Nov 042014
 

Fanfiction im Allgemeinen und  FanFiktion.de im Speziellen war vor ein paar Tagen das Thema im KulturSpiegel, einem erstklassigen Produkt unserer Medienlandschaft, dessen Niveau bestens an das des Spiegel-Onlineauftrittes angepaßt werden konnte. Was aber im Endeffekt auch nur heißt, dass man auf Recherche und Journalismus pfeift und zusammen mit den werten Kollegen von der Springerpresse versucht, sich gegenseitig in so ziemlich allen Belangen zu unterbieten.

Link zur Online-Version des Artikels „Schreib weiter, Baby“. (Alternativ: PDF-Version der Printausgabe).

Der Artikel stammt von Vivian Alterauge. Ich hatte bei diesem Klang  zuerst auf ein Pseudonym getippt, aber dies scheint tatsächlich der echte Name unserer potentiellen Pulitzerpreisträgerin zu sein. Ihr Handwerk (v)erlernte sie offenbar auf der Henri-Nannen-Schule, wo auch schon vielen anderen späteren Spiegel-Koryphäen die rudimentär vorhandenen journalistischen Ideale operativ entfernt wurden.

Den Einstieg in den Artikel schafft Frau Alterauge über eine kurze, aus einer Fanfiction geklaute Szene. Die wird dann mit einigen Kurzkommentaren von Usern garniert. Bei der Geschichte von Black-Vampire hätte es auch viele andere, deutlich längere Kommentare gegeben, aber Platz im KulturSpiegel ist offenbar rar und den muss Vivian sich einteilen.

Danach geht es mit ein paar Fakten zur Geschichte weiter. Wortanzahl. Einstelldatum. Sowas wirkt solide. Als hätte sie recherchiert. Stimmen tut es allerdings nicht einmal hier. Das Hochladedatum des ersten Kapitels ist nämlich in der Regel nicht der Zeitpunkt, wo der Autor anfing, an der Geschichte zu schreiben. Und die von FF.de angezeigte Wortanzahl basiert auf einer Schätzung, die das System generiert, indem es die Dateilänge durch die durchschnittliche Wortlänge im Deutschen dividiert. Das hätte man natürlich recherchieren können, aber Vivian hat soetwas nicht nötig.

Als nächstes wird erklärt, was Fanfiction eigentlich ist.

Fanfiction heißt diese Art von Literatur, bei der die Leser jene Werke weiterschreiben, die von den Erfindern nicht mehr fortgesetzt werden. Motiviert werden sie vom Abschiedsschmerz: loslassen, ein letztes Umblättern, dieses ambivalente Gefühl bekämpfen, wenn plötzlich der Lieblingsroman oder die Lieblingsserie auserzählt sein soll.

Naja. Spiegel halt. Warum sollte man auch das Gesamtbild betrachten, wenn man es genausogut unzulässig schrumpfen kann?

Nun kommt ein Teil, wo Frau Alterauge den Eindruck zu erwecken versucht, sie habe tatsächlich mit Black-Vampire Kontakt aufgenommen.

Black-Vampire, die Erfinderin des alternden Edward, ist 27, heißt eigentlich Sarah, kommt aus Westfalen und ist mit Stimmungsschwankungen gestraft, wie sie sagt. „Aber eigentlich ganz lieb.“

Wer meint, diese Informationen wären in einem persönlichen Gespräch mit der Autorin recherchiert worden, der irrt. Sie stammen inklusive des zitierten Teilsatzes sämtlichst vom Profil von Black-Vampire. Was irgendwie schon wieder niedlich ist. Offenbar glauben Spiegel-Journaillen alles, was irgendwo steht und in ihr Weltbild paßt. Das wiederum bringt mich auf eine lustige Idee. Ich werde daher nun eine Extraminute aufwenden, um mein Profil zu aktualisieren.

Vivian timpft dann natürlich „widdewidde“ fröhlich weiter. Sie hat es offenbar nicht nötig, irgendwo zu klauen, sondern ihr genügt die eigene, überbordende Phantasie. Die sie nebenbei konform zur neuen Rechtschreibung mit F schreibt. Fantastisch.

In der Faktenlage ist sie allerdings weniger sicher.

Am häufigsten schreiben Fans aktuelle Mainstream-Fantasy fort. „Harry Potter“ ist mit Abstand das beliebteste Thema für Fanfiction, gut 35800 Geschichten wurden bereits veröffentlicht. Es folgen die „Bis(s)“-Bände mit knapp 14000 Werken und die „Tribute von Panem“ mit mehr als 3800 Fangeschichten.

Im Artikel kommt nicht ganz raus, dass sie sich damit nur auf FanFiktion.de bezieht. Allerdings kommt hier nach Harry Potter erst einmal das Naruto-Fandom mit knapp 26.000 Geschichten. Und vor den Tributen kommen größentechnisch noch einige andere.

Richtig spannend wird es von meinem Standpunkt aus allerdings, wenn sie erzählt, wie es im Archiv aussieht.

Die Website Fanfiktion.de, dieser Ort, an dem Fanprosa ihren Lesern angeboten wird, ist ein Kuriosum. Dilettantisch, ja mit dem optischen Charme eines Telefonverzeichnisses. Eine Reminiszenz an das Web der Neunzigerjahre.

Dilettantisch also. Na machen wir doch mal einen Test und jagen unser dilettantisches Archiv und das Flagschiff des biederen Journalismus durch den W3C-Validator. FanFiktion.de kommt hier auf 0 Fehler und 0 Warnungen. Der nicht-dilettantische Spiegel hängt uns mit 115 Fehlern und 238 Warnungen locker ab. (Zum Vergleich: Bild.de kommt auf 12 Fehler und 16 Warnungen.)

Möglicherweise bezieht Vivian sich hier aber gar nicht auf die technische Umsetzung, sondern spielt auf das Design an. Vivian ist zwar kaum alt genug, um das Web der 90er noch persönlich bewußt erlebt zu haben, aber vom Spiegel-Standpunkt ist das eh sowas wie graue Vorzeit, eine vergangene, legendäre Ära, in der der Spiegel noch als journalistische Autorität gelten durfte. Ob unser neues Design nun wirklich wie aus besagter Vorzeit wirkt, darf jeder selbst beurteilen, dafür ist man glücklicherweise nicht auf Spiegel-Redakteure angewiesen.

Ohnehin würde ich mich als solcher damit zurückhalten, optischen Charme beurteilen zu wollen. Der Online-Auftritt des Spiegels ist derartig widerwärtig werbeverseucht, dass mittlerweile über 40% der weitgehend schmerzresistenten Besucher einen Werbeblocker aktiviert haben. Was natürlich dazu führt, dass der Onlineauftritt weniger Einnahmen generiert, die man dazu verwenden könnte, neue Nannen-Absolventen zu bezahlen. Offenbar haben Werbeblocker irgendwo schon ihre Berechtigung. Zumindest solange man nicht vergißt, die Ausnahmeregel für FF.de einzubauen. 😉

In dem Artikel geht es dann auf gewohnt hohem Niveau weiter. Für einen Spiegel-Redakteur gehören Fehldarstellungen mittlerweile zum guten Ton. Da stört es dann auch nicht weiter, dass das Archiv als Forum betrachtet oder die Existenz der Operatoren quasi völlig negiert wird. So behauptet Frau Alterauge, dass die Prüfung der Texte nur durch Autoren und Leser erfolge, was eine klare und offensichtliche Fehldarstellung ist.

Wenigstens wird uns aber die aktuelle Bedrohungslage erklärt. Die geht nämlich ausnahmsweise mal nicht von den Russen, sondern von Kindle Worlds aus. Weil man dort seine Geschichten für 35% des Umsatzes verkaufen darf. Da ignoriert Alterauge mal wieder schlicht die Realität, die darin besteht, dass Kindle Worlds keineswegs der gewaltige Durchstarter, sondern eher eine Art Rohrkrepierer ist.

Ein wenig urheberrechtliches Unbehagen, ein diffuses schlechtes Gewissen bleibt, wenn man sich durch die Fanfiction klickt. Ohne Ideenklau von einem literarischen Vorbild gäbe es viele der angebotenen Prosa schließlich gar nicht.

Ich hatte noch nie ein urheberrechtliches Unbehagen. Was soll das überhaupt sein? Magengrimmen, weil jemand ein paar Figuren oder eine Idee von jemanden geliehen hat, der sie zuvor von jemand anderen geliehen hat, der sie zuvor von jemand anderen geliehen hat usw.usf.?

Aber halt, Frau Alterauge muss ja auf Linie bleiben. Und die heißt beim Spiegel Leistungsschutzrecht. Das wiederum ist der Versuch unserer Qualitätspresse, die Suchmaschinen dafür abzukassieren, dass sie in den Suchergebnissen ein paar Zeilen der gefundenen Artikel angezeigt haben. (Quasi eine Art digitales Raubrittertum.) Was wiederum dazu führte, dass diese Snippets aus den Suchergebnissen verschwanden und nur noch der Link selbst angezeigt wird. Mittlerweile gibt es Bestrebungen, die Suchmaschinen gesetzlich zu zwingen, die Snippets wieder mit anzuzeigen, damit die Verlage dann die Hand aufhalten dürfen. Das logische Ergebnis wird sein, dass die Artikel komplett aus den Suchergebnissen verschwinden, was allerdings in Anbetracht dessen, was in diesen zu finden ist, keinerlei Verlust darstellt.

Also Vivian, es gibt in der Literatur wie auch im Journalismus so ziemlich nichts, was es nicht schon vorher gegeben hat. Ständig werden Ideen, Charaktertypen, Plotbestandteile entliehen, neu kombiniert, manchmal weiterentwickelt. Wichtig ist eigentlich nur, dass jeder, der dies tut, eigene Schöpfungshöhe einbringt. Ist diese hoch genug, so konstituiert sich ein neues Werk. (Nur aus Neugier, hast du eigentlich bemerkt, dass es im Archiv auch mehr als 140.000 Freie Arbeiten gibt?)

So, genug für heute. Ich lasse im Gegensatz zum Spiegel die Kommentarfunktion aktiviert. Bei der Qualitätsjournaille wurde sie bei den Beiträgen zur Ukrainekrise gerne mal abgestellt, als das Moderatorenteam nicht mehr hinterherkam die Kommentare der erbosten Leser schön zu zensieren.


Nachtrag vom 05.11.2014 – Frau Alterauge hat ihren Twitteraccount gelöscht. Ob dies in Anbetracht der wenigen kritischen Tweets, die sie darüber erhalten hat, nachvollziehbar ist, mag jeder selbst beurteilen.

  303 Responses to “Schreib nicht weiter, Alter(auge)!”

  1. Uns gibt es eben gar nicht. Wir sind nur Dekoration 😀

  2. Vielen Dank für diesen herrlich amüsanten Eintrag ♥ So viele niedliche Spitzen, ich kugele mich noch mehr als beim Artikel selbst. Aber hier nicke ich nebenbei noch (ist ein lustiger Anblick).

  3. Ein schöner Eintrag und sowohl besser recherchiert als auch geschrieben, als der Artikel, auf den Bezug genommen wurde.
    Und das auf einer dilettantischen Seite wie fanfiktion.de und gegen einen Qualitätsartikel vom KulturSpiegel.
    Ich freue mich. 😉

    (Übrigens finde ich deinen Profiltext wunderbar akkurat, aber es fehlt noch ein „!!!11!!elf!!“)

  4. Mist…
    Kommentarfunktion deaktiviert?
    Dabei wollte ich Vivian doch einen schreiben. Fanfiktion-Autoren und gerade die schlechten, brauchen Kritik!
    Nun gut, dann muss sie wohl damit leben, dass sie keine Ahnung hat und wir lesen und schreiben fröhlich weiter, aber ohne urheberrechtliches Unbehagen. 😀
    Btw, Helge. Danke für den amüsanten Artikel (obwohl man sich über Vivian aufregen kann und darf). xD

    Grüße, Wiesel

  5. Hey!!!
    Oh man, ich bin gerade mehr aus Neugierde draufgegangen und muss sagen, dass ich mich gerade halb am Boden gekugelt habe vor Lachen.
    Wenn man sich das nur anschaut…also wirklich.
    Sehr gut geschrieben und meiner Meinung nach auch gut recherchiert. Die kleinen Spitzten haben mir selbstverständlich am besten gefallen.
    Mach weiter so.
    LG
    Shira

    • Genau so ging es mir auch gerade. Habe eigentlich nur eine Ausrede gesucht, um nicht mit meiner Schwester „The Voice of Germany“ schauen zu müssen, aber es war einfach herrlich.
      Der Artikel der lieben Frau Alterauge ist doch einfach lachhaft. Vor allem, wenn man dann noch das hier liest. Mein Abend ist auf jeden Fall gerettet und meine Laune vor allem. Werde es wohl später noch der Familie und diversen Freunden empfehlen/vorlesen.

      LG
      Tera

  6. Das nenne ich einen netten Antwortartikel :3 Und der Text in deinem Profil ist auch genial. 😀
    Den müsste man jetzt nur Vivian (oder auch gerne dem Spiegel) zuschustern…

    • Ich hab es ihr auf jeden Fall auf Twitter verlinkt, man muss nur abwarten, ob und wie sie reagiert …

      • Wäre jedenfalls nicht schlecht, wenn man ihre Reaktion mitbekommen würde. 😀 Die Chance, dass sie’s einfach ignoriert ist wohl leider höher…

      • Hab es ihr auch direkt verlinkt, bevor ich gelesen habe, dass dus auch gemacht hast 😀
        Wäre sehr neugierig über ein Statement…

        • Oh ich bitte doch darum, dass die gute Frau das liest und sich bitte bitte bitte auch dazu äußerst.

          Ich denke ich sollte schon mal Popcorn kalt stellen und Bier in die Mikrowelle packen…andersherum. Ach diese ganze Aufregung *lach*

          • Wisst ihr, wer seinen Twitter-Account gelöscht hat? Ganz genau. O__o Find ich ja dezent seltsam, vor Allem wegen so was.

          • Ich wette, sie liest es. Ob sie es nun zugibt oder nicht – wenn sie es nicht lesen würde, dann würde es sie wahrscheinlich ewig lang beschäftigen. So wäre es bei mir zu mindestens.

    • Seltsam ist der falsche Ausdruck. Ich finde „feige“ trifft es besser. Anstatt sich zu rechtfertigen löscht man lieber seine Twitter Account. Korrekt wäre es gewesen, wenn sie hier geschrieben hätte, dass sie es richtig stellen möchte.

      Naja. Die Presse 😀

      • Ich bin ganz deiner Meinung. Ich finde, sie sollte ihre eigene Sicht verteidigen, ssonst bringt ihr das gar nichts. Wenn sie nicht zu ihren Worten stehen kann, warum schreibt sie dann (so etwas)?

      • Nicht jede Presse ist so…komisch

  7. Der Grund warum ich keine Zeitschriften lese… -.-
    Wirklich, das ist so amüsant…

  8. Klasse Antwort.
    Konnte vieles in dem Originalartikel gar nicht glauben. Recherche? zero…
    Danke für diese – ja ich schließe mich den anderen hier an – gut recherchierte Antwort. Bei weitem lesenswerter als das Original.

  9. 1. You made my day

    2. Recherche wird halt dort nicht sehr ernst genommen. Besonders bei Minderheiten die sowieso keiner kennt (zumindest in deren Augen)
    Und es ist ja alles noch Neuland
    Außerdem macht dieses ‚Böse‘ Internetz ja eh diese ‚Verlage‘ kaputt. Warum nicht mal dagegen hetzen?
    Und verstehen will man es dort ja sowieso nicht…
    Ich stelle mir die Abläufe dort in etwa so vor:
    „Alter was machst du im Internet? DAS SOLLST DU NICHT TUN“
    „ähh Recherche? “
    “ QUATSCH Schreib einfach wie schlimm die da alle sind!!! Und nun gib mir das Internet! Ich muß böswillige Kommentare löschen! “

    Als besonderes Highlight empfinde ich die Aufregung um die Autorennamen und das sie nicht kapiert, das die meisten einfach nur Pseudonyme sind…
    Und das bei ihrem Namen… Alter das geht ins Auge.

    Also Vielen Dank für diesen wirklich Lustigen Beitrag zu einem so verhunzten Artikel. Das Problem ist nur das trotzdem einige diese Glanzleistung von einem Wahrheitsgetreuen Artikel für voll nehmen oder nehmen werden….

    Schade das die dort die Kommentarfunktion deaktiviert haben. Sonst würden sofort links zu diesem Beitrag hier auf deren Seite auftauchen;)

  10. Sorry, aber dem Profil fehlen noch das „fantastische Konterfei“ und eine hübsche FF, z.B. zu Bis(s) oder eine über „Frodo, der seine Neigung für Männer entdeckt“, oder eine „in der Derek Shepherd, der schöne Neurologe aus „Grey’s Anatomy“, nach Panem reist, in eine Welt ohne Snackautomaten und Hirnstrommessgeräte“… Sonst wird das nix und du wirst (weiterhin) so übersehen wie die Deko… äh…Operatoren. 😀

  11. Selten so gelacht. Aber der Dame kann man doch nen Kommentar schreiben, über ihren Twitteraccount, wo sich die Subkultur der ‚Journalisten‘ mit wertvollen Informationen versorgt. Gott sei Dank ist Twitter ja kein Internet… oder doch?

  12. Helge, du bist Schuld!
    (das mein Essen beinahe angebrannt ist) 😉

    Ok, ok. Nicht du allein. Schließlich sind die bisherigen Kommentare genauso lesenswert.
    Wo dein Profil dann das Ei auf dem I – hääh …(?)
    Na irgendsowas in der Art.
    Und jetzt seh ich zu das restliche Essen zu retten. Damit mein Töchterlein nicht hungern muß …

    lg, 😉

  13. Ich sitze hier kopfschüttelnd vorm PC, während ich den Spiegel-Artikel lese. Da streuben sich mir die Nackenhaare, bei soviel Nicht-Recherche (als hätte man manchmal nicht schon genug Probleme anderen zu erklären, was man da eigentlich so schreibt und warum das ganze) und dann muss man sich innerlich zusammenreißen, dass man nicht die Krise bekommt bei soviel Mummpitz einer Möchtegern-Journalistin mit Recherche-Aversion, die sich dann auch noch der Lächerlichkeit preisgibt.

    Deinen Betrag, Helge, finde sehr amüsant und läßt mich nicht an meinem „Hobby“ zweifeln. Schön verfasst und recherchiert, so wie das auch viele FF-Autoren für ihre Geschichten tun. Auch dein Profil ist super, ich musste herzlich lachen. 😀

    LG
    harumi20

  14. Kann Black-Vampire eigentlich was dagegen tun, dass ihr „Werk“ geliehen wurde und als Beispiel dienen muss?

    • Das habe ich mich eben auch gefragt. Wurde sie gefragt, ob man aus ihrer Geschichte zitieren darf?

    • ich denke leider nicht, weil auf Black-vampires geschichte ja kein Patent oder so liegt. sie hat es frei ins internet gestellt, deshalb darf spiegel es (glaube ich) auch zitieren

      • Aber wäre es nicht theoretisch gesehen möglich, die Frau wegen Verleugnung zu verklagen?
        Schließlich hat sie ziemlich über Black-Vampire hergezogen …

        • Kann’s sein, dass du „Verleumdung“ meinst?
          Jedenfalls würde ich gegen Frau Alterauge schon irgendwie vorgehen, Oder sie zumindest so direkt wie möglich kontaktieren und auf einer Antwort zu der großen Frage, warum sie sich diesen bemerkenswert unnützen und unrecherchierten Artikel aus den Fingern gesaugt hat und was sie damit bezwecken will, bestehen.
          Vielleicht übernimmt das ja mal einer und schreibt zur Not den Spiegel direkt an.

  15. Super Antwort auf den wirklich schlecht recherchierten Artikel! Und dann auch noch mit Humor 🙂
    Viele freie Arbeiten sind wirklich lesenwert, aber man geht ja nicht soweit und liest wohlmöglich noch eine davon um sich selbst ein Bild zu machen. Und ich bezweifle, dass alle aus „Trennungsschmerz“ schreiben…
    Danke, dein Artikel war mein Highlight des Tages;)

  16. ,,Die Nutzer reden über die Protagonisten, als wären sie Popstars, sie sprechen über Plots, als wären sie real.“

    Ist das ihr ernst? :’D

    • Wahrscheinlich schon. (Oder hat sie das aus irgendnem Profil kopiert?)

      Da ich mich nicht sonderlich für „Popstars“ intreressiere, bin ich mir ehrlich gesagt auch nicht völlig sicher, wie sie das meint. „Fan-Girlie“-mässig?
      Und zu der Sache mit den Plots: Mir kommt da u.a. gleich der Medizin-Thread in den Sinn (wo sich manche Diskussion über Schußwunden, Gifte, etc durchaus „real“ anhören kann) – aber sie war doch gar nicht im Forum? Also wenn sie ohne Blick in solche Threads schon so denkt, möchte ich nicht wissen, was dabei rausgekommen wäre, wenn sie das Forum (gründlich) durchstöbert hätte… 😀

      • Uhm… Sollte ein Plot nicht so real wie möglich sein, wenn er in der Geschichte gut ankommen soll? Selbst im Fantasy-bereich ist es doch üblich nach gewissen Regeln zu schreiben und wenn diese nicht mit der Realität übereinstimmen den Rest zumindest der Realität anzupassen. Das Gehört doch zum Vertrag den Lese rund Autor miteinander abschließen. Lese ich eine geschichte und es wird nichts über den Himmel ausgesagt, gehe ich davon aus, dass er blau ist. Wenn ich meine Geschichte also in einer Welt spielen lasse, die weitestgehend der Realität entspricht, dann sollte ich doch meine Handlung auch der Realität anpassen und keinen Mumpitz fabrizieren oder?
        Diese Seite und auch das Forum sind doch dazu da, damit man sich mit anderen austauschen kann. Und ich bin mir sicher, dass Autoren auch im Privaten – wenn sie sich miteinander autauschen – ihre Geschichten besprechen als wären sie reale Geschehen. Ich tue das, um meine Geschichten real und echt zu schreiben. Wenn man es genau nimmt ist das Teil der Recherche…. Oh, halt… Verstehe, warum sie das nicht versteht.

    • Und die Journaille schreibt über Popstars, als wären sie Götter und über Plots, als wären sie Nachrichten. Darf man nichts drauf geben.

    • Ich glaube mit dem „schreiben über Plots, als wären sie real“ bezieht sich vor allem auf die Reviews.
      Weil wir nicht schreiben „Die Figur des Harrys in deiner Geschichte ist aber ganz schön wütend“, sondern „Harry ist aber ganz schön wütend“ ^^

      • Das denke ich auch. Aber für mich sind z.B. Fanfiktion-Harrys nicht die echten Harrys. Ich finde, dass bloß die Welt und manchmal die Namen gleich sind, und was ist daran so schlimm?
        Wir Autoren sehen das nicht so eng. Es ist eigentlich ganz interessant.

        Demnach finde ich es nicht schlimm, Reviews auf die zweite Art zu verfassen die Kiralein oben nannte.

  17. Grandiose Antwort auf ein wirklich grauenhaftes Stück Text. 🙂
    Interessanterweise habe ich mich selten bei einem Text geärgert und gleichzeitig lachen müssen.
    Hat der Spiegel wirklich schön gemacht*imaginärer Beifall wäre nett*

    Finde ich wunderbar, deine Art der Antwort und dein Profil:D
    Fragt sich nur ob Frau Alterauge uns den Gefallen tut und etwas dazu sagt was weniger
    schlecht recherchiert ist.

  18. Und mal wieder kann ich nur noch den Kopf schütteln und lachen. Ich fühle mich echt verarscht. Wer nicht verstehen kann, was FF.de für manche bedeutet (das es oftmals auch einfach nur ein Hobby ist), oder es gar nicht erst versuchen will, der sollte auch nicht so tun als ob.

    Lob an dich Helge, wie du damit umgehst.
    Dein Profil ist echt gut 🙂

  19. also erstmal muss ich sagen, dass ich eher geschockt als amuesiert bin.. Was denkt die sich eigentlich? Wahrscheinlich nichts… Abgesehen von den voellig falschen tatsachen, hat sie den, nicht ganz unwichtigen, teil der freien arbeiten voellig verdraengt oder nicht begriffen.. da wird nichts von irgendwo uebernommen. abgesehen davon finde ich es auch eher unverschaemt, als amuesant, dass sie einfach jemanden von hier zitiert und ins laecherliche zieht. darf sie das? mir wuerde das nicht gefallen.. also abschliessend kann ich nur sagen dass ich den artikel alles andere als lustig finde…

  20. ps deinen dafuer um so mehr, g.

