntnis ist nichts Neues, ich weiß) Und warum sollte man „den alten Kram“ nicht mit anderen teilen. Meinen „alten Kram“ habe ich auch hochgeladen. Meiner Meinung nach, ist es doch interessant zu sehen, wie ein Autor sich so entwickelt.
    3. Recherche? Konstruktive Kritik? Beleuchtung einer Thematik von mehreren Seiten? Verantwortung im Journalismus? (Für mich grenzt seine schamlose Vorführung junger Fanfiktion-Autoren nahe an Cybermobbing)
    –> Bervor ich mir einen Artikel dieser Qualität gebe, setz ich mich doch mit Popcorn vor die nächste ‚Porno'(Zitat Herr Würtemberger) – Story. Zu der ist vermutlich dann auch mehr recherchiert worden. -.-
    4. Musik-Fanfiktion ist ein RIESIGER Teil des Fanfiktion-Genres–Ähm, ja fast.

    Aber um nicht in Herr Würtembergers Stil zu verfallen,sollte man wohl auch an die negativen Seiten von Fanfiktion/Musik-Faniktion denken. Dessen Artikel weist natürlich keine ernstzunehmenden Gründe dagegen auf (war zwar auch gar nicht sein Anliegen, hätte ihm aber sicher eher Sympathisanten eingehandelt), aber Tatsache ist doch auch:
    — reale Personen/Persönlichkeiten, über die Fanfiktion (vor allem aber Romanzen) geschrieben werden, haben auch allen Grund sich zu bedanken. Klar, man kann ja das Unterlassen ebenjener Geschichten fordern, trotzdem sind ihre Existenz manchmal suboptimal. Ich persönlich würde ja die Krise kriegen. Und ich muss zugeben, dass ich persönlich Fanfiktion, in denen Personen irgendwelche Liebesbeziehungen (nicht selten mit dem Autor selbst) angedichtet werden, tatsächlich sehr skeptisch gegenüberstehe. Finde ich oft etwas lachhaft. (Klingt jetzt böse, ich weiß). Aber wie gesagt: Das ist meine persönliche Meinung und wenn die Geschichte die betroffene Person (sofern sie davon weiß) nicht weiter stört, soll’s mir auch Recht sein. Ist ja nicht mein Bier 😀
    Eine weiterhin angeregte Diskussion wünsche ich noch!
    killerraupe
    END OF WALL OF TEXT

    • Natürlich verstehe ich das voll und ganz, wenn eine reale Person nicht mit Fanfiktion über sich einverstanden ist. Aber könnte eine solche Fanfiktion nicht auch als Werbung für diese Person gesehen werden? Ich bin kein Fan von Fanfiktions über reale Personen und habe in meinem ganzen Leben nur einmal eine Fanfiktion über eine reale Person gelesen, aber diese Geschichte stellte diese Person sehr positiv und schmeichelhaft da. Sonst lese ich nur Fanfiktions über Fantasybücher. Und ich schätze andere Fanfiktions werden doch auch hauptsächlich diese reale Person in einem guten Licht darstellen, oder nicht? Wie seht ihr das? Würdest ihr Fanfiktions über euch mögen, oder nicht?

    • Den Punkt mit dem Entwickeln finde ich super. Ich persönlich hatte damals als Kind auch so meine Geschichten – da rannten auch Mary Sues durch die Naruto-Welt und bekamen die Liebe ihres Lebens, einfach weil ich es nicht besser wusste. Sind wir mal ehrlich – viele haben so angefangen.
      Ich konnte meine Gesichten damals Freunden und Familie zeigen was dazu führte, dass ich mich durch Kritik verbesserte. Fanfiction.de ist eben auch für Anfänger eine schöne Plattform, diese Rückmeldungen und die (durchaus nötige) Kritik zu bekommen. Ich finde auch das hat zumindest den Respekt verdient, dass man sich nicht darüber lustig macht. Der Artikel hat in manchen Punkten schon recht, keine Frage. Aber ich finde es dennoch schade, dass man nicht einfach den Leuten den Raum zum entwickeln lassen kann, den sie hier haben.
      Gegen konsturktive Kritik spricht ja nichts… Und klar musste auch ich teilweise schmunzeln bei den Beispielen. Aber sich als Erwachsener über Leute in dem Alter lustig zu machen? Finde ich einfach fragwürdig. Naja. Leben und Leben lassen.

  67. Was ist eigentlich mit dem Artikel über FF in der 11Freunde?
    http://www.11freunde.de/artikel/was-zum-geier-ist-fanfiction/
    Ich finde hier wurden bewusst Negativbeispiele einbezogen.

  68. Ich finde die Tweets von diesen ganzen Hipster-Fame-B*tches viel schlimmer als den Artikel!
    Solche Leute regen mich einfach dermaßen auf…

    Die wussten vor dem Artikel doch garantiert nichtmal was Fanfiktions überhaupt sind, und dann kommt soetwas und sie fühlen sich auch noch so cool dabei dass ihr Mist sich so verbreitet und in die Trends kommt (was auch immer das ist, ich war nie wirklich bei Twitter).

    Auch wenn es dabei um Fandoms und Autoren geht mit denen ich nichts am Hut habe, macht es mich trotzdem wütend.

    Es kommt mir einfach so vor als würden sie sich über die komplette Fanfiktion-Gemeinde und alle FF-Autoren Lustig machen.
    Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass sie sich nicht vorstellen können dass „schreiben“ wirklich ein richtiges Hobby ist, das Zeit und Mühe beansprucht und nicht bedeutet „haha lol xD“ bei twitter zu posten und auf Likes zu warten.

    Die sollten selbst mal versuchen sich eine komplette Geschichte auszudenken und zu schreiben!
    Mal sehen ob sie dann immernoch lachen, wenn man ihren Mist mal so auseinander nimmt -.- grrrr!

  69. Man kann diesen Artikel interpretieren wie man will, aber meiner Einschätzung nach ist es keine Reportage oder ein Bericht über FanFiktions sondern einfach ein dummer überflüssiger Text den man nicht ernstnehmen sollte. Was in diesem Artikeln geschrieben wurde ist einfach nur Mist. Jeder von uns Autoren ,hier oder auf anderen FanFiktion-Portalen, hat sich den Mut genommen seine Geschichte hochzuladen und der Öffentlichkeit zu zeigen. Ich finde man sollte uns Autoren (das soll jetzt Eigenlob werden) auch einmal etwas Anerkennung entgegenbringen. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie viel Überwindung es kostet die „erste“ FanFiktion irgendwo hochzuladen. Mit diesem Artikel macht dessen eigentlich alles zunichte und beleidigt die Autoren der im Artikel genannten FanFiktions zutiefst. Woher nimmt dieser Mann sich das Recht darüber urteilen zu dürfen was gut ist und schlecht ist? Klar kann es sein dass ihm diese FanFiktions nicht gefallen, aber das hätte man auch sachlicher ausdrücken können. Ich hoffe dieser „nette“ Herr Autor berichtigt seinen „tollen“ Bericht irgendwann nochmal und überlegt sich dabei vllt auch die ganze Sache nicht so parteiisch anzugehen.

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