Die heutige Gesellschaft krankt sicher an einer Reihe von Problemen. Allerdings taten dies andere Gesellschaften vor ihr auch, und bisher hat es noch keine von ihnen geschafft, den Weltuntergang herbeizuführen. Eine gewisse Skepsis bei der Beschwörung derartiger Szenarien ist daher wohl nicht ganz unangebracht.
Was bringt mich auf dieses Thema? Nun als ich mich vor ein paar Tagen fröhlich durch die Kanäle zappte, landete ich auch kurzzeitig im Quiz Taxi. Für jene, denen dies vielleicht kein Begriff ist, es handelt sich um eine Sendung, bei der unschuldige Taxigäste gezwungen werden, bekloppte Fragen zu beantworten. Beim dritten Fehler fliegen sie raus; wird das Fahrtziel früher erreicht, gibt es ein paar Euro Schmerzensgeld. Das wäre ja in Zeiten von Big Brother und Ich bin ein Volldepp, holt mich hier raus nichts besonderes mehr, aber eine der gestellten Fragen gab mir dann doch zu denken. Und zwar ging es um das Wort des Jahres 2007. Die korrekte Antwort lautete “Klimakatastrophe“.
Tags darauf sah ich mir eine Reportage auf arte über das Leben von Nomaden in der Mongolei an. Da wurde dann aus einer in diesen Wüsten- und Steppenarealen durchaus häufiger vorkommenden Dürre ebenfalls eine “Klimakatastrophe” gemacht.
Scheinbar ist heutzutage nahezu alles eine solche. Es würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn von irgendwelchen Ökofuzzies demnächst auch der Brand in Ludwigshafen als Klimakatastrophe dargestellt wird. Man könnte z.B. argumentieren, daß der fehlende Regen oder eine anhaltende Trockenheit den Brand erst ermöglicht haben.
Aber wenn ich schon auf diesen Brand in einem von ausländischen Mitbürgern mit Migrationshintergrund bewohnten Gebäude zu sprechen komme, so sollte ich vielleicht nicht unerwähnt lassen, daß solche Darstellungen von unseren toleranten und allseits geschätzen Migranten eventuell doch nicht ganz den Tatsachen entsprechen. Es war ja schon moderat verdächtig, als die beiden kleinen, türkischen Mädchen etwas von einem dunkelhaarigen Brandstifter mit Sommersprossen faselten, der zur Mittagszeit im Hausflur ein Feuer gelegt habe. Brandstiftungen werden ja bekanntlich immer zur Mittagszeit begangen.
Es scheint sich aber nun herausgestellt zu haben, daß unsere türkischen Mitbürger durch die unsoziale Politik Deutschlands zum Stromklau gezwungen wurden. Würde man ihnen den Strom kostenlos zur Verfügung stellen, so wäre es vermutlich nicht zu dieser Tragödie gekommen. Die Ursache des Brandes liegt also hier in Deutschlands rassistischer Energiepolitik begründet.
Zum Glück hatten wir ja Erdouan hier, der zur Aufklärung des Vorfalles aufrief und gleich mal erklärte, was die Mehrheit unserer Migranten ohnehin schon vorher wußte: Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Vermutlich gelte ich als rechtsradikal, wenn ich mir wünsche, daß die Integrationsunwilligen ihre Integrationsunwiligkeit in ihren Heimatländern ausleben mögen.
Egal. Zurück zu den Klimakatastrophen. Diese werden vom Biokraftstoffquotengesetz garantiert nicht abgewendet. (Alternativlink) Dafür bekommen jedoch eine Reihe von Fahrzeugen ernste Probleme mit der Ethanol-Zumischung. Daß hierunter gerade junge Familien und Geringverdiener leiden werden, die sich eben keine Neuwagen leisten können, interessiert in unserer ach-so-umweltorientierten Regierung aber scheinbar niemanden.
Und wenn ich schon mal so in Fahrt bin, sollte ich wohl auch noch ein paar Worte zum Gespenst des Kommunismus – äh – dem Gespenst der globalen Klimakatastrophe verlieren. Es gibt ja dieses nette Video zum Klimaschwindel. Man sollte die dort verbreiteten Informationen nicht unbedingt für bare Münze nehmen. So werden im Video z.B. falsche Klimakarten verwendet; eine umfassende englische Kritik findet man hier, und für die weniger sprachgewandten Leser gibt es hier eine deutsche Kritik.
Soweit so gut. Was aber trotzdem auffällt und was auch von der Klimakatastrophenfraktion zugegeben wird, ist, daß bis 1980 die Erdtemperatur primär durch die Sonnenaktivität beeinflußt wurde. Seit 1980 sollen die Temperaturen stärker steigen, als es durch die reine Energieabstahlung der Sonne erklärt werden könnte. Mag ja alles sein. Was mich irritiert, ist diese Zusatzinfo von Professor Carl Wunsch über die Rolle der Ozeane. Diese geben bei Erwärmung gewaltige Mengen an CO2 ab und nehmen sie bei Abkühlung wieder auf. Nun stellt sich die Frage, warum dann bei früheren Warmzeiten, sobald diese (im Vergleich zur industriellen CO2-Emission) gewaltigen Mengen freigesetzt wurden, die Erde sich nicht in einen Backofen verwandelt hat. Irgendwann muß sich das Klima ganz offensichtlich auch wieder abgekühlt haben. Ich würde ja einfach mal postulieren, daß es nicht möglich ist, den Treibhaus-Effekt beliebig zu verstärken. Irgendwann ist ganz offensichtlich ein Maximum erreicht.
Und was lernen wir aus dem ganzen Schlamassel? Nun, nicht jede Dürre ist eine Klimakatastrophe, nicht jeder Wohnungsbrand wird von Neonazis gelegt und nicht jede Warmzeit führt zum Weltuntergang.
17 Responses to “Das Kreuz mit den Ökofuzzies”
Sorry, the comment form is closed at this time.
Ein Interessanter Artikel.
Die Sendung “Quiz Taxi” lasse ich an dieser Stelle unkommentiert, da dein Artikel hier für sich spricht.