  21. Es lässt sich kaum in Worte fassen wie fassungslos ich bin.

    Ich dachte nur: „Fräulein…setzen 6. Wie kann man nur so mies recherchieren?“

    Da betreibe ich für meinen Popkult, meine übertriebene Verehrung eines Fandoms, dass ich wegen meiner Zwangsneurosen nicht loslassen kann bessere Recherchen.
    Ich denke ich habe mich hier mit (m)einem ernsthaften Problem auseinanderzusetzen. Ich kann nicht loslassen. Ich klammere. Oh Gott.

    Nein. Jetzt mal im ernst. Möchte diese Dame für diesen Artikel ernst genommen werden? Weil, also ich hoffe und bete, dass kann doch keiner lesen ohne den Drang
    zu verspüren den Schädel auf die Tischplatte zu hauen. Der Artikel liest sich voller Hohn und Spott, der auf die Kosten der FF-Autoren geht.

    *kopfschüttel*

  22. Sehr gute Antwort!
    Ich habe mich wirklich über den den sehr ‚informativen‘ Text im Spiegel geärgert, aber Deine Antwort darauf ist genial, Helge! Ich finde es gut, dass Du in dieser Weise damit umgehst, da muss ich V zustimmen.

    Schade, dass der Spiegel die Kommentarfunktion abgestellt hat. War wohl aber zu erwarten, bei den vielen Leuten, die so einiges zu dem Artikel zu sagen gehabt hätten.

  23. Ganz ehrlich? Ich schreibe Fanfikions, um mich zu verbessern – bevor ich mich an ein Prosa wage, mache ich lieber etwas, wo ich nicht viel falsch machen kann. Jeder hat seine Gründe. Manche tun es wirklich aus Liebe zu ihrer Lieblingsserie, andere haben andere Gründe. Die Liste der Gründe ist vielfältig. Aber wer hat sich denn diesen… Artikel ausgedacht? Da fragt man sich wirklich, ob…

    1. … das Urheberrecht verletzt wurde, immerhin ist das Zitat am Anfang, falls nicht vorher nachgefragt wurde, auch eine Urheberrechtsverletzung, da fremdes, geistiges Eigentum wortwörtlich verwendet wurde. Was auch hier im Archiv verboten wird.
    2. … das Ganze ein schlechter Scherz sein soll, denn von vielen Journalisten (und auch Autoren) wird Fanfiktion als geeignete Art für de Einstieg ins Schreiben empfunden.
    3. … das Ganze wirklich richtig recherchiert wurde, immerhin wurde Naruto als zweitgrößter Fandom einfach außen vor gelassen – und Supernatural hat auch mehr Fanfiktions als Panem.

    Mein Fazit lautet daher: offensichtlich will sich jemand wichtig machen, indem er über „moderne Jugendkultur“ berichtet, dabei ist Fanfiktion längst keine Erscheinung der Jugendkultur mehr. Sogar meine Oma hat schon welche geschrieben, die veröffentlicht sie nur nicht. Und jeder macht Fanfiktion: wenn eine Geschichte kein Ende hat, denkt man sich nicht automatisch eines aus? Ob man nun kreativ ist oder nicht?

    • Und nicht zu vergessen, dass VIELE Serien inzwischen mit den Fandoms spielen. Beispiel Castle und natürlich Sherlock. Das ist eine Art Interaktion geworden mit beidseitigem Respekt. Schlimm, wenn dann solche Leute drüber labern, die keine Ahnung haben. Und dann noch zu feige sein, die Kommentarfunktion anzulassen. Was hatten die denn zu befürchten? Wir sind doch lieb 😀

      • Ach ja? Das wusste ich gar nicht dass Castle und so mit dem fandome spielen…so sollte es auch sein. Respekt auf beiden Seiten. Ich stimme dir zu Kitty. Wenn man von etwas. nicht die Bohne weiß soll man die Finder davon lassen. Was diese Vivian sich wohl gedacht hat wo sie geschrieben hat?

    • Ich stimme dir großteils zu, aber der Satz: „bevor ich mich an ein Prosa wage, mache ich lieber etwas, wo ich nicht viel falsch machen kann.“ treibt mir wieder kalte Schauer über den Rücken. Ich denke ich weis was du meinst, aber ich denke, dass du wie ich auch weist, dass man bei Fanfiktions auch eine ganze Menge falsch machen kann. In einigen Bereichen sogar mehr, wie in eingenen Geschichten.

      Zu „3. … das Ganze wirklich richtig recherchiert wurde, immerhin wurde Naruto als zweitgrößter Fandom einfach außen vor gelassen – und Supernatural hat auch mehr Fanfiktions als Panem.“:
      Ich habe den Verdacht, dass die Rangliste sich nur auf den Bereich Bücher bezieht. Was, fals ich überhaupt recht habe, aber aus dem Text nicht wirklich ersichtlich ist

      Ansonsten ist schon alles gesagt worden, außer vielleicht, das ich überrascht bin, das jetzt auch von dieser Richtung aus Kritik am Spiegel ausgeübt wird, hat mich dann wieder leicht überrascht.

  24. Das einzig Positive an dem Artikel war, dass ich jetzt Black-Vampires Geschichte lesen werde. Halt, es gibt noch einen zweiten positiven Punkt: Diesen Blogpost hier! Schließlich wäre der ohne diesen Artikel nie entstanden… 😉 😛

  25. Wunderschön! 😀
    Und deutlich besser, als der Artikel, auf den der Eintrag antwortet. Gut recherchiert, aber das kannst du Alterauge nicht antun. Wenn sie das hier liest, dann ist das doch bestimmt ein mittelschwerer Schock!
    Leute die tatsächlich noch Recherche betreiben, bevor sie schreiben… Ne, ne, das kannst du doch nicht machen!
    Schickes Profil auch, sollte man ihr gleich geben. Daraus wird ein super Artikel!
    Bin gespannt, ob wir jemals eine Antwort von ihr bekommen.
    Du hast mir gerade auf jeden Fall den Tag versüßt.

  26. Du bist mein Held des Tages. Ehrlich.
    Wunderschöner Beitrag, die liebe Madame Vivian wurde schon mit dem ersten Satz an Formulierungen in die Tasche gesteckt und
    von den ganzen Spitzen müssen wir wohl gar nicht mehr sprechen. 😀
    Ich grins mich jetzt gemütlich in den Feierabend, danke für das klasse Statement.

    Liebe Grüße <3

  27. Ich musste teilweise echt über ihren Artikel lachen!
    Sie findet Geschichten mit Homosexuellen Pärchen fragwürdig?
    So lange nutzt sie das Internet noch nicht, oder?
    Das ist ja mittlerwile in jedem Fandom verbreitet…

    Abgesehen davon schreibt sie zwar, dass die Geschichten ja teilweise sehr lang sind, aber lässt trotzdem offen, wie viel Arbeit darin steckt und wie anspruchsvoll Fanfictions sein können!

    Und dann denkt sie auch noch, dass das auf den Profilen ernst gemeint ist…
    Ein bisschen naiv, würde ich mal sagen, aber bestimmt ist liebe Frau Alterauge ‚eigentlich ganz lieb‘ 😉

    • Das war ja auch mein erster Gedanke… also dass sie noch nicht viel Kontakt mit dem Internet gehabt haben kann.

      Ich frage mich außerdem, ob sie ernsthaft erwartet hat, für diesen weltfremden und oberflächlichen Artikel irgendetwas anderes außer Kritik zu ernten…

  28. Ich habe mir gerade mal den Artikel der guten Frau durchgelesen und schwanke nun zwischen den beiden Optionen, mich entweder zu übergeben oder mich totzulachen 😀
    Was für einen obskuren Unsinn die da zum Teil von sich gibt!
    Da kann man nur lachen und sich über die Becshränktheit dieser Frau lustig machen 😀
    Meine Güte, würde ich dieser Frau gerne mal von Angesicht zu Angesicht die Meinung geigen 🙂
    Naja, hier rein, da raus…

  29. Super, das nenne ich mal einen gelungenen Konter!
    Ich lese die ersten paar Absätze von dem Spiegel-Artikel und denke mir nur: Wie oft muss man mit dem Kopf gegen die Wand gerannt sein, um sowas zu schreiben? Vielleicht wäre es besser wenn man das von jemandem schreiben lässt, der selbst schon mal eine Fanfiction geschrieben hat oder wenigstens ein Fan von irgendetwas außer sich selbst ist. 😉
    Wäre das nicht mal eine Idee, ein FF-Magazin zu veröffentlichen? Würde mich nicht wundern wenn das besser läuft als der Spiegel…

    LG
    Lettergatherer

    • Das is ne gute Idee! 😀
      Vielleicht findet sich ja wer, der das macht,. Ich würds lesen. Wenns denn einer macht, der auch was davon versteht… Also nicht Vivian und ihre Crew. :3

    • Wenn man hier Kommentare favorisieren könnte…deiner würde sofort seinen Weg in meine Favos finden!
      Ich stimme dir da voll und ganz zu und so ein FF Magazin hätte doch was…aber ne, dann haben die Heinis
      vom Spiegel ja wieder neues Futter um uns (die „jugend von heute“) fertig zu machen…

      • Also ich bin total für ein FF.de Magazin.
        Wäre so ziemlich das einzige Magazin, dass ich mir kaufen würde ^^

  30. Ich denke, damit hast Du alles gesagt, Helge.
    Vielleicht noch ein Interview mit Herrn Niggemeyer, um mal eine Gegendarstellung zu haben? ^^V

  31. Ich frage mich, was der Spiegel tun würde, wenn die Fanfiction-Autoren jetzt einen ebenso großen Shitstorm starten würden, wie die Gamer damals gegen RTL. Ihr erinnert euch sicher noch an den Bericht zur GamesCom, oder? Und plötzlich riefen an allen Ecken und Enden des Internets Leute dazu auf, das Hauptquartier des Bösen zu stürmen. XD
    (Okay, ich geb’s zu: Ich hab damals auch meinen Youtube-Account benutzt, um ein Video darüber zu machen, wenn auch ein ziemlich langweiliges. Und auch, als der Artikel gegen die Bücher-Gurus kam, hab ich mit ge-shitstorm-t. War ja auch einer. War der Artikel nicht sogar auch von Spiegel Online? Hmmm… Ich bin mir nicht sicher. Da muss ich glatt mal nachschauen.)

    LG Kisa Aericura

  32. Ich glaube nicht, dass da wirklich irgendein Gedanke dahintergesteckt hat. Es ging sicher auch nicht mal um Recherche, ob gründlich oder nicht. Die Frau hatte einen Job zu machen, ihre Spalte zu füllen, mit was auch immer. Vielleicht hat sie Freunde, die Fanfiktion schreiben (naja, jetzt vielleicht nicht mehr) oder ist gar über das gefährliche Internet auf uns aufmerksam geworden. Vielleicht ist es auch angeordnet worden, weil wir dem Spiegel die Leser wegnehmen, indem wir kostenlos Geschichten anbieten, mit denen man sich auf der Bahnfahrt die Zeit versüßen kann und man deswegen keine Zeitschriften mehr braucht.

  33. Spüre ich da latenden Zorn über einen gewissen Artikel, welchen ich mir soeben zur Gemühte führte? Berechtiger Weise! Das ganze ist wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu betrachten. Zum weinen, weil es so unglaublich schlecht recherchiert ist, aber aus genau diesem Grund auch wieder zum Lachen. Der Artikel wirkt so unglaublich naiv, als habe sie sich gerade einmal 5 Minuten genommen, um flott durch das Archiv zu klicken und dann ihren Artikel auch schon begonnen zu schreiben.

    Aber he, immerhin habe ich sogar ein paar der genannten namen wiedererkannt xP Ob gewisse Personen darüber glücklich sind, dass ihre Werke an den Pranger gestellt werden, wage ich allerdings zu bezweifeln … Wirklich nett fand ich das nicht von der lieben Journalistin. Der Konter hier jedenfalls hat wirklich Stil! Inklusive des Profiltextes, Helge 😉

    Allerdings frage ich mich, wo sie die Zahl der Profile her hat. Auch wenn auch diese Zahl völlig daneben ist, wenn man bedenkt, wie viele tote, Mehrfach- und Partneraccounts es gibt.

    lg Auctrix

    • 150.000 aktive Accounts ist ein recht aktueller Wert. Wir erhalten allerdings auch Anfragen, von Reportern, die wirklich recherchieren, weshalb ich vermuten würde, dass sie diesen Wert in einen anderen Artikel gefunden hat. Oder gut geraten hat. 😉

      • Also stimmt das ausnahmsweise sogar einmal, wow xP Auch wenn diese Zahl wahrscheinlich dennoch nichts über die reellen Nutzerzahlen aussagt, oder?

        • Naja, es gibt ja nicht nur registrierte Nutzer. Wir haben auch eine beträchtliche Anzahl von Leuten, die ohne Account einfach nur lesen. Die Gesamtreichweite des Archives über einen kompletten Monat liegt bei fast einer halben Million. Die durchschnittliche Anzahl an Besuchern pro Tag bei knapp 200.000.

  34. Danke.
    Danke, danke, danke.

    Ich fühle mich gerade von Grund auf verteidigt (und ich denke, es geht vielen so). Deine herrliche Antwort war gleichermaßen Wundsalbe für mich und viele kleiner Messer für die gute Frau Alterauge.
    Ich weiß wirklich nicht, ob es mich eher traurig oder wütend stimmen soll, dass manch einer wohl ihre „Recherche“ für bare Münze nehmen wird.

    Aber wir wissen es besser.

  35. Unsere Profi-Journalistin verfügt ja über einen Twitteraccount https://twitter.com/VAlterauge und die dort dargestellte Kunst des Schreibens ist fast amüsanter als ihr bereits veröffentlichter Artikel. ;P

    Vielen lieben Dank für die gekonnten Spitzen gegenüber den bezahlten Schreiberlingen unserer heutigen Medien, Helge.

    Lg Tigerin

    • Ähm… Nein. Nicht mehr. Bin eben mal auf den Link zum Twitter Account der Dame, und bekomme die Meldung: „Sorry, this page doesn’t exist“! Aha. Naja, so kann man sich auch davonschleichen, wenn man mal was falsch gemacht hat! 😀

      BTW, herrlicher Artikel, Helge! Und X-Mal besser recherchiert als der von Frau Alterauge.

      • Huch, ich nochmal. Sorry, Twitterpage existiert doch noch, keine Ahnung, warum die mir grad eben nicht angezeigt wurde.
        Also, den Vorwurf des Davonschleichens nehme ich hiermit zurück (und nichts sonst). 🙂

        • Und nochmal ich: Account ist doch gelöscht. Also doch davongeschlichen…

          • Lol, was denn jetzt? XD
            Also ich bekomme nichts mehr angezeigt.

          • Ihr Account ist definitiv gelöscht. Sorry für die Verwirrung.

  36. Ich hab mich ja gestern schon im Forum fleißig zu dem Thema geäußert, und ich bleibe dabei:
    Die werte Dame hat offenbar arge Probleme bei der gewissenhaften Ausführung der ihr anvertrauten Arbeit. Oder wie auch immer man das nennen möchte, denn ich wette, in allen Fanfictions steckt mehr ernsthafte Arbeit als in diesem exorbitant schlechten Artikel.
    Um ehrlich zu sein war ich geschockt, wie sehr man diese Seite hier verunglimpfen kann – aber das passiert wohl, wenn man keine Ahnung hat und mal schnell fröhlich was über das „Kuriosum“ einer „Subkultur“ in die Zeitung bappt. Traurig, traurig.
    Ich freue mich, dass die gute Vivian per Twitter auf unsere Reaktionen aufmerksam gemacht wird. Selbiges hätte ich auch getan, wenn ich einen Twitter-Account hätte. Auf der Internetseite des Spiegels kann man ja, wie schon festgestellt wurde, keine Kommentare hinterlassen – was vermutlich besser so ist und anbetracht der Qualität, die dieser sich Artikel schimpfende Mist aufweist, auch nicht weiter verwunderlich sein sollte. Ich würde ausgesprochen gerne Frau Alterauges Reaktion miterleben. Da bin ich hier ja auch nicht alleine, wie ich gelesen habe 😉
    Deine Reaktion auf das neue Spiegel-Meisterwerk war – um es mit einem Wort auszudrücken – brillant, Helge. Geschickter hätte man dies wohl kaum machen können.
    Dann werde ich jetzt noch ein bisschen vor mich hinlachen und mir dabei überlegen, ob ich mir nicht doch einen Twitter-Account zulegen sollte, allein schon, um der werten Dame ein weiteres Mal den Link hierzu unter die Nase zu reiben.
    LG, Golden Moonlight

  37. Genial, Helge! Kann mich allen hier nur anschließen… 🙂

  38. Ich möchte mich nicht darüber auslassen, wie genial ich die Reaktionen auf diesen grottigen Spiegel-Artikel finde – das haben Andere bereits zur Genüge getan 😀
    Ich habe mich auf Twitter „Mini-Shitstorm“ angeschlossen und wie einige einen ein wenig verärgerten Tweet an die gute Frau gerichtet – und siehe da: Plötzlich existiert ihr Twitter-Account nicht mehr! Hat da etwa jemand kalte Füße bekommen? Wundern würde es mich nicht …

    • So langsam tut sie mir echt Leid. Klar ist der Artikel Müll, aber sie jetzt auf Twitter und sonst wo fertig zu machen und zu verfolgen ist doch eigentlich schon fies. Es war schließlich ihr Job, auch wenn sie diesen nicht sehr ordentlich gemacht hat.

      • Frau Alterauge wurde und wird nirgendwo verfolgt. Sie hat offenbar ein paar kritische Tweets erhalten. Mehr nicht.

        • Naja, okay. Verfolgt ist ein ungeschickt gewähltes Wort. Aber…jetzt mehrere, vielleicht sogar unfreundliche und nicht nur kritische, Tweets zu bekommen ist glaub ich trotzdem nicht angenehm. :/
          Sind wir dann nicht genau wie sie?

          Aber was anderes: Kann sie jetzt eigentlich etwas daran ändern z.B. wieder löschen lassen (was ich bezweifel)?

          • Kritik zu bekommen, ist nie sonderlich angenehm. Man kann aber in der Regel weitaus mehr daraus lernen, als wenn man nur ungeteilte Zustimmung erfährt.

          • Wahre Worte und deine Kritik war auch gut verfasst. Vorhin meinte ich, dass einige User offensichtlich nicht verstehen, was gute Kritik bedeutet… Die Metzger-Sache.

          • Huhu,

            wenn man als Journalistin schlecht recherchiert und Tatsachen nicht richtig wieder gibt, sollte man mutig genug sein, sich Kritik zu stellen.
            Einfach was hinschmieren und dann zu feige sein, den Fehler auch einzusehen oder die eigene Meinung zu vertreten, egal ob auf Twitter oder
            sonstwo, sollte für einen Journalisten Ehrensache sein.

            Die Löschung ihres Twitter-Accounts zeigt m.E. deutlich, welch geistes Kind ihr Artikel war. Mal gespannt, was als Reaktion auf meinen Leserbrief
            an den Spiegel kommt – den kann sie ja nicht einfach durch Löschung ungeschehen machen 🙂

          • Die Idee hatte ich auch. Habe um eine Stellungnahme von Frau Alterauge gebeten.
            Mal schaun, ob was kommt.
            Werd das auf jeden Fall in diesem Blog posten, wenn ich was kriege.

      • Ich habe das Wort „Shitstorm“ bewusst in Anführungzeichen gesetzt. So weit ich das gesehen habe, haben auf Twitter lediglich einige User geäußert, dass sie mit diesem Artikel nicht übereinstimmen. Die Journalistin wurde NICHT persönlich angegriffen.
        Außerdem:
        1.) Wenn man sich in dieses „Terrain“ begibt, sollte man doch damit rechnen, dass die portraitierte „Minderheit“ etwas dagegen hat, auf diese Weise dargestellt zu werden.
        2.) Von einem Journalisten erwarte ich, dass er hinter den Inhalten steht, die er an die Öffentlichkeit setzt, die Inhalte meinetwegen verteidigt, es ist ja nicht so, dass man das nicht ausdiskutieren könnte. Aber Accountlöschung? Vielleicht bin ich da gerade zu gehässig, aber natürlich macht das einen gewissen Eindruck auf Menschen, die sich gerade über etwas aufregen …

        • Okay, was genau geschrieben wurde weiß ich nicht.

          1.) Da…könntest/hast du recht.
          2.) Das hinterlässt wirklich keinen guten Eindruck.

          Vielleicht bin ich auch einfach zu weichherzig? Mir tun Mnschen ziemlich schnell Leid. 🙁

        • Vielleicht hält sie sich auch einfach nur an den Grundsatz „Keine Antwort ist auch eine Antwort.“ So viel zur modernen Journalistenmentalität. Sie lebe hoch! *spontaner Beifallssturm aus dem Off*

          • Was soll das denn jetzt? Sagen wir lieber, was wir an dem Artikel schlecht finden. Also, ich fühle mich von Frau Alterauge ja schon angegriffen, wenn ihr mich fragt…

          • Es ist echt wahnsinnig spannend deine Kommentare hier nach der Reihe zu lesen. XD

          • Danke für das Kompliment ;D Ja, meine Meinung ändert sich auch. Und ich meinte ja auch, dass solange es nicht im Mobbing übergeht, es ja in Ordnung ist, wenn wir uns beschweren.

  39. Ich werde mich da raushalten, wenn ich ehrlich bin. Oben habe ich sachlich geschildert, was man sich dazu denken kann, aber ich werde mich einfach ganz raushalten, denn solche Kommentare, wie sie hier abgegeben werden, können schnell als Cyber-Mobbing gelten. Klar, der Artikel ist nicht besonders gut, aber ist das ein Grund, um so über die Frau herzuziehen?! Nein. Wir können gerne SACHLICH darüber diskutieren, aber Einiges, was ich hier lese, grenzt bereits an Cyber-Mobbing. Schon der Titel des Blogpostes könnte schnell als solches gewertet werden, weshalb ich allen empfehle, sich rauszuhalten oder sich wenigstens sachlich über die Sache zu äußern und nicht über die Frau herzuziehen, wie das grade einige tun. Und Cyber-Mobbing ist auch kein Kavaliersdelikt – weswegen ich auch empfehle, die Twitter-Links zu entfernen. Im Ernst, Frau Alterauge könnte die Autoren der Kommentare anzeigen wegen einer solchen Aktion!

    Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb ich mich hier gegen diesen Blogpost auspreche: es gab mal einen Blogpost über Cyber-Mobbing und das ist genau das, was hier grade zu passieren droht! Klar kann man mittels Satire seinem Ärger Luft machen und ich habe auch nichts gegen den Blogpost ansich – wenn Vivian Alterauge einen solchen Artikel veröffentlicht, ist dies noch eine nette Art, ihr zu sagen, dass sie nicht korrekt recherchiert hat. Doch was ich so in den Kommentaren der User lese, lässt mir schon manchen Schauer über den Rücken laufen. So etwas zu unterstellen, wie dies hier, ist nämlich auch kein Kavaliersdelikt, sondern Verleumdung, was in Deutschland strafbar ist:

    „Ich glaube nicht, dass da wirklich irgendein Gedanke dahintergesteckt hat. Es ging sicher auch nicht mal um Recherche, ob gründlich oder nicht. Die Frau hatte einen Job zu machen, ihre Spalte zu füllen, mit was auch immer. Vielleicht hat sie Freunde, die Fanfiktion schreiben (naja, jetzt vielleicht nicht mehr) oder ist gar über das gefährliche Internet auf uns aufmerksam geworden. Vielleicht ist es auch angeordnet worden, weil wir dem Spiegel die Leser wegnehmen, indem wir kostenlos Geschichten anbieten, mit denen man sich auf der Bahnfahrt die Zeit versüßen kann und man deswegen keine Zeitschriften mehr braucht.“
    – Zitat von LockXOn

    Wir haben das gute Recht, uns zu beschweren, doch das begründet keine üble Nachrede oder die Verlinkung dieses Posts bei Twitter, was im Grunde genommen Bloßstellung vor der ganzen Welt bedeutet. Lasst uns nicht auf das Niveau der Gamer herabsinken, sondern es besser machen! Lasst uns den Spiegel bitten, diesen unkorrekten Artikel zu entfernen – doch dazu müsste auch dieser Blogpost weg, sonst wirkt’s inkompetent.

    Ich will die Frau keineswegs verteidigen, es geht mir nur darum, dass sich hier niemand strafbar macht.

