Die heutige Gesellschaft krankt sicher an einer Reihe von Problemen. Allerdings taten dies andere Gesellschaften vor ihr auch, und bisher hat es noch keine von ihnen geschafft, den Weltuntergang herbeizuführen. Eine gewisse Skepsis bei der Beschwörung derartiger Szenarien ist daher wohl nicht ganz unangebracht.
Was bringt mich auf dieses Thema? Nun als ich mich vor ein paar Tagen fröhlich durch die Kanäle zappte, landete ich auch kurzzeitig im Quiz Taxi. Für jene, denen dies vielleicht kein Begriff ist, es handelt sich um eine Sendung, bei der unschuldige Taxigäste gezwungen werden, bekloppte Fragen zu beantworten. Beim dritten Fehler fliegen sie raus; wird das Fahrtziel früher erreicht, gibt es ein paar Euro Schmerzensgeld. Das wäre ja in Zeiten von Big Brother und Ich bin ein Volldepp, holt mich hier raus nichts besonderes mehr, aber eine der gestellten Fragen gab mir dann doch zu denken. Und zwar ging es um das Wort des Jahres 2007. Die korrekte Antwort lautete “Klimakatastrophe“.
Tags darauf sah ich mir eine Reportage auf arte über das Leben von Nomaden in der Mongolei an. Da wurde dann aus einer in diesen Wüsten- und Steppenarealen durchaus häufiger vorkommenden Dürre ebenfalls eine “Klimakatastrophe” gemacht.
Scheinbar ist heutzutage nahezu alles eine solche. Es würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn von irgendwelchen Ökofuzzies demnächst auch der Brand in Ludwigshafen als Klimakatastrophe dargestellt wird. Man könnte z.B. argumentieren, daß der fehlende Regen oder eine anhaltende Trockenheit den Brand erst ermöglicht haben.
Aber wenn ich schon auf diesen Brand in einem von ausländischen Mitbürgern mit Migrationshintergrund bewohnten Gebäude zu sprechen komme, so sollte ich vielleicht nicht unerwähnt lassen, daß solche Darstellungen von unseren toleranten und allseits geschätzen Migranten eventuell doch nicht ganz den Tatsachen entsprechen. Es war ja schon moderat verdächtig, als die beiden kleinen, türkischen Mädchen etwas von einem dunkelhaarigen Brandstifter mit Sommersprossen faselten, der zur Mittagszeit im Hausflur ein Feuer gelegt habe. Brandstiftungen werden ja bekanntlich immer zur Mittagszeit begangen.
Es scheint sich aber nun herausgestellt zu haben, daß unsere türkischen Mitbürger durch die unsoziale Politik Deutschlands zum Stromklau gezwungen wurden. Würde man ihnen den Strom kostenlos zur Verfügung stellen, so wäre es vermutlich nicht zu dieser Tragödie gekommen. Die Ursache des Brandes liegt also hier in Deutschlands rassistischer Energiepolitik begründet.
Zum Glück hatten wir ja Erdouan hier, der zur Aufklärung des Vorfalles aufrief und gleich mal erklärte, was die Mehrheit unserer Migranten ohnehin schon vorher wußte: Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Vermutlich gelte ich als rechtsradikal, wenn ich mir wünsche, daß die Integrationsunwilligen ihre Integrationsunwiligkeit in ihren Heimatländern ausleben mögen.
Egal. Zurück zu den Klimakatastrophen. Diese werden vom Biokraftstoffquotengesetz garantiert nicht abgewendet. (Alternativlink) Dafür bekommen jedoch eine Reihe von Fahrzeugen ernste Probleme mit der Ethanol-Zumischung. Daß hierunter gerade junge Familien und Geringverdiener leiden werden, die sich eben keine Neuwagen leisten können, interessiert in unserer ach-so-umweltorientierten Regierung aber scheinbar niemanden.
Und wenn ich schon mal so in Fahrt bin, sollte ich wohl auch noch ein paar Worte zum Gespenst des Kommunismus – äh – dem Gespenst der globalen Klimakatastrophe verlieren. Es gibt ja dieses nette Video zum Klimaschwindel. Man sollte die dort verbreiteten Informationen nicht unbedingt für bare Münze nehmen. So werden im Video z.B. falsche Klimakarten verwendet; eine umfassende englische Kritik findet man hier, und für die weniger sprachgewandten Leser gibt es hier eine deutsche Kritik.
Soweit so gut. Was aber trotzdem auffällt und was auch von der Klimakatastrophenfraktion zugegeben wird, ist, daß bis 1980 die Erdtemperatur primär durch die Sonnenaktivität beeinflußt wurde. Seit 1980 sollen die Temperaturen stärker steigen, als es durch die reine Energieabstahlung der Sonne erklärt werden könnte. Mag ja alles sein. Was mich irritiert, ist diese Zusatzinfo von Professor Carl Wunsch über die Rolle der Ozeane. Diese geben bei Erwärmung gewaltige Mengen an CO2 ab und nehmen sie bei Abkühlung wieder auf. Nun stellt sich die Frage, warum dann bei früheren Warmzeiten, sobald diese (im Vergleich zur industriellen CO2-Emission) gewaltigen Mengen freigesetzt wurden, die Erde sich nicht in einen Backofen verwandelt hat. Irgendwann muß sich das Klima ganz offensichtlich auch wieder abgekühlt haben. Ich würde ja einfach mal postulieren, daß es nicht möglich ist, den Treibhaus-Effekt beliebig zu verstärken. Irgendwann ist ganz offensichtlich ein Maximum erreicht.
Und was lernen wir aus dem ganzen Schlamassel? Nun, nicht jede Dürre ist eine Klimakatastrophe, nicht jeder Wohnungsbrand wird von Neonazis gelegt und nicht jede Warmzeit führt zum Weltuntergang.