Das das Wort des Jahres 2007 “Klimakatastrophe” ist, darf uns auch nicht weiter verwundern, nachdem wir zuletzt einen gewaltigen Medienhype um Fakten hatten, die davor einfach keine Sau in der öffentlichen Presse beachtet hat. Hier sei angemerkt, dass ich das Gejammer der Professoren, Doktoren etc nicht verstehen kann, da die Werte nur in irgendwelchen Fachblättern kursieren, nicht aber in zeitungen die auch Otto-Normal Verbraucher lesen. Traurigerweise liest ja die Mehrzahl der Deutschen die Bild.. das lasse ich ebenfalls unkommentiert.
Zu dem Brand in Ludwigshafen. Ich würde mich, bis alle Fakten geklärt sind, erstmal bedeckt halten, ob es selbstverschuldung oder Brandstiftung war.
Ich halte dich auch keinesfalls für Rechtsradikal wenn du sagst das die Integrationsunwilligen ihre Integrationsunwilligkeit zuhause ausleben sollen. Ich stimme dir hier völlig zu.
Zu deinem letzten Absatz: So wie ich das verstanden habe, haben die Ozeane bei Wärmezeiten CO-2 abgegeben um es dann bei Abkühlung wieder aufzunehmen. Da sich allerdings die Ozonschicht durch den enormen (industriellen) CO-2 Zuwachs so sehr verdichtet hat, tritt keine Abkühlung ein (Sonnenstrahlen werden reflektiert und prallen dann wieder von der Ozonschicht ab, anstatt wieder ins All zu verschwinden) und die Meere nehmen ergo auch den Kohlenstoffdioxid nicht wieder auf.
Ich weiß zwar nicht ob das richtig ist, aber so würde ich mir dieses Prinzip erklären.
Ansonsten finde ich deinen Blog immernoch Klasse, weiter so
Gruß, Ero-Sennin
Ich stimme mal im Allgemeinen zu. Ich habe ebenfalls den Eindruck, dass um den Klimawandel mehr heisse Luft gemacht wird, als er selber produziert. Was weder heisst, dass er nicht existiert, noch dass man nichts gegen ihn unternehmen sollte; aber sowohl bewusste Irreführung der Bevölkerung durch gewisse Politiker (Zitat: “Die Klimaerwärmung verursacht Erdbeben” – Madame, ich verweise Sie hiermit an Ihren örtlichen Geographielehrer, damit er Ihnen erklärt, wie Erdbeben entstehen… In dieselbe Kategorie gehört übrigens auch der Zusammenhang von Ozonschicht und Klima – er existiert nämlich nicht, @obigen Poster) als auch Panikmache sind fehl am Platz: Wenn wir wie kopflose Hühner durch die Gegend rennen, wird unser hilfloser Aktionismus sicher genauso wenig ändern wie blosses Nichtstun.
Der Punkt bei den früheren Kaltzeiten war aber, lieber Helge, dass damals nur ein interner CO2-Kreislauf hin und her schwankte; dass die grösste Quelle von Kohlendioxid wirklich die Ozeane waren, die die Entwicklung rückkoppelten. Heute verbrennen wir Jahrmillionen bis -milliarden alte Kohlenstoffreserven, die entstanden sind, als die geographischen und ökologischen Gegebenheiten völlig anders waren (unter anderem lagen alle Landmassen um den Äquator verteilt, statt wie heute einseitig rund um den Nordpol) und führen diese wieder dem bis anhin stabilen Kreislauf zu. Wo bisher das Verhalten der Ozeane treibende Kraft in der Entwicklung war (neben der Präzession der Erdachse), verpuffen heute Unmengen uraltes CO2 in die Atmosphäre; und die Ozeane sind nur noch Verstärker dieses Prozesses, nicht mehr Verursacher. Daher ist die Situation doch durchaus anders als früher.
Allerdings – Wärmephasen waren bisher in der Geschichtsschreibung auch immer Phasen hoher Fruchtbarkeit – also wieso nur das negative sehen?
der Anonymus
Hi Helge,
~~Und was lernen wir aus dem ganzen Schlamassel? Nun, nicht jede Dürre ist eine Klimakatastrophe, nicht jeder Wohnungsbrand wird von Neonazis gelegt und nicht jede Warmzeit führt zum Weltuntergang.~~
Ist sowie so immer amüsant das gerade solches auf putschen immer dann in den Nachrichten widergespiegelt wird, wenn gerade kein interessantes Thema da ist…:D
BSE und Vogelgrippe sind ja nun wieder out, da muss was neues her..
Lg Lady Drue
glücklicherweise hab ich jetzt ein semester mit geologie/geomorphologie hinter mir und weiß ein bisschen bescheid über das treiben auf und in dieser welt. und ja, klimaerwärmung kann unter umständen erdbeben verursachen, wie alles andere in übrigen auch. wenn ich auf der plattengrenze ordentlich auftrete ergibt das auch ein erdbeben, das aber nicht der rede wert ist…
tatsache ist doch, das alles aneinander hängt, wie wir es im biologieunterricht so schön gelernt haben. man braucht bloß eine nahrungskette weiter ausformulieren und schon entsteht ein netz. wenn man es noch ein bisschen weitertreibt, ensteht ein komplexes gebilde, bei dem man nicht mehr ganz genau weiß, was passiert, wenn man irgendwo an einem faden zieht oder ihn gar durchschneidet. kann gut ausgehen, wird aber, wie man es von socken oder ähnlichen textilien kennt schnell zur laufmasche und am ende triefelt alles auf.
du triffst es mit deinem titel sehr genau. ich persönlich würde mich auch als öko bezeichnen, allerdings nicht als ökofuzzie. ökofuzzies sind in meinen augen pseudos, die einer mode hinterherrennen (siehe auch spasthopper… genau das selbe) und sich wer weiß wie heuchlerisch gebärden. ökoautos schon und gut. gar keine autos noch besser. aber wollen wir wirklich in die steinzeit zurück? ich glaube, solange öl noch eine rolle spielt, und damit geld, sehr viel geld, wird es nichts mit einer unweltfreundlichen technik.
und die medien freuts sowieso. dazu muss ich ja nichts sagen.