    • „Wir haben das gute Recht, uns zu beschweren, doch das begründet keine üble Nachrede oder die Verlinkung dieses Posts bei Twitter, was im Grunde genommen Bloßstellung vor der ganzen Welt bedeutet.“

      Es ist ziemlich genau das gleiche, was sie mit den Useren gemacht hat, die sie ohne zu fragen in ihrem Artikel bloß gestellt hat.

      • Aber es weiß (so gut wie) keiner wer hinter den Nicknames steckt. Bei ihr sieht das wieder anders aus. Ist Twitter nicht eigentlich auch privat? Dann würden „wir“ sie schließlich auch privat angreifen. Das tut sie indirekt bei uns zwar auch, doch sie weiß nicht wer wir sind.

        • Nein, Twitter ist nicht privat. Und nein, sie wurde auch nicht angegriffen, sie wurde kritisiert. Was ihr dabei helfen mag, in Zukunft gründlicher zu recherchieren und somit zu einer besseren Journalistin zu werden.

          • Ich sage ja auch nicht, dass sie von den Admins angegriffen wurde, sondern in einigen (nicht allen!) Kommentaren.

            Und zu der Sache, dass sie uns auch angegriffen hat: erstens machen wir es so nicht besser und zweitens rechtfertigt nichts, aber auch gar nichts Cyber-Mobbing! Und wenn jemand gegen uns mobbt, dann lasst es uns doch besser machen und wir mobben nicht zurück! Das ist viel klüger! Wo wir doch eh in der Mehrheit sind…

          • Könnte es sein, dass deine Auslegung von Cybermobbing vielleicht ein wenig zu eng gefaßt ist? Ich vermag hier kein Cybermobbing zu erkennen. Ich fühle mich auch nicht angegriffen, noch habe ich jemanden angegriffen. Ich habe nur einen Artikel kommentiert. Das mache ich in meinem Blog halt gelegentlich.

          • Nein. Gegen deinen (zugegebenermaßen genialen) Artikel habe ich nichts. Doch ich habe bereits am eigenen Leib Mobbing erfahren müssen, weswegen ich sehr vorsichtig bin. Denn das Netz vergisst nichts. Alles, was wir hier schreiben, bleibt in irgendeiner Form – solange das Netz existiert. Und wer weiß, wie man an diese Posts herankommt, wird sie auch noch in Jahren lesen können. Und manche User gehen wirklich zu weit mit ihren Unterstellungen. Satire okay. Parodien okay. Im Groben hast du ja nur geschildert, wie der Artikel aufgebaut ist und was wo steht, hast korrigiert und letzten Endes könnte man sogar sagen, dass du helfen wolltest. Doch einige User scheinen das Ganze zum Anlass für Beschuldigungen zu nehmen – vorsichtig gesagt. Nichts rechtfertigt solche Kommentare wie das mit dem Metzger unten.

    • Wenn der Spiegel alle schlecht recherchierten Artikel entfernen würde, dann bliebe nicht mehr allzuviel von ihm übrig, fürchte ich.

      Die Tweets, die an Frau Alterauge versandt wurden, empfand ich selbst als relativ moderat. (Siehe dazu: https://twitter.com/search?f=realtime&q=VAlterauge) Als Journalistin sollte man da schon ein etwas dickeres Fell mitbringen.

      • Ich persönlich finde nicht alle Artikel vom Spiegel schlecht, aber gut, das muss jeder selber wissen. Leider gibt’s im Spiegel schon Artikel, die wirklich schlecht recherchiert (und nicht einmal schlecht geschrieben) sind, weswegen ich ja eher die Süddeutsche lese… Aber gut, lassen wir das. So oder so rechtfertigt das Ganze keine Beleidigungen oder Verleumdungen gegenüber Frau Alterauge. Und ja, grade ich mit meinen 15 Jahren muss sowas sagen – aber ich kann genauso sagen, dass niemand einen Flame zu seiner Geschichte erhalten will und manche Kommentare sind ungefähr dasselbe wie ein solcher – nur zu einem Zeitungsartikel.

        • Du glaubst, die Süddeutsche ist besser? O-Keeeh.

          Wo hast du denn Beleidigungen oder Verleumdungen gesehen?

          • Ich fasse sowas wie das mit dem Metzger ehrlich gesagt als Beleidigung auf. Aber bitte, macht euch halt lustig, es ist mir sowieso egal. Nicht mein Problem, wenn hier irgendwer Ärger bekommt.

          • Das mit dem Metzger war wirklich nicht okay.

          • Schwamm drüber, sie hat sich ja entschuldigt. Trotzdem finde ich es immer noch nicht okay von Frau Alterauge, dass sie einen solchen Artikel schreibt. Ja, richtig gelesen, ich beschwere mich über Frau Alterauge.

          • O_o

    • Wie kommst du darauf, dass irgendein Kommentator strafrechtlich Relevantes geäußert hat? Dies ist (bis jetzt) nicht der Fall – weder in Form von Verleumdung, noch in Form von Beleidigung oder übler Nachrede. Ich bin zufällig vom Fach.

      Des Weiteren gibt es keinen Straftatbestand namens „Cybermobbing“.

      • Mag sein, ich meinte nur, dass es nicht ausarten sollte. Außerdem finde ich es ungerechtfertigt, dass gewisse Anonymous meinen, dass das Ganze eine Mobbing-Attacke rechtfertigen würde. Ich kenne mich nicht so gut aus, wie jemand vom Fach, doch meines Wissens ist Mobbing, egal in welcher Form strafbar. So auch Cyber-Mobbing.

        • Wo gab es denn eine Mobbing-Attacke? Hast du Belege dafür? Oder nur heiße Luft?

          • Ich meine, dass eine droht und wollte warnen, nichts weiter. Aber bitte, es sind ja alle der Meinung, ich wolle Frau Alterauge in Schutz nehmen – so kommt es mir jedenfalls vor. Nein. Will ich nicht. Auch ich fühle mich durch ihren Artikel angegriffen – aber wieso tun wir dann das Gleiche?

          • Niemand von uns hat einen mies recherchierten Artikel im Kulturspiegel veröffentlicht. (Glaube ich zumindest.) Und ich vermag auch keine drohende Mobbingattacke zu erkennen. Hör bitte auf, solchen Unfug zu verbreiten.

          • Entschuldigung, aber ich werde ja wohl meine Meinung sagen dürfen! Und meiner Meinung nach sind einige Kommentare hier echt unfair, auch einer solchen Frau gegenüber. Ehrlich, ich finde, dass diese Seite echt gut ist und mir ist bewusst, dass ihr Admins und OPs das Ganze gut im Auge behaltet – ich habe dennoch Bedenken. Das wollte ich ausdrücken und irgendwie geben mir die Kommentare zu meinem mit Mühe (!) verfassten Beitrag das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen.

          • Ich kann dich verstehen und würde dir daher raten es wirklich einfach ruhen zu lassen. Du kannst dich rechtfertigen (was du ja auch schon die ganze Zeit tust), aber es wird nichts ändern. Jeder hat seine eigene Meinung und deine Warnung kam bei dem einen mehr bei dem anderen weniger an, also hast du dein eigentliches Ziel erreicht. Lass es gut sein, um deines eigenen Willens.

          • Danke, wenigstens einer, der mich versteht… Okay, niemand hat sich fies geäußert und darüber bin ich äußerst froh. Vielleicht sollte ich es nochmal anders ausdrücken: wir sollten aufpassen, wie wir uns ausdrücken.

        • Was du meinst oder nicht meinst, tut aber nichts zur Sache, soweit es darum geht, ob etwas strafbar ist oder nicht. Du behauptest einfach mal lustig drauflos, dass ja dieser und jener Straftatbestand erfüllt sei, dass dieses und jenes „verboten“ sei, obwohl das schlichtweg falsch ist. Das ist auch eine Form von unterlassener oder schlampiger Recherche. Dass du das moralisch für verwerflich hältst, ist ja deine Sache, aber dann wirf doch bitte nicht mit juristischen Termini um dich.

          Es gibt im Übrigen auch keinen Straftatbestand namens „Mobbing“. Darüber hinaus müsste das von dir behauptete „Cybermobbing“ unter einen konkreten Straftatbestand subsumiert werden können, um strafbar zu sein. Dies ist, wie von mir bereits dargelegt, bisher nicht der Fall.

          • Du kennst dich ja bestens aus… Es mag sein, dass ich mich nicht gut auskenne, aber es geht hier nicht um irgendwelche Tatbestände, sondern dass es einfach Fakt ist, dass Mobbing nicht erlaubt ist (oder sollte ich mal psychische Gewalt dazu sagen). Auch Worte können wehtun, das sollte Grund genug sein, es nicht zu tun. Aber bitte, redet doch, was ihr wollt.

          • Nach zwei Staatsexamina habe ich mich auch gut mit der Materie auszukennen. Ansonsten sollte ich besser meine Zulassung zurückgeben und mich beruflich umorientieren.

            Es ist so: Mobbing an sich ist nicht strafbar. Gilt auch für Cybermobbing. Es gibt keine entsprechenden Tatbestände im StGB. Das ist angesichts der Tatsache, dass insbesondere Mobbing an Schulen und Cybermobbing unter Schülern ein großes Thema ist, nichtsdestotrotz ist es Fakt. Mobbing. Ist. Nicht. Strafbar. Deshalb ist es auch so schwierig, in Fällen von Mobbing gerichtlich etwas zu erreichen.

            Strafbar sind aber u. a.:

            – Körperverletzung
            – Nötigung
            – Beleidigung
            – Üble Nachrede
            – Verleumdung
            – Nachstellung
            – Erpressung
            – Diebstahl
            – Raub
            – räuberische Erpressung

            All diese Tatbestände findest du im StGB. Mindestens einer dieser Tatbestände ist fast immer auch Gegenstand von wirklichem Mobbing oder Cybermobbing, so dass der oder die Täter dann zwar nicht direkt wegen Mobbings, aber zB wegen Beleidigung und/oder Nötigung und/oder Körperverletzung usw. (tateinheitlich oder tatmehrheitlich, meistens dürfte es sich ja um eine Vielzahl von Taten über einen längeren Zeitraum handeln) angeklagt und verurteilt werden können. Vorliegend sehe ich bisher keinen der vorgenannten Tatbestände erfüllt.

            Jetzt verstanden?

          • Korrektur: Das ist angesichts der Tatsache, dass insbesondere Mobbing an Schulen und Cybermobbing unter Schülern ein großes Thema ist, ZWAR BEDAUERLICH, nichtsdestotrotz ist es Fakt.

          • Ja…ich glaube nun hat sie und jeder andere es verstanden. Ist doch gut jetzt, es beruhigt sich doch wieder.

          • Das ist wahr, danke, dass du das so genau erläutert hast. Wieder was gelernt und in Wirtschaft könnte ich jetzt wahrscheinlich ein Referat über die Sache halten… Aber gehört Mobbing nicht auch irgendwie zu Beleidigungen dazu? Zumindest fängt es oft so an, etwa indem jemand als „fett“ oder so bezeichnet wird… Egal, auf jeden Fall ist es mir jetzt verständlicher 🙂

          • Ja, würde jemand mit Namensnennung schreiben: „Frau X ist eine fette Kuh!“ dann wäre das eine Beleidigung. So etwas habe ich hier bisher nicht gelesen. So etwas ist – insbesondere unter Jugendlichen – sehr oft ein Element von Mobbing, welches natürlich strafrechtlich verfolgt werden kann. Wie aussichtsreich das ist, steht wieder auf einem anderen Blatt… Die Beweisaufnahme gestaltet sich da oft schwierig, da es naturgemäß ein Opfer und mehrere Täter gibt, welche zusammenhalten und vor denen auch unbeteiligte Mitschüler nicht selten Angst haben. Bei Mobbing unter Erwachsenen ist es noch weitaus schwieriger, denn da findet das Ganze meist auf einer viel subtileren und dadurch perfideren Ebene statt. Da wird nicht das Smartphone abgezogen oder das Opfer mit dem Tafelschwamm eingeseift oder in den Dreck geworfen, es werden auch keine „Du Schlampe!“-Einträge bei Facebook hinterlassen, sondern die Person wird zB „geschnitten“, völlig ignoriert, menschlich komplett außen vor belassen, es wird offensichtlich hinter ihrem Rücken gelästert, ihr werden unliebsame Aufgaben und Schichten zugeschoben, usw, usw. Off Topic Ende.

    • Wa…? Mein Post ein Beispiel für drohendes Mobbing? Echt jetzt? Ich habe wirklich gedacht, dass ich mich schon vorsichtig ausgedrückt habe. Bin gar nicht in der Lage, jemanden zu mobben, und habe um ehrlich zu sein auch keine Lust dazu.
      Wenn das Verleumdung ist, wage ich aber zu behaupten, dass man nicht mehr allzu viel sagen darf in Deutschland. Ich habe eine Vermutung geäußert, gespickt mit Sarkasmus und Humor, den nicht jeder verstanden hat, wie ich jetzt erkennen muss. Ich kann versichern, dass ich kein bisschen angriffslustig war, als ich die Zeilen geschrieben habe. Wenn sie tatsächlich als „Mobbing“ rüberkommen, tut es mir leid, allerdings nicht der Inhalt selbst, außer dem letzten Satz, der als Scherz gedacht war, aber offenbar sein Ziel verfehlt hat…
      Das wollte ich nur gesagt haben, ohne eine weitere Diskussion auslösen zu wollen.

    • Painted-Lady… entschuldige Mal, aber „auf das Niveau der Gamer herabsinken“? Ich kann deine Bedenken wegen Cybermobbing durchaus verstehen, aber der Satz stört mich dann doch ein bisschen, sind doch gerade Gamer ebenfalls eine beliebte Zielgruppe von solchen…ähm… „medialen Autoritäten“. Gamer sind nette Leute, auch wenn RTL in seinen Beiträgen da was anderes meint – was jetzt nicht als Spitze gegen dich verstanden sein soll, ich habe im momentan diskutieren Artikel besagter Frau Alterauge eigentlich tatsächlich auf irgendwelche Verbindungen von schlechten FanFiktions auf Gaming gewartet, es hätte wunderbar hineingepasst 😀
      Was vielleicht durchgeklungen hat, ja, ich bin auch einer von dieser ominösen Gamerschaft. Und ich wollte dich wie gesagt nicht angreifen^^ Aber gerade Gamer sind durch solche Artikel ebenfalls gerne Cyber-Mobbing und Defamierung ausgesetzt, weshalb ich bei solchen Aussagen gerne zur Vorsicht rate. Oftmals sind Wir Gamer genauso oft falsch dahingestellt wie wir FanFiktion-Autoren^^
      Meine Meinung zu diesem Artikel deckt sich übrigens ganz gut mit den Meisten hier. Mit ein wenig Recherche und vielleicht tatsächlichem Kontakt zu den Autoren (und dem Weglassen unnötiger Wertungen des Seitendesigns^^) hätte das durchaus ein guter Artikel werden können. Man hätte halt das Gesamtbild betrachten müssen.
      Das war’s auch schon von mir.^^

      • -> Dunkler Bote:
        Richtig, genau das war auch mein Gedanke, als ich das mit dem Gamer gelesen habe. Das fande ich auch leicht.. heuchlerisch, wenn das das richtige Wort ist. Immerhin redet sie darüber, dass Verleumdung etc strafbar wäre, aber dann so einen Satz raushauen. Aber ich bin da eh ziemlich empfindlich, RTL sei dank 🙂

        • Ja, RTL hat da ganze Arbeit geleistet… wenn man so weit gehen will, könnte man sagen die haben da damals eine richtige Hetzkampagne geführt. Leider Gottes erfolgreich ._.

      • Dunkler Bote, Du hast Painted Lady wahrscheinlich mißverstanden; sie bezog sich wohl auf eine Diffamierungskampagne, die mal in solch einem qualitätsfreien Presseerzeugnis gegen »die Gamer« losgetreten wurde, und auf die dann ebenjene Gamer recht rüde reagierten, was die Lady eventuell mit »Niveau« meinte – da ich aber weder Hetzpresse noch Lügfunk oder Verdummungsrechteck konsumiere, geht vieles an mir vorüber – möglicherweise meinte sie den Pöbelaufruhr wegen der substanzlosen Verknüpfung des Daddelns von Egoshootern wie Counterstrike mit dem Freidrehen irgendwelcher Amokläufer, als habe das eine mit dem anderen was zu tun, so wie Autoscooter mit Verkehrsrowdies – mit der gleichen Intention könnte man Brot verbieten, denn die meisten Verbrecher sind in der Kindheit mit diesem gefährlichen Zeug in Berührung gekommen, also…

        und nein, Painted Lady, die bundesdeutsche Journaille kann man, fürchte ich, nicht beleidigen, verleumden oder anderweit herabsetzen, weil mit diesen Tatbeständen eine Ehrverletzung verbunden ist – dafür aber muß erstmal eine solche Ehre vorhanden sein; nur, woher soll die Ehre kommen?
        aus dem Anspruch, recherchiert zu haben?
        aus dem Anspruch, mit den (oder wenigstens auch nur einem) Betroffenen gesprochen zu haben?
        Nein, ich fürchte, die Mietmäuler des Mainstreams, die Tintenklexer des Establishments haben, als sie sich für Zeilensold verpflichteten, ihre Ehre abgegeben!

        jedenfalls, Helge, sei Dir auch von mir Dank und Anerkennung für das Zerpflücken des <ironie>Investigativimus</ironie>, und … sagte ich schon »Danke!«? für diese großartige Antwort auf den Anwurf aus der Speigel-Ecke.

        Und nein, mit der Presse spricht man nicht – man muß nicht noch den Kakao liefern, durch den DIE einen ziehen werden, in Fußballkreisen heißt das kurz und knackig: »der Presse auf die Fresse«

        Ich erinnere in diesem Zusammenhange nur an die Kommentare in diesem Faden: Fantastische Leistung der Polizei vom Mai.

        • pardon, Bote, überschnit sich:
          welche RTL-Propaganda meintest Du?

          • Siehe dir das Video an. Das werden „wir Gamer/Aliens“ nie vergessen ^^

          • vimeo setzt leider irgendein Plugin voraus (flash oder java), das ich wegen schwachbrüstiger Rechnerausstattung nicht laufen lassen kann (sonst friert mir die Kiste für Stunden ein, und gesehen habe ich nachher trotzdem nüscht) – gibbet das Filmchen auch auf YT (von dort kann ich direkt auf HD speichern und später gucken)?

          • Ne, leider nicht, jedenfalls finde ich nichts dort. Aber ich kann es ja kurz zusammenfassen:
            Die RTL-Leute sind zur Gamescom gegangen und haben drei Cosplayer im Soldatenoutfit unter die Lupe genommen. Ein Junge hatte rosanes Haar, alle hatten frühmorgens um neun ein Bier in der Hand und dass sie mit gefakten Waffen rumrennen war ihnen unverständlich. Am Anfang hieß es zudem: „Wenn irgendwann einmal Außerirdische auf der Welt landen, fühlen sie sich auf der Gamescom bestimmt wohl“ (Frei zitiert, hab den genauen Wortlaut nicht mehr und mein Laptop überhitzt gerade ziemlich :D)
            Dann gingen die zu einer Frau, welche erst einen Tag dort arbeitete. Sie stellte sich dafür vor irgendein Plakat und machte Fotos mit Gamern. Und die meinte, dass sie die Gamer in Gruppen einteilen kann. Das waren dann so Leute wie: Nicht rasiert, langes Haar, stinkend, schlabber Klamotten, etc. Und Gamer duschen sich auch nie. Haben auch keine Freunde, bzw. eine Beziehung am Laufen, da man immerhin viel zu süchtig wird, von den ganzen Spielen.
            Und das ging halt die ganze Zeit so weiter. Klischee hier und Klischee da…

          • ‚kay, nuja, Gamers stinken also – klaro, und wenn ich den Paten oder HdR oder HP im Block gucke, habe ich rechteckige Augen, und Cospies sind meist schon mit blauen Haaren und lila Augen auf die Welt gekommen, und Radfahrer haben breite Füße – so plattgetreten, und die eine Hirnwindung bei den Bullen ist nur der Abdruck von der Mütze, oder?

            nein, über so eine Darstellung lächelt man, und der nächste Pressefutzi wird prophylaktisch mit Pugnus ignipes geimpft.

            ein Freund hatte ’ne Metalkneipe, und wenn da einer von den Qualitätsfreien nach ’nem Interview frug, sagte er immer: »na klar, 1’oooDM Schmerzensgeld im Voraus, und wenn ich den Text abgesegnet habe, und der dann unverändert gedruckt wird, gibt es die Mille anschließend zurück!« und hastunichgesehn, war Ruhe 😀

          • Zuerst mal: Danke, dass du sachlich geblieben bist 😀
            Sollte ich das alles falsch verstanden haben, bitte ich natürlich reumütigst um Verzeihung 😉
            Ich bezog mich auf den Explosiv-Beitrag zur GamesCon 2011, der eine Welle von Empörung hervorruf. Ich persönlich habe den damals nicht gesehen, sondern bin durch YouTuber drauf aufmerksam geworden und verfolge seit damals diesen Cultureclash zwischen Gamern und Leuten, die in Videospielen die Ausgeburt des Bösen sehen – es ist immer mal wieder etwas dabei, wo sich die Stirn vor Facepalms rot färbt^^

          • ich und sachlich? das verträgt sich nicht in einem Satz – das verträgt sich nichemal mit fünfzehn Worten Abstand =b
            kp, was die bemalte Dame meinte, aber so Haßpropaganda taucht doch immer wieder mal auf, und ich nehm’s mittlerweil sportlich: »was kümmert’s den Mond, daß ihn der Hund anbellt, um ihm an’s Bein zu pinkeln, fehlt’s ihm an Größe«
            oder: »die Tölen kläffen hinterm Zaun, die Karawane zieht weiter«

  40. Darf ich mich dir einmal zu Füßen werfen? Ich tu’s auch nie wieder, versprochen 😀

    Zu diesem Artikel fehlen mir echt die Worte. Wie kann so ein (Entschuldigung) Humbug auch noch als Journalismus durchgehen?
    Das hätte ernsthaft jeder so hinklatschen können, der sich hier mal für ne halbe Stunde oberflächlich umgesehen hat.

    Und die OPs dürfen sich mal gedrückt fühlen – wenn das bei nicht existenten Wesen denn möglich ist 😉

  41. Es ist klar, man ist erbost, fühlt sich auf den Schlips getreten etc. Nun versucht man sich zu verteidigen, richtig zu stellen, am Gegner kein gutes Haar zu lassen. Mag Alterauge doch schreiben, was sie will. Es werden andere Artikel kommen, die das gleiche Thema thematisieren und allen besser gefallen. Dann wird niemand mehr fragen, ob der Artikel gut recherchiert und geschrieben ist, denn dann IST er es einfach, nicht weil er die Wahrheit sagt, sondern weil er so „treffsicher“ positiv ausfällt.

    • DAS sage ich schon die ganze Zeit. Der Artikel rechtfertigt keine Mobbing-Attacken, wie einige User es zu meinen scheinen.

  42. Ich hoffe wirklich, dass die gute Frau Alterauge das hier liest und es sich wenigstens ein bisschen zu Herzen nimmt. Der Artikel ist echt Schrott. Dass so was ernsthaft abgedruckt und verkauft wird… man liest so stark raus, dass sie sogenannte Journalistin kein bisschen recherchiert hat, dass man schon fast wieder drüber lachen kann.

  43. Also erst mal:
    Der Artikel ist verdammt schlecht… In der NOZ war auch grade einer, ich hab nur grob drüber gelesen, fand den aber so nicht schlecht.

    Die Antwort ist durchaus verständlich und ich muss auch ehrlich zugeben, dass auch ich gelacht habe und zustimmen muss, aber dennoch finde ich ihn etwas zu reißerisch. Nimms mir nicht übel.

    Und dann…
    Sub…? heißt das nicht eigentlich so was wie Minderheit? also so wenig finde ich bei uns hier 150000 jetzt ja nicht…

  44. Wieso erscheinen eigentlich nie so wunderbare Artikel wie der deine oben in dieser … ähh … „Zeitschrift“? Es würde das Niveau des Blattes um etwa 100% erhöhen. Dass die journalistisch gesehen einen wenigstens halbwegs guten Ruf hatten, ist leider auch schon seeehr lange her. Und das gilt leider nicht nur für den Spiegel.
    Ich finde übrigens nicht, dass man die Posts hier als Cyber-Mobbing bezeichnen kann, dass gilt eher für den schlecht recherchierten Artikel der Dame, dessen Name besser nicht mehr genannt wird. ;-))
    Mal ’ne blöde Frage: Wieso kriegt die eigentlich Geld dafür???