noch kurz was zu der hausverbrennung. ich persönlich hätte es als wohltuend empfunden, wenn frau merkel nach herrn erdogans rede zu kirchenbau in der türkei aufgerufen und den deutschen missionaren empfohlen hätte, sich einen scheiß um die meinung der türken zu scheren, ganz á la erdogan. mich hätte interessiert, was der dann gesagt hätte. und naja, eine regierung die ein verbot eines verbotes einführt kann ja nicht ganz glatt sein, tut mir leid.
caqr
haha, das muss *umweltfreundliche technik* heißen, nicht *unweltfreundliche technik*. genau das gegenteil (0_o)
Ähm, das mit den Ozeanen kannst Du schön bei Moijiib Latif (oder so ähnlich geschrieben) nachlesen (die Gefahr besteht nicht einzig darin, dass der Ozean wieder CO2 abgibt, sondern dass er auch früher oder später voll ist und nichts mehr aufnehmen kann, soweit ich weiß hat er bisher immer noch etwas von der menschlichen Verschmutzung aufgefangen …). Er hat auch andere Dinge sehr schön beschrieben, die man als (relativer) Laie doch ganz gut versteht.
Natürlich wird jetzt ein wenig übertrieben, zumal sich viele Leute profilieren wollen, aber ich denke nicht, dass man gleich daraus das Gegenteil machen sollte, so wie bei RTL geschehen. Oder wie gewisse Möchtegern-Ex-Models, die mal mit einem Beatle verheiratet waren, die jetzt alles nur auf die Fleischproduktion schieben (gut, da wird ordentlich Treibhausgas produziert, aber witzigerweise bei der Soja-Produktion auch, wenn auch Methan und nicht CO2) oder oder oder. Das ist einfach jetzt “Mode”, wie noch vor kurzem die ganzen ermordeten Kinder oder jetzt das Verhältnis zur Türkei. Ich denke, ein Teil der Verantwortung liegt dann auch einfach bei uns, einmal natürlich, uns weiter zu informieren, dann aber auch, bewusst und nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen (wobei ich das allerdings auch schon als kleines Kind zu Hause und in der Grundschule gelernt habe “Knille, knalle, knüll, wohin mit dem Müll? *lach*),
Ich bin nicht unebdingt der größte Experte auf den zwei gebieten, die du angesprochen hast, dennoch nehm ich es mir mal raus mich hierzu zu äußern.
Erstmal zu der Klimaerwärmung:
Ich finde das ganze ziemlichen Schwachsinn, mal auf gut Deutsch ausgedrückt.
Ja, unsere Erde muss geschützt werden, aber nicht so. Das bisschen was hier gemacht wird, und vor allem aus welchem Grund, bringt fast gar nichts, außer vielleicht noch was, was die Gesellschaft mehr zahlen lässt. Um das Ganze wirklich aufhalten zu wollen, müssten wir sämtliche Kohlekraftwerke, Autos, Flugzeuge etc. abschaffen, was in der heutigen gesellschaft einfach nicht mehr möglich ist. Was bei einem solchen Versuch heraus kommen würde wäre wahrscheinlich folgendes:
Die Menschen im Land leben wie im Mittelalter, medizinische Versorgung ist kaum noch möglcih, nur die Regierung wird da sitzen und mit irgendwelchen Flugzeugen durch die Welt touren, weil man es ihnen ja nicht zu muten kann, ohne solche Fortbewegungsmittel zu leben.
Natürlich ist das jetzt total übertrieben. Aber im Grunde sieht man es ja an dem Rauchverbot. Selbst wenn man es damit nicht unbedingt vergleichen kann. Ich spiel übrigens auf die Forderung von irgendnem Minister, das rauchverbot in den büros des Bundestages (oder was ähnliches) auf zu heben.
Aber auch egal.
Ich finde es gut, dass endlich was gemacht wird, nur wird es total falsch angegangen, meiner Meinung nach. In einem Jahr interessiert das Thema sowieso niemanden mehr. Es ist nur ne Art Werbung für Wahlen oder einfach um den Menschen die allmächtigkeit der Politiker vor zu gaukeln. Irgendwann wird es heißen, dass alles wieder in ordnung ist, und unsere Erde verkommt weiter. Und wenn sie dann komplett zerstört ist, wird dann ein anderer Planet besiedelt und der dann zerstört.
Wie auch immer.Ich finde das ganze ziemlich unsinnig. Aber machen kann man leider kaum was dagegen.
Zu dem Brand:
Ich versuch mich mal etwas kürzer zu fassen und will einfach mal meine Mutter zitieren, die gestern noch meinte, dass es wahrscheinlich sogar selbst Türken gewesen wären, da sie es doch seltsam findet, dass ausschließlich Frauen gestorben sind. Ich muss dazu sagen, keiner aus meiner Familie hat was gegen “Ausländer” oder “Türken” oder was auch immer.
Nun, was sie gemeint hat sind diese so genannten “Ehrenmorde” unter solchen Gruppen von Menschen. (durchaus auch von gebürtigen Deutschen, also nicht nur unter “Ausländern”)
Ich will hier niemandem was vorwerfen, ich kenn mich damit auch nicht allzu gut aus, aber es ist trotzdem möglich.
Als Ehrenmord bezeichnet man einen Mord der begangen wird um die Ehre des Opfers, des Täters, einer dritten Person oder einer Personengruppe wieder her zu stellen. Die UNO hat bestätigt, dass jährlich 5.000 Mädchen und Frauen wegen der Ehre umgebracht werden.
Ich finde den Gedanken nicht mal *so* abwegig, dennoch ist mir bewusst, was ich hier unterstelle.
Zu diesem Neonazi kram:
Es regt mich ehrlcihgesagt auf, dass “Ausländer” sich immer gleich so furchtbar angegriffen fühlen, dabei sind es oft sogar die, die Deutsche beschimpfen. Ich hab ehrlichgesagt wenige “Ausländer” kennengelernt, die irgendwie einen guten Eindruck hinterlassen haben. klar, sie sind in einem fremden Land, aber trotzdem ist nicht das ganze Land gegen sie. Was wäre wenn wir uns so verhalten würden? Dann käme ständig in den nachrichten, dass Menschen mit Migrationshintergrund uns ständig als Nazis bezeichnen.
Das ist doch alles Unsinn.
Im großen und Ganzen erinnert mich das alles an die definition der Aufklärung von Kant, in der er schildert, dass man das eigene Nachdenken vernachlässigt, wenn ich es mal einfach ausdrücken darf.