  45. Alterauge ist eine Metzgerei bei uns um die Ecke.
    Ich denke, dort wäre die gute Frau besser aufgehoben.
    Rohstücke mit zweifelhaftem Hintergrund verkaufen kann sie ja ganz gut.

    • Sowas meine ich. Der Artikel rechtfertigt echt keine solchen Kommentare, auch wenn ich Frau Alterauge nicht in Schutz nehmen will. Ich bin durchaus der Meinung, dass wir unseren Senf dazugeben dürfen, aber nichts, gar nichts rechtfertigt Mobbing, auch wenn wir das noch nicht wirklich betreiben. Aber wenn es so weiter geht, passiert das noch.

      • Der Kommentar mag nicht sonderlich nett sein, aber er ist auch nicht beleidigend und schon gar nicht Mobbing.

    • Das klang jetzt aber doch fies. Stimmt zwar…irgendwie, aber es liest sich fies.
      Vor allem die Metzger, die können ja nun wirklich nichts dafür. 🙂

      • Eben. Außerdem habe ich nicht gesagt, dass der Beitrag Mobbing IST, sondern nur, dass nichts einen solchen Kommentar oder gar Mobbing rechtfertigt. War das besser ausgedrückt? Seid ihr jetzt zufrieden?

        • Warum versuchst du eigentlich die ganze Zeit Milch auf zu wischen, die noch gar nicht verschüttet ist? Das ist es, glaube ich, was nicht verstanden wird. Ja, Mobbing ist furchtbar. Aber die reine Gefahr ist noch kein Grund deswegen keine kritische Meinung äußern zu dürfen. Das ist so, als wenn du niemals mehr deine eigenen vier Wände verlässt, nur aus Angst, es KÖNNTE ja was passieren.

          Könnte. Ist aber nicht. Es kann immer was passieren, aber das heißt nicht, dass es das auch wird. Und wer als Journalist einen so mies recherchierten Artikel veröffentlicht, der muss sich sagen lassen können, dass er lieber in einer Metzgerei arbeiten sollte. Oder irgendwo anders, aber nicht im Journalismus. Das ist kein Mobbing, das ist eine ziemlich gute Feststellung der beruflichen Qualifikationen dieser Frau anhand ihres Artikels. Wer in seinem Job versagt oder Mist baut, der muss sich anhören können, dass er versagt und Mist gebaut hat. Wo kämen wir denn dahin, wenn jedwede kritische Beurteilung plötzlich eingestellt würde, nur wegen des Verdachts auf Mobbing? Nicht mal wegen Mobbing, oder irgendwelcher relevanten Straftaten, sondern nur wegen der Möglichkeit eines Verdachts?
          Das wäre blanker Wahnsinn.

  46. Da sieht man mal wieder, dass die Leute keine Ahnung haben. Natürlich gibt es FanFiktions, die qualitativ nicht 100% sind, aber das ist doch kein Grund, dass auf alle zu beziehen.
    Und um ehrlich zu sein, ist das Design der Seite total in Ordnung. Ja, es ist schlicht, aber das muss doch nichts schlimmes sein. Immerhin sind die meisten hier zum Lesen oder Chatten und nicht um die Hintergründe anzuglotzen.
    Außerdem muss man mal anmerken, dass in FanFiction.com keine Alters-Verifikation nötig ist, um sich M-Geschichten anzugucken. In dem Fall ist FanFiktion.de schon mal viel verantwortungsbewusster. Immerhin ist es ja eigenlich auch die Aufgabe der Eltern, auf ihre Kinder aufzupassen.
    Ich wünsche mir, dass Frau Alterauge diesen Artikel hier mal liest. Vielleicht würde sie dann zweimal darüber nachdenken, was sie überhaupt schreibt?

  47. Ich entschuldige mich hiermit bei den Metzgern.
    Ich möchte die Frau nicht mobben, stelle aber die journalistische Qualität ihres Referates in Frage.
    Unreflektiert, schlecht recherchiert, schnippisch.

    • Damit hast du Recht und es ist ein gutes Recht, seine Meinung zu äußern – trotzdem war der Kommentar vorhin fies. Aber Schwamm drüber 🙂

      • ich weiß, das es fies ist und verstehe deine Kritik. ^^
        Fies finde ich es allerdings auch, eine Seite so negativ darzustellen, in die so viel Zeit und Mühe seitens der Operatoren gesteckt wird.
        Die sich die Texte anschauen und da sind, wenn man sie braucht, und immer an Verbesserungen tüfteln.

      • hm.. painted lady, ich habe jetzt deine post gelesen und frage mich ob du weisst was satire bzw ironie ist.. auch ich kenne mich mit mobbing aus und kann hier nichts dergleichen erkennen.. satirische bemerkungen hat diese frau fuer den artikel durchaus verdient und das ist in deutschland erlaubt!

  48. Hach, finde ich es lustig, diese schlecht recherchierten Texte von irgendwelchen Journalisten (Achtung: Sarkasmus!). Aus diesem Text hätte man so viel mehr machen können als dieses komische … Etwas. Schon allein aus der Startseite bekommt man einige korrekte Informationen… Eine Fanfiction ist also das fortsetzende Werk eines beendeten, veröffentlichen Werkes? Das ist mir ja neu. Dass sich das nur darauf beschränkt…wahnsinn…was mache ich denn dann seit anderthalb Jahren hier. Schreibe erfundene Texte über Musiker, die laut Alterauge nicht als Fanfictions bezeichnen kann. Kommt mir plötzlich vor wie die größte Zeitverschwendung der Welt. Haha. Gott, von jedem einzelnen Autor hätte sie hier mehr Informationen haben können.
    Gut hat er angefangen, der Bericht, aber das bezieht sich meiner Meinung nach lediglich auf den Text von Black-Vampire. Haha. Helge hat bessere Journalisten-Qualitäten als Alterauge. Haha. Na ja, nach dem Lesen dieses Blogeintrags mit erhobenen Brauen und meinem Kommentar, mache ich mich jetzt wieder auf, meine merkwürdigen Anscheinend-Doch-Nicht-Fanfictions zu schreiben. Haha.

  49. Hey! 🙂
    Dieser Beitrag ist wirklich gut. Ich finde diesen Artikel nicht nur extrem fehlerhaft (was an sich schon schlimm genug ist), sondern auch noch abartig! So merkwürdige Beschuldigungen habe ich wirklich selten gelesen. Sie beleidigt alle User von fanfiktion.de! Und: wenn sie speziell über fanfiktion.de schreibt, sollte sie es auch erwähnen… Ich bin auch auf der Seite und lese viel. Es ist nicht nur wegen des Abschied des Buches… Für einige ist es Inspiration. Das war meine Meinung 🙂 Noch einen sch

  50. Edit Helge: Teil gelöscht wg. Beleidigung.
    wenn die irgendetwas schreiben sollten sie richtig reschaschieren….

  51. Hey =)

    Oh gott, wenn ich mir den Artikel dieser ‚lieben‘ Frau Alterauge so durchlese, weiß ich wieder, warum ich es mir spare, Zeitschriften zu lesen und dafür vielleicht auch noch Geld auszugeben… Hihi 😉

    Ich muss sagen: Top-Standard, einfach mal so einen Artikel zu schreiben ohne genügend zu recherchieren- ich meine: Niemand prüft die Zulässigkeit und Regeltreue von Geschichten, abgesehen von Autor und Leser? Wo sie so schön die Klicks mitgezählt hat, bis man bei Geschichten ist oder bis man Geschichten reinstellen kann, war ihr der eine Klick zu viel, dass sie auch über so Wunderwesen wie ‚Operatoren‘ im Bilde gewesen wäre?
    Und dann zu kritisieren, dass wir ‚Ideen von ihren Besitzern‘ klauen- Aha. Aber sie zitiert mal einfach schön die Story von Black-Vampire und gibt Infos aus ihrem Profil preis, ohne vorher besagte Autorin kontaktiert zu haben? Das ist wirklich weltklasse. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass sie alles so toll und exakt und zutreffend und im richtigen Licht geschildert hat (Achtung: Gefährliches Maß an Sarkasmus!) und überhaupt nicht nur einen kleinen Auszug zitiert hat (ganz besonders im Bereich der Kommentare).
    Wo sie ja (aufgrund von ein oder zwei -von über 80?- Kommentaren) gesehen hat, wie die Review-Kultur der FF.de-Leser ist, ist es wohl wirklich gut, dass es da keine Kommentar-Möglichkeit beim Spiegel Online gibt. Neeeiin, das ist überhaupt nicht sarkastisch gemeint!

    Also, über diesen Artikel kann man sich nur aufregen und empören, was das Maß an Selbstherrlichkeit und Unwissenheit dieser Dame angeht. Aber wie du so schön gesagt hast: Spiegel eben.

    Deine Antwort war einfach der hammer, ich musste ganz schön viel lachen und habe die kleinen Spitzen richtig genossen^^ Und übrigens: Dein Profil, klasse! =) Tolle Überarbeitung 😉
    Zeugt auch wirklich von klasse und so, nach so einem Verriss mal einfach nicht zu reagieren, sondern zu tun, als sei nichts gewesen und spricht Bände über das ‚Talent‘ der Frau Alterauge im Journalismus. Ich hätte wirklich gerne die gewiss ausgesprochen hochklassige und gewandte Antwort dieser Dame gelesen- was für ein Jammer.

    Und das Design von FF.de- besonders die Möglichkeit, verschiedene Templates zu wählen- finde ich klasse!
    Was an ‚unserem‘ FF.de altmodisch oder dilettantisch oder aus den 90er-Jahren sein soll, weiß ich nicht ganz… Aber naja, da kann ich wohl nicht mit Hintergrundwissen und Fakten einer Spiegel-Journalistin mithalten.

    In diesem Sinne,
    Liebe Grüße und macht weiter so, ihr seid spitze!

    Kin-Girl

  52. Seit 7 Jahren poste ich jetzt bei ff.de und was muss ich feststellen?
    Ich habe gar keine Ahnung gehabt, wohin ich mich hier wirklich begeben habe. Gut, dass mich der KulturSpiegel jetzt aufgeklärt hat. Man könnte sich fast vorkommen wie ein seltenes Insekt auf dem Objektträger. Liebe black-vampire und ihre Reviewer: lasst Euch nicht auf die Zehen treten. Eine ganze Website mit ihren Autoren steht hinter Euch!

  53. Dein Beitrag (und dein neues Profil) ist super 😀

    Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

  54. Du hast es zwar heute garantiert schon tausendmal gelesen, wenn ich die Kommentare so überfliege, aber – danke! Ich bin vor Lachen fast vom Sofa gefallen und muss sagen, geniale Reaktion auf diesen Artikel. Und dein überarbeitetes Profil war nicht minder toll.

    Tja, was den Inhalt angeht… Recherche wird im heutigen Zeitalter ja scheinbar sowieso überbewertet, es ist doch viel einfacher, alles einfach so darzustellen, wie es dem Verfasser gerade in den Kram passt. Die meisten Leser haben ja leider auch keine Ahnung und sind ebenfalls zu bequem, sich zu informieren, oder sie haben doch Ahnung und sind intelligent genug, sich nicht einzumischen.
    Schade eigentlich.

    Na ja, du hast mir auf jeden Fall den Tag nochmal super abgeschlossen und damit noch einmal ein großes Dankeschön! 🙂

  55. Wisst ihr, was ich noch ganz schlimm finde? Dass es dort draußen Leser gibt, die das alles glauben.

    So machen es doch viel heutzutage. Sie bilden sich keine eigene Meinung mehr, sondern sie übernehmen einfach die Meinung von anderen. Sie hinterfragen nicht, sie schauen nicht selbst nach… *seufz*

    Und wer Journalist beim Spiegel ist… der muss natürlich immer recht haben. Wie käme man denn dazu, das nicht für voll zu nehmen.

    Die Meinung von dieser Schreiberline ist mir so egal. Aber das sie so andere beeinflusst, finde ich schade für FF.de.

  56. …wir sollten aufpassen, wie wir uns ausdrücken. … (wurde hier irgendwo im Thread gesagt)
    Was nicht immer und nicht bei jedem immer in genau der Form funktioniert wie es aus dritter Sicht wünschenswert gewesen wäre.
    Oft genug glaube ich das wir (global gemeint und nicht nur auf die Zahl der FF-User bezogen), das ´wir´ Dinge zum ersten nur negativ betrachten. Wir bekommen beigebracht das die Dinge, ein jedes Ding, hinterfragt werden darf.
    Kann. Sollte.
    Unter anderem halt mit einem in sich versteckten Lächeln, im Sinne dessen: „Da steh ich zu“
    Und wenn ich direkt zur Frau Journalistin etwas sagen/fragen wöllte?
    Warum laden wir sie nicht ein, zu einem Wichteln? Zu einem kleinen Schreiberlingewettbewerb. Sie darf sich den jeweiligen Fandom auch aussuchen.
    (nur den einen nicht: ´Stars und Sternchen´) 😉

    >>> Es ist klar, man ist erbost, fühlt sich auf den Schlips getreten etc. Nun versucht man sich zu verteidigen, richtig zu stellen, am Gegner kein gutes Haar zu lassen. Mag Alterauge doch schreiben, was sie will. … (Pinkhas) <<<
    Dem stelle ich ein anderes Zitat entgegen, welches ich als Beschreibung meiner Selbst einmal erfand: "Ich bin immer genau das was der Andere vor mir, in mir sieht. Oder sehen möchte."
    Und gebe zu, zuweilen bin auch ich in erster Linie erst mal erbost. Ne Nacht drüber schlafen, und spätestens dann stellen sich Gedanken darüber ein, wie ich mit der Ursache meines Erbostsein besser oder anders umgehen könnte. Ohne mich in irgendeiner Form gezwungen zu sehen, mich zu rechtfertigen. Oder gar mit dem mehr oder minder gleichen Knüppel zurückzuschlagen.
    Man könnte einwenden das bringe alles nichts. Nun ja. Zumindestens darf man sich als der Bessere fühlen, weil man sich nicht auf dieselbe Ebene herabgelassen hat, wie der angenommene Gegner. Für wie falsch auch immer man dessen Worte weiterhin nehmen mag. Und im speziellen Sinne jetzt, auch nun ja. Selbst das einstmals hochgelobte Wikipedia, mal als Vergleich zu jeglicher journalistischer Wissensforschung gemeint, ist schon lange nicht mehr das wofür es sich ausgab. In dem Sinne vermag ich der Frau Journalistin nichts mehr übel zu nehmen. Denn auch sie ist nur ein Produkt der heutigen Zeit.

    Kritik und wie man damit umgeht. Auch hier auf FF.de … ist schwierig. Auf Profilen wird zur Kritik herausgefordert, man tut es, und der Kritisierte bekommts umgehend in den falschen Hals. (auch global zur Diskussion hier gemeint) Da fallen dann schnell Worte, die (vielleicht) gar nicht sooo gemeint sind. Was wiederum für mich heißt – mit so Widerworten nicht gar so ernsthaft umzugehen. Und im speziellen es nicht gleich aus der Mobbingrichtung aufnehmen zu wollen. Denn wie schnell aus verbalem Mißverstehen ein Krieg losgehn kann – da frage man mal bei Linguisten und Geschichtsforschern nach. 🙂

    Habe mir nun doch den Spiegel-Artikel angetan. Und? Auch nun ja. Da schlich sich der Gedanke in mich, eine gewisse Frau Umbridge (in der Darstellung einer Autorin von hier) schlich sich in die Spiegel-Redaktion ein um einesteils Werbung für Amazon zu machen und andererseits mahnend auf strengeres Behandeln des aktuellen Urheberrechtswahnsinns zu weisen.
    Aber auch das jetzt ist Interpretationssache.

    PS: Wie erklärte Hagrid einmal … : "Wenn es den Riesen zu kompliziert wird, dann schlagen sie zu. Damit das Problem wieder einfacher ist. … " (Harry Potter Insider der nicht wortwörtlich wiedergegebenen Art! Aus Band 6 glaub ich …)

    • An sich stimme ich dir zu, nur wegen den Kritiken, da muss ich mich ein bisschen verteidigen.
      Über konstruktive, nicht böswillige Kritik regt sich hier keiner auf, eher im Gegenteil.
      Was mich persönlich aufregt, sind Kommentare der Art „Die Story ist scheiße, schreib was anderes.“
      In solchen Kommentaren wird nicht gesagt was dem Leser nicht gefallen hat oder was man verbessern könnte,
      sondern es ist einfach nur Shitstorm und das hat kein Autor auf FF.de verdient.
      Ich denke das kannst du nachvollziehen, oder?

      LG, Korihana

      PS: Studierst du Psychologie oder hast du es vor? Dein Beitrag hört sich nämlich echt total durchanalysiert an (Nicht, dass das was schlechtes wäre, ich finds gut ^^)

  57. Also, als allererstes muss ich hier mal anmelden, dass man den Spiegel, genau wie die Bild, größtenteils vergessen kann. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich beim lesen dieses amüsanten Artikels Lachkrämpfe bekommen habe. Mir gefällt deine Art von Humor. Schön satirisch und schwarz.

    Und wieder einmal wird bestätigt: Wer keine Ahnung hat, sollte lieber schweigen.

  58. Haha, göttlich!!! XD diese Leute sind doch die Besten – keine Ahnung von nichts, aber einfach mal drauf los schreiben ^^
    Danke für den überaus erheiternden Kommentar dazu!

  59. Hier wurde schon viel dazu gesagt. Aber folgendes möchte ich noch ergänzen:

    1) Wie muss sich Black Vampire fühlen?
    Ich denke, sie wurde nicht gefragt, ob man sie als Beispiel anführen darf.
    Ist es für sie in Ordnung, wenn alle Spiegel-Leser nun ihren Nicknamen googeln?

    2) Da Zeitschriften alle heute auch Online-Auftritte haben und Journalisten auch dafür schreiben,
    sollte die Gute wissen, wie viel Arbeit in solchen Plattformen steckt im programmiertechnischen und administrativen und wartungstechnischen Bereich.

    3) Und was die Schreiber/Leser anbelangt, hat sie nicht mal versucht, etwas positives oder wertschätzendes daran zu entdecken.
    Denn es gibt echte Perlen hier gratis zu finden, deren ganzer Lohn Zugriffszahlen und Reviews sind.
    Talent ist nicht abzuwerten, nur weil jemand etwas als Hobby (= bewusst kein Leistungsdruck als Hafen in seiner persönlichen Welt, wo vielleicht zu viel Leistung gefordert wird) macht.

    4) Betrachten wir den Artikel als Werbung für FF.de!!!
    Ich weiß, so war es ganz und gar nicht gemeint, aber
    Werbung spielt oft sogar bewusst mit Negativ-Images, regt auf und polarisiert, weil dann die Leute schauen, was dahinter ist.
    Wer weiß, wie viele Spiegel-Leser FF.de nun anklicken und schauen, was hier so geschrieben wird, und vielleicht das ein oder andere finden, das ihnen gefällt –
    und sie dann hier hängen bleiben hier, als Leser und irgendwann sogar mal als Schreiber.
    Haben wir nicht alle so angefangen? Mal gucken und hängen geblieben…

    • 5) Reviews hier nicht unbedingt gleichzusetzen mit Rezensionen,
      sondern sie sind einfach ein Dankeschön für Lesevergnügen, für Gratis-Bereitstellung von Lesestoff
      und für die Mühe, die sich auch hier einige Autoren (oft sogar mit Betas) machen, um wirklich sorgfältig und relativ hochwertig zu schreiben.
      Darum sind sie hier öfter Dank als echte Kritik.
      Oft hat man als Reviewer sachlich was beizutragen, weil die Geschichte es hergibt,
      und weil auch für manche Leser hier Reviews schriftlicher Ausdruck sind.
      Ein ehrliches, jugendliches Quietschie ist mir genauso willkommen,
      es sagt doch dem Autor auch, dass seine Geschichte genossen wurde, jemandem Freude bereitet hat und sich die Mühe des Schreibens gelohnt hat.

  60. Hm. Nach dem Lesen des Artikels bin ich unschlüssig, was er mir sagen will. Zugegeben,er ist in all seiner Unwissenheit immer noch besser als der aus der tonline Elternwelt, aber urgh! Der Schreibstil ist ja quasi von seltener Exquisität. Er macht förmlich Lust darauf die Kulturspiegelredaktion anzuschreiben und bezüglich des plötzlichen Todes des Investigativen Journalismus nachzufragen.

  61. Es ist ja fast schon niedlich, wenn man das so ausdrücken kann.
    Ich kenne ja die umfassende und korrekte Recherche von eigenen Kurzauftritten in Zeitungen (oder den Auftritten von Freunden)…
    Da landet man ganz schnell mal auf einer anderen Schule, manchmal sogar auf der örtlichen Realschule statt auf dem Gymnasium, dass ich besuche und nebenbei bemerkt auch sehr gern habe, was das ganze noch frustrierender macht.
    Ein Freund meiner Wenigkeit hatte einen Halbseitigen Artikel im Lokalteil der Zeitung, warum weiß rückwirkend keiner mehr, jedenfalls wurde über ihn und seinen Alltag berichtet.
    Und ZACK wurde aus einem etwas verplanten, kunst-unbegabten Gamer mit einem übergroßen Ego ein hochbegabter, zurückhaltend-netter Schüler mit guten Noten und Sozialengagement.
    Aber „Vivi“ Vivian Alterauge setzt noch mal einen drauf.
    Fehlen eigentlich nur noch die obliatorischen „Gamer sind Amokläufer“ und „Mangafans sind Psychopathen“.
    Und vielleicht auch noch „Bücher sind scheiße, weil ich nicht gern lese. Isso“.
    Es ist ja schon niedlich, dass sie sich jetzt zurückzieht, ihren Twitter-Account löscht, und in panischer Angst vor einer kollektiven Attacke der (durchaus sehr zahlreichen, hm?) Schreiberlinge sich aus der Öffentlichkeit zurückzieht.
    Etwas überspitzt ausgedrückt.
    Man sollte es sich vielleicht vorher überlegen, wem man ans Bein pisst. Oder so.
    Ich glaube, ich hätte auch Angst, wenn ich eine Horde Egomanen verärgere.
    Was ein Glück, dass Schreiberlinge ja „eigentlich ganz nett“ sind, auch wenn sie mit „Persönlichkeitsstörungen“ gestraft sind.
    In tiefem Mitgefühl für die arme, ganz normale, „Journalistin“ auf Spiegelniveau…
    Ketsu

    • PS: Wenn Miss Vivi kein Interesse an interessanter Lektüre hat, kann sie sich gern weiterhin online beim Spiegel bedienen, aber ich für meinen Teil freue mich jeden Tag, denn in einem Punkt stimmt es tatsächlich: FanFiction.de ist eine digitale Bibliothek, größer als alles, was man in der heimischen Kirchen- oder Schulbücherei finden kann, und zudem kann man mit den Verfassern bzw. Lesern Kontakt aufnehmen und dadurch entsteht eine, nun, folgen wir Vivians Beispiel und nennen es „Subkultur“, ähnlich der Cosplayer-Szene, die mir persönlich ausgesprochen gut gefällt, und in der ich mich sehr wohl fühle. Hier lernt man Leute kennen, die man auch später von Angesicht zu Angesicht gern treffen würde, man findet teils wirklich gute Freunde, lernt neue Sichtweisen kennen oder hat einfach etwas zu lachen.
      Und um genau zu sein gilt auch das Prinzip „Jeder für Jeden“, denn man kann Leuten helfen, und die Leute helfen einem.
      Vielleicht hat Madame Alterauge ja noch nie etwas von Zusammenhalt gehört. Aber ich kann mich eigentlich nur bedanken, dass eine solche Website existiert, und lesesüchtigen Kreativitätsmenschen wie mir jeden Tag etwas Neues an Lesefutter bietet.
      Denn heutzutage herrscht leider ein Mangel an gut recherchierten Zeitschriften… *räusper*

  62. Was hab ich gelacht,…
    aber wenn die Rädchen im Kopf ein bischen weiter sind..
    .
    Es ist erschreckend !
    .
    1) Wie kommt Miss Adlerauge dazu, so einen Artikel zu posten ?
    2) Warum kriegt die für so einen Text, der offensichtlich nur flüchtig recherchiert wurde, auch noch Geld ?
    3) Warum ist die auch noch von den Reaktionen so überrascht, daß sie Ihren Realnamen-Twitter-Account löscht ?
    .
    Das sagt mir doch, daß Fanfictions immer noch ein Untergrund-Thema sind. Jeder im kulturellen Mainstream kann es in beliebige Ecken treten um eigene Interessen zu promoten -( > Leistungsschmutzrecht) . Die kulturell vollverspiegelte Leserschaft wird’s nicht prüfen, wozu auch ? Es wird schon stimmen, was eine anerkannte Redaktion prostet. Damit wäre der Artikel von Vivian A. eigentlich irrelevant, weil wirkungsfrei und schnell vergessen. Mit den paar Euros wird sie höchstens den Schmerz über ihren nicht mehr benutzbaren (weil bösartig missbrauchten) Twitter-Account mit einem einmaligen Kneipenbesuch therapieren können. Selbst wenn sie damit Erfolg hat, dürfte es für die Autoren von Fanfictions schon wieder wirkungsfrei bleiben, denn wenn Frau A. ab heute so nicht mehr in die Tastatur lallt, dann eben ab morgen Herr B. Vielleicht sogar auf Bestellung einer Zeitung aus dem gleichen Hause.
    Wirklich ärgert mich aber, daß hier ein weiterer Grabstein auf eine Kampagne zur (bei Hochglanzmagazinen eher theoretischen) Vergütung von Autoren gesetzt wird, um später von Autoren Geld für Verletzungen potentieller Rechte fordern zu können, die man vielleicht sogar noch kaufen muß.
    Gibt es denn keine Möglichkeit, Träume und Hobbies zu schützen ohne gleich ein Geschäft daraus zu machen ?