Auch wenn die zeit der Aufklärung vorbei ist, so bin ich doch der Überzeigung, das etwas ähnliches her muss. Die Menschheit verlernt immer mehr selbst nach zu denken, aus angst, auf die Schnauze zu fliegen wenn sie es tun.
Oder einfach weil es bequemer ist die Meinung der großen Masse zu teilen.
Zum Glück ist noch nicht alles verloren.
Großen respekt deshalb an dich, ich finde es klasse was du hier machst.
Und ich werde jetzt mal wieder meine Klappe halten, war sowieso viel zu viel.
Als Ökofuzzi find ich es okay, wenn die Klima”katastrophe” aufgebauscht wird, denn anscheinend ist das der einzige Weg in das Hirn der Menschheit vorzudringen. Die Folgen des Runterspielens finde ich wesentlich schlimmer, denn das wird schon seit über 20 Jahren und mit viel größerem Erfolg gemacht, als das Aufbauschen. Aufbauschen ruft ja auch unbequeme Änderungen hervor, während man beim Runterspielens einfach so weiter machen kann wie bisher. Dabei dachte ich eigentlich das Gesetz der Trägheit wäre ein Physikalisches, aber offenbar kann man es auf den Menschen ebenso gut anwenden.
Die Konsequenzen der Erderwärmung sind bereits sichtbar, wenn das Beispiel mit der Mongolei zu fern ist und nicht stichhaltig genug, dann guckt euch an, wie in Hamburg der Schutz vor den Sturmfluten aufgebessert werden muss. Klar, ist der steigene Meeresspiegel nicht allein die Verantwortung der Menschen, aber es ist doch lächerlich abstreiten zu wollen, dass wir ihn beschleunigen. Andere Beispiele sind das Wetter, ich meine, die Veränderungen dürften jedem aufgefallen sein auch in Deutschland und wir haben wirklich noch Glück.
Wer was gegen Migranten hat, sollte erst recht ein bisschen mehr acht auf das Klima geben. Spätestens wenn die Erdtemperatur weiter so ansteigt (10 Grad reichen) und der Äquator nicht mehr bewohnbar ist und die Flüchtlingsströme auf uns einprasseln (nicht mehr unbedingt zu unseren Lebzeiten, na klar, ich will ja auch keine Kinder in die Welt setzen, mir also ganz egal) wirds eng in Deutschland.
Ethanolbeimischung finde ich übrigens auch scheiße, wobei mir in dem Fall die Automotoren am Arsch vorbeigehen, was mich mehr daran stört ist, dass dafür riesige Landwirtschaftsflächen in Anspruch genommen werden müssen und so auf indirekten Wege, z.B. in Brasilien noch mehr Regenwälder abgebrannt werden oder die Zuckerrohrfelde zur besseren Ernte abgebrannt werden (und noch mehr Co2 in die Luft gepustet wird).
Man sollte ganz auf das Auto verzichten oder falls es nicht anders geht Fahrgemeinschaften gründen. Ich selbst habe kein Auto und es klappt prima, selbst als ich auf dem Land bei meinen Eltern in der Pampa gewohnt habe. Ich find die Entfernungen in Deutschland sind alle noch ganz gut mit dem Fahrrad zu bezwingen, zumindest bis zur nächsten Bushaltestelle oder zum Bahnhof.
zur klimaerwärmung: Ich wohne in der Schweiz. Bis ich etwa 12 Jahre alt war (bin jetzt um die 20) gabs jeden Winter Schnee, auch im Flachland. Ich konnte Schlitteln und Schneemänner bauen. In den letzten gab es kaum noch Schnee, und wenn dann für einige wenige Tage im März. Gibt es heute Schnee im Flachland ist es ein Freudenereignis für die Kinder. Für mich war es noch normal. Und das ist wirklich noch nicht lange her.
Etliche Skilifte mussten schliessen, weil sie nich mehr als “schneesicher” gelten. Man muss immer weiter fahren, um Ski zu fahren.
Der Morteratsch-Gletscher (und viele andere) sind in den letzten 20 Jahren wahnsinnig zurückgegangen. (es gibt in dem betreffenden Tal so eine nette Skala, wo man den Stand des Gletschertors in den letzte 150 Jahren nachverfolgen kann. Zwischen dem Ende des 19. Jh und heute sind es ein paar Kilometer)
Alles klar?
Das ist nicht wissenschaftliches Geschwafel. DAS KANN MAN SEHEN.
Das ist kein Unsinn.
Und ja – wenn jeder ein bisschen Strom sparen würde, ein bisschen auf das Auto verzichten würde – dann nützt das was.
Klar wird das Thema von den Medien ausgeschlachtet. Aber ich schliesse mich dem Ökofuzzi an: Wenn es so Einstellungen verändern kann, ist keine schlechte Sache.
Also… Das mit den Hybridenautos ist soweit ich weiß momentan noch nicht ausgereift genug, als dass es sich wirklich lohnen würde, eines zu kaufen.
Die HERSTELLUNG eines solchen (ich weiß nicht, ob man die Marke und das Modell hier einfach so erwähnen darf, ohne ein Copyright- Gesetz zu brechen, also spar ich mir das) ist umweltschädlicher, als die Benützung es wieder gut machen kann…
Ich selber bin wahrscheinlich eine dieser “Ökofuzzis”, nachdem ich die Erbin eines Bioladens bin und mein Vater beim Magistrat in der Naturkundlichen Station (Österreich) arbeitet. Immerhin ist es nicht der “unwissenschaftliche Blödsinn”, den ich da vom Stapel lasse, weil ich sehr wohl (durch meinen Vater) einen gewissen Zugriff auf Statistiken habe.
Tatsache ist, dass Treibhausgas Nr. 1 mit unserem übermäßigen Fleischkonsum durch die Tierfabriken in Massen in die Atmosphäre kommt, was dazu führt, dass sie sich erwärmt, und das wiederum führt dazu, dass der ewig eingefrorene Boden in der Tundra auftaut und darunter befindet sich wieder gefrorenes Methan… Sowohl dort, als auch am Meeresboden.
Aber die Zeit, in der wir uns mit Klimaforschung beschäftigt haben, ist wahrscheinlich sowieso noch zu kurz, um wirklich ordentliche Statistiken aufzustellen.
Klimakatastrophen hat es immer schon gegeben. Siehe Eiszeit.
Dass das Thema früher nicht so aufgebauscht wurde, liegt einfach an unseren Möglichkeiten, alles publik zu machen (also den Medien), schätze ich.
Es wird heutzutage sowieso um alles Rummel gemacht, ob das nun die Oskar- Verleihungen sind, angeblich magersüchtige Models, “ich bin ein Volltrottel, holt mich hier raus” oder der Klimawandel. Aber nur weil darum ein Aufreiben gemacht wird, heißt das noch lange nicht, dass es nicht stimmt, dass sich etwas ändert…
Was die Ausländer betrifft… Mich kotzt das schon die längste Zeit an. Es hat ja niemand etwas dagegen, wenn die Türkisch/Kroatisch/Tschechisch/Russisch untereinander sprechen. Aber was verlangen die von uns? So groß ist Österreich/Deutschland nicht, dass wir es uns leisten können, Türkentown zu errichten, extra für die Migranten. Sie wollen ja auch _unsere_ medizinischen/sozialen Leistungen annehmen, soll es jetzt vielleicht für uns Deutschsprachige etwa Pflicht werden, Türkisch zu lernen, nur damit die nicht Deutsch lernen müssen?!? Damit die am Arbeitsamt/beim Arzt/im Krankenhaus jaaa nicht assimiliert werden?!? Bei _Gastarbeitern_ verstehe ich das ja noch, aber die, die die Staatsbürgerschaft haben, müssen diesen Staat, den sie _für_ _sich_ _gewählt_ haben (_Flüchtlinge_ sind die ja kaum), schließlich mögen, und wenn sie ihn mögen, haben sie sicher auch kein Problem damit, die Sprache zu lernen und hier in eine Schule zu gehen…
Eine Sprachbarriere fördert das friedliche Zusammenleben gewiss nicht. Und wenn Österreich/Deutschland so nazistisch ist, dann ab zurück in die Türkei, wenn es dort sowieso so viel besser ist. Warum gehen die nicht zurück?
Wahrscheinlich deshalb, weil es zumindest in den großen Städten eine _strengere_ Trennung von Staat und Religion gibt, als hier.
Hallo,
Ich hab mich vor gut einem Jahr persönlich sehr intensiv mit dem Thema Klimawandel beschäftigt. Unter den Büchern die ich gelesen habe hat mir “Wir Wettermacher” am besten gefallen, was ich euch hiermit auch empfehlen möchte.
“Die Menschen im Land leben wie im Mittelalter, medizinische Versorgung ist kaum noch möglich”
Anonym
So wird das Ganze sowieso enden, wenn der Mensch nicht bald seine arrogante Art und Weise ablegt. Ich versteh unser Ökosystem als einzige große Maschine, die über Jahrtausende hinweg Sonnenenergie in Form von Methan, Kohlenstoff flüssig fest usw. zu speichern, um letztlich diese freundliche sauerstoffhaltige gemäßigte Umgebung für höher entwickelte Wesen zu schaffen. Einen Großteil dieses Energiespeichers haben wir bereits verpulvert. Das war Energie, deren Speicherung sehr viel länger gedauert hat. Da das Kohlendioxid aber jetzt nun mal in der Atmo ist und der Teufelskreis schon lange initiiert ist, seh ich persönlich keine effektiven Ausweg außer die Rückher in weniger energiefressenden Lebensweisen. Wenn wir nichts unternehmen werden wir zwangsweise in eine solche getrieben und die Zivilisation wie wir sie jetzt kennen wird es für den Großteil der Erdbevölkerung nicht mher geben.
Achja: 5 Minuten Stromausmachen machen keine 200 verschwenderischen Jahre wieder gut.
Ich kann mich caprico nur anschließen. Warum sollte das Thema nicht aufgebauscht werden? Auf diese Art und Weise bekommen wenigstens auch die Bildleser mit, was schief läuft. Für die aussterbenden Tiere, die verdreckten Ozeane oder den sterbenden Regenwald interessiert sich ja auch kein Mensch mehr. Hungernde in Afrika sind auch total out.
Ein bisschen Panikmache schadet der Menschheit meiner Meinung nach also gar nicht. Von mir aus könnte es ruhig mehr sein. Gut, vielleicht ist es nicht gerade der Klimawandel, der die Menschheit dahinraffen wird, aber Energiesparen hat noch niemandem geschadet. Die Kinder mal raus auf die Straße schicken, statt sie vor Fernseher und Playstation zu parken. Auch wenn sie da Gefahr laufen überfahren zu werden, oder im Smok zu ersticken. Aber schließlich will jeder Kleinverdiener ja unbedingt ein Auto, wie du schon angemerkt hast. Den fetten supersize-me Arsch mal für eine Strecke von 5 km aufs Fahrrad zu schwingen oder gar zu LAUFEN ist ja heute undenkbar. God bless America!
Alle wollen, dass sich etwas ändert, aber keiner will es bezahlen. Der Staat ist Milliarden(!)fach verschuldet. Kinder leben unter der Armutsgrenze mitten in Deutschland. Das soziale Netzt bricht auseinander, doch so lange man nicht selbst davon betroffen ist, interessiert es nicht. Die Pflegedienste kommen mit der Arbeit nicht mehr nach, aber so einen Beruf ausüben oder gar bezahlen will keiner. Alles muss die Kasse übernehmen, aber wer zahlt in die Kasse ein? Woher soll das ganze Geld denn kommen?
Jeder braucht ein Auto, ein Fernseher, einen Computer, eventuell ein eigenes Haus. Okay, dagegen ist ja nichts einzuwenden, wenn es denn dabei bliebe. Aber nein, es müssen zwei Autos sein und zwei Fernseher plus einen für jedes Kind. Man braucht das neuste Handy, den neusten Computer, das neuste Fitnessgerät – da man ja wie schon erwähnt nicht einfach mal zu Fuß gehen kann. Doch das sind immer noch LUXUSgüter, keine Lebensgrundlagen. Und ein Staat, der noch nicht mal seine Kinder über die Armutsgrenze bekommt, kann sich eben keinen solchen Luxus erlauben.