  63. Oh gott XD aber die ist doch „ganz lieb“, nicht? 😛

    Helge, du bist der Held des Tages 😀

  64. lol.
    Mehr fällt mir zu diesem Müll echt nicht ein.
    Hoffentlich stößt die mal auf mein Profil.

  65. Also beim Lesen dieses Kommentars auf den Bericht bezogen hab ich mich fast gekugelt vor lachen.Obwohl es echt traurig ist wie wenig der Spiegel recherchiert hat. Da kann man zugleich nur heulen. Ich finde das wirklich Klasse Helge!!!
    Das Profil ist genial 😀 Perfekt… Gegen so einen Müll den Spiegel da verzapft muss man sich wehren :))

  66. Jaja..der Spiegel ist halt nicht mehr das, was er mal war! XD Wirklich wuuuuuunderbar recherchiert, Frau Alterauge!^^ (Edit Helge: Teil entfernt wg. Beleidigung.)
    Helge, geiles Profil! X’D

    • Wir wollen ja nicht beledigend werden.

      Ich halte Frau Alterauge nicht für doof. Sie tut anscheinend einfach nur das, was ihr auf der Nannenschule beigebracht wird. Kurz zusammengefasst: Recherche ist doof und Russen essen kleine Kinder… Oder so.

  67. Hahahaha, mir blieb schon die Luft weg als ich deine herrlich amüsante Antwort auf den Spiegel Beitrag gelesen habe xD aber als ich dann noch dein Profil durchlas, konnte ich einfach nicht mehr xDD

  68. Aha.

    Zuerst fand ich es ganz amüsant – doch bereits nach wenigen Momenten ist mir aufgefallen, dass diese nette Dame, die FF-Schreiber eigentlich ziemlich herabsetzt. Nicht nur in Sachen eigener Phantasie (das sieht mit „Ph“ statt „F“ einfach viel besser aus!), sondern auch bezüglich der Qualität der Arbeiten. Mal davon abgesehen, dass sie schlichtweg mangelhafte Recherchen über FF.de angestellt hat, finde ich es ziemlich fragwürdig (ersetze bitte durch „frech“), zu unterstellen, man würde FFs nur schreiben, weil Bücher, Filme, etc. beendet würden – es gibt genügend FFs über laufende Serien.

    Helges geändertes Profil kann ich nur beklatschen, es ist wunderbar und trifft eigentlich alles, was ich gerne sagen möchte.

    Dies anständig zu formulieren ist mir momentan nur leider nicht möglich, da ich mich unfassbar sehr über diese Person (als Journalistin selbstverständlich, wahrscheinlich ist Vivian eine ganz Nette!) aufrege.

    • Und wenn man dann auch noch bedenkt, dass die meisten FFs besser recherchiert sind als die Artikel der lieben Vivian Alterauge …

  69. Herrlich 😉 Vielen Dank dafür! Habe mich köstlich amüsiert 😀 😀 :D!!!

  70. Also, ich muss sagen: Das Profil is geil 😉
    Und ich bin richtig stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, Alterauges Artikel durchzulesen, ohne meinen Kopf gegen die Wand zu schlagen.
    Im ernst, wer keine Ahnung hat, sollte einfach keinen Artikel darüber schreiben -.-
    Kommt nicht so gut, oder?

  71. Boar, so wie sie das darstellt, fühlt man sich ja fast schon schlecht, wenn man ffs, schreibt. Aber trotzdem muss ich sagen, hab ich selten so gut über das gelacht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Autor, kaum hat er angefangen die ff zu schreiben, gleich das erste Kapitel hochstellt und alles. Himmel! Ich bemittleide die Frau irgendwie für diese Anschauung des ganzen Archivs.
    Trotzdem hast du alles sehr gut verdeitigt ^^ Daumen hoch!

  72. Oh, ich werde sowas von lachen, wenn irgendwann einer von uns Schreiberlingen mal den großen Durchbruch schaft. Da muss man sich eiskalt bei ihr im Fernsehen bedanken

  73. Ich habe über Vivians Artikel sehr gelacht, muss ich gestehen,
    aber nicht so sehr, wie über Diesen. Danke Helge 🙂
    Dein Profil setzt dem natürlich noch die Krone auf. Weiter so. 🙂

  74. Dein Artikel war einsame spitze Helge, vielen dank dafür. Vielleicht kannst du Frau Alterlauge ein wenig Nachhilfe geben, schaden könnte es ihr auf jeden Fall nicht. ;D

    Da sieht man mal wieder das für manche ‚Journalisten‘ das gleiche gilt wie für viele Politiker die sich damals mit den ach so bösen ‚Killerspielen‘ beschäftigt haben: Wer zu wenig oder gar nichts von der Materie versteht und sich vorher damit nicht auseinandersetzt, der sollte es lieber sein lassen darüber zu reden/schreiben. XD
    Aber na ja, wie lautet doch das schöne Motto von solchen Zeitschriften: Warum genau recherchieren wenn man es sich auch einfach machen kann.

  75. Toller Artikel. Sehr amüsant. Auf jeden Fall Frau Alterauges pseudo-intellektuellem Geschreibsel um ganze Universen überlegen.

    Weiterhin fällt mir ein … es gibt genügend FF-Autoren, die sich tatsächlich später dem Schreiben und Veröffentlichen von Büchern widmen. Nicht nur das aktuelle Parade-(negativ-)Beispiel E. L. James. Ich würde sogar behaupten, dass ein Großteil der veröffentlichenden Autoren mal mit FFs angefangen hat (was ich natürlich nicht beweisen kann – aber ich kenne jedenfalls nicht Wenige). Nur, um das herauszufinden, müsste man ja recherchieren, und das ist für Madame natürlich zu viel verlangt.

    • Ach ja, was ich noch vergessen habe: ich finde es wirklich äußerst unsympathisch, widerlich geradezu, ein kreatives, schönes Hobby wie das Schreiben, auch wenn es „nur“ FFs sind, derartig zu diskreditieren, und Hobbyschreiberlinge, die sich zufälligerweise eben eine andere Welt leihen, mehr oder weniger als neurotische Freaks zu bezeichnen.

      • Tja, jetzt wo diese ach so guten ‚Journalisten‘ nicht mehr auf den Gamern, herumhacken können, muss eben eine andere ‚Randgruppe‘ herhalten. Und was passt da besser, als Leute die ja angeblich nur von Anderen (Sei es Autoren, Regisseure etc.) klauen, keinerlei eigene Ideen besitzen und ständig die Urheberrechte verletzen, nicht?

        Vor allem finde ich es interessant, dass Mrs. Alterauge anscheinend nicht mal weiß, dass viele Buchautoren, (Regisseure und Andere) es begrüßen, dass Fanfictions geschrieben werden und ihre Bücher (oder Filme oder andere Quellen) dadurch, animieren das auch Fans mal zur Schreibfeder greifen und ihre Kreativität ankurbeln. Nicht zuletzt gesehen in Supernatural, wo die Macher sogar Fanfictions und Fans mit einbauen.

        Am besten fand ich aber die Tatsache, dass die Spiegel vorher sich immer in anderen Artikeln beschwert hat, dass die Leute fast nur vor dem PC sitzen und mit Spielen die Zeit tot schlagen, was laut ihrer Meinung keinerlei Sinn und Zweck hat (Keine Angst, ich teile diese Meinung nicht, also bitte nicht bösen werden liebe Gamer). Dann stoßen sie hier auf ein gutes Gegenbeispiel und schon versuchen sie es runter zu machen.

        • Was erwartest du? Spiegel halt, ne? *seufz*

          • Leider ja…man müsste mal nen Artikel über den Spiegel machen, was da wohl dann raus käme? XD

  76. Oh man, was bildet sich der Spiegel eigentlich ein so etwas Unverschähmtes zu veröffentlichen?
    Ich fühle mich als Fanfiktionschreiber gerade ganz schön beleidigt!

  77. Haha … oh Mann, ich habe diese ganze Sache erst heute gelesen und bin … gelinde gesagt ENTSETZT! Ist mal wieder so typisch für den Axel-Springer-Verlag!! Ach ja, ich hab da auch vor Jahren schon ganz andere und meine eigene Erfahrungen mit denen gemacht. Hauptsache man hat irgendwas, das man abdrucken kann. Rest ist nicht interessant … ähnlich wie „Komm wir trinken was zusammen, Grund finden wir schon!“

    Aber egal … hier MUSS ich mich nach 14 Jahren „Fanfiktion-Autoren-Karriere“ auch ein klein wenig angegriffen fühlen … allein schon, wenn man ihre angeblichen Fakten liest.
    Ja, ich weiß … Frau Alterauge hat jetzt genug auf den Deckel bekommen und ich will mich auch gar nicht ganz darüber auslassen, wurde ja schon ausgiebig getan, aber mir platzt da schon ein wenig die Hutschnur!!!! (Und mein kleines Autoren-Herzchen verlangt einfach nach ein wenig Genugtuung)

    „Plattformen wie Amazon bedrohen diese chaotische und doch in sich schlüssige Forenutopie. Auf Kindle Worlds können die Fanschreiber ihre Geschichten verkaufen. 35 Prozent Tantiemen pro E-Book.“

    Ehem … die Gute weiß aber schon sehr wohl, dass man mit Fanfiktions kein Geld verdienen darf? Nur so nebenbei … klar, wenn man ein Original schreibt, sieht die Sache anders aus, aber bei einer reinen FF darf man das eben nicht. (Und außerdem bekommt man aber einem gewissen Verkaufswert der E-Books 70% Tantiemen;) )

    Verdammt, es ist einfach eine Story von Fans, für Fans. Ist das so schwer zu verstehen? Und oft spinnt man die Handlung nicht weiter, sondern sogar während der laufenden Ereignisse! Oder baut gewissen Andeutungen der Macher einer Serie/eines Filmes aus.
    Davon mal ganz abgesehen, dass viele Serien-Macher heute sogar mit den Fans zusammen spielen und sehr wohl wissen, dass FFs geschrieben werden und vor allem auch welche Art.
    Man erinnere sich nur an die für Supernatural-Fans legendäre Szene zwischen Sam und Dean „What’s a slash fan?!“

    Sogar die Darsteller selbst, ob jetzt SPN oder ein anderes Fandom, wissen sehr genau was so geschrieben wird und was Fans wollen.

    ABER … schon kurios, dass „unsere“ Welt mal zu so einem Thema wurde. Oder kam das schon häufiger vor? Wäre mir bewusst nicht aufgefallen, aber ich mag mich da irren.

    *Ironie an* Zumindest sind so einige Menschen wieder darüber aufgeklärt worden, was Fanfiktions „wirklich“ sind.*Ironie aus*
    Weil mal wieder so meisterhaft recherchiert wurde! Danke dafür! 😉

    Mary

    • In Navy CIS waren die FFs auch schon mal Thema,
      anfangs hat ja sogar die Figur des damaligen Probie Tim McGee selbst sowas in der Art geschrieben in der Serie.

      Meistens werden dann ind en FFs Tony & Gibbs geslasht, wobei die jeweiligen Schauspieler das auch wissen.
      Marc Harmon (Gibbs) fand diese Fan-Fantasien lt. eines Interviews nicht toll, er und Michael Weatherly (Tony) sind aber auch hinter den Kulissen nicht wirklich ein Herz und eine Seele.
      Weatherly hingegen liest angeblich rein und amüsiert sich seiner Worte nach bestens drüber.

      Inzwischen ist bekannt, dass auch Drehbuchautoren auf den (wohl eher englischsprachigen) FF-Seiten schauen und sich inspirieren lassen.
      Eine mir bekannte FF-Autorin von hier war mal auf einer Con und hat den dortigen Schauspielern gesagt, dass sie FFs über die Serie schreibt.

  78. Gratis-Werbung im Spiegel ….was will man mehr. Gerade die negativen Kommentare machen doch erst richtig neugierig.

    • Moinsen,

      genau so sehe ich das auch. Im Übrigen wollte ich noch anmerken, dass der SPIEGEL NICHT IM Springerverlag erscheint, sondern im Spiegel-Verlag in Hamburg erscheint.

      Ehrlich gesagt, ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Mir hat der Artikel nur ein müdes Grinsen abgenötigt, denn es macht mir unheimlichen Spaß hier mitzumischen und das ist für mich die Hauptsache.

      Mein Fazit:
      Lesen, schmunzeln und kommentarlos weiter schreiben wie bisher. Denn nur weitere Publicity bringt mehr Leser, die sonst nicht einen Blick bzw. Klick an diesen Artikel verschwendet hätten.

      Ich bin erstaunt, wie viele meiner MitschreiberInnen hier sich darüber wahnsinnig ärgern bzw. persönlich getroffen sind. Ich verwende meine Finger und meine Kreativität lieber für meine Geschichten, die auf Vollendung warten, als auf Schmähschriften gegen jemand, der es nicht wert ist.

    • P.S.: Ich selbst wäre, obwohl ich regelmäßige SPIEGEL-Leserin bin, ohne die Aufregung hier gar nicht auf den Artikel aufmerksam geworden…was meine Einstellung zu dem Thema eigentlich grade untermauert.

      Das musste ich noch loswerden und entschuldigt, dass mir das „erscheint“ zwei Mal in den Satz reingerutscht ist. Ich habe den Beitrag nicht mehr gegengelesen, bevor ich ihn abgeschossen habe – leider erst hinterher 😉

    • daß der Spiegel nicht im Springerverlag erscheint, sagt nichts über das Niveau aus – weder über das des einen noch des anderen; aber die Zeiten, in denen hinter einer aufgeklappten Zeitung ein kluger Kopf vermutet werden darf, sind längst Geschichte, oder »sic transit gloria mundi«, wie der Lateiner sagt – wobei »o tempora o mores« auch recht passend wäre…

  79. Ach ist es nich süß?
    Ich habe mich sehr amüsiert, als ich diesen Eintrag überflogen habe.
    Typisch Springer-Verlag eben^^
    Diese Frau erinnert mich sehr an eine Reviewschreiberin, deren Review ich löschen ließ, weil sie mich darin für meine Fanfictions mehr oder weniger persönlich angriff.
    Wie auch immer, seinen Twitter Account zu löschen um sich vor einem ziemlich sicherern Shitstorm, man entschuldige bitte meine Ausdrucksweise, is gelinde gesagt ziemlich feige.
    Ich lass mich davon nich unterkriegen und mir tun so arme Seelen einfach leid.

    Nüchtern betrachtet ist es tatsächlich Gratis Werbung wie Black Serpent schon so schön anmerkte.

    Toller Eintrag Helge 🙂

    Bis dahin

    Ravenbird

  80. Beeindruckender Konter,
    auf das Geschwafel einer ‚an den Haaren herbei gezogenen ‚Kolumne‘, welche mir doch tatsächlich entgangen wäre, da ich ein totaler Lesemuffel( Bin ein williger OS ..- Ooh, ‚Insidersprache‘ )
    geworden bin. >.<

    Wohin darf ich mein: "Voll Hamma, ey Alta" senden? ( Twitter ist explodiert? )
    Such mal selbst im' Interrrrrrrrnetz'

    Grüße an Alle, die Gedankenräuber, die Sinnesdiebe, an jeden eben, der es jemals gewagt hat,
    auf dieser Seite seine Ideen zu präsentieren!
    Tigeraspect

  81. Lange nicht mehr so viel gelacht 🙂
    Ich lese ja generell kein Spiegel und ähnliche „journalistische“ Beiträge aber danke dass du diesen einen Beitrag mit uns geteilt hast mit deiner Meinung.

  82. „Motiviert werden sie vom Abschiedsschmerz: loslassen, ein letztes Umblättern, dieses ambivalente Gefühl bekämpfen, wenn plötzlich der Lieblingsroman oder die Lieblingsserie auserzählt sein soll. Viele kennen das. Fanfiction-Schreiber erzählen deshalb einfach weiter.“ (Vivian Alterauge)

    Als Journalist sollte einem das Wort „Inspiration“ eigentlich bekannt sein. Hat sie denn noch nie ein Buch gelesen und wurde dann von Ideen und Phantasien (alternative Schreibung ;)) überflutet, die einfach raus müssen, erzählt werden müssen? Wir erzählen nicht nur einfach weiter, wir erfinden Neues. Naja so ist das eben, wenn man selbst nur berichten kann…

    Danke für deinen tollen Kommentar zu ihrem Artikel, ich habe mich sehr amüsiert. 🙂
    Liebe Grüße

    Ali

  83. Wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke …
    Der Artikel hat Running – Gag Potential oder?
    Mich würde es nicht wundern, wenn der in der ein oder anderen FF auftaucht XD

    • Running Gag Potential – Genau!

      Ich hatt weiter oben vorgeschlagen Frau ´Adlerauge´ zu einem Wichteln einzuladen, damit sie die Chance bekommt sich wirklich mit FF zu beschäftigen. Dein Vorschlag ist gefällt mir aber auch.

      Helge, wie wärs? Mit einer neuen Kategorie?
      (einer ganz neuen: Medienwah(nsinn)rheiten – Unterkategorie: … (sorry, mir fallen gerade nur so Unkorrektheiten wie ´blind fly Eagle´ ein)
      Natürlich besteht die Gefahr das es ein Probierfeld für mehr oder minder gut versteckt zielgerichtetem Sarkasmus wird und wir ja wohl eigentlich den zuständigen Redakteur zum Wichtelwettbewerb mit einladen müßten. Oder?

      lg 😉

      • hej, danke – wollte ich auch vorschlagen:
        eine Kategorie »Medien« mit den Unterkategorien »Journalisten« »Journaille« und »Zeilensöldner« (die beiden letztgenannten bedürfen noch der Unterunterkat. »Lügfunk« »Hetzpresse« und »Verdummungsrechteck«), und dorten kann sich dann jeder seinen Frust von der Seele schreiben, wie sich ein Paolo Pinkel seine minderjährigen ukrainischen Kokserinnnen bestellt oder wie Vienna Afterauge sich die Sonne aus dem Ars*h scheinen läßt, wie Gildo Knopf über Hitlers Schuster fabuliert oder wie Bruder Modest auf jüdische Antisemitisten einprügelt, und natürlich werden die verantwortungsloslichen Redaktiere zum Wichteln eingeladen – schließlich muß, wer austeilt, auch einstecken können, ebenso wie derjenige, der austeilen läßt

  84. Hallo,
    ich denke, dass auch ich mich mal zu Wort melden sollte.
    Erst einmal vielen Dank für diesen witzigen Block. Der hat mich wieder aufgemuntert.
    Ja, ich habe mich ziemlich mies gefühlt, weil ich natürlich NICHT gefragt wurde, ob irgendetwas verwendet werden darf. Aber es steht ja auch für jeden lesbar im Profil.
    Ich schreibe, weil ICH daran Spaß habe und ich mich verbessern möchte. Wo also sollte ich sonst meine Geschichten online stellen?
    So viele User sind auf mich zugekommen und haben mir Mut gemacht. Mir gesagt, dass ich nicht so schlecht bin, wie die liebe Frau so öffentlich dagestellt hat. Es gibt immer Leute, denen es nicht gefällt, was ich schreibe. Shit happens.

    Außerdem möchte ich euch auch darauf aufmerksam machen, dass man sie in Ruhe lassen sollte. Sie hat durch die paar Kommentare schon genug zum Nachdenken bekommen. Wollen wir nicht alle vernünftiger sein und vor Allem erwachsen?

    Vielleicht verirren sich durch diesen Artikel ja wirklich mehr Leser zu mir. Und nur ganz vielleicht findet der ein oder andere ja auch ein nettes Wort über meine Geschichte. Oder auch Verbesserungsvorschläge.

    Aber eines möchte ich auch der netten Frau Alterauge sagen: Am Rande einer Geschichte kratzen ist ziemlich unverschämt. Man kann nur Werke wirklich richtig beurteilen, wenn man sie GENAU liest.

    Ich bitte darum mögliche Rechtschreibfehler zu entschuldigen, wie ihr euch denken könnt, war/bin ich ziemlich aufgewühlt.

    Liebe Grüße
    Sarah, 27 aus Westfahlen! 😉

  85. Hm, also, in Ruhe lassen…
    Ich hab mich ziemlich beleidigt gefühlt von dem Artikel. Schlimm genug, dass viel (sehr viel!) Unkenntnis und Ignoranz drinsteckt,
    aber diese süffisante Verachtung und Abwertung zwischen den Zeilen war schwer zu ertragen!
    Ich hab jetzt einen Leserbrief an den Spiegel geschrieben, richtig schön altmodisch (okay, nicht mit Tintenfüller und Papier, sondern per E-Mail).
    Ich greife sie allerdings nicht persönlich an, sondern stelle darin dar, was Fanfiction alles sein kann – und wie sich sich von den Zwängen der Mainstream-Literatur (etwa, dass alles immer etwas kosten muss, sonst ist es nichts wert) befreit. Im Grunde genommen informiere ich eher über mein Verständnis von fanfiction.
    Außerdem: was heißt „genug auf den Deckel bekommen“? Ich hab keine persönlichen Angriffe gelesen (das wäre auch nicht in Ordnung!) – aber wenn man einen sehr schlecht recherchierten und darüberhinaus abwertenden Artikel schreibt – was hat sie denn geglaubt, was dann passiert? (Das frage ich mich ernsthaft. Hat jemand einen Vorschlag?) Dachte sie, Fanfiction-Autoren lesen keinen Spiegel (ach nee, ist ja ein Intellektuellen-Medium und Fanfiction-autoren sind ein bisschen doof)? Glaubte sie, die würden jetzt durch ihren tollen Artikel alle erkennen, wie lächerlich (und ungezogen –> siehe Leistungsschutzrecht) sie sich verhalten, sich beschämt aus dem fanfiction-Schreiben zurückziehen und ihr heimlich danken, dass sie ihnen den rechten Weg gewiesen hat?
    Das wundert mich wirklich.
    Neenee, wer austeilt, der muss auch einstecken können. (Natürlich muss es sachlich bleiben. Aber da lässt sich ja genug finden.)

    • Huch, ich war nicht eingeloggt. Ich bin’s, elektra121.

      • Ich beziehe mich auf die Kommentare, die sie per Twillter bekommen hat. Natürlich bin ich angefressen und ziemlich down. Ja, ich zweifel auch an meinen Geschichten. Das alles hat die Liebe Frau Alterauge bewirkt. Ich fand es ziemlich sch…, dass sie nicht nur mich, sondern auch alle anderen niedergemacht hat. Sie hat meine Geschichte genommen und sie an den Pranger gestellt. Ich hoffe, dass die anderen erwähnten Autoren sich nicht so fühlen wie ich. Denn ich mache mir wirklich Gedanken darüber. Vielen Dank, für den Leserbrief. Vielleicht haben wir ja dadurch eine Möglichkeit, dass irgendjemand sich wirklich Mühe gibt, ff.de als das dazustellen, was es ist.