An “Du bist Deutschland” ist eben doch ein bisschen was wahres dran. Der Staat sind nicht unsere Prominenz oder unsere Politiker. Wir tragen den Staat, wir tragen die Kosten. Es liegt viel an Bewirtschaftung und dem allgemeinen System, ja. Aber nicht alles. Es kommt auch ein wenig auf die Einstellung des Otto – Normalverbrauchers an.
Zu den Immigranten: Ich gebe dir vollkommen Recht. Mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen.
Wenn es ums Ausrotten der Menschheit geht tippe ich übrigens stark auf Selbstverschuldung. Da wäre die Option explodierendes Atomkraftwerk oder Atombombe + jeweilig Spätfolgen.
Favourit Nummer zwei sind Viren. In unserer heutigen Sagrotangesellschaft werden diese immer resistenter. Stichwort HIV (das auch schon wieder aus dem Bildleser Bewusstsein verschwindet), haben wir ja schon. Und das unglaubliche daran ist für mich ja, dass Millionen davon hingerafft werden, obwohl man sich theoretisch ganz leicht dafür schützen KÖNNTE.
Ebola Zaire, sehr nett, sehr tödlich. Vogelgrippe – ein paar Jahre Zeit zum mutieren und die Sache hat sich. Gibt es ein besseres Verbreitungssystem als Vögel? Was sollen wir tun? Alle Vögel abschlachten? Viel Erfolg.
Einen Impfstoff gegen BSE gibt es auch immer noch nicht und die Inkubationszeit für die Creutzfeld-Jakob-Krankheit beträgt 20 Jahre. Das heißt es ist durchaus möglich, dass in ein paar Jährchen der BSE Skandal wieder auftaucht, weil dann erst die eigentliche Erkrankung bei den weiterhin überzeugten Rindfleischessern in Erscheinung tritt. Aber daran denkt ja auch keiner mehr …
P.S.: Zum Thema Rauchverbot: Nikotin ist eine Droge. Eine, deren Genuss bewiesenermaßen mit dem Tode enden kann. Die Menschen regen sich darüber auf, dass man ihnen praktisch den langsamen Selbstmord verbieten will. Hallo????
Sammelt jeder Raucher etwa Unterschriften für die aktive Sterbehilfe?
Ahoi,
der Gedanke eines “Blogs” ist schon dumm genug, ich meine wen interessiert das verbal-Diarrhö (hab leider keinen wikipedia-link für dich musst bissel im lexikon blättern) von irgendeinem Wessi, der das Lesen und Schreiben für sich entdeckt hat, aber wenn du das auch noch als Plattform nutzt um deine rechts-konservative Haltung und deinen unterschwelligen Rassismus zu verbreiten, dann ist das einfach nur arm…
Man sollte nicht so kleinlich sein. Siehe Australien, dort müssen sie Sonnblocker benutzen ab LS 50!!!!
Und ist einem eigentlich schon aufgefallen, dass unter der Klimaschädigung immer die armen Länder leiden? Nun gut, Medien und Realität sind zwei verschiedene Sachen! Und die Medien übertreiben Höllisch!!!!!!! Ach ja, weis eigentlich jemand was in 50 Jahren passiert, wenn das Bennzin ausgeht? Nein? Dann will ich es mal sagen, bis in 50 Jahren wird warscheinlich ein Tropfen Bennzin 100€ kosten und da die Masse der Bevölkerung dieses Geld nicht besitzt wird es niemand kaufen. Ich glaub bis dahin sind wir wieder im Pferdezeitalter oder man erfindet den Wasserstoffmotor. (hoffentlich endet dies dann nicht so wie mit der Hindenburg)
lg
DieProphezeiung
Guten Tag,
wahrscheinlich kann man es als Phänomen oder als die vorraussetztende Charaktereigenschaft der jungen Admin-Generation ansehen, dass sie ein unglaubliches Selbstbewusstsein und einen extremen Mitteilungstrieb haben. Das würde – für mich zumindest – diesen äußerst provokanten Artikel erklären.
Kommen wir nun zur Sache. Ich habe mich bereits häufig mit dem Klimawandel beschäftigt und finde dieses Thema ehrlich gesagt auch ziemlich interessant (auch wenn ich sicherlich nur einen kleinen Teil weiß). Für mich klangen deine Fakten allerdings ehrlich gesagt wie rausgeschrieben und schön in Szene gesetzt. Das ist jedoch nicht der Sinn einer guten Argumentation. Irgendwelche Fakten aufzuschnappen und dann als Beweise darzulegen, finde ich sehr fraglich (ich möchte dir das hier jetzt jedoch nicht zur Last legen und du musst auch nicht darauf antworten). Auch das war einer der Gründe, warum ich bei deinem Artikel nur Kopf schütteln konnte. Deine Kommentare fand ich oft recht unpassend und unnötig provokant. Eine komplette Anti-Haltung kann oft ziemlich nerven und sogar die Glaubhaftigkeit nehmen – zumindest bei mir. Und ehrlich gesagt kam der ganze Artikel irgendwie jugendlich-naiv-arrogant herüber – keine Ahnung wie alt du wirklich bist.
Das wollte ich zuvor einmal angedeutet haben (sonst bin ich nicht so beleidigend, aber in Anbetracht, dass du die Beleidigung “Ökofuzzis” benutzt hast, muss ich wohl mit gleicher Kraft zurückschlagen.)
Nun zu den Fakten. Natürlich wird unsere heutige Gesellschaft (Deutschland hier vor allem) für den “Klimawahn” hypersensibilisiert – siehe die Aktionen von Prosieben und das Lichtausschalten für 5 Minuten – aber das ist an sich eine wirklich gute Sache. Sicherlich sind nicht alle Dinge heute auf den Klimawandel zurückzuführen, doch dass die Menschheit auf dieses Problem aufmerksam gemacht wird, ist höchste Zeit. Schon seit Jahren gibt es Skeptiker, doch meiner Meinung nach ist das nur eine gute Form sich aus der Verantwortung zu ziehen. Die Auffassung, dass das Klimaerwärmung heute übertrieben wird, finde ich daher hinfällig und veraltet.
Diese Menschen behaupten, dass es schon immer klimatische Schwankungen auf der Erde gegeben hat. Dies trifft auch zu, aber der Temperaturumschwung heutzutage hat einen kritischen Wert erreicht. Schon immer folgte einer Hitzeperiode eine Eiszeit (dies muss man jedoch in tausenden, bis millionen von Jahren rechnen) – warum also auch nicht heute?. Nun ja, ersten: die Erhöhung unserer Erdtemperatur durch CO2-Ausstoß und Ozonabbau verläuft in einem Zeitraum von etwa 200 Jahren (seit der Industriellen Revolution, wie du angedeutet hast), das bedeutet viel schneller als sonst in der Geschichte der Erde üblich. Zur Zeit verteidigen Forscher die Theorie, dass die Dinosaurier nicht durch einen Kometeneinschlag, sondern durch eine Hitzeperiode gestorben sind. Die Temperatur hatte sich hier um etwa 6 °C erhöht. In einigen Jahrzenten hat auch unsere Temperatur sich um diese Anzahl erhöht…
Aber davon abgesehen, ob man dieser Meinung glauben schenken möchte, gibt es noch einen anderen Punkt. Zweitens: Klimatische Schwankungen hatte schon immer eine Auswirkung auf den Artenbestand der Erde. Zwar konnten Kleinstlebewesen wie Phytoplankton (also der Anfang der Nahrungskette, vllt. hast du in Bio schonmal was davon gehört) und Insekten überleben, die meisten Arten starben jedoch aus. Selbst wenn der Klimawandel nicht von den Menschen herbeigeführt wurde, werden die Menschen also fast zwangsläufig aussterben – falls sie nicht einen äußerst schlauen Weg finden zu überleben (was uns mit den derzeitigen Mitteln kaum zur Verfügung stehen wird). Stellt sich der Mensch aber diesem Wandel entgegen und dämmt ihn ein, hätte er eine Chance am Existenminimum zu überleben (die Rede ist davon, das die Erdenbevölkerung rapide dezimiert wird und nur noch wenige existieren).
So oder so könnte man den Klimawandel also als Ende der Menschheit betrachten. Man kann also entweder rumsitzen und das Ende abwarten oder sein Bestes geben um gegen sein eigenes Todesurteil anzukämpfen.
Soweit ich weiter verstanden habe, hast du gesagt, dass die “Ökofuzzis” den Brand in Ludwigshafen als Klimakatastrophe bezeichnen würden (also zwangsläufig). Hier habe ich dann jeden rationalen Zusammenhang verloren gesehen. Mehr kann ich wohl dazu nicht sagen. – wenn du es so nicht gemeint hast, ist dieser Absatz überfällig.
Auf die politischen Aspekte mit Migranten möchte ich ehrlich gesagt hier nicht eingehen. Deswegen komme ich wieder zur Hauptfrage. Zum ersten Mal in deinem ganzen Artikel konnte ich dir hier im Grunde zustimmen. Die Maßnahmen für den Klimaschutz sind nicht ausreichend, manchmal sogar widersprüchlich. Allerdings befindet sich unsere Gesellschaft im Wandel und aller Anfang ist schwer – obwohl ich bei manchen Nationen auch der Meinung bin, dass sie es gar nicht erst wirklich versuchen wollen. Und nun die Sache mit dem Klimaschwindel. Kennst du den Film “Super-Size-me”? Hier wurden Morgan Spurlock auch Vorwürfe gemacht, dass er bei seinem Experiment unerlaubte “Hilfsmittel” benutzt habe (er wollte zeigen wie gefährlich Fettleibigkeit ist und soll dabei Medikamente genommen haben, die seinen Zustand verschlimmerten). Doch meine Meinung dazu ist: wie auch immer! Das Ziel heiligt die Mittel – in diesem Falle. Selbst wenn er es etwas verschlimmert hat, ist die Message dahinter doch die gleiche – und das ist eine sehr wichtige. Fettleibigkeit ist ein Problem (sogar ein sehr sehr großes) und kann für die Betroffenen überaus schlimme Folgen haben. Du verstehst worauf ich hinaus will? Manchmal muss man übertreiben, damit die Menschen endlich einmal die Augen öffnen. Ob solche Methoden nun moralisch verwerflich sind, stelle ich mal beiseite.
>>Soweit so gut. Was aber trotzdem auffällt und was auch von der Klimakatastrophenfraktion zugegeben wird, ist, daß bis 1980 die Erdtemperatur primär durch die Sonnenaktivität beeinflußt wurde.< <
Vielleicht sollte ich das mit dem Ozonloch noch einmal erklären. Die Ozonschicht befindet sich innerhalb unserer Atmosphäre, sie dient vor allem dazu die für den Menschen gefährlichen UVA- und UVA-Strahlen abzuhalten (diese können Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen). Durch die Schadstoffemmission seit der Industriellen Revolution wurde das Ozonloch nun abgebaut (sicherlich auch durch die erhöhte Sonnenaktivität, doch die hat nur einen kleinen Teil dazu beigetragen) - das wohl bekannteste dieser Gase ist FCKW. Das Ozonloch befindet sich derzeit über der Antarktis und ist im Laufe der letzten 200 Jahre stetig gewachsen. Einen so großen Ozonabbau gab es meines Wissens jedoch noch nie in der Erdgeschichte (ok, außer am Anfang vllt. als sich die Erde langsam aufbaute). Die Ozonschichte ist also eine Schutzschicht, die auch die Wärme regulieren kann. Ich denke, du hast verstanden.