  86. ups, jetzt war auch ich nicht angemeldet…

    • Hm, das Schlimmste, was da steht, ist doch: „ein dilettantisches, schlecht recherchiertes und extrem polemisches Machwerk“. Das ist fast sachlich zu nennen.
      Tut mir leid zu hören, dass du traurig bist. Aber das brauchst du nicht! (Ich weiß, so leicht lässt sich das leider nicht beeinflussen! 😉 )
      Du hättest mehr Grund, stolz zu sein! Du hast ein tolles, erfüllendes, kreatives Hobby – das du mit anderen teilst! Du schreibst Geschichten, die andere Leute gerne lesen (konnte man von dem Artikel nicht gerade behaupten)! Und das, ohne jemals einen Pfennig Geld dafür zu erwarten!
      Das ist großartig. Du schaffst Kunst aus reiner Freude an der Kunst.
      Wenige können das von sich behaupten.

      Wenn du an der Qualität deiner Geschichte zweifelst, dann tue das bitte nur aus objektiven (oder deinen eigenen subjektiven) Kriterien – nicht, weil sich eine Spiegel-Autorin drüber lustig gemacht hat! Ich sehe es so: du hast einen Text für Liebhaber geschrieben. Jemand, der eben kein Liebhaber der Sache ist – wird diesen Text niemals so aufnehmen können, wie du ihn gemeint hast. Vivien Alterauge ist nicht deine Adressatin. Der Text ist nicht für sie, sondern für begeisterte Fanfictionleser.
      Im Grunde macht sie wenig anderes, als einen von dir geschriebenen Liebesbrief vor der gesamten Klasse vorzulesen und sich drüber lustig zu machen. Fremde Leibesbriefe klingen nunmal für Leute, um die es nicht geht, immer ein bisschen lächerlich. Das hat nichts zu sagen! Für die entsprechende Person kann sie die Welt bedeuten. 🙂

      Sei nicht traurig. (Wenn du möchtest, kann ich dir den Text des Leserbriefs über PM schicken?)

      • ja, den leserbrief hätte ich wirklich gerne.
        mittlerweile bin ich mir auch nicht mehr sicher, ob sie meinen schreibstil, die idee, mixh als person oder aber alle allgemein schlecht machen wollte.
        außerdem haben wir hier einen mega zusammenhalt, den auch so ein artikel nicht zerstören kann.so etwas schweißt uns, die die selbe leodenschafz teilen nur noch mehr zusammen.
        ich freie mich auf deine pn.

    • Ich muss gestehen, dass ich mich auch ziemlich mies fühle, aufgrund des Artikels, obwohl man eigentlich drüber stehen müsste. Da schreibt man seit mittlerweile 18 Jahren (richtig offiziell sind es etwas weniger Jahre) und dann muss man sich sagen lassen, dass das was man macht ja Blödsinn sei.

      Überlegt man sich aber mal welche Gründe jeder einzelne FF-Autor hat, weshalb er eben schreibt, kann man sich nur über diese schlechte Recherche aufregen. Jeder findet einen anderen Zugang zum geschriebenen Wort und diese Art der kreativen Äußerung so zu beschreiben, als seien wir alle „pupertäre, kreischende Personen mit Megakomplexen und einer Unfähigkeit im Umgang mit dem Zuendegehens eines Romans/einer Serie, etc.“, dann stimmt da was definitv nicht.

      Um schriftlich kreativ zu sein muss man nicht gleich ein Buch aus dem Boden zu stampfen und Geld dafür nehmen, um wahrgenommen zu werden. Und auch das garantiert einem ja auch nicht, dass man ernstgenommen wird. Man schreibt aus Spaß an der Sache selbst und um andere dadurch glücklich zu machen beim Lesen.

      Ich habe es bisher sehr oft erleben müssen, wenn man gesagt hat, dass man Fanfiction schreibt, dass man da komisch belächelt wurde. Viele konnte damit nichts anfangen. Hat man ihnen aber erklärt, was das ist und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben können, fanden sie es gar nicht mehr so „schrullig“ (<–O-Ton). Aber dieser Artikel wirft leider ein negatives Licht auf unser "Hobby" und stellte einen so hin als hätte man teilweise nicht alle Latten am Zaun.

      Aber bitte nimm dieses unqualifizierte Geschreibsel dieser "Journalistin" nicht ernst, denn du weißt es besser. Du weißt weshalb du schreibst und was es dir am Ende bringt. Denn diese "gute" Frau weiß auf jeden Fall nicht, wieviel Mühe man sich als Autor gibt, dass spezielle Dinge glaubhaft rüberkommen und dass deshalb eben recherchiert wird, damit es so ist. Und der Dank der Leser zeigt einem ja auch deutlich, dass man sein Licht nicht unter den Scheffel stellen muss.

  87. Jaja, die lieben Journalisten …

    Unterhaltsamer Artikel (ok, deine Meinung war unterhaltsamer, beim Artikel gings mir eher so: WTF? Wetten, sie hat kein Wort mit den entsprechenden Autoren gewechselt? Bzw. wissen sie überhaupt, dass sie erwähnt werden? o.O

    Diese ganze Sache erinnert mich irgendwie an meine eigene Situation mit den Medien …
    Lange Geschichte, jedenfalls hab ich oft Krankenhausaufenthalte und Kontrollen wegen einer seltenen Krankheit … als mal ein Artikel über eine gebildete Selbsthilfegruppe geschrieben wurde – ich war irgendwie Maskottchen o.O – stand da ernsthaft: ‚ … verpasst seit ihrem 3. Lebensjahr regelmäßig einen Schultag …‘
    Ich weiß, haben sie eh anders gemeint … aber so geschrieben^^

    Oh, und letztens findet meine Mutter einen Artikel auf einer Blutplasmaspendeseite, wo – genau – MEINE Krankengeschichte erzählt wurde … diese **** haben nicht mal den Namen geändert! o.O

    Naja, das passt hier jetzt nicht so wirklich hin, tut mir Leid, aber mich regen solche Leute einfach nur auf …
    Glauben die etwa, dass die Autoren von FF.de das nicht lesen?

    Hmmmm … wäre sicher witzig, zu erfahren, wie Frau Alterauge (Alter, der Name …) darauf reagiert … hihi^^

    Tolles Profil, Helge *kicher*

    Lg FishFan^^
    (jaja, wie stellt man sich einen Menschen vor, der sich FishFan19 nennt?? Ihr werdet es nie erfahren! :P)

    • Jetzt werde ich schlaflose Nächte haben!
      Btw: vielleicht sollte man jemand einen Thread eröffnen: „Wie stellt man sich einen Menschen vor, der sich …. nennt“ – und dann schreiben alle, was sie sich unter den Namen der anderen so vorstellen! 😉

  88. Ich habe mir diesen Schund-Artikel hineingequält und musste mich zusammenreißen, um nicht lauthals zu würgen. Außerdem habe ich bestimmt circa dreißig Minuten benötigt, um wieder meine normale Gesichtsfarbe annehmen zu können. Wie bereits eindeutig gemacht wurde, hat diese Frau Alterauge nicht einmal den Hauch einer Ahnung. Dreimal durchs Archiv geklickt und das war’s, aber von „Journalismus“ kann hier unmöglich die Rede sein. Als jemand, der selbst mal darüber nachdachte, Journalistin zu werden, bin ich empört. Recherche gleich null, das kann ein Zehnjähriger besser. Zeitaufwand ebenfalls null. Mühe hat sie sich eindeutig auch keine gegeben.
    Normalerweise gebe ich nichts auf die Meinung dieser Pseudo-Journalisten, doch dieser „Artikel“ hat mich zugegebenermaßen hart getroffen.
    Vor zwei Jahren habe ich FF.de gefunden und seither schreibe ich FanFictions. Momentan zwar nicht mehr, da mein Laptop den Geist aufgegeben hat, aber trotzdem. FF.de hat in vielerlei Hinsicht eine positive Auswirkung auf mich gehabt und dem ist heute auch noch so. Bevor ich zu schreiben begonnen habe, war meine Rechtschreibung sowie meine Grammatik fürchterlich, ich habe in Diktaten nur fünfen geschrieben. Doch dank FF.de hat sich so vieles verbessert. Meine Deutschnote ist momentan eine 2+, in Diktaten habe ich jedes Mal null Fehler und das, ohne überhaupt zu üben. Mein Wortschatz ist bis ins Unermessliche gestiegen, ich bin die Klassenbeste in Deutsch. Das habe ich nur FF.de zu verdanken. Denn ohne diese grandiose Internetseite, wäre meine Leidenschaft für die deutsche Sprache sowie das Schreiben niemals geweckt worden. Ich stünde immer noch auf einer fünf und wäre nicht die Person, die ich jetzt bin. Ich habe so viele wunderschöne Werke hier gelesen, die kein Buch der Welt toppen kann. Mein Selbstvertrauen wurde durch die Nettigkeit dieser tollen Community gestärkt. Ohne FF.de wäre ich nur halb, und das meine ich ernst.
    Diese Frau Alterauge hat keine Ahnung, wovon sie eigentlich spricht un der Artikel tut mir im Herzen weh. Ich bin mir sicher, dass das nicht nur mir so geht.
    Dazu musste ich mich jetzt äußern.

    Alles Liebe,
    Angelina
    (p.s. Bitte entschuldigt meine Rechtschreibfehler, meine Handytastatur spackt momentan ein wenig.)

    • genau deine worte sollte frau alterauge lesen. es geht hier um mehr als “fansein“.

    • Hey

      ich bin zwar nicht ganz so krass getroffen, vor allem, weil ich das Glück hatte, Helges Antwort auf diesen Schund zuerst zu lesen. Aber auch mir geht es so, dass ich es ziemlich abwertend finde, wie Frau A. das geschrieben hat.

      Ich werd von den Leuten um mich herum auch belächelt, aber wirklich exakt so lange, bis ich ein Leuchten in den Augen kriege, während ich davon erzähle, was man mit den Figuren anstellen kann, wie man mit der Sprache spielen darf und dass es hier eine tolle Gemeinschaft gibt, die einander wirklich Tipps gibt und aufbaut. Ich hab erst selbst angefangen zu veröffentlichen, als ich Probleme mit einer Medikamentenumstellung bekam und sehr aggressiv und depressiv wurde – und das Schreiben hier und die liebe Kritik haben mir enorm geholfen, damit fertig zu werden.

      Journalisten (und nicht nur die) sollten sich echt stark überlegen, was sie schreiben oder sagen, bevor sie anderen Leuten über die Seele trampeln.

      Und @Black-Vampire: Ich beileibe kein Twilight-Fan, aber was elektra121 geschrieben hat, trifft voll zu: Eine FF ist wie ein Liebesbrief. Den kann nicht jeder verstehen – und die, die ihn verstehen, auf die kommt es an. Und die stehen hinter dir! Also Kopf hoch!

      • Da kann ich mich nur ganz und gar anschließen, eine Fanfiktion ist nicht nur etwas von Fans für Fans, sondern zeigt auch warum uns gerade das Buch (Oder Anime oder Videospiel etc.) so gut gefällt und animiert darüber was zu schreiben. Vor allem sehe ich es auch als eine Art von Ho­no­rie­rung von den Schreibern, an die/den Macher(in) die, die ursprüngliche Story, Welt und Co. geschaffen haben. Wenn ich jetzt ein Buch geschrieben hätte, oder einen Film gedreht oder so, dann würde ich mich wie Wolle freuen wenn ich höre, dass Andere darüber eine Fanfiction schreiben. Aber leider stimmt es wohl, wer selber das nicht mal probiert hat, der versteht leider vieles davon nicht so. Aber hey, deswegen bin ich auch mehr als nur froh das es Seiten wie ff.de gibt, wo Leute die daran Spaß haben zu schreiben zueinander finden und eine so tolle Community bilden.

        @Black-Vampire: Und ich kann mich auch nur den anderen Leuten hier anschließen, so lange es dir Spaß macht zu schreiben, vergiss was diese ‚Journalistin‘ verzapft hat. Man merkt das du mit Leib und Seele bei deinen Storys bist, und gerade das macht einen guten Fanfiction oder generell Schreiber (Autor, Schauspieler etc.) aus finde ich. Und du siehst ja selber, wie die Community hier hinter dir steht, da kann so ein 0/8/15- Spiegelartikel gar nichts dran ändern. Also Kopf hoch und lass dich davon nichts in Bockshorn jagen. 😉

        • Oh und noch vergessen, dass du Frau Alterlauge, nach diesem Artikel, weiter oben in Schutz nimmst, dass erfordert wirklich echte Größe. Sicher sind manche der Tweets nicht sonderlich freundlich…allerdings müsste Frau A. und andere solcher ‚Journalisten‘ inzwischen seit dem RTL Bericht der Gamescom gelernt haben, dass wenn man so ‚unfreundlich‘ (um es mal höfflich aus zu drücken) in ein Wespennest schlägt, darf man sich auch nicht über entsprechende Reaktionen wundern. Klar sollte man nicht beleidigend werden…aber wundern sollte man sich dann auch nicht. Dennoch ich ziehe meinen Hut vor dir, dass du so reagierst. ^____^

  89. Das ist ja echt Hammer… -.-
    Hat die mal einen Blick in die Richtlinien ect. geworfen? Wäre für die Recherche vielleicht sinnvoller gewesen, als sich nur die Startseite und das Archiv mit den meisten Geschichten anzusehen.
    Wer die Seite hier kennt, merkt jedenfalls, dass die gute Frau hier nur mal kurz und äußerst oberflächlich drübergeklickt hat.

  90. Es ist wieder typisch, dass der Spiegel jedwede Kommentarfunktion ausstellt. Hauptsache provozieren und haltlose Fakten in die Welt setzen. Den Leser anschließend nicht mal seine Meinung kund geben zu lassen zeigt doch, dass Frau Alterasuge genau weiß wie der Artikel ankommt und was der Leser ihr gern an den Kopf werfen würde.
    Für mich ist Fanfiktion.de schon so lange ein Teil meines Lebens. Viele haben hier ihre Liebe für das Schreiben entdeckt und einige sind so unglaublich gut geworden, dass sie sogar ihre eigenen Bücher verlegen lassen konnten. Ich finde es wunderbar eine derartige Plattform nutzen zu können und bin gern ein Teil davon. Ich behaupte nicht, dass jeder das Zeug zum fabelhaften Autor hat. Für einige ist es nur Hobby oder etwas Selbstverwirklichung.
    Derartige Artikel kommen dabei heraus, wenn sich Frau Alterauge nur halbherzig mit einer Thematik beschäftigt und glaubt nach einer halben Stunde umherklicken eine Ahnung von dem zu haben was sie schreibt. Irgendwie kann sie einem fast Leid tun. Schade eigentlich.

    • Nein, ich glaube, zumindest die ausgeschaltete Kommentarfunktion hat ihre Gründe, das wurde im Thread hier im Forum auch schon angesprochen ^^ Das ist nicht, um Reaktionen zu vermeiden. Bei anderen Artikeln, die ähnlich danebenhauen, ist sie ja auch an.

  91. Ich finde es schon irgendwie traurig, dass solche Leute dafür bezahlt werden über ein Thema zu schreiben, das sie gar nicht oder nur ungenau recherchiert haben :/

  92. Da stimme ich dir vollkommen zu, Sissy-Sinamon. Aber wenigstens wusste die Frau von dem Glossar, mit den auf FF.de zu findenen Abkürzungen. Mehr war wohl für sie zu viel verlangt!

    • Und dann auch noch die Aussage „…um in ihrer Sprache zu bleiben.“
      Ich glaube unsere liebe Frau Alterauge hat nicht kapiert, dass die Abkürzungen vor allem deshalb existieren, weil die Kurzbeschreibungen nunmal zeichenbegrenzt sind 😛

  93. Ah, herrlich. Eigentlich fehlt dem Ganzen noch eine Aussage im Sinne von „Um die grausame Realität des Lebens zu verdrängen, flüchtet man sich…“, oder fällt das schon unter den Liebeskummer, der damit abgearbeitet wird? 😀

  94. Zufällig, denke ich, wurdest du – Black-Vampire – ausgewählt. Stellvertretend für die Tausende die hier auf FF.de aktiv sind. Da darf man sich zwar ang… fühlen, aber, dreh die ´Medaille´ mal einfach um. 😉
    Und mach einfach weiter wie bisher.
    Mich erinnert die Spiegelshow ein wenig an vergangene Sachen. ZB als man mal über, Punks, über Heavy, über Gothics, über … jeden herzog, oft genug um die Saure-Gurken-Zeit zu überbrücken weil der sonstige Mordundtotschlagjournalismus zu langweilen begann. Kein Mensch weiß natürlich ob hinter diesem Artikel am Ende irgendeine neue ´Erfindung´ zu künftigem ´Leistungsschutzrecht´ steht. Und, um eine ältere Idee in diesem Zusammenhang wieder auszubuddeln, also ich vermisse auf den beiden Buchmessen hier im Lande doch tatsächlich einen Stand über dem das Logo unserer Webseite steht. Doch wer weiß. In Leipzig hat die Manga Sektion inzwischen eine ganze Halle. Nur für sich. Und da es aus Fanfiktion.de heraus ja doch diesen oder jenen Autor gibt der sich mit freien, eigenen Arbeiten in die Welt hinaus gewagt hat, na egal wie, man könnte aber auch wie es in Kassel vorgemacht wurde und wird (Animexx), etwas eigenes in dieser Art und mit der Zeit organisieren.

    >>>Ich werd von den Leuten um mich herum auch belächelt, aber wirklich exakt so lange, bis ich ein Leuchten in den Augen kriege, während ich davon erzähle, was man mit den Figuren anstellen kann, wie man mit der Sprache spielen darf und dass es hier … (Splyyttyy)<<<
    Den Satz kann ich nur unterschreiben. Das habe ich im bildgeprägten Lebensumfeld ganz ohne leuchtende Augen, wohl eher mittels des mir eigenen Sarkasmus, erlebt. Und wenigstens einen Nichtmalbildleser neugierig genug zu machen fertig gebracht …

  95. Ehrlich gesagt, Leute, ich schäme mich, dass ich für eine Zeitung arbeite. Seit fast zehn Jahren schreibe ich in meinem Heimatort für die Lokalpresse. Einen solchen Artikel, wie Frau Alterauge verfasst hat, hätte ich nicht mal in Ansätzen zur Redaktion einreichen können, ohne in der Luft zerfetzt zu werden. Eine gründliche Recherche ist ja wohl das Mindeste, was ein Journalist, gerade ein Journalist, der die Materie von der Pike auf gelernt hat und damit seinen Lebensunterhalt verdient, zu tun hat. Insbesondere bei den sogenannten Randthemen, die nicht das Tagesgeschehen beherrschen. Außerdem gehört eine Kontaktaufnahme und ein persönliches Interview dazu, wenn man einen seriösen Artikel schreiben will. Zur Kontaktaufnahme muss man ja heutzutage noch nicht einmal mehr vom Schreibtischstuhl aufstehen. Telefon, Handy, Skype, Internet und mehr stehen doch dafür zur Verfügung. Dieser Artikel ist einfach nur schlecht recherchiert und lieblos runtergeschrieben, frei nach dem Motto: „schreib mal schnell was darüber, muss ja nicht unbedingt alles stimmen, merkt eh keiner“. Aber man merkt es eben doch, dass sich Frau Alterauge kein bisschen mit der Materie beschäftigt hat.
    Laut Wikipedia:
    „Ein Journalist [ʒʊrnaˈlɪst] ist jemand, der sich „hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt“ (Definition des Deutscher Journalisten-Verbandes). Der Journalist betätigt sich im Journalismus. Die Berufsbezeichnung Journalist ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt und darf auch ohne entsprechende Ausbildung geführt werden.“
    Ich habe keine entsprechende Ausbildung und bin als Quereinsteiger zum Journalismus gekommen. Bisher habe ich mich auch als Journalistin bezeichnet, wenn mich jemand gefragt hat, was ich denn so mache. Aber ich denke, dass ich diese Aussage reiflich überdenken muss. Denn ich möchte mit Frau Alterauge nicht in einen Topf geworfen werden.
    Das Genre „Fanfiktion“ hat mich damals zum Schreiben gebracht und ohne das Schreiben von Fanfiktion wäre ich nie auf die Idee gekommen Artikel für eine Zeitung zu schreiben. Ich habe mich dafür gründlich schlau gemacht, was denn einen guten Journalisten ausmacht. Akribische Recherchen gehören dabei zum notwendigsten Handwerkszeug. Es bleibt zu hoffen, dass sich Frau Alterauge wieder auf die Grundsätze des guten Journalismus besinnt und von ihrem Thron sich „Spiegel-Journalist“ nennen zu können heruntersteigt.

    Ein Schande für die Zunft der Journalisten!!!

    • Ich kann mich dieser Meinung nur anschließen. ich bin bei der Schülerzeitung und schreibe auch mal für die Lokalpresse.Sogar ich kann besser recherchieren und gebe mir mehr Mühe als diese….Frau. Und richtig zitieren kann ich auch…

  96. Also, ich habe eine Nacht über diesen Artikel geschlafen. Mittlerweile denke ich ebenfalls, dass ich nur zufällig ausgewählt wurde. Frei nach dem Motto: Wer ganz oben in der Liste steht, über Gewalt und Sex schreibt, den nehme ich.
    Trotzdem ist dieser Artikel so überheblich, frech und beleidigend, dass auch ich eine Mail an den Spiegel geschrieben habe. Darin fordere ich eine öffentliche Entschuldigung wegen der Beleidigungen gegen uns alle und für den schlecht recherchierten Artikel.
    Laut befreundeten Anwalt, war alles bis auf die Beleidigung rechtens. Meinungsfreiheit und so…darüber hinaus steht das was sie zitiert hat für jeden sichtbar in meinem Profil. Man könnze jetzt darüber streiten, dass ich diese Angaben ja nur für ff.de zur verfügung stelle und nicht für den spiegel.
    Tja, mal abwarten ob Frau Alterauge reagiert…

  97. Hallo!

    Ich schließe mich dem allgemeinen Stimmungsbild zum Artikel an. Als Außenstehender ist nie die Faszination an einem bestimmten Hobby wirklich nachvollziehbar. So geht es nicht nur uns FF’lern, sondern auch Gamern, Trekkies, Karnevalisten, Modelbauern…. etc. Irgendwer wird immer irgendetwas reißerisches und schlecht recherchiertes zu Papier bringen, der Mensch lästert eben gern.
    Besonders schön fand ich in dem Artikel den Moment, als auf die Nutzungsbestimmungen hingewiesen wurde und schön herausgepickt wurde, was alles verboten ist zu posten. Wenn man etwas verbieten muss, dann ist das doch wohl ein Hinweis darauf, dass es sonst hemmungslos online gestellt würde? So interpretiere ich den Beweggrund, warum Frau Alterauge besonders auf pornografische und gewaltverherrlichende Kinderschänderverbote hinweist. Fazit: Wir sind alle ein bisschen gestört im Oberstübchen, was da für perverse Dinge in uns vorgehen und wir sie an Fanfiktion rauslassen würden, wenn es nicht verboten wäre… Also bleibt uns ja nur der P-12 Slash.

    An dieser Stelle würde ich gern auf ein Buch aufmerksam machen: „Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen“ von Stefan Bollmann. Darin ein Kapitel über Fanfiction. Bollmann ist Professor der Literaturwissenschaft, man sollte meinen er geht also gründlicher vor als eine Spiegel-Journalistin. Tatsächlich schlägt sein Kapitel in eine ähnliche Kerbe, sein Schwerpunkt liegt dabei auf „Shades of Grey“ und nicht auf „Bis(s)“.
    Seine These ist generell, dass Frauen sehr stark durch ihr Leseverhalten bestimmen, was geschrieben wird (sowohl von männlichen als auch weiblichen Autoren). Die „mündige“ Leserin greift selbst zum Stift und spinnt in Fanfiction weiter.
    Das soll jetzt nicht einen weiteren Aufreger generieren, ich möchte nur darauf hinweisen, dass auch die Germanisten selbst die Fanfiction wissenschaftlich nicht richtig fassen können. (Das wundert mich wenig, ich mache das selbst seit 15 Jahren und komme mit den immer neuesten Abkürzungen nicht hinterher. Letztens musste ich erst einmal googlen, was denn nun schon wieder ‚whump!Character‘ bedeutet.) Von daher sollte man das von einem hingeworfenen Artikel gar nicht erst erwarten.
    Ansonsten ist es ein interessantes Buch, wenn ihr es einmal in der Bibliothek seht, nehmt es ruhig mit.

    Viele Grüße
    Stromi

    • Stromi, Deine Erkenntnis wirft, richtig angewandt, ein völlig anderes Licht auf den Speigel und dessen Zeilenknechte, denn die abgeschaltete Kommentarfunktion sagt mir, daß meine Meinung für gefährlich gehalten wird, für so gefährlich, daß Frl. Vivienne mir deren Äußerung verbieten muß – aufschlußreich ist dies in erster Linie für die Konsumenten dieser … nun ja, Gazette, denen damit gesagt wird, daß deren Meinung nichts wert sei…

      noch was zur Schreibweise:
      <ironie>ich mag bei diesem wöchentlich erscheinenden Ausgespieenen das »i« nicht mehr vor’s »e« setzen: Speigel ist also Absicht</ironie>

      • Nein. Die Kommentare sind aus, weil der Artikel aus der Printausgabe stammt und nicht zum SPON gehört. Dass das Ding abgedruckt ist, ist traurig genug.
        Ich glaube wirklich nicht, dass der Spiegel „Angst“ vor einem Mistgabelmob hat, vor allem nicht bei so einem kleinen Thema, das die für dermaßen unwichtig halten.

    • +1
      Ich bin zu allerm Überfluss nicht nur so’n komischer FFler, sondern auch noch Gamer dazu. :-O Was soll man dazu sagen. 😉 Neulich fragte mich jemand, warum ich so ein ausgezeichnetes Englisch hätte – meine Antwort, dass man das beim Gamen (Kommunikation mit Teammitgliedern aus anderen Ländern, englischsprachige Casts der Spiele, etc. pp.) und nicht etwa in der Schule lernt, war dann aber doch zu viel des Guten für den armen Herrn… C’est la vie. (Ja, hups, Französisch muss ich nebenher auch noch lernen. -.-)

      Was ich allerdings genauso ulkig finde, ist die Tatsache, dass sich plötzlich jeder FFler für überaus gebildet und überhaupt gar nicht Bild-Niveau hält, nur, weil man FFs schreibt (oder Artikel über Artikel über FFs…) 😀 Wenn ich mir überlege, was für unglaublich durchdachte und grundsätzlich ja so überhaupt gar nicht vorurteilsgeprägte Meinungen (oder das, was sich eben als Meinung bezeichnet) im FF-Forum (oder in diesem grandiosen Blog) lese … :-O

  98. Ich habe das in der Schule durchgelesen und musste mich zusammenreißen um nicht laut los zu lachen.
    Wirklich unverschähmtt sowas zu schreiben. Natürlich wurde der Bereich mit den freien Arbeiten nicht
    beachtet, oder?
    Muss sich Vivian in acht nehmen, nicht das ein FanFiktion-Autor ihre Geschichte weiterschreibt, da dieser Abschiedsschmerz zu groß ist.

  99. Die nette Vivian stellt uns in ihrem Artikel da wie die letzten Freaks. Und als wäre es das unnötigste und furchtbarste der Welt, FFs zu schreiben/lesen.
    Danke für diesen Antwort-Artikel, der ein wenig dafür entschädigt dass der Spiegel die Kommentarfunktion deaktiviert hat. 😀 well done.

  100. Dieser Artikel ist wirklich keine Höchstleistung, aber am meisten missfällt mir ihr Kommentar über die Reviews. Wie als wären hier alle 12-jährige, die wahllos irgendwelche positiven Synonyme in die Reviews klatschen….
    Aber sehr schön zynisch von Helge revidiert^^

  101. Ist euch aufgefallen, dass ihr Twitteraccount jetzt gesperrt ist? Auch unter dem Artikel gibt es diese „Kontaktmöglichkeit“ nicht mehr….

  102. Sehr interessant was von uns gedacht wird^^
    Klar wir hinterlassen immer positive Rückmeldung und geben auch nie Kritik (achtung Sarkasmus)
    Aber schön zynisch von Helge gekontert. 🙂

  103. Hallo Helge! 🙂

    Ich habe eben sowohl deine Meinung als auch den Artikel dieser komischen Frau gelesen. Dazu muss ich sagen: Erst habe ich deine Meinung und Darstellung gelesen und dann den Spiegel.
    Als ich dem Link folgte, stieg mir förmlich die Galle hoch -.-*
    Ich hab mich gefragt: „Wie kann jemand, der so wenig Ahnung hat (Edit Helge: Pejorativ entfernt) zu recherchieren einen Artikel über alle Autoren auf FF.de und ihre Geschichten schreiben?!?“
    Ich muss sagen, ich bin vom Glauben abgefallen, als ich diesen minderwertigen Artikel las!! Ich habe mir diesen Schwachsinn sogar bis zum Schluss durchgelesen -.-
    Was mich jedoch beinahe zum lachen brachte: Sie erzählt etwas von Urheberrecht und kopiert einfach eine beziehungsweise mehrere Geschichten und fügt sie ihren Artikel ein?! Natürlich sind FanFiktions eine veränderte Form von einem richtigen Roman etc., aber wie kann man uns ALLE schlecht reden?!?! Zumal diese Frau, wie du bereits geschrieben hast, zu einfältig ist, um vernünftig über diese Site zu recherchieren und vor allem, was hier für Regeln gelten und vieles mehr …

    Was mich als Mensch wirklich verletzte, war: Sie sagt, dass wir in einer anderen Realität leben … Ich gebe das gerne zu und das finde ich noch nicht einmal so schlimm, aber ich bin deswegen KEINE Verrückte!!!!
    Und sie hat vergessen, wie viel Kreativität in einer FanFiktion steckt! Wie viel Mühe es kostet etwas zu schreiben, was sich andere Menschen durchlesen und schön finden … >.<

    Am liebsten hätte ich ein Kommentar hinterlassen -.-*
    Wenn ich jemals die Gelegenheit bekomme mich über den Spiegel auszulassen, werden die – wegen diesem Artikel – von mir nur schlechtes hören!

    Mich noch mehr über diese (Edit Helge: Pejorative entfernt) Frau aufzuregen, denke ich, bringt nichts … Aber ich musste meinen Senf dazugeben 😀

    • Aber haben wir nicht alle einen kleinen Knall?
      Sonst würden unsere Stories ja wohl nicht so gut werden oder?
      Also ich finde, das gehört irgendwie dazu (alles andere wäre doch langweilig und steif #Afterauge :D)

  104. Hm… bin ich als Einzige der Meinung, dass Frau Alterauge vielleicht eine kleine positive Sache an Fanfiktions sieht, nämlich, dass „fade, langweilige“ Schullektüre auch benutzt wird? Dass Leute diese nicht nur als „langweilig“ empfinden, sondern aktiv etwas darüber schreiben? Ich habe zumindest diesen kleinen Abschnitt als positiv gegenüber der Fanfiktionschreiberei aufgefasst.
    Ich will sie jetzt nicht verteidigen, ich sage nur, dass mir dieser kleine Abschnitt nicht ganz so negativ vorkam wie der Rest. Und ansonsten darf mich der Rest gerne in der Luft zerreißen.

    • Keineswegs.
      Ich hab das Ganze jetzt etwas sacken lassen und nochmal drübergelesen – und tatsächlich, es gibt ein Reihe Sachen, die jetzt sooo falsch auch wieder nicht sind (wenn sie auch nicht wirklich exakt richtig sind). Zu der von dir genannten Sache: ich les den Artikel jetzt bestimmt nicht noch ein drittes Mal, aber wenn ich es recht im Kopf habe, hat sie es doch so dargestellt, als ob das eben nur eine verschwindend kleine Randmenge sei, die außerdem nur als Deutschhausaufgabe entstanden sein kann. (Denn freiwillig tut sich doch sowas keiner an, schon gar nicht diese etwas dümmlichen Fanfictionschreiber.) Es ist ja auch sehr bezeichnend, dass sie eine AVL-P18-Story als „typische“ Fanfiction gewählt hat.

      Nein, die einzelnen Fakten an sich sind gar nicht mal so verkehrt und/oder negativ – verkehrt und negativ ist allerdings das Gesamtbild, das sie draus macht. Vor allem stört mich diese unterschwellige, aber sehr deutliche Überheblichkeit und Arroganz: „Oah, wie niedlich. Naja, aber in 2, 3 Jahren gibts die wegen Amazon ja sowieso nicht mehr, ts, versponnene kleine Utopie, die diese Spinner da leben. Und natürlich alles grottenschlecht und kriminell, weil geklaut oder doch zumindest „schwer zugänglich“!“ (Nicht wahr, Thainwyn? 😉 )
      Und das ausgerechnet von jemandem, der offensichtlich DERART wenig Ahnung vom Phänomen und den literatur- und kulturtheoretischen Implikationen hat. Autsch, autsch, autsch.
      Das bereitete mir körperliches Unbehagen.

      Ich kann mir schon vorstellen, dass jemand mit keine Ahnung von garnix – mit einer anständigen Recherche wäre man wohl sehr bald auf die Organisation for Transformative Works gestoßen und die Ereignisse, die zur Gründung des Archive of Our Own (AO3) geführt haben. Damit hätte sich das Argument von der angeblichen Gefährdung der fanfiction durch irgendwelche eventuellen finanziellen Anreize aber ganz schnell erledigt gehabt. Fanfiction verweigert sich dem Kapitalismus. Das hat sie schlicht und ergreifend nicht kapiert. Sie geht davon aus: „Oh, das kostet nichts, also isses auch nichts. Bzw. die Sachen, die was „sind“, die werden ganz schnell auch zu Geld gemacht werden, weil es ja nicht sein kann, dass es irgendetwas von Wert kostenlos gibt.“
      Sie hat einen kleinen Blick (sehr, sehr klein) in die (deutsche) Fanfictionwelt getan, und hängt sich an totalen Nebenkriegsschauplätzen auf, an denen sie sich goutiert. Worum es eigentlich geht, hat sie leider nicht bemerkt.

      Als würde jemand mit verbundenen Augen vor einem Gemälde stehen und dann darüber urteilen, wieviel es wert ist.
      Es ist traurig, wirklich.

  105. Oje oje… Nachdem ich deinen Blogeintrag gelesen habe musste auch der Artikel dran glauben. Das es so etwas echt noch gibt… Ich glaube nicht, dass sich Fr. Alterauge mehr als eine halbe Stunde auf dieser wunderbaren, absolut nicht im 90er-jahrestil gehaltenen, Website aufgehalten hat… 😉
    Dein Profil rockt! xD

  106. Erstaunt bin ich schon über diesen Artikel gewesen.

    Normalerweise müssen die Leute, die im Journalismus arbeiten,
    exakt und gründlich recherchieren, bevor sie ihren Bericht schreib-
    en können.

    Hier ist es nicht der Fall gewesen, aber ich denke, dass Frau A.
    dazugelernt hat und sich das nächste Mal zweimal überlegt, was
    sie schreibt.

    Kritik muss man akzeptieren können, was manchen nicht leicht
    fällt.

    Jetzt hat Frau A. bestimmt verstanden, was wir von ihrem Artikel
    halten und wird es beim nächsten Versuch besser unter Dach und
    Fach bringen.

    So, mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

    Übrigens, gut gekontert, um es so humorvoll zu nehmen.

  107. Geklaut … geklaut … ausgerechnet von einer Reporterin? Einer Artikelverfasserin?
    Autsch.
    Ich habe selbst kurze Zeit im journalistischen Bereich gearbeitet – nur kurz, weil ich es nicht länger mit meinem Gewissen vereinbaren konnte und weil ich Angst vor rechtlichen Konsequenzen hatte.
    Denn die Aufgabe der jeweiligen Berichte war letztendlich immer dieselbe: Schreib von anderen ab, formliere es nur um, sodass der Text unique ist.
    So läuft das. Von so jemandem, der das, was er nicht abgeschrieben hat, vollkommen falsch schreibt – ganz fail. Im Journalismus werden alle auf abschreiben und umformulieren getrimmt. Was darüber hinaus geht, wird fehlerhaft.
    Der Artikel ist das beste Beispiel dafür …

  108. Bei solchen leuten krieg ich ja ne Krise. Schimpfen sich Journalisten und sind dann (sorry!!) zu doof, um vernünftig zu arbeiten. Ernsthaft, da hab ich ja sogar besser bei ner Stadionzeitung recherchiert, die ich als Hobby und in kompletter Eigenregie gemacht habe.
    Ein weiterer Grund, warum ich Zeitungen und solche Magazine wie den Spiegel meide.
    Vielen Dank für den Eintrag zum Thema! Ich stimme dir voll und ganz zu!

  109. Ich brauch’s mir nicht mal bis zum Ende durchlesen, um zu wissen, dass diese Alterauge totalen Nonsens und den größten Bullshit gedichtet hat.

    Wie Helge schon geschrieben hat, SPIEGEL eben!

    • Trotz aller berechtigter Verärgerung – „totaler Nonsens“ und „der größte Bullshit“ zielt daneben. Einige Sachen in dem Artikel sind nicht so grundverkehrt (wenn auch nicht richtig).
      Und die nimmt sie dann und bastelt ein Gesamtbild draus, das stark einengt und sehr verzerrt, gewürzt mit viel Verachtung und Arroganz.

      Die halbe Wahrheit ist immer die beste Lüge.

      • Na ja…da kommt es auf den Standpunkt an würde ich sagen, ich kann es mal aus meiner Sicht beschreiben.

        Mag sein das manches was sie geschrieben hat vielleicht nicht vollkommen falsch ist, aber sie beschreibt und verallgemeinert es so das es gleich auf alle Fanfiction Schreiber zurück zutreffe würde. Es gibt eben bei Fanfictions solche und solche, gibt ja auch Bücher wo manche sagen ‚Hey das ist genial gemacht.‘ und Andere eher meinen ‚Gähn, wieder nur so nen typischer Schinken.‘ Aber Jemand der von diesem Genre/Hobby keine Ahnung hat und dann diesen Artikel ließt, kann das schnell zu einer falschen Annahme verleiten, wenn nicht sogar zu irgendwelchen Vorurteilen. Denn diese entstehen durch solche Artikel leider oder werden dadurch begünstigt.

        Halbwahrheiten sind, wie du schon in dem Spruch nett angedeutet hast, nicht groß anders als Lügen, wenn sie auch vom Grundprinzip her anders sind. Aber wenn man sich den Artikel insgesamt anschaut, verursachen sie dort leider genau das Gleiche, wie irgendwelche Lügen. Von daher würde ich, was den gesamten Artikel gesehen angeht, schon sagen das sie totalen mist zusammen geschustert hat. Denn auch ein paar Körnchen ‚Wahrheit‘, machen ein falsches und zum großen Teil (aus meiner persönlichen Ansicht), erfundenes Gesamtbild nicht besser.

        Wie gesagt das ist meine Meinung dazu, ich hoffe das klingt jetzt nicht nach nem Angriff, ner Rechtfertigung oder so, dass soll es wirklich nicht sein.^^“

        • Nein, überhaupt nicht.
          Aber ich glaube, wir haben uns nicht verstanden. Für mich heißt: „Nonsens“ und „Bullshit“: „Sachen, die leicht nachprüfbar absolut nicht stimmen und nicht mal in Ansätzen zutreffen und/oder ausgedacht sind“.
          Das hat sie ja aber eben nicht gemacht, sondern was viel Gemeineres, Gefährlicheres: sie packt hin und wieder ein paar nachprüfbare (Zahlen) und zumindest halbwegs richtige Sachen rein, die auf einige Gebiete zutreffen mögen, um sozusagen alles andere auch als „wahr“ erscheinen zu lassen. Und dann wird das Ganze so verzerrt, zurechtfabuliert und unzulässig eingeschränkt bzw. allgemeinert, bis es das Bild ergibt, das sie gern haben will.
          Das ist deutlich übler als bloßer „Nonsens“. Ein paar Körnchen Wahrheit machen es eben nicht besser, sondern im Gegenteil: schlimmer.

          • Ahhhh, ok so meinst du das. Sorry hab es im Gesamtkontext wohl irgendwie anders aufgefasst. Ich dachte das, dass ‚Bullshit‘ oder ‚Nonsens‘ sich eher so allgemein und insgesamt auf das, was Frau A. geschrieben hat, bezog. Für mich zählen solche Texte, wie du sie erklärt hast, auch mit dazu, da liegt da wohl mit der Hase im Pfeffer, sorry nochmal.^^“

            Ja stimmt leider, vor allem glaube ich das die gute Dame nicht so wirklich versteht was sie damit auch in Gang setzen könnte. Nicht nur das sie manchen Fanfiction Schreibern den Spaß am Schreiben nimmt, sondern das so was auch leicht in einer neuen ‚Hetzkampagne‘ enden kann wie damals mit den ach so bösen Killerspielen. Gerade das ist so ein Beispiel, von dem wir wissen, was solche Artikel bei manch überfürsorglichen Eltern anrichten kann. Nachher denken die dann, mein Kind macht etwas ungesetzliches, verbieten es und deswegen entgeht der Welt als Beispiel ein super Künstler oder Autor. Und gerade so etwas kann helfen wenn man z.B. Probleme mit dem Schreiben oder der Sprache hat. Und dazu kommt, dass man ja auch die eigene Kreativität und Fantasie ankurbelt, was sich später in vielen Lebenslagen als nützlich erweise kann.

          • >>> sondern was viel Gemeineres, Gefährlicheres: sie packt hin und wieder ein paar nachprüfbare (Zahlen) und zumindest halbwegs richtige Sachen rein, die auf einige Gebiete zutreffen mögen, um sozusagen alles andere auch als “wahr” erscheinen zu lassen. Und dann wird das Ganze so verzerrt, zurechtfabuliert und unzulässig eingeschränkt bzw. … <<<

            Und dies ist das Grundprinzip jeglicher und sogenannt freier Berichterstattung – im von allem freien Journalismus. Ausnahmen bestätigen dann auch nicht immer die Regel. Und Letztere sind immer schwerer auffindbar, schon weil man nichts und niemandem mehr Glauben schenken möchte. Wo man sich über den ´Spiegel´ doch eigentlich gar nicht wundern muß … irgendwas war da mal, schon vor vielen, vielen Jahren. Und immer, immer mal ´neu´. Also wieder.
            Sorry!

  110. Oh je, wie manche Menschen es schaffen Tatsachen so zu verstehen oder zu ignorieren ist mir schleierhaft. Ap wird mein künftiger Traumberuf, Journalistin, also in den Dreck gezogen. Einfach nur traurig.

    • Nothing!
      Nur wenn du dich in diesen Dreck hinein ziehen läßt. Allerdings mußt du dir halt gewärtig sein, für objektive Wahrheiten gibt es wesentlich weniger Geld, als für halbe Lügen.
      Ich wünsche dir jedenfalls alles erdenklich Gute für und in Erfüllung deines Traumberufs. Das meine ich aus vollem Herzen und einfach nur, ehrlich.
      Abgesehen davon das ich mir sicher bin, das du dich durchaus schon mit den Licht- und Schattenseiten auseinandergesetzt hast.

      mit lg 🙂

  111. Es ist schon erstaunlich wie schnell etwas ohne genauere Nachprüfung veröffentlicht und verallgemeinert wird. Natürlich muss man kein Fan von Fanfiktion sein, aber man sollte sie doch als eigenes Werk betrachten, angesichts der Tatsache, dass einige wohl die gleiche Zeit einnehmen, wie ein ganzes Buch. Am schlimmsten ist meiner Meinung nach jedoch, die Darstellung, dass besagte Journalistin mit der Autorin ihrer Beispielfanfiktion in Kontakt gewesen wäre. Das finde ich einfach unverschämt.

    • Das hat sie nirgendwo direkt gesagt! Es erweckt nur den Anschein.

  112. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie genervt ich gerade bin
    ich hab mir nach dem ich deinen Artikel durchgelesen habe auch den Artikel von der guten (unter Wahrnehmungsstörung leidende) Viviane durchgelesen
    mal ganz ehrlich, mir ist durch aus bewusst das sie heutzutage so gut wie kein Journalist die Mühe macht vernünftig zu recherchieren (was wirklich eine Schande ist) aber es grenz ja schon fast an Blindheit. Was sie dort geschrieben hat gleicht der Wahrheit das ein Apfel das selbe ist wie eine Birne.
    Nun gut ich kann damit leben wenn sie das Design kritisiert nicht weis das das Erstellungsdatum nicht bedeutet das der Autor an diesem Tag mit dem schreiben begonnen hat aber es geht eindeutig zu weit (als das mann es als versehen abstempeln kann) wenn sie behauptet Fanfiktion seien nur Weitererzählungen von schon bestehenden Geschichten, wenn sie die Operatoren beflissentlich ignoriert, wenn sie dinge aus Profilen benutz und bahubtet der Autor hätte dies gesagt( um nur mal die Großen dinge zu kritisieren)
    Generell trotz ihr Artikel nur so von Blindheit gegenüber der Wirklichkeit und des Begriffes Recherchieren

    Ich finde es übrigens sehr gut das du ihren Artikel unter die Lupe genommen hast 🙂

    LG Nanami

    • Tja, strenggenommen sind Apfel und Birne beides Apfelfrüchte. (Botanisch gesehen.) 😉

      Wie ich oben schon geschrieben habe: nicht alles, was sie schreibt, ist unwahr. Sie macht „lediglich“ ein unzulässiges Gesamtbild daraus und zeigt das mit sehr viel Verachtung zwischen den Zeilen.
      So ist es durchaus gar nciht ungewöhnlich, dass fanfictions eine bereits abgeschlossene Geschichte weitererzählen – es ist eben bloß nicht alles, sondern fanfiction kann ncoh viel mehr sein. Direkt falsch ist es aber nicht. Das mit dem Einstelldatum und dem „angefangen, die Geschichte zu schreiben“ ist eher eine Wortungenauigkeit als wirklich ein Fehler. An sowas würde man sich bei ansonsten anständigen Artikeln niemals hochziehen!
      Die Profile der Autoren sind öffentlich, aus ihnen darf also auch zitiert werden. Und im Artikel steht nirgendwo dezidiert, dass sie sich mit der Autorin persönlich unterhalten hätte. Vivien Alterauge behauptet das nirgendwo! (Es entsteht nur unterschwellig der Eindruck. Das ist es!)

      Ohne Frau Alterauge jetzt verteidigen zu wollen – aber du machst hier gerade nichts sehr viel anderes als sie. Du hast eine eindeutige Meinung über sie, und recherchierst nicht sehr genau nach, um diese zu belegen (hast du ihren Artikel wirklich gelesen oder doch bloß den von Helge? dann könnte man nämlcih auch dir fehlende Recherche vorwerfen…) – so entstehen Fehler.
      Ich verstehe deine Wut – ich war auch sehr verärgert über den Artikel! Aber du kannst nicht ihr mangelnde Sorgfalt vorwerfen und die Sorgfalt selber vermissen lassen. (Wo wir gerade bei Sorgfalt sind: es heißt „geflissentlich“ und „der Artikel troff vor Blindheit“.)

  113. Hallo Helge,

    also dein Flehen, sie (V.A.) möge bitte nicht weiteschreiben, hat sie leider nicht erhört, sie schreibt auch für andere Printmedien in Hamburg und Umgebung (dann sogar mit Foto!) weiter. Dort aber über Hundeführerscheine und andere Dinge, die sie ebenso wenig recherchiert und unvollständig den Lesern anbietet. Traurig ist da wirklich die Tatsache, dass Redakteure solche Artikel einfach so durchwinken und so etwas tatsächlich drucken lassen. Ärgerlich ist vor allem, dass sie für so viel schriftlichen Müll und Halbwarheiten/Lügen noch Geld bekommt. Nicht nur, dass sie durch ihren Artikel sämtliche Nutzer (Autoren, Leser, Operatoren usw.) der Seite direkt und indirekt beleidigt, in dem sie unterstellt, dass die Nutzer der Seite Realität von Fiktion nicht unterscheiden können und sich in einer Fantasiewelt eigene Realitäten ergänzen, vielmehr ist sie selbst wohl nicht in der Lage, den eigentlichen Namen von Fanfiktion.de richtig zu interpretieren. Denn Fans schreiben hier fiktive Geschichten von ihrem Lieblingsthema/Serie/Büchern/etc….für andere. Ich hoffe inständig, das sie für solche journalistisch minderwertigen Arbeiten keine Preise verliehen bekommt, dann wäre in dieser unserer Medienlandschaft wohl etwas völlig verkehrt. Bleibt zu hoffen, dass nicht alle Redakteure in Hamburg, Umgebung und dem Rest des deutsprachigen Raumes mit der Nix-Recherchitis-Krankheit verseucht und damit blind für die Realität werden. Allein die Tatsache, dass sie schon einmal ein Telefonverzeichnis gesehen hat und dieses mit dem Webseitenpofil von FF.de vergleicht, macht sie nicht automatisch zu einer niveauvollen und glaubhaften Journalistin. Möge sie uns deshalb mit ihren Ansichten (zu welchem Thema auch immer) zukünftig nicht mehr beglücken. Da ist die Zeit, die man aufwenden muss, um einen derart verdrehten und unseriösen Artikel zu lesen viel zu schade.