Die Sache mit der Rolle der Ozeane war ehrlich gesagt für mich neu, deshalb kann ich darauf auch keine eindeutige Antwort geben. Ich persönlich könnte mir den Wechsel von Wärme- und Kälteperiode nur so erklären: entweder die Erde hat ihre Achse verändert und war so eine lange Zeit weiter von der Sonne weg als üblich, oder die Sonnenaktivität hatte um einige Millionen Jahre etwas abgenommen. Wahrscheinlich gab es immer eine - wenn auch dünne - Eisschicht, die sich bei kälteren Perioden weiter ausdehnen konnte (zu einer Eiszeit wurde). Es kann jedoch auch eine andere Ursache haben. Sicherlich hast du schon von dem weitverbreiteten Vulkangeflecht der Erde gehört, wohl auch von den so genannten "Supervulkanen". In der Entstehungszeit der Erde gab es Millionen dicht folgender Vulkanausbrüche (man könnte es fast mit dem Zustand der Venus vergleichen), dies hatte zur Folge dass sich Staub, Ruß etc. in der Luft absetzten. Diese Schichte konnte den ganzen Planeten bedecken. Nun fiel es den Sonnenstrahlen schwer durch diese Schicht zu kommen und so wurde es auf dem Planeten kälter und es bildete sich eine Eisschicht. Als die Rußschicht wieder verschwand wurde die Erde wahrscheinlich wieder von der Sonne erwärmt. Heute gibt es zwar nur noch wenige Vulkangebiete (vor allem an den Plattengrenzen bei Japan, Chile, San-Andresgraben - sowie den "Hotspot" im Pazifik), doch solche Supervulkane gibt es noch. Wenn diese ausbrechen würde, könnte sich ein oben genanntes Szenario wiederholen.
Jedoch ist - wie oben schon angedeutet - der Schlagabtausch einer Eiszeit und einer Wärmeperiode im generellen eine Sache von Millionen von Jahren. Das "Intelligente Wesen" Mensch gibt es jedoch erst einen Bruchteil davon. Nun meine Frage an dich: wie stellst du dir das vor, dass wir eine Wärme- bzw. Kältezeitzeit (je nachdem was kommt) von einem so langen Zeitraum überleben könnten?
Nun, ich wäre dann auch fast am Ende meines Kommentars (es ist länger geworden, als ich gedacht hätte). Man hätte das noch viel viel länger führen können, aber dafür hab ich ehrlich gesagt keine Lust und keine Zeit (die Folgen der Klimaerwärmung dürften ja bekannt sein). Jetzt wollte ich noch einmal etwas zu den "Ökofuzzis" sagen. ich selbst bin keiner dieser und kann Organisationen wie "GreenPeace" auch nicht vollständig begrüßen, aber meine lieben Mitbewohner könnten in die Kategorie "Ökos" gehören. Dies allerdings nur, weil sie vorrangig Bio-produkte kaufen und auf eine umweltfreundliche Lebensweise achten. Ich kann daran ehrlich gesagt nichts negatives finden. Sie haben eine kleine süße Tochter und wollen, dass sie in der gleichen Welt leben kann, wie sie es tun (übrigens ist unsere heutige "verrückte Welt" (vor allem Deutschland) ein Paradis im Gegensatz zu den Zeiten des Deutschen Bundes, der Weltkriege und vor allem der Nazizeit.). Ich kann deine Beleidigung in diesem Sinne also nicht verstehen.
Im Gegensatz zu vielen anderen sind solche Menschen zukunftsbewusst und verantwortlich. Und wenn sich der Klimawandel bewahrheiten, sind das die Leute, die die Menschheit aus dem Dreck ziehen (es wenigstens versucht haben). Dazu passt jetzt wohl der berühmte Satz eines meiner Lieblingsschriftsteller B. Brecht: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!"
Also würde ich dich bitten deine Meinung etwas auzubauen und nicht nur immer an der Welt herumzumeckern. Wenn man rummeckert, kann man ebenso Verbesserungsvorschläge machen. Das wäre zumindest Mal eine Wandlung in der heutigen Gesellschaft. Aber in Deutschland gibt es Presse- und Meinungsfreiheit. Deswegen möchte ich dir nichts vorschreiben. Immerhin haben wir jetzt beide diese Freiheit genutzt.
Und abschließend...
>>…und nicht jede Warmzeit führt zum Weltuntergang.<<
Stimmt wohl, die Erde überlebt die Arten darauf auf jeden Fall. Im Kampf gegen die Erde verliert die Menschheit ohne Frage. In der Geschichte der Erde sind die Menschen sowieso ein unbedeutend kleiner Teil (4,6 milliarden Jahre gibt es die Erde, den intelligenten Mensch wie lange?). Ein Klimawandel – oder eine Warmzeit in deinem Fall – führt als nicht zum Weltuntergang der Erde – wohl aber kann sie zum Untergang der Menschheit führen.
Vielen Dank fürs Lesen.
Unsere Welt ist krank!!!
Das erkennt doch wohl jeder!! Die Klimakatastrophe ist doch kein Hirngespinst.
Ich lebe am Alpenrand und merk wie sich das Klima auf die Natur auswirkt: Gletscher schmelzen, wir haben keinen Schnee mehr und es gibt selbst Gewitter im Februar (ja das hatten wir dieses Jahr!!)
Natürlich wird es von den Medien aufgepusht, aber das ist doch immer so. Es muss ja nicht gleich zur Massenhysterie führen, aber die Menschen müssen aufwachen. Es muss endlich was passieren, so kann es nicht weiter gehen!!
Wir haben keine Alternativen außer an unserer Einstellung etwas zu ändern. Wir haben nur diese eine Erde.
Ich finde deine Einstellung mehr als interesant.. oder eher bin ich deiner Meinung.
Das einzige was uns unterscheidet ist das ich nicht in Deutschlande sondern in Österreich lebe und bei uns der Klimawandel durch die bevorstehende EM die- Gott erbarme dich meihner- *räusper* in diesem Gottverd***** Land .. *hüstel*
Ausgetragen wird, nicht wirklich im vordergrund steht. Aber was da einige Öko Fuzzies so schön Dramatisch gestaltet haben ist absoluter mist!
Aber da in letzter Zeit sowieso so richtig derbe Skandale auftreten die es mit sicherheit auch schon vorher gegeben hat.. nur hat das i-wie jeder ignoriert oder einfach nicht als wichtig empfunden..
Von daher ist miene Einstellung seit neuestem:
Wenn sie sich ihre köpfchen über Dinge zerbrechen die entweder an den Haaren herbeigezogen oder schon seit Jahren mehr oder minder “brauch” sind.. dann meine Güte sollen sie doch!
Es bleibt die Hoffnung dass sie möglicherweise i-wann erkennen das es wichtigeres gibt..
(Wie z.b Die Wirtschaftskrise die aber offenbar gar nicht so wichtig ist wie der Weltuntergang der uns nicht erwartet… immerhin würde die menschheit sowieso vorher sussterben und dann wärs eh egal..)