  114. Deinen Artikel solltest du Ihr mal zuschicken, kommentieren kann man Ihren ja leider nicht ;-D

    Dein Profil finde ich entzückend, das klau ich mir mal ungefragt ich böses Mädchen ;-D

  115. Eigentlich müsste man jetzt Spiegel Online wegen mangelnder Recherche verklagen oder eine Richtigstellung einfordern. So genau kenne ich mich nicht aus, aber was in der Art gibt es doch, oder?

    • Naja, die Sache ist ja eben, dass nicht sehr viele (wahrscheinlich fast gar keine) wirklich juristisch angreifbaren Falschdarstellungen drinstehen.
      Wegen „mangelnder Recherche“ kann man niemanden verklagen.
      Was genau möchtest du denn richtiggestellt haben? Dass Fanfiction mehr ist als das Weiterschreiben von abgeschlossenen Geschichten? Na wow. Okay, sie hat also den Bereich, über den sie schreibt, etwas eng eingegrenzt. (Übrigens gibt es, soweit ich weiß, keine allgemein festgeschriebene Definition von „Fanfiction“.) Ui. Da wird kein Anwalt einen Finger dafür krumm machen. Viel zu geringfügig.

      Eine Meinung zu haben (auch eine schlechte und schlecht begründete) und diese auch auszusprechen/aufzuschreiben, ist immer noch ein Grundrecht. Das kannst du keinem verbieten.
      Es ist nur nicht gerade eine journalistische Glanzleistung.

      • Eben das ist mein Problem: Das es hier eigentlich um Journalismus geht, bzw. gehen sollte. Journalistisch kommt der ganze Artikel nämlich überhaupt nicht rüber. Ich meine, Journalismus besteht doch aus Fakten und eventuell einer geringfügigen Stellungnahme. Dieser Artikel ist aber nur eine Stellungnahme, ohne/mit flaschen Fakten. Das heißt, sofern nicht etwas wie „Satire“ oder „Verriss“ drüber steht, dürfte der Artikel so doch gar nicht veröffentlicht werden. Zumindest habe ich das mal so gelernt. Bei einer Zeitung.

        • Hm. Ich glaube, du gehst von etwas aus, dass „guter Journalismus“ oder „Qualitätsjournalismus“ heißt. Das ist der Artikel aber eben leider nicht.

    • die Dame ist ein Subjekt genau der Journaille, die auch einen Karl-Eduard von Schni und einen Guido Knopp hervorgebracht hat, Hofschranzen und ~narren der Regierigen;
      wozu recherchieren, wenn’s Vorgaben gibt, formatierte Meinungsschemata, bei denen nur ein paar einzelne Worte ausgetauscht werden müssen, damit es auf die Dauer nicht immer zu gleich klingt?

      • Karl Eduard und Guido in ein und demselben Topf? Also zumindestens der gute Guido wird sich dagegen striktens verwahren wollen. Und, witzig, damals … Die Reihenfolge in beidseitig deutschen Nachrichteninformationsunddesinformationspropagandafernsehsendungen. Aber wer schon hat sich die Mühe gemacht, statt Dallas, sich explizit nur mit den ´Nachrichten´ zu befassen? Um sie gegeneinander abzuwägen. *grien* (ganz lieb)

        • eigentlich meinte ich mit der Aufzählung ja mehr die zeitliche Abfolge, aber nach Deinem Kommentar fällt mir schon das direkt zur Zeit proportionale Niveaugefälle auf…
          außerdem wollte ich Karl-Eduard durch dieses »in einem Satze mit Guido«-Nennen nicht verunglimpfen – immerhin betrachtete er stets tagesaktuelle Themen, wogegen der Knopp sich auf mediale Leichenschändung spezialisiert hat, wahrscheinlich, weil sich Guidos Opfer nicht mehr wehren können =p

  116. Hallo,
    ich habe heute eine Mail von Frau Alterauge bekommen.
    Wer sie lesen möchte, bitte sehr:

    Liebe Frau Hammer,
    es tut mir sehr leid, dass Sie so wütend sind über meinen Artikel.
    Und bin erstaunt:
    In keinem einzigen Satz in meinem Artikel habe ich Sie oder andere Menschen beleidigt, oder Ihre Arbeit schlecht gemacht.
    Ich habe mich mit dem Phänomen beschäftigt, und finde es faszinierend, weil es zwar nicht neu ist, aber neu gedacht.

    Viele Leser waren ebenfalls fasziniert davon, dass es solch eine riesige Gemeinde von Fanfiction-Autoren gibt, sie kannten das Phänomen nicht einmal. Der Artikel diente lediglich dazu, das Phänomen vorzustellen. Und zu erzählen, welche Freiheiten Fans heutzutage haben. Er ist in einem monothematischen Heft zum Thema Fans erschienen. Fanfiction gehört für uns zu einer neuen Fankultur. Würden wir diese grundsätzlich verachten, würden wir nicht darüber schreiben.

    Die negative Lesart, die Sie dem Artikel unterstellen, entspricht in keinem Fall meiner Haltung, und konnte auch von meinen Kollegen nicht erkannt werden.

    Ich kann Ihnen versichern, dass ich in keinem Fall missbillige, was Sie tun, Sie und die anderen Mitglieder des Forums. Ja, ich habe geschrieben, dass manche Werke aus der professionellen Warte gesehen dilettantisch sind, aber das kann man womöglich für jedes andere Genre schreiben. Und dilettantisch ist ja auch gar nicht negativ besetzt, sondern betont den Fakt, dass es ein Hobby ist, und eben nicht professionell betrieben wird. Wer kann schon von sich behaupten, solch ein kreatives Hobby zu besitzen?

    Es tut mir, wie gesagt, leid, wenn Sie sich als Autorin von Fanfiction in meinem Artikel nicht wiederfinden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Vivian Alterauge
    KulturSPIEGEL

    • Liebe Black-Vampire, dies ist spontan, der Versuch meiner Antwort auf diesen ´netten´ Brief.

      …………………………………………………………

      Liebe Frau Alterauge,

      die Verwendung der Wörter, dilettantisch und Phänomen, allein, vermögen Ihren Artikel zu einer negativ auffaßbaren Lesart des Themas zu bringen.
      Etwas als Phänomen zu bezeichnen, heißt dies nicht, das man die betrachtete Sache als für sich selbst nicht faßbar ansieht? Ist ein Phänomen nicht etwas, das sich der wissenschaftlichen Beschreibung und Erklärung zu entziehen vermag?
      Und vom Grundsatz des Wortinhaltes ´dilettantisch´, mag es sein das es nicht negativ besetzt ist. Im Wörterbuch. Also auf dem Papier, und nicht im Denken. Im tagtäglichen Handeln. Dort steht Dilettantismus beinahe umfassend negativ da. Der Fakt könnte, also der Widerspruch zwischen Worterklärung und gelebten Wort, als Phänomen bezeichnet werden. Der deutschen Sprache. Mittels der man, bei entsprechender Wortaneinanderreihung mitsamt zugehöriger Satzzeichen, mit ein und denselben Wörtern, in unterschiedlich aneinandergereihter Verwendung, zu ein und demselben Thema, voneinander divergierende Lesarten darstellen. Man vergesse beim gelebten Wort auch die Intonation nicht. Die sich ein Leser noch viel unterschiedlicher dazu denken muß. Und die Mimik.
      Professionell gegen Dilettantismus … Himmel, ich habe eine Menge ´Bestseller´ in der Hand gehabt die ´schlechter´ geschrieben sind, als manch schnell geschriebener Wettbewerbswichtelbeitrag auf unserer Plattform. Und hier kommt das ´professionelle´ Wort in einer Form an, als ob nur das professionell sei, wofür man mehr oder minder viel Geld bekommt. Also in gewissem Sinne auch ´negativ´ anschaubar. Im Kontext zu ihrem gesamten Artikel.
      In Ihrem Artikel finden sich vor allem die ´Schreibanfänger´, unterhalb der P18 Grenze, absolut nicht wieder. Sollte der Artikel nicht, in aller geldabhängig gebotener Kürze, umfassend über das Hobby ´Schreiben von Fanfiktion´ berichten? Es vorstellen? Tut mir leid, allein schon die Zufälligkeitsauswahl des vorgestellten Beispiels mußte einfach negativ angesehen werden. Zumal, dies wird hier auch vielfach kritisiert, man sich nicht die Mühe machte mit den ´Beispielautoren´ Kontakt aufzunehmen.
      Ihre Einordnung, Fanfiction (hier schreiben Sie das Wort mit ´c´) gehöre zu einer neuen Fankultur und sie verachten es nicht grundsätzlich, Himmel, sehen Sie nicht was sie da gerade schrieben? Sehen Sie nicht, das Fanfiktion-Schreiberei, man mag es als Fanart, weil künstlerisch, bezeichnen, ja, aber ist es nicht wesentlich vielschichtiger, als nur in der Schublade eines Hardcore-Fans zu landen der ein jedes Konzert seines Lieblingsstars besucht?
      Und, nichts gegen Konzertbesucher, oder Briefmarkensammler. Es gibt für alles und jeden eine Schublade. Nur. Es sind alles Menschen. Weder passen diese in eine Schublade, noch sollte man sie in eine solche einzusperren versuchen. Aber ich weiß ja das die Einordnung von Gruppen von Menschen ein schwierig Ding ist. Wo man sich, egal ob zwölf Jahre oder schon jenseits der Zwanzig, auf den oft nichtvorhandenen Schlips getreten fühlt. Wenn man Ihren Artikel ganzheitlich zu verstehen versucht.

      „Welche Freiheiten Fans heutzutage haben … “ – ich nehme mir die Freiheit heraus diesen Satz als ziemlich bedenklich anzusehen. Weil damit der durchschnittliche geldverdienenwollende Plagiator in denselben Topf geworfen wird wo man schon im Zuge von Potter-War die sich dort formierende Fangemeinde in diesen Topf zu quetschen versuchte.
      Was ich damit meine? Zuerst wurde die Freiheit eingeschränkt. Oder einzuschränken versucht. Unterschiedslos und mit ein und demselben Holzhammer. Glücklicherweise gab es im beschriebenen Fall ein paar Richter die dies aus der Fansicht zu betrachten wagten. Aus der Sicht derer Argumentation. Und daraus folgend durften Fans – heutzutage – ein paar kreativitätsfördernde Grundrechte behalten. Aber ich gebe zu, letzteres ist sowieso ein Thema für sich und war nur ein schattenhaft sichtbarer Teil ihres Artikels.
      Verzeihen Sie mir nur eines, bitte. Meine unprofessionelle Kommasetzung. Die war mal viel schlimmer. Als ich Fanfiktion.de entdeckte.

      mfg, Lifegamer

      • Ganz kurz nur: Das mit dem „Phänomen“ stimmt nicht! Ein „Phänomen“ ist einfach nur „eine beobachtbare (Natur-)Erscheinung“ – guck mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nomen Dieses Wort ist im Gegensatz zu „dilettantisch“ wertfrei.

        Vielleicht kann ja hier jeder einfach mal einen Antwortbrief versuchen (vielleicht schaffen wir es, weniger polemisch zu bleiben als Frau Alterauge), und Black-Vampire verlinkt in ihrer Antwort dann hierauf? Es ist ja immerhin noch möglich, dass wir Vivien Alterauge doch noch von der Fanfiction (Ja, auch ich schreibe es (meist) mit „c“) überzeugen.
        Und wär das nicht toll?

        • Allerdings… ich weiß nicht, ob es ganz so geschickt war, den Brief hier zu veröffentlichen. Immerhin war es eben kein Leserbrief (und stand im Gegensatz zu einem Profil auch nicht öffentlich im Netz!) – hast du sie mal gefragt, ob das okay geht? (Immerhin hast du es auch nicht so toll gefunden, ohne gefragt zu werden, veröffentlicht zu werden. Es wär ja zumindest ein Gebot der Höflichkeit, anzufragen.)

          Ich hatte weiter oben mal das Konzept von diesem Liebesbrief erwähnt – das hier ist sicher nicht das gleiche, aber (private) Briefe ohne Einverständnis abzufragen, öffentlich zu machen… ich weiß nicht. Gibt für mich einen komischen Nachgeschmack.
          (Obwohl auch mich die Antwort natürlich sehr interessiert!)

          • du hast natürlich recht. aber mir ging es in erster linie darum, dass ihr ergahrt, was sie geanrwortet hat. ich habe weiter oben bemerkt, dass ich es nicht gut fand, ohne mein wissen erwähnt worden zu sein. aber auch, dass es öffentlich im profil stand. mir ging es von anfang an nur um die beleidigung. in einer weiteren mail habe ich sie informiert, dass ich euch die mail für alle lesbar zukommen lasse.
            doch ich muss zugeben, dass ich im ersten moment nicht darüber nachgedacht hatte, bis mein mann mich darauf aufmerksam gemacht hat.
            ich hoffe, dass ich deine bedenken zerstreuen konnte.

          • ich habe sie allerdings nicht um ihre meinung gefragt, sondern dieaen satz benutzt: da sie mir ja keine wahl gelassen haben, werde ich diese mail für alle user sichtbar auf ff.de setzten. sie haben immerhin uns alle beleidigt, nicht nur mich!

            ob das erwachsen war? sicher nicht. aber ich fand es in diesem moment gerechtfertigt.
            könnte falsch gewesen sein. doch ein verletzter hund beißt nun mal!
            ich sehe deine bedenken aber ein! nicht das du das falsch verstehst…

      • nein, ich empfand den Artikel als polemisch, und die Gute hat nicht den Anstand, sich hier selbst zu erklären, folglich erübrigt es sich, darüber zu spekulieren, in welchem Sinne sie »dilettantisch« (ein Synonym wäre »stümperhaft«) oder»professionell« (was angesichts der Discounterangebote an Heimwerkerelektrogeräten in »Profi-Qualität« schon wieder nach teuer bezahltem Pfusch klingt) zu gebrauchen versuchte.

        Ihre Recherche läßt sich vermutlich so zusammenzufassen: Sie hat es läuten hören, und ohne den Turm, den Küster, den Strick, ja, ohne auch nur einmal einem Glockengießer über die Schulter gesehen zu haben, läßt sie sich über die Güte des Geläutes aus, weil sie ja schon einmal in ihrem Dorfe auf dem Kirchturm stand…

        Ihre Formulierung »[…]welche Freiheiten[…]« sagt schon viel aus über die systemtreue stromlinienförmige Ausrichtung der Dame: wo die kleinen Freiheiten so betont werden, ist es mit der Freiheit nicht weit her, denn Freiheit ist nicht teilbar, aber Freiheiten sind Privilegien, oder wie es Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach sagte:

        »Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht«

        , und sie wußte auch, daß die erbittertsten Feinde der Freiheit die glücklichen Sklaven sind.
        Friedrich August von Hayek sagt es im ersten Kapitel seines Buches »Verfassung der Freiheit« noch deutlicher:

        »Der Unterschied zwischen Freiheit und Freiheiten ist derselbe wie der zwischen einem Zustand, in dem alles erlaubt ist, was nicht durch allgemeine Regeln verboten ist, und einem Zustand, in dem alles verboten ist, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.«

        Aus meinen Erfahrungen aus der »Diktatur des Proletariats« vermute ich, daß die Gute auch im ND die Freiheiten als Errungenschaft bejubelt und die Freiheit als bourgoises Relikt geschmäht hätte.
        Nein, die Presse ist &ndas; nach der Legislative, der Judikative und der Exekutive – die Vierte Macht, also zwingend systemtragend, und darum traue ich der Presse alles zu, nur nicht Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit, denn:

        wes‘ Brot ich freß, des‘ Lüg ich krächz

        oder:

        wer die Musik bestellt, der muß sie auch bezahlen,
        aber wer sie bezahlt, bestimmt auch, was gespielt wird

        • Liebe Black-Vampire – ich verstehe dich schon, ich mach dir keinen Vorwurf! Nur: es ist besser, bei sowas immer erstmal die Wut verrauchen zu lassen. Dann kann man besonnener sein und klarer durchdenken, was man tut.

          Der Eindruck, den Frau Alterauge jetzt von uns hat, ist natürlich der, dass wir alle „beleidigte Leberwurst“ spielen (denn ihrer Meinung nach hat sie die Fanfictionszene ja korrekt wiedergegeben – sie hat eben wirklich leider keiner Ahnung davon). Und statt ihr zu helfen zu verstehen, schlagen wir zurück. Jetzt hat sie wohl wirklich den Eindruck, dass wir alle ein bisschen latent gefährliche Spinner sind. Ich bin da nicht so glücklich drüber. Bei Wut und Ignoranz geht immer die sachliche Ebene flöten – und eigentlich sollte es ja darum gehen und um nichts anderes: wie toll Fanfiction ist.

        • „Die Freiheit besteht höchstens darin, sich die Abhängigkeit aussuchen zu dürfen.“

          😉

          ………………….

          elektra121 (Und statt ihr zu helfen zu verstehen, schlagen wir zurück.)
          Und deswegen kam ja mein Vorschlag sie zu fragen ob sie sich nicht an einem Wichteln beteiligen würde/könnte.

          lg

  117. GENIAL! Vielen Dank für deine öffentliche Empörung über diese Kacke. Ich werde dies selber versuchen weiterzutragen.

  118. Lieber Helge,

    ich danke dir und dem gesamten FF.de Team für diese wunderbare Website. Dafür dass ihr euere Arbeit in dieses rundum gelunge ARCHIV steckt. Ja, für KulturSpiegel Autoren mag das hier etwas „gräulich“ wirken, aber in einer Gallerie sind auch die Wände weiß gestrichen. Übrigens gibt es zu der Website des Spiegels, die du zurecht wegen der blinkenden Werbung kritisierst, einen großen Unterschied: Dort werden die Administratoren hauptberuflich angestellt und bezahlt.
    Ihr bekommt nur die Werbeeinnahmen und wenns gut läuft noch ein Lob.
    🙂
    Ja, ich spinne gerne Geschichten zusammen und die finden schon seit vielen Jahren ein gutes Zuhause auf FF.de

    Liebe Grüße
    KayKay

  119. Ich finde die haben keine Ahnung. Wenn jemand hier auf Fanfiction.de nicht schreibt, kann er auch nichts darüber sagen. Also Klappe halten.

  120. … … *ausdruckslos auf den Monitor starr* … … Darf ich sie würgen? Sagt bitte nicht nein… Ich würde der Welt (der „Subkultur“) der Fanfiktion einen Gefallen tun…
    Bei dem Artikel weiß man echt nicht, was man da noch sagen soll. Ich bin echt sprachlos. Die hat ja echt keine Ahnung *seufz*
    Dilettantin <.<
    Aber wenigstens wurde der Artikel zerissen.
    Und wer findet den Nachtrag noch lustig? ^^

  121. Liebes FF Team, ich liebe diese Seite! Ich lese soooo gerne und schreibe sooooo gerne und ich bin sooooo froh dass es euch gibt!!!

    Wer ist Vivian Alterauge? – Ach, ich hab das Interesse an der Frage schon verloren und den Artikel von ihr aus Langeweile dann aufgegeben.

    Bleibt wie ihr seid und wer ihr seid.

    Eure Magneta (tatsächlich ein Pseudonym, ich gebs zu).

  122. Mal wieder ein beeindruckendes Beispiel wie mächtig, mutig und wortgewaltig der anonyme Digital-Pöbel ist.
    296 Kommentare aus der kuschelig beheizten Wohnzimmerunterwelt.
    Wer sich mit euch anlegt, kriegt den totalen Krieg – nur kein Gesicht dazu.
    Weiter so!

    • Kann es sein, dass du ein bisschen zum Pauschalisieren neigst? Ich lasse mich nur ungern als „Digital-Pöbel“ beschimpfen – zumindest, wenn du nicht ein paar gute Argumente bringst, warum so ein Wort auf mich zutreffen sollte.
      Ich habe dem SPIEGEL meine Meinung (bevor ich hier irgendwas geschrieben habe) in einem Leserbrief unter meinem richtigen Namen dargelegt. (Von wegen „kein Gesicht dazu“.) Woher willst du wissen, dass das nicht auch viele andere getan haben?
      Und ich glaube, dass meine Kommentare hier keineswegs zum „totalen Krieg“ aufrufen – aber vielleicht habe ich mich auch irgendwo missverständlich ausgedrückt; bitte, zeig mir den Kommentar, damit ich ihn richtig stellen kann!

      Kann es sein, dass du nicht viel anderes machst, als dich aus der „kuschelig beheizten Wohnzimmerunterwelt“ über andere zu echauffieren? Und wo ist da jetzt der große Unterschied zum „Digital-Pöbel“?
      Denk mal drüber nach.

      • Sehr geehrte/r Frau/Herr elektra121,
        schön, dass hier endlich mal jemand seinen echten Namen benutzt.
        Anscheinend haben Sie alle 296 selbst verfasst. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Sie sich angesprochen fühlen. (Edit Helge: Ich kann dir versichern, dass dies nicht der Fall ist. Bist du möglicherweise im #Neuland?)
        Ganz schön fleißig – aber auch ein bisschen schizophren.
        Gute Besserung!

        • Die Anrede ist etwas seltsam, Herr Michael Stern (bei Forendiskussionen lässt man Anrede und Titel eigentlich weg),

          aber nur zu Ihrer Information, warum ich mich angesprochen fühlte:
          Sie haben meine 13 Kommentare nirgendwo aus der Masse des „Digital-Pöbels“ ausgeschlossen – sondern nur pauschal von „euch“ gesprochen. Woraus kann ich also schließen, dass ausgerechnet ich nicht gemeint war?

    • der Digital-Pöbel reagiert aggressiv auf die Angriffe der Analog-Assis, denn es ist nicht das erste Mal, daß die Zeilensöldner der Systemmedien gegen die von ihnen zutiefst unverstandenen Binär-Bürger hetzen;
      auf den billigen Vorwurf des »aus der Anonymität heraus«-Agierens sage ich nur so viel:
      ich habe im Stasiknast gesessen, weil ich »die Gruppe derer, die nicht kritisiert werden dürfen«, kritisiert habe; mit der »Wieder«vereinigung, so glaubte ich, werde Meinungsfreiheit, dabei tauschten wir nur »die eine Gruppe derer, die nicht kritisiert werden dürfen«, gegen »die andere Gruppe derer, die nicht kritisiert werden dürfen« ein, und vorsichtshalber bleibe ich in der digitalen Deckung eines Proxys;
      und den totalen Krieg – den führt, ich bitte Sie, bereits der Staat gegen seine Bürger, mittels Desinformation, Nullinformation und Graupropaganda…
      lesen Sie Gustave Le Bons »Psychologie der Massen« und Wilhelm Reichs »Massenpsychologie des Faschismus« – Sie werden das BRid Zeile für Zeile wiedererkennen!

    • Der Digital-Pöbel dreht viel zu selten am Rad, wenn angebliche Journalisten Murksartikel über das Volk ausschütten, als wären sie Bonbons und sie selbst der Kölner Faschingsprinz.

      Hoffen wir, dass er noch lauter brüllt, sollte Frau Alterauge irgendwann mal mit einem wirklich wichtigen Thema betraut werden, und es dann genauso flapsig abhandeln wie dieses hier. Wer so gnadenlos frech ist, für einen Artikel nichtmal ordentlich zu recherchieren und sich dann auch noch Journalist nennt, der muss mit einem Aufschrei rechnen. Dass Frau Alterauges Reaktion darin bestand, ihren Twitteraccount zu löschen, zeigt nur, wie verwöhnt unsere Freunde von Spiegel und Konsorten sind. Die sind es gewohnt, den Lesern einen Misthaufen vor die Füße schmeißen zu können und dann Lob dafür zu bekommen, dass dieser Misthaufen so gut duftet. Traurig.

  123. Was sich aus Schlagzeilen doch alles so entwickeln kann. Und da ´wundert´ man sich das auch das Gros der User dieser Webseite hier sich aus der Diskussion zurückzog? Was nützt es uns? Schlagworte aneinander zu reihen?
    Das ´uns´ ist in mehrfacher Weise gemeint.
    Und, sorry, man darf durchaus auch die Worte ´Schlagzeile´ und ´Schlagworte´ auseinandernehmen. Hinterfragen. Wo ich denke das die Sache mit dem ´Hinterfragen´ nicht einfach nur auf außerhalb von einem selbst ´stehenden Dinge´ angewandt werden sollte.
    Ich gebe aber zu das es auch mir leider nicht, bzw nicht gleich gelingt.
    Abgesehen davon das ja auch nicht ein jeder das Format eines Nelson Mandela, (auch zB.) besitzt.
    Nochmal, Entschuldigung.